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Leitfaden für Pädagogen zur Einschulung von Kindern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Beratungs-, Unterstützungs- und Bildungsangebot Einschulung.

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Präsentation zum Thema: "Leitfaden für Pädagogen zur Einschulung von Kindern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Beratungs-, Unterstützungs- und Bildungsangebot Einschulung."—  Präsentation transkript:

1 Leitfaden für Pädagogen zur Einschulung von Kindern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Beratungs-, Unterstützungs- und Bildungsangebot Einschulung 2012/2013

2 Verantwortlich für die Einschulung aller Kinder: Schulleitung der zuständigen Grundschule

3 Bekommt das Kind Unterstützung im Kindergarten über die Eingliederungshilfe? Der Weg zur Grundschule Bitten Sie Eltern, alle wichtigen Unterlagen und Berichte zu sammeln: Hat das Kind Therapien (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie…)? Gehen die Eltern mit ihrem Kind zur Frühförderung? Waren die Eltern mit dem Kind beim Arzt (Kinderarzt, Sozialpädiatrisches Zentrum, Gesundheitsamt, Fachärzte…)? Besucht das Kind einen Schulkindergarten? Waren die Eltern im Kindergarten im Gespräch mit dem Sonderpädagogischen Dienst einer Sonderschule? Wird die Familie durch das Jugendamt unterstützt? …

4 Die Beratung in der Grundschule Die Schulleitung der zuständigen Grundschule bespricht mit den Eltern die Situation und informiert diese über die schulischen Möglichkeiten und erforderlichen Schritte zur Einschulung ihres Kindes. Einschulung Allgemein gibt es 3 Möglichkeiten: Zurückstellung und erforderliche Maßnahmen im Jahr der Zurückstellung Klärung des Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot und Möglichkeiten bei der Umsetzung

5 Klärung des sonderpädagogischen Bildungsanspruches Die Antragstellung erfolgt bis spätestens Ende Februar. Die Grundschule stellt einen Antrag auf Klärung des sonderpädagogischen Bildungsanspruches. Der Antrag geht mit Anlagen direkt an die fachlich zuständige Sonderschule. Ggf. werden Kontakte hergestellt, um außerschulische Hilfen in die Wege zu leiten (Sozialamt, Jugendamt). Das Staatliche Schulamt Konstanz erhält eine Kopie des Antrages mit den Anlagen. Dem Antrag wird eine Entbindung der Schweigepflicht beigefügt.

6 Die Sonderpädagogische Diagnostik Eine Sonderschullehrkraft sichtet alle vorliegenden Informationen und führt eine ausführliche Diagnostik durch. Es wird eine Bewertung hinsichtlich der individuellen Möglichkeiten und Einschränkungen des Kindes und den daraus resultierenden Bedarfen für die weitere Lern- und Persönlichkeitsentwicklung vorgenommen: Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot in der Grundschule Beratung bzw. Unterstützung durch Sonderpädagogischen Dienst Besonderer Förderbedarf im Rahmen der Möglichkeiten der Grundschule Auf der Grundlage aller diagnostischer Ergebnisse erstellt die Sonderschullehrkraft bei einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Beratungs- und Unterstützungs- oder Bildungsangebot ein sonderpädagogisches Gutachten.

7 Die Sonderschullehrkraft informiert die Eltern ausführlich über die Ergebnisse des Sonderpädagogischen Gutachtens und erläutert den Eltern die Gründe, die zu den Bewertungen im Sonderpädagogischen Gutachten geführt haben. Die Eltern haben ein Wahlrecht! Die Sonderschullehrkraft informiert die Eltern über konkrete Möglichkeiten. Sie können entscheiden, ob der Sonderpädagogische Bildungsanspruch in der allgemeinen Schule oder in der Sonderschule umgesetzt werden soll. Die Eltern können sich verschiedene Möglichkeiten ansehen und nennen dann der Sonderschullehrkraft ihre Vorstellungen als Eltern. Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot

8 Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot Gibt es wohnortnah noch kein bestehendes kooperatives Bildungsangebot und die Eltern wünschen eine gemeinsame Beschulung für ihr Kind, so wird dies ebenfalls als Erziehungsplan der Eltern im Sonderpädagogischen Gutachten beschrieben. Wenn sich die Eltern für ein bestehendes kooperatives Beschulungsangebot an einer allgemeinen Schule oder für die Sonderschule als Lernort entscheiden, wird dies im Sonderpädagogischen Gutachten als Erziehungsplan der Eltern festgehalten. Die Sonderschullehrkraft schickt das Sonderpädagogische Gutachten mit den Unterlagen an das Staatliche Schulamt und an die zuständige Grundschule eine Kopie des Sonderpädagogischen Gutachtens.

9 Das Staatliche Schulamt Wie oben beschrieben entscheidet dann das Staatliche Schulamt über den Anspruch auf ein (in der Regel befristetes) sonderpädagogisches Bildungsangebot, benennt den Lernort und die beteiligten Schulen. Das Staatliche Schulamt entscheidet über den (in der Regel) befristeten Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot und benennt den Lernort und die beteiligte Schulen. Bei Bedarf wird das Staatliche Schulamt im Rahmen von Gesprächen (Bildungswegekonferenz) mit den Eltern und mit allen zu beteiligenden Partnern mögliche schulische Lernorte unter Berücksichtigung der gegebenen Umständen für das Kind erarbeiten. Sie entscheiden sich für einen der möglichen Lernorte.

10 Die Regionalkoordinatoren des Staatlichen Schulamt Bei Bedarf werden Sie in allen Fragestellungen zu inklusiver Beschulung beraten durch die pädagogischen Fachkräfte des Staatlichen Schulamtes Konstanz, die Regionalkoordinatoren. Susanne Dreymann Kareen Feit Jürgen Gruber Kontakt über: Gerne können Sie auch über die Telefonzentrale des Staatlichen Schulamtes um einen Rückruf bitten: 07531/ Die Regionalkoordinatoren werden zeitnah mit Ihnen Kontakt aufnehmen.


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