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Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes Volksabstimmung.

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1 Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation

2 2 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Die Fragestellung vom 7. März 2010 Ja sagen: auf die Karte der sozialen Sicherheit setzen Nein sagen: mit der Finanzierung der Pensionskassen und ihrer Anlagepolitik ein riskantes Spiel treiben

3 3 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Allgemeines

4 4 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Berufliche Vorsorge: Der grösste Versicherungszweig (in % der Ausgaben)

5 5 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Die drei Säulen der Altersvorsorge Altersvorsorge in der Schweiz 1. Säule2. Säule3. Säule Basis- vorsorge Umver- teilen Kapital bilden Berufliche Vorsorge Individuelle Vorsorge Kapital bilden

6 6 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Zwei starke Säulen 1. Säule (Umverteilung) 2. Säule ( Kapitaldeckung) Die Aktiven bezahlen die Renten der Pensionierten Die Versicherten sparen für ihre eigene Rente

7 7 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Werdegang der Abstimmungsvorlage zum Mindestumwandlungssatz 2004: Parlament verlangt Anpassung (Motion) 2004: Expertengruppe empfiehlt tieferen Satz 2005: BVG-Kommission spricht sich für Umwandlungssatz 6,4% aus 2006: Bundesrat beantragt Anpassung bis : Parlament beschliesst Anpassung innerhalb von 5 Jahren (voll wirksam ab 2016) Nationalrat: 126 : 62 / Ständerat 35 : 1 April 2009: Referendum wird eingereicht 7. März 2010: Abstimmung

8 8 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Der Umwandlungssatz

9 9 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Das Alterskapital ist wie eine Mahlzeit

10 10 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Wie der Mindestumwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge funktioniert Beispiel: Alterskapital = 100‘000.- Umwandlungssatz = 6,4%  Rente pro Jahr = 6‘400.-  Witwenrente 3‘840.- (60%) Umwandlungssatz Alters- kapital

11 11 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Ja zum Gleichgewicht der 2. Säule

12 12 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Steigende Lebenserwartung

13 13 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Das Kapital / « die Mahlzeit » muss auf mehr Gäste aufgeteilt werden

14 14 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Entwicklung der Lebenserwartung im Alter 65 MännerFrauen Einführung BVG 1985 (Berechnung für 1980 / VZ80) BVG-Revision 2005 (Berechnung für 2000 / VZ00) Anpassung Umw.satz (Extrapolation für 2015 / VZ05 ) Zunahme

15 15 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Entwicklung der Lebenserwartung im Alter 65 ♀ ♂

16 16 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Anpassung notwendig Umwandlungssatz 6,4% Entwicklung der Lebenserwartung im Alter 65 Einführung BVG Umwandlungssatz 7,2% 1. BVG-Revision Umwandlungssatz 6,8%

17 17 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Entwicklung der Lebenserwartung im Alter 65 7,2% 6,8% 6,4%

18 18 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Die Lebenserwartung steigt wesentlich schneller als erwartet MännerFrauen Berechnung im Jahr Voraussage für Voraussage für Neue Berechnung im Jahr Neue Voraussage für

19 19 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Die Lebenserwartung steigt wesentlich schneller als erwartet Jahre Jahre

20 20 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Sinkende Renditen

21 21 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Mindestumwandlungssatz: Hohe Renditeerwartungen Umwandlungssatz (im Jahr 2015) Notwendige Rendite Erläuterung 6.15%3.6% Risikoarme Anlagen können Umwandlungssatz von etwas mehr als 6% finanzieren 6.8%4.9% Umwandlungssatz von 6.8% (in Kraft seit 2005) benötigt fast 5% Rendite pro Jahr 6.4%4.3% Umwandlungssatz von 6.4% (Abstimmung) benötigt etwas mehr als 4% Rendite pro Jahr

22 22 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Entwicklung der Rendite risikoarmer Kapitalanlagen

23 23 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Entwicklung der Rendite typischer Kapitalanlagen der 2. Säule

24 24 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Entwicklung des BVG-Pictet-Indexes mit 25 Prozent Aktienanteil Performance % Performance % Durchschnitt seit 1985 (25 Jahre) 5.6% Durchschnitt seit 1995 (15 Jahre) 4.8% Durchschnitt seit 2000 (10 Jahre) 2.6%

25 25 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Argumente für die Vorlage

26 26 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation «Rentenloch» am Beispiel eines durchschnittlichen Pensionierten Durchschnittliches BVG-Guthaben im Alter 65 im Jahr '000 Durchschnittliche Verzinsung des Altersguthabens4.3% (statt 4.9%) Jährliche Altersrente bei Umwandlungssatz von 6.8% 20'400 Restliche Lebenserwartung im Alter Jahre "Reichweite" des Altersguthabens20 Jahre Unterdeckung beim Tod des Mannes -6'800 Witwenrente (11 x 60% der Rente in 60% der Fälle) -80'784 Totale ungedeckte Rentensumme -87'584

27 27 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Vorsorge in der SchweizStabilität in Gefahr 1. Säule (Umverteilung) Die Aktiven bezahlen die Renten der Pensionierten 2. Säule (Kapitaldeckung) Das Kapital reicht für die ganze Rente nicht aus

28 28 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Vorsorge in der Schweiz Stabilität in Gefahr 1. Säule (Umverteilung) Die Aktiven bezahlen die Renten der Pensionierten 2. Säule (Kapitaldeckung) Das Kapital reicht nicht mehr aus für alle Renten

29 29 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Ja zur Anpassung des Mindestumwandlungssatzes, weil sie die Leistungen der zweiten Säule langfristig sichert dazu beiträgt, die Höhe der laufenden Renten zu garantieren die Interessen der Pensionierten wahrt die verfassungsmässigen Leistungen garantiert vor riskanter Spekulation schützt eine unfaire Umverteilung von erwerbstätigen Versicherten hin zu Pensionierten verhindert zusätzliche Soziallasten vermeidet

30 30 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Ein Nein am 7. März 2010 bedeutet: Unnötige und gefährliche Spekulation mit unseren Altersguthaben Gefahr für das finanzielle Gleichgewicht der Pensionskassen Gefahr für die Stabilität der zweiten Säule Unnötige und kontraproduktive Umverteilung Schaden für die aktiven Erwerbstätigen Zusatzbelastung für die Wirtschaft Casino statt soziale Sicherheit

31 31 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Breite Koalition für die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes Bundesrat und Parlament Überparteiliches Komitee mit mehr als 140 National- und Ständeräten von SVP, FDP, CVP, BDP und GL Economiesuisse, Arbeitgeberverband, Gewerbeverband Pensionskassenverband, Versicherungsverband, Kammer der Pensionskassenexperten Verband für Seniorenfragen, Stiftungsrat Pro Senectute

32 32 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Kontextinformationen

33 33 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Kapitalverlust der Pensionskassen in den OECD-Ländern im Jahr 2008

34 34 Berufliche Vorsorge: Anpassung des Mindestumwandlungssatzes | Volksabstimmung vom 7. März 2010 BSV Kommunikation Die demographische Entwicklung als zentrale Herausforderung 1 1 Altersrentnerquotient = Rentner/-innen im Verhältnis zur erwerbsfähigen Bevölkerung.


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