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Patienten-Seminar Epilepsie. Grundlagen Geschichte Häufigkeit Hirn und Nerven Ursachen Auslöser Anfallsformen Behandlung Zusammenfassung.

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Präsentation zum Thema: "Patienten-Seminar Epilepsie. Grundlagen Geschichte Häufigkeit Hirn und Nerven Ursachen Auslöser Anfallsformen Behandlung Zusammenfassung."—  Präsentation transkript:

1 Patienten-Seminar Epilepsie

2 Grundlagen Geschichte Häufigkeit Hirn und Nerven Ursachen Auslöser Anfallsformen Behandlung Zusammenfassung

3 Grundlagen - Geschichte „Nesjet“ Altägyptische Hieroglyphen für Epilepsie Von Gott geschickt Schlagender Mann, gefährlich N (e)s j (e)t

4 Grundlagen - Geschichte „Der Steinschneider“ Jan Sanders van Hemessen (16.Jh.), „Der Heilige Severin von Noricum“ (Altarbild um 1300)

5 Grundlagen - Häufigkeit Neuerkrankungen Hauser WA, Annegers JF, Kurland LT. Incidence of epilepsy and unprovoked seizures in Rochester, Minnesota: Epilepsia 1993; 34:

6 Grundlagen - Häufigkeit Berühmte Persönlichkeiten Julius Cäsar Sokrates Margeaux Hemingway Fjodor Dostojewski Napoleon Bonaparte Vincent van Gogh

7 Grundlagen - Hirn und Nerven Hirn und Nerven

8 Grundlagen - Hirn und Nerven Die vier Hirnareale (Frontallappen) (Occipitallappen) (Parietallappen) (Temporallappen)

9 Grundlagen - Hirn und Nerven

10 Grundlagen - Ursachen Verletzung Infektion Infarkt Tumor Angeborene Anlagestörung

11 Grundlagen - Entstehung Das Gleichgewicht von Hemmung und Erregung

12 Grundlagen - Ursachen Nach Siemens und Bourgeois (2001)

13 Grundlagen - Auslöser Schlafdefizit Medikamentenentzug Tag-Nacht-Rhythmus Unterzucker Alkoholentzug Epileptische Schwelle

14 Grundlagen - Anfallsformen Die verschiedenen Anfallsformen Generalisierte Anfälle Absencen Myoklonische Klonische Tonische Tonisch-klonische (Grand mal) Atonische Fokale Anfälle Einfach fokale Komplex fokale Sekundär generalisierende

15 Grundlagen - Anfallsformen Der generalisierte Anfall Der fokale Anfall

16 Grundlagen - Anfallsformen Absence Plötzlicher Bewusstseinsverlust Bewusstseinserlangung nach wenigen Sekunden

17 Grundlagen - Anfallsformen „Grand mal“ „Initialschrei“ Immer Bewusstlosigkeit 1. Phase: Starre Verkrampfung (tonisch) 2. Phase: Rhythmische Zuckungen (klonisch) Lange Erholungsphase (z. B. Nachschlaf, Verwirrtheit, Muskelkater, Kopfschmerzen) Exvoto von 1766 (Votivbild) Steinfelskirche Landau

18 Grundlagen - Anfallsformen Einfach-fokaler Anfall Bewusstsein bleibt erhalten Anfallgeschehen bleibt beschränkt Übergang in großen Anfall möglich Aura (gilt als einfach-fokaler Anfall)

19 Grundlagen - Anfallsformen Komplex-fokaler Anfall Häufig Aura (epileptisches Vorgefühl = Fokaler Anfall) Immer Bewusstseinstrübung oder Bewusstlosigkeit Fehlende Reaktion auf Ansprache Sich wiederholende, nicht situationsangemessene Handlungen (z. B. Schmatzen, nesteln) z. T. Erholungsphase mit allmählicher Reorientierung Altarbild der Heiligen Valentin von Bartholomäus Zeitbloom ( )

20 Diagnose „Wasche dem Anfallskranken den Kopf und beräuchere seine Nase mit einem Ziegenhorn - er wird hinstürzen.“* *Allexandro von Tralleis Anfallsbeobachtung (eigen/fremd) EEG Bildgebende Diagnotik (CCT/MRT) Anfallskalender

21 Diagnose Anfallsbeobachtung (eigen) I Was war vor dem Anfall? (z. B. Schlafentzug) Was war der Auslöser? (z. B. Flickerlicht) Was war bei Beginn des Anfalls? (z. B. Übelkeit) Was war während des Anfalls? (z. B. Zuckungen) Was war nach dem Anfall? (z. B. Kopfschmerzen, Muskelkater)

22 Diagnose Anfallsbeobachtung (eigen) II Waren die Augen geöffnet/geschlossen? Wurde eingenässt? Ist ein Zungenbiss erfolgt? War das Bewusstsein gestört? Wie lange dauert die Erinnerungslücke? Wie lange dauerte es, bis die Sprache wieder einwandfrei funktionierte?

23 Diagnose Anfallsbeobachtung (fremd) I Was war vor dem Anfall? (z. B. Schlafentzug) Was war der Auslöser? (z. B. Flickerlicht) Was war bei Beginn des Anfalls? (z. B. Bewegungen) Was war während des Anfalls? (z. B. Zuckungen) Was war nach dem Anfall? (z. B. Schlaf)

24 Diagnose Anfallsbeobachtung (fremd) II Waren die Augen geöffnet/geschlossen? Wurde eingenässt? Ist ein Zungenbiss erfolgt? War das Bewusstsein gestört? Wie lange dauert die Erinnerungslücke? Wie lange dauerte es, bis die Sprache wieder einwandfrei funktionierte?

25 Diagnose EEG (Elektro-Enzephalographie)

26 Diagnose MRT (Magnetresonanztomographie) Hippocampus Hirnschnitt: Hippocampussklerose als Ursache einer schweren Schläfenlappen- epilepsie. Deutliche Schlaganfallnarbe (Ursache einer Altersepilepsie ?) Hirn von oben: Deutliche Schlaganfall-Narbe als Ursache einer “Altersepilepsie”. CCT (Craniale Computertomographie)

27 Therapie „Wenn ein Epileptiker fällt, töte sofort einen Hund und gebe dem Patienten dessen Galle auf jede mögliche Weise.“* *Antonius Guainerius ca Monotherapie Kombinationstherapie Selbstkontrolle Erkennen und vermeiden von Auslösern Operation VNS

28 Therapie „Epilepsie kann gut behandelt werden“

29 Therapie Medikamentös (Mono) Vorteil: Gut steuerbar Eventuell weniger Nebenwirkungen Einfach in der Anwendung Anfallsfreiheit möglich Wirkung eindeutig dem Präparat zuordenbar Eventuell geringeres Risiko in der Schwangerschaft Nachteil: Nicht immer wirksam

30 Therapie Medikamentös (Kombination) Vorteil: Synergetische Wirkung möglich Anfallsfreiheit möglich Theoretisch breiteres Wirkspektrum Nachteil: Mehr Nebenwirkungen möglich Ungewünschte Wechselwirkungen möglich Gegenseitige Wirkminderung möglich Medikamenteneinnahme komplizierter Eventuell höheres Risiko in der Schwangerschaft Wirkung/Nebenwirkung der einzelnen Medikamente schlechter zu beurteilen Eventuell Höhere Kosten

31 Therapie Selbstkontrolle Bedeutet: Mehr Sicherheit durch bessere Selbsteinschätzung Anfallsrisiken vermeiden lernen Vorzeichen eines Anfalls erkennen lernen Dem Anfall entgegenwirken

32 Therapie Selbsthilfe und Hilfe Epilepsieambulanz /-zentrum Sozialarbeiter Psychologe Beruflicher Berater Selbsthilfegruppe Psychosozialer Dienst

33 Therapie Erste Hilfe/Verhalten beim Anfall Ruhe bewahren Vermeiden von Verletzungsgefahren Kleidung lockern Kopf weich lagern Seitenlagerung Anfall beobachten Gegebenenfalls Notarzt rufen

34 Therapie Der Anfallskalender

35 Zusammenfassung Es gibt verschiedene Ursachen für Epilepsie Es gibt verschiedene Formen der Epilepsie Jeder kann Epilepsie bekommen Selbstbeobachtung stützt die Therapie Epilepsie ist gut behandelbar Bei Problemen spezializiertes Zentrum kontaktieren Die Heilung des Epileptikers (Kloster Iviron 12. Jhr.)


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