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Richtig investiert – Warum rechnen sich Maßnahmen für sicheres Wohnen? Rita Salgmann Landeskriminalamt Niedersachsen Tel: +49 5 11 2 62 62 32 01 E-Mail:

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1 Richtig investiert – Warum rechnen sich Maßnahmen für sicheres Wohnen? Rita Salgmann Landeskriminalamt Niedersachsen Tel: Sascha Scheller Landeskriminalamt Niedersachsen Tel: Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

2 Begrifflichkeit Wodurch wird das Wohnen unsicher (aus polizeilicher Sicht) Diebstahl / Einbruch Raub Körperverletzung Sexualstraftaten Brandstiftung Betrug an der Wohnungstür Bedrohung Sachbeschädigung Beleidigung Nötigung Nächtliche Ruhestörung Gefährliche Gegenstände (Betäubungsmittelutensilien, Chemikalien zum Bombenbau) 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

3 Kosten für die Beseitigung der Schäden Was muss zur Beseitigung der Folgen investiert werden? Beispiel: Wohnungseinbruch Polizei Streifendienst vor Ort Anzeige / Erfassung Diebesgut Tatortarbeit, Untersuchungsanträge Kurier zur kriminaltechnischen Untersuchung, Untersuchung, Gutachten, Spurenversand Zeugen- und Geschädigtenvernehmung Hinweisbearbeitung Operative Maßnahmen (Observation etc.) Festnahme Durchsuchung Beschuldigtenvernehmung Zuordnung und Aushändigung von Diebesgut Berichte Zuführung Gericht und JVA 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

4 Bürgerinnen und Bürger Materielle Schäden (gestohlene und beschädigte Gegenstände) Beauftragung und Beaufsichtigung Handwerker Beschaffung neuer Gegenstände Ggfls. Beantragung von neuen Ausweisdokumenten Urlaubstage und Freizeit Zeugenvernehmungen Fahrtkosten Immaterielle Schäden Unsicherheitsgefühl Daraus resultierende materielle Schäden Kosten für Umzug Kosten für die Beseitigung der Schäden 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

5 Folgen eines Wohnungseinbruchs für die Opfer Emotionale Folgen eines Wohnungseinbruchs (in %) Quelle: Wollinger, Dreißigacker, Blauert, Bartsch, Baier (2014). Wohnungseinbruch: Tat und Folgen; Ergebnisse einer Betroffenenbefragung in fünf Großstädten; Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.; Forschungsbericht Nr Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

6 Umzugswunsch nach einem Wohnungseinbruch Folgen eines Wohnungseinbruchs für die Opfer UmzugUmzugswunsch Geschlecht Frauen 11,519,7 Männer 7,69,1 Besitzverhältnisse Miete 16,918,0 Eigentum 1,911,9 Alter ,922, ,415, ,313,0 Über 70 4,114,7 Quelle: Wollinger, Dreißigacker, Blauert, Bartsch, Baier (2014). Wohnungseinbruch: Tat und Folgen; Ergebnisse einer Betroffenenbefragung in fünf Großstädten; Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.; Forschungsbericht Nr Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

7 Wohnungsunternehmen Materielle Schäden Beschädigungen an Fenstern und Türen Verwaltungskosten – Hausmeister/Facility Management: Notreparatur – Beauftragung Handwerker / Beaufsichtigung / Kostenabwicklung Kosten für Umzug der Mieter – Kündigungsbearbeitung / Wohnungsabnahme /Renovierung – Leerstand / Nachmietersuche und Nachmieterauswahl – Besichtigung / Übergabe I mmaterielle Schäden – Imageschaden – Weitere Fluktuation Kosten für die Beseitigung der Schäden 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

8 Technischer Einbruchschutz Aufmerksame Nachbarschaften Wer kann zum Schutz beitragen? Jede Bürgerin/ Jeder Bürger Polizei Handwerk Gewerbe Politik Kommunen und Präventionsgremien Wohnungs- unternehmen 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

9 Identifizierung von Sicherheitsdefiziten Beratung von Bürgerinnen und Bürgern, Wohnungsunternehmen, Kommunen Wer kann zum Schutz beitragen? Jede Bürgerin/ Jeder Bürger Polizei Handwerk Gewerbe Politik Kommunen und Präventionsgremien Wohnungs- unternehmen 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

10 Umsetzung v. Schutzfaktoren Architektonische Gestaltung Technische Sicherung Nutzerverantwortung Management Wer kann zum Schutz beitragen? Jede Bürgerin/ Jeder Bürger Polizei Handwerk Gewerbe Politik Kommunen und Präventionsgremien Wohnungs- unternehmen 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

11 Problematik Was wird benötigt? 1.Sicherheitstechnik (im weitesten Sinne) 2.Sicherheitsbewusstes Verhalten Warum funktioniert das nicht so einfach? 1.Sicherheit ist ein „Nischenprodukt“ und daher (noch) kostenintensiv 2. Ausgeprägter Individualismus der Bürgerinnen und Bürger 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

12 Ziele und deren Umsetzung Ziel: Sicherheit wird zum „Massenprodukt“ und damit für jeden erschwinglich und obligatorisch Sicherheitsbewusstes Verhalten ist obligatorisch Voraussetzung für eine „Massenproduktion“ Standardisierung Normierung Individuelle Anpassung der „Konfektion“ Programm der niedersächsischen Polizei zur Stärkung der Herstellerverantwortung 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

13 Wohnungswirtschaft Besondere Bedeutung der Wohnungswirtschaft für die Zielerreichung Die Masse macht‘s Kostengünstige Herstellung von Sicherheitstechnik bei Massenproduktion Etablierung von Nachbarschaften Etablierung von Rücksichtnahme und Achtsamkeit 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

14 Umsetzung Gemeinsame Schritte zur Zielerreichung 1.Verhaltenskodex für Mieterinnen und Mieter „10 goldene Regeln für sicheres Wohnen“ 2.Standardisierung der polizeilichen Beratung Sicherheitspaket für Basisschutz und Premiumschutz 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

15 Umsetzung Gemeinsame Schritte zur Zielerreichung 3.Standardisierte Qualitätskriterien für sicheres Wohnen 3.Kriterien für Sicherheit in den Kommunen Kriterienkatalog Sicherheit für wohnbezogene Infrastrukturen 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

16 Umsetzung 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

17 Hannover-Linden Gilde Carré Beispiele aus der Praxis 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

18 Struktur des Lagebildes: 1. Ausgangslage 2. Betrachtungszeitraum 3. Betrachtungsgebiet 4. Kriminalitätsbelastung (Diebstahl/Einbruch, Raub, Körperverletzung, Sexualstraftaten, Brandstiftung, Betrug an der Wohnungstür, Bedrohung, Sachbeschädigung, Beleidigung, Nötigung, Ruhestörung, BTM) Beispiele aus der Praxis 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

19 Problembereich Graffiti Beispiele aus der Praxis Problembereich Einbruchdiebstähle in Wohnungen 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

20 Beispiele aus der Praxis 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

21 Beispiele aus der Praxis Herrenhäuser Forum 1.0 in Hannover - Herrenhausen 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

22 Beispiele aus der Praxis Herrenhäuser Forum 2.0 in Hannover - Herrenhausen 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“

23 Richtig investiert – Darum rechnen sich Maßnahmen für sicheres Wohnen! Rita Salgmann Landeskriminalamt Niedersachsen Tel: Sascha Scheller Landeskriminalamt Niedersachsen Tel: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 8. Landespräventionstag Mecklenburg-Vorpommern „ Sicher Wohnen in MV“


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