Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung."—  Präsentation transkript:

1 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Dr. Christian Muschwitz Dr. Christian MuschwitzGrundlagen räumliche Planung und Entwicklung

2 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung – Inhalte im Semester

3 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Dr. Christian Muschwitz Dr. Christian MuschwitzGrundlagen räumliche Planung und Entwicklung 5 Stadttechnik und Stadtentwicklung Technik und Fortschritt ruhen nie!

4 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadttechnik: der Fortschritt verändert die Stadt! 8. Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung - Prolog

5 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Hoch, höher, Hochhaus Heute sind dem Wahn nach Höhe kaum noch Grenzen gesetzt- vernünftig ist das aber nicht! Burj Khalifa (Dubai, Vereinigte arab. Emirate) ist mit 828 Metern Gebäudehöhe derzeit das höchste Bauwerk der Welt Manhattan 1873Manhattan 1931

6 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wintercities Ein Konzept das vor allem in Kanada und Skandinavien existiert. ganze Städte entwickeln eine Stadt unter der Stadt, um dem Winter zu Entkommen bzw. normales städt. Leben ganzjährig vorzuhalten. Toronto – im Winter gehts unter Glas und unter die Erde

7 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wintercity - Toronto PATH PATH is a 28-kilometre network of pedestrian tunnels beneath the office towers of Downtown Toronto, Ontario, Canada, is the largest underground shopping complex in the world with 371,600 m² of retail space. Toronto- PATH- unterirdisches Tunnelsystem

8 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtklima- Belüftung- Entlüftung Stadtklima: d. Wechselwirkung mit der Bebauung und deren Auswirkungen (einschließlich Abwärme und Emission von luftverunreinigenden Stoffen) modifizierte Klima verstanden. (siehe Helbig et al., 1999) Was macht das Stadtklima aus? Das Stadtklima wird geprägt von: der Flächenversiegelung, der Menge der Baumasse, dem Kfz-Verkehr, dem Verlust an Grün- und Freiflächen sowie den vielen Wärmequellen. Dadurch Luftverschmutzung und Lufttemperatur höher als im Umland. Windgeschwindigkeit und Sonneneinstrahlung i.d.R. geringer. Allerdings: Hochhäuser verhindern eine gleichmäßige Durchlüftung der Stadt bzw. führen zu Beschleunigungseffekten und steigern die Windböigkeit.

9 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtklima- Belüftung- Entlüftung Chicago – Windy City Ein besonders prominenter Fall von stadtklimatisch wenig durchdachter Planung findet sich in Chicago, der Heimat der Wolkenkratzer. Der oft starke Wind, der mal kalt aus nordwestlicher Richtung, mal auch vom Michigansee weht, wird durch die Wolkenkratzerschluchten kanalisiert und dadurch verstärkt wird. Das nennt man Düseneffekt!

10 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtklima- Belüftung- Entlüftung Kaltluftschneisen gegen Hitzestress "Wir brauchen Kaltluftschneisen in den Städten", sagte der Bayreuther Forscher Carl Beierkuhnlein in München bei einem Symposium zu Klimawandel und Gesundheit. "Wenn wir keinen nächtlichen Kaltluftzufluss haben, können wir kein gesundes Stadtklima haben."

11 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtbeleuchtung – ein alter Hut! Antike: Antiochia am Orontes (Libanios, Or. 11, 267), die nach Ammianus Marcellinus mit der strahlenden Helle des Tages wetteiferte (14, 1,9). Mittelalter: Kienspäne sowie Lampen, die Öle oder Fette verbrannten. ab 1667 in Paris die Beleuchtung flächendeckend von Ludwig XIV. vorangetrieben, um die Vorgänge auf den Straßen besser kontrollieren zu können. Gründerzeit: Stadtgas in London. Gaslicht in Dresden Düstere Angelegenheit – Antike Beleuctung Feuerkleche mussten allabandlich entzündet werden

12 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtbeleuchtung – Elektrisches Lichte dagegen... erste elektrische Straßenbeleuchtung in Deutschland ab 1882 in Nürnberg in Betrieb. Zum Teil bis ins späte 20. Jh. hielten viele Städte an ihren Gaslaternen fest. Heute Städte nachts taghell.... Carl Saltzmann: Erste elektrische Straßenbeleuchtung in Berlin, 1884 Die moderne Welt bei nacht

13 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtbeleuchtung – Elektrisches Lichte dagegen... Heute existieren sogar Vorschriften darüber wie hell es z.B. am Arbeitsplatz sein muss oder wieviel Lux nachts auf bestimmten öffentlichen Orten (Verkehrsanlagen) scheinen müssen..

14 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung – von Anbeginn Wasserversorgung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Ursprünglich wurde dies an natürlichen Wasservorkommen (Quelle, Fluss, Bach, See) befriedigt. Später wurden dann gezielt Brunnen und Zisternen angelegt. A guarded, gated community located in Saskatoon, Saskatchewan, CanadaProtective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

15 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung –Römische Perfektion! Seit den ägyptischen Pharaonen sind Wasserleitungen nachweisbar. Die Griechen und Römer perfektionierten das System. Die Römer kannten schon alle Elemente moderner Wasserleitungssysteme: Stauseen, Druckwasserleitungen, Hochbehälter, Holz- Naturstein-, Beton-, Ton-, und Bleirohre, A guarded, gated community located in Saskatoon, Saskatchewan, Canada Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

16 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung - Dunkles Mittelalter Im Mittelalter ging viel römische know-how verloren. Es wurde nach und nach mit hölzernen Rohrleitungen, sog. Pipen, die aus zwei bis vier Meter langen Baumstämmen gefertigt wurden, gearbeitet. Brunnen und offen Wasserstellen blieben dominierend. Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

17 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung - Stadtwasserkunst Bis Mitte d. 19Jh. mussten sich Europäer Regenwasser sammeln oder Wasser aus Schöpfstellen oder Brunnen benutzen. Außerdem wurde Wasser von umherfahrenden Wasserwagen oder von Wasserträgern verkauft! Erst ein Großbrand in Hamburg 1842, bei dem die sog. Löschwasserteiche als System überfordert waren. 30% der Stadt werden zerstört! 1844 beschloss HH- Bürgerschaft den Bau eines umfassenden, staatlichen Wasserversorgungssystems. William Lindley, englischer Ingenieur leitete den Bau der Stadtwasserkunst!! Großbrand in Hmburg 1842

18 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung - moderne Wasserversorgung Heute beziehen wir unser Wasser flächendeckend aus Leitungsnetzen. Dabei kommt das Trinkwasser aus: Naturquellen, aus sog. Filtraten, d.h. Grundwasserentnahme aus der Tiefe, an Seen oder Flussufern oder aus Stauseen Grundwasser aus Uferfiltrat

19 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung - moderne Wasserversorgung Wassertürme oder Hochbehälter sorgen für den notwendigen Wasserdruck im System und dienen als Zwischenspeicher Wasserturm in leverkusen

20 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung - moderne Wasserversorgung Trinkwasser in Deutschland ist das am besten kontrollierte Lebensmittel! Es erfüllt höhere Qualitätsanforderungen als jedes Mineralwasser und Tafelwasser! Wasserturm in leverkusen

21 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung – Fakten und Tatsachen l Derzeit pro Kopf Verbrauch ca l Wasser am Tag. Straßen, Wege, versiegelte Grundstücksbereiche, Dachflächen lassen Niederschläge nicht versickern. Die anfallenden, nicht versickernden Mengen werden oftmals direkt in Vorfluter und Gewässer eingeleitet. Insbesondere bei extrem starken Niederschlägen werden so die Auswirkungen von Hochwasserwellen verstärkt.

22 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Wasserversorgung Fakten und Tatsachen Für 50% unseres täglichen Wasserverbrauchs muss es gar nicht unbedingt Trinkwasser sein. Der Betrieb der Klospülung z.B. ist auch mit Regenwasser machbar, ebenso das Wäschewaschen...

23 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Feuer, Brandschutz, Feuerwehr Als Vater der modernen Feuerwehr gilt Kaiser Augustus, der in Rom die. sog. Vigiles (Wächter) schuf. Militärisch organisiert, Mann stark und schon mit modernen Mitteln arbeitend: Spritzen, Eimer, Leitern, Stangen, Decken, Körbe, Schwämme, Besen, Lappendecken (mit Wasser getränkt zum Schutz der Nachbarhäuser), Einreißhaken, Sägen und Hämmer. Römische Pumpen besaßen schon konisch geformten Strahlrohre Reichweite bis zu 25m. Kolbenpunpne sind eine römische Erfindung!

24 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Feuer, Brandschutz, Feuerwehr 17. Jh. Erfindung d. Schlauches aus genähtem Leder. Bis Anfang 20. Jh. noch Handpumpen/Feuerspritzen im Einsatz. USA Mitte 19. Jh. erste privatwirtschaftlich organisierte Berufsfeuerwehren. Oft wurde nur gelöscht, wenn man zuvor Kunde war! Im deutschsprachigen Raum seit dem 19. Jh. flächendeckend Feuerwehr auf freiwilliger Basis erste fahrbare Schiebeleiter! 1895 erste Druckkesselspritze!

25 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Feuer, Brandschutz, Feuerwehr Wie b.d. Wasserversorgung deutlich wurde, kam dem Brandschutz in den dichter gewordenen Städten neue Bedeutung zu. Seitdem: moderne Feuerwehr! In D koexistieren die freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehren (manche Länder ab EW/Stadt, andere bei best. Status: kreisfrei / NRW) Wesentlich: die modernen Mittel der Brandbekämpfung lassen best. Hochbauten überhaupt erst möglich werden.

26 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtentwässerung, Kloake, Kanäle Schon seit d. Bronzezeit beschäftigen sich Menschen mit dem Problem Abwasser in Siedlungen! Schon in Mohenjo-Daro, Pakistan, existierte Jahre altes gemauertes Entwässerungssystem. Älteste Kanalisationen der Welt! Die Römer nutzen die sog. Cloaca Maxima (der größte Abwasserkanal) und prägten damit den bis heute den Begriff Kloake! Die Patrizierhäuser verfügten über Wasserspülung der Toiletten! Prinzip: Schwemmspülung! Mohenjo-Daro am Indus Bronzezeitlicher Hochbau!

27 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtentwässerung, Kloake, Kanäle Im Mittelalter Unkenntnis der hygienische Bedeutung geordneter Abwasserentsorgung 6. bis 15. Jh.: unbefestigte Straßen, kaum Reinigungs– und Entsorgungs-Systeme, keine zentrale Wasserversorgung, keine geordnete Abfallbeseitigung, hygienische Probleme mit Schachtabfällen, Kadavern, Gerbereiabwässern und Fäkalien! Folge: bei wachsender Bevölkerung verheerenden Pest- und Choleraepidemien ließ Elizabeth I. das erste Spülklo der Neuzeit, eine Erfindung ihres Patensohnes Sir John Harrington, bei sich im Palast installieren -

28 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtentwässerung, Kloake, Kanäle Erst kurz v.d. der Gründerzeit änderte sich dies: 1739 Wien erste Stadt Europas vollständig kanalisiert London. Das erste moderne Kanalisationssystem auf dem europäischen Festland entstand ab 1856 in Hamburg nach dem Großen Brand von Klospülungen mit Wasser wurden nun erstmals wieder eingesetzt!

29 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtentwässerung, Kloake, Kanäle Heute ist das System der Schwemmspülungskanäle (Abwasserkanäle haben ein Gefälle von 0,1 bis 2 %) in Deutschland umgesetzt, es herrscht Anschluss- und Benutzungszwang! Das System funktioniert als sog. Freispiegel- oder Gravitationsleitung. Probleme entstehen heute dort, wo große Leitungen mit wenig Benutzung zu finden sind...

30 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stadtentwässerung, Kloake, Kanäle Mischkanalisation Haus-, Industrie und Niederschlagsabwässer werden gemeinsam abgeführt. Trennkanalisation Schmutzwässer und Niederschlagsabwässer in separatem Kanal. Regenwässern i.d.R. wenig verschmutzt, daher werden diese meistens direkt oder indirekt (etwa über Regenwasserrückhaltebecken) in Gewässer eingeleitet und nicht in Kläranlagen behandelt.

31 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung A guarded, gated community located in Saskatoon, Saskatchewan, Canada Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities Regenwasserbehandlung - Stadtentwässerung Zunehmend wird heute versucht Oberflächenwasser solange wie möglich vor Ort zurückzuhalten... Dafür werden große Regenwasserrückhalteanlagen, Becken, Teiche, oder eben Mulden-Rigolen-Systeme eingesetzt

32 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Müllbehandlung, Mülldeponien In der Frühzeit bzw. Antike übernimmt das Wasser den Transport von allem organischem Abfall, das meiste anorganische wird entweder recycelt oder lose in Gruben entsorgt. Es gibt wenig bis keinen Problemmüll! Im Mittelalter im 15. Jh. Erwähnung eines angestellten "Pfuhlschauflers" in Halle/S. Müllabfuhr! Müll wird auf die Felder rund um die Agglomerationen verbracht! Reste des Tiberhafens in Rom

33 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Müllbehandlung, Mülldeponien Das Verbringen von Müll auf Halden bliebt bis heute ein Standard! 1895 erste deutsche Müllverbrennungsanlage in Hamburg. Berliner Polizeiverordnung erlaubt Müllabfuhr nur noch in geschlossenen Wagen oder Behältern. Die TA Siedlungsabfall (TASi) regelt heute die allgemeinen Standards: wann Behandeln, wie Lagern, welche technischen verfahren etc. Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

34 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Müllbehandlung, Mülldeponien D-West 1970er Altglascontainer 1980er Altpapiercontainer 1990er Grüner Punkt und Biotonne D-Ost 1960er Sekundär-Rohstofferfassung SERO Heute kommen neben Deponierung und Verbrennung noch Recycling in Frage......leider noch nicht Standard Dazu gibt es gute Ansätze, es laufen Versuche mit guten Ergebnisse und hohen Sortierquoten... Aber das DSD (Grüner Punkt) hat eine große Lobby!

35 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Stoffströme / Abfall: In D werden die jährlichen Stoffumsätze im Bauwesen mit Mio. t. pro Jahr angegeben, davon wiederum sind ca. 3,3 Mio. t Sondermüll. 40% des gesamten Abfallaufkommens Rund 40% des gesamten Abfallaufkommens in D entstammen dem Sektor Bauen. Jeder Bewohner verbraucht dreimal so viel Baustoffe pro Jahr als er an Hausmüll produziert (300 kg Hausmüll und 900 kg Baustoffe).

36 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Müllbehandlung, Mülldeponien Heutige Prioritäten daher: 1.Vermeidung, 2.Vorbereitung zur Wiederverwendung, 3.Recycling, 4.sonstige Verwertung, z.B. energetische Verwertung, 5.Beseitigung. Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

37 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Energie Nutzung elektrischer Strom Mitte des 19. Jh (Telegrafie und der Galvanik) entdeckte Werner von Siemens das dynamoelektrische Prinzip und nutzte es bei der Entwicklung des ersten elektrischen Generators. Damit begann das moderne elektrische Zeitalter.

38 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Energie Bei uns wird heute überwiegend zentral Strom erzeugt und mit Überlandleitungen in unsere Agglomerationen gebracht. Dabei nutzt man das Ohmsche Prinzip, d.h. es wird mit hochvoltigem Strom gearbeitet (200kV- 380kV) Anschließend wird stufenweise die Voltzahl reduziert 110kV 1- 50kV und schließlich V Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

39 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung - Prolog

40 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Energie Bei uns wird heute überwiegend zentral Strom erzeugt und mit Überlandleitungen in unsere Agglomerationen gebracht. Dabei nutzt man das Ohmsche Prinzip, d.h. es wird mit hochvoltigem Strom gearbeitet (200kV- 380kV) Anschließend wird stufenweise die Voltzahl reduziert 110kV 1- 50kV und schließlich V Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

41 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Energieversorgung geschlossene Wohnanlage als Siedlungszentrum der Ober- oder Mittelschicht bezeichnet, welches durch Sicherheitseinrichtungen und Absperrungen - wie Alarmanlagen, Mauern, Zäune, Kameraüberwachung, privates Sicherheitspersonal - von der übrigen Gesellschaft separiert ist. A guarded, gated community located in Saskatoon, Saskatchewan, Canada Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

42 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Häfen geschlossene Wohnanlage als Siedlungszentrum der Ober- oder Mittelschicht bezeichnet, welches durch Sicherheitseinrichtungen und Absperrungen - wie Alarmanlagen, Mauern, Zäune, Kameraüberwachung, privates Sicherheitspersonal - von der übrigen Gesellschaft separiert ist. A guarded, gated community located in Saskatoon, Saskatchewan, Canada Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

43 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Straßen- Wege 1269 In Hamburg wurde das erste Straßenpflaster verlegt. Es entstanden die Berufe des Straßenpflasterers und des Straßenkehrers. A guarded, gated community located in Saskatoon, Saskatchewan, Canada Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

44 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Bahnhöfe – Flughäfen geschlossene Wohnanlage als Siedlungszentrum der Ober- oder Mittelschicht bezeichnet, welches durch Sicherheitseinrichtungen und Absperrungen - wie Alarmanlagen, Mauern, Zäune, Kameraüberwachung, privates Sicherheitspersonal - von der übrigen Gesellschaft separiert ist. A guarded, gated community located in Saskatoon, Saskatchewan, Canada Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities

45 Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung Brücken - Tunnel geschlossene Wohnanlage als Siedlungszentrum der Ober- oder Mittelschicht bezeichnet, welches durch Sicherheitseinrichtungen und Absperrungen - wie Alarmanlagen, Mauern, Zäune, Kameraüberwachung, privates Sicherheitspersonal - von der übrigen Gesellschaft separiert ist. A guarded, gated community located in Saskatoon, Saskatchewan, Canada Protective 'spikes' help ensure the safety of residents living in 'security-zone' communities


Herunterladen ppt "Grundlagen der räumlichen Planung & Entwicklung Dr. Christian Muschwitz Stadtplaner, AK NW Fachbereich VI Angewandte Geographie / Raumentwicklung & Landesplanung."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen