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Staatliche, finanzielle Hilfen, soziale Einrichtungen Ingeborg Georg, Diplom Sozialarbeiterin.

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Präsentation zum Thema: "Staatliche, finanzielle Hilfen, soziale Einrichtungen Ingeborg Georg, Diplom Sozialarbeiterin."—  Präsentation transkript:

1 Staatliche, finanzielle Hilfen, soziale Einrichtungen Ingeborg Georg, Diplom Sozialarbeiterin

2 Staatliche und finanzielle Hilfen Häusliche Krankenpflege Hilfsmittel Medizinische Rehabilitation Pflegeversicherung Soziale Grundsicherung Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung Gesetzliche Betreuung

3 Soziale Einrichtungen Pflegestützpunkt Sozialstation Tagespflege 24h Pflegedienst/Intensivpflege Betreutes Wohnen Ambulanter Hospizdienst Stationäres Hospiz Altenheim

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5 Häusliche Krankenpflege Verordnung nach § 37 Abs. 1 Sozialgesetzbuch V wenn Krankenhausbehandlung geboten, aber nicht ausführbar ist oder Krankenhausbehandlung durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt wird umfasst die im Einzelfall erforderliche Grund- und Be- handlungspflege und die hauswirtschaftliche Versorgung (max. 4 Wochen je Krankheitsfall)

6 Häusliche Krankenpflege Verordnung nach § 37 Abs. 2 Sozialgesetzbuch V zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung umfasst die im Einzelfall erforderliche Behandlungspflege Die Satzung kann bestimmen, dass die Krankenkasse in diesen Fällen zusätzlich Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung erbringt (max. 4 Wochen je Krankheitsfall).

7 Häusliche Krankenpflege Verordnung nach § 37 Abs. 3 Sozialgesetzbuch V Der Anspruch besteht nur, soweit eine im Haushalt lebende Person den Kranken in dem erforderlichen Umfang nicht pflegen und versorgen kann.

8 Häusliche Krankenpflege Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege (Häusliche Krankenpflege-Richtlinie) regelt die Verordnung häuslicher Krankenpflege, deren Dauer und die Genehmigung durch die Krankenkasse sowie die Zusammenarbeit der Vertragsärzte und –ärztinnen mit den ambulanten Pflegediensten und den Krankenhäusern beinhaltet die in der vertragsärztlichen Versorgung verordnungsfähigen Maßnahmen

9 Häusliche Krankenpflege Verordnungsfähige Maßnahmen – Beispiele Blutzuckermessung bei Erst- u. Neueinstellung eines Diabetes (max. 4 Wo., 3 x tgl.) bei Fortsetzung der intensivierten Insulintherapie verordnungsfähig bei Patienten mit hochgradiger Einschränkung der Sehfähigkeit erheblicher Einschränkung der Grob- und Feinmotorik der oberen Extremitäten starken Einschränkungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit oder Realitätsverlust entwicklungsbedingt noch nicht vorhandener Fähigkeit, die Leistung selbst durchzuführen oder zu erlernen

10 Häusliche Krankenpflege Verordnungsfähige Maßnahmen – Beispiele (Insulin)-Injektionen verordnungsfähig bei Patienten mit hochgradiger Einschränkung der Sehfähigkeit erheblicher Einschränkung der Grob- und Feinmotorik der oberen Extremitäten starken Einschränkungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit oder Realitätsverlust entwicklungsbedingt noch nicht vorhandener Fähigkeit, die Leistung selbst durchzuführen oder zu erlernen ggf. selbständige Durchführung mittels PEN/Fertigspritze möglich?

11 Häusliche Krankenpflege Verordnungsfähige Maßnahmen – Beispiele Medikamentengabe verordnungsfähig bei Patienten mit hochgradiger Einschränkung der Sehfähigkeit erheblicher Einschränkung der Grob- und Feinmotorik der oberen Extremitäten starken Einschränkungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit oder Realitätsverlust entwicklungsbedingt noch nicht vorhandener Fähigkeit, die Leistung selbst durchzuführen oder zu erlernen Kann der Patient die Medikamente aus einer gerichteten Tages- oder Wochendosette selbst einnehmen?

12 Häusliche Krankenpflege Verordnungsfähige Maßnahmen – Beispiele Wundverbände Lokalisation und Wundbefund sind in der Diagnose anzugeben Sofern im Zusammenhang mit dem Anlegen und Wechseln der Wundverbände eine Kompressionsbehandlung erforderlich ist, ist dies auf der Verordnung anzugeben

13 Häusliche Krankenpflege Verordnungsfähige Maßnahmen – Beispiele Anlegen oder Abnehmen eines Kompressionsverbandes An- oder Ausziehen von Kompressionsstrümpfen verordnungsfähig bei Patienten zur Abheilung von Ulcera, zur Unterstützung des venösen Rückflusses, Unterstützung des Lymphabflusses bei Varikose Thrombo-embolie chronische Veneninsuffizienz (CVI) Ödemen Narben/Verbrennungen

14 Häusliche Krankenpflege Verordnungsfähige Maßnahmen – Beispiele verordnungsfähig bei Patienten mit hochgradiger Einschränkung der Sehfähigkeit erheblicher Einschränkung der Grob- und Feinmotorik der oberen Extremitäten starken Einschränkungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit oder Realitätsverlust entwicklungsbedingt noch nicht vorhandener Fähigkeit, die Leistung selbst durchzuführen oder zu erlernen Das Anlegen eines Kompressionsverbandes ist verordnungsfähig, wenn aus medizinischen bzw. anatomischen Gründen angepasste Kompressionsstrümpfe nicht möglich sind.

15 Hilfsmittel Verordnung nach § 33 Sozialgesetzbuch V zur Sicherung des Erfolgs einer Krankenbehandlung um einer drohenden Behinderung vorzubeugen eine Behinderung auszugleichen soweit die Hilfsmittel nicht als allgemeine Gebrauchs- gegenstände des täglichen Lebens anzusehen oder nach §34 Abs. 4 Sozialgesetzbuch V ausgeschlossen sind

16 Hilfsmittel Verordnung technischer Pflegehilfsmittel und zum Verbrauch bestimmter Pflegehilfsmittel nach §40 Abs. 1-3 Sozialgesetzbuch XI zur Erleichterung pflegerischer Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen um dem Pflegebedürftigen eine selbständige Lebensführung zu ermöglichen Aufwendungen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel max. 31 Euro je Monat

17 Hilfsmittel Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Hilfsmitteln (Hilfsmittel- Richtlinie) Orientierungshilfe ist hierbei das Pflegehilfsmittelverzeichnis bzw. das Hilfsmittelverzeichnis beinhaltet u. a. die Verordnungsgrundsätze (Wirtschaftlichkeit, Notwendigkeit eines Hilfsmittels unter Betrachtung der Gesamtsituation)

18 Hilfsmittel Abgrenzung der Leistungspflicht Kranken- und Pflegeversicherung Ein Anspruch über die Pflegekasse besteht wenn, das Hilfsmittel im konkreten Einzelfall allein der Erleichterung der Pflege dient oder ein Behinderungsausgleich zwar marginal noch vorstellbar ist, die Pflegeerleichterung aber soweit überwiegt, dass eine Leistungspflicht der Krankenkasse nicht gerechtfertigt ist.

19 Hilfsmittel Hilfsmittel, die ausschließlich im Rahmen der Pflegeversicherung zur Verfügung gestellt werden, z.B. Hausnotrufgeräte Pflegebetttische Urinflaschen

20 Hilfsmittel Versorgungsbeispiele Badewannenlifter bei erheblichen Funktionseinschränkungen an den oberen und/oder unteren Extremitäten selbständiges Ein- und Aussteigen aus der Badewanne bzw. das Hinsetzen und Aufstehen dadurch nicht möglich der Einsatz des Lifters ein weitgehend selbständiges Baden wieder ermöglicht Duschhilfen bei eingeschränkter Standsicherheit des Anwenders

21 Hilfsmittel Versorgungsbeispiele Gehhilfen bei Gehbehinderung zum Ausgleich der verminderten Belastbarkeit oder Leistungsfähigkeit der unteren Extremitäten Ziel ist die Erweiterung des vorher eingeschränkten Aktionsradius z. B. Gehstöcke, Unterarmstützen, fahrbare Gehhilfen (Rollator)

22 Hilfsmittel Versorgungsbeispiele Hilfsmittel gegen Dekubitus wenn bereits Dekubitalulzera vorliegen oder durch Krankheit oder Behinderung ein dauerndes Liegen bzw. Sitzen erforderlich ist und zugleich ein erhöhtes Dekubitus-risiko vorliegt (z. B. bei starken Bewegungseinschränkungen) Das Dekubitusrisiko ist individuell für den Patienten und seine jeweilige Pflegesituation abzuschätzen. (z. B. Matratzen, Sitzkissen)

23 Hilfsmittel Versorgungsbeispiele Kranken- und Behindertenfahrzeuge Gehunfähigkeit oder stark eingeschränkte Gehfähigkeit Ziel ist die Ermöglichung der Lebensbewältigung i. R. d. allgemeinen Grundbedürfnisse Die Versorgung muss für die individuellen Verhältnisse des Versicherten geeignet und zweckmäßig sein. (z. B. Rollstühle)

24 Hilfsmittel Versorgungsbeispiele Behindertengerechte Betten bei stark eingeschränkter Spontanmobilität und ein handelsübliches Bett nicht genutzt werden kann (z.B. bei Höhenunterschied zum Rollstuhl) wenn die Pflege ganz oder überwiegend im Bett stattfindet (z.B. das Waschen und/oder der Windelwechsel) Anspruch auf Pflegeleistungen ist erforderlich. Herkömmliche sowie Senioren- und Krankenbetten zählen zu den Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens.

25 Hilfsmittel Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel saugende Bettschutzeinlagen (Einmalgebrauch) Fingerlinge Einmalhandschuhe Mundschutz Schutzschürzen Desinfektionsmittel max. 31,00 EUR je Monat

26 Medizinische Rehabilitation Akutgeriatrie Einweisung durch den behandelnden Arzt Geriatrische Rehabilitation Antrag bei der Krankenversicherung (Patient und Hausarzt)

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28 Pflegeversicherung Leistungen aus der Pflegeversicherung nach SGB XI Pflegebed ü rftige sind Personen, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung f ü r die gew ö hnlichen und regelm äß ig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des t ä glichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich f ü r mindestens 6 Monaten in erheblichem oder h ö herem Ma ß e der Hilfe bed ü rfen. Antrag wird bei der Pflegekasse des Versicherten gestellt. Die Pflegekasse beauftragt den Medizinischen Dienst der Kassen (MDK). Dieser erstellt vor Ort beim Pflegebed ü rftigen ein Gutachten, welches Grundlage f ü r den Bescheid der Pflegekasse ist. Der Versicherte kann das Gutachten anfordern und bei Bedarf innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen.

29 Pflegeversicherung Pflege- stufe Minuten GrundpflegeHauswirt- schaftliche Versorgung Körperpflege Ernährung Mobilität Imind. 1x täglich Hilfe in 2 Verrichtungen Minuten mindestens 45 Minuten II3x täglich Hilfe in 2 Verrichtungen Minuten mindestens 60 Minuten IIIHilfe rund um die Uhr, auch nachtsab 240 Minuten mindestens 60 Minuten Pflegestufen / Voraussetzungen

30 Pflegeversicherung Leistungen aus der Pflegeversicherung SGB XI PflegeleistungenPflegestufe 1Pflegestufe 2Pflegestufe 3 Pflegegeld für private Hilfen235,- 440,- 700,- Pflegesachleistung / Kombinationsleistung450,- 1100,- 1550,- Härtefall Verhinderungspflege1550,- Kurzzeitpflege1550,- Tagespflege / Nachtpflege450,- 1100,- 1550,- Wohnraumanpassung2557,- Stationäre Dauerpflege1023,- 1279,- 1550,- Härtefall 1.918

31 Pflegeversicherung Sonstige Leistungen der Pflegeversicherung Zus ä tzliche Betreuungsleistungen bei erheblich eingeschr ä nkter Alltagskompetenz: An Demenz erkrankte, geistig behinderte und psychisch erkrankte Menschen k ö nnen j ä hrlich 1.200,- bis zu 2.400,- f ü r entlastende Angebote in Anspruch nehmen, auch wenn sie noch keine Pflegestufe haben. Der Betrag kann zweckgebunden f ü r folgende Ausgaben eingesetzt werden: Restkosten für Tages-, Nacht- oder Kurzzeitpflege Kosten für professionelle Alltagsbegleitung niedrigschwellige Betreuungsangebote, die nach Landesrecht eine Anerkennung dafür haben. Zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel (z.B. Einmal- und Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Schutzsch ü rzen, Desinfektionsmittel) bis zu 31,- monatlich gegen Belege abrechenbar. Pflegehilfsmittel

32 Pflegeversicherung Kriterien der eingeschränkten Alltagskompetenz 1. unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches ( Weglauftendenz ) 2. Verkennen oder Verursachen gef ä hrdender Situationen 3. unsachgem äß er Umgang mit gef ä hrlichen Gegenst ä nden oder potenziell gef ä hrdenden Substanzen 4. t ä tlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation 5. in Zusammenhang mit speziellen Situationen unangebrachtes Verhalten 6. Unf ä higkeit, die eigenen Gef ü hle oder Bed ü rfnisse wahrzunehmen 7. St ö rungen der h ö heren Hirnfunktionen (Beeintr ä chtigung des Ged ä chtnisses, herabgesetztes Urteilsverm ö gen), die zu Problemen bei der Bew ä ltigung von sozialen Alltagsleistungen gef ü hrt haben

33 Pflegeversicherung Kriterien der eingeschränkten Alltagskompetenz 8. St ö rungen des Tag-/Nachtrhythmus 9. Verkennen von Alltagssituationen und unangemessenes Reagieren in Alltagssituationen 10. Unf ä higkeit, den eigenen Tagesablauf zu planen und zu strukturieren 11. ausgepr ä gtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten 12. zeitlich ü berwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit auf Grund einer therapieresistenten Depression

34 Pflegeversicherung Unterstützung für Pflegepersonen Gesetzliche Unfallversicherung: Versichert sind Pflegepersonen, die nicht erwerbsm äß ig einen Pflegebed ü rftigen in seiner h ä uslichen Umgebung pflegen. Auf den zeitlichen Umfang der Pflege kommt es nicht an. Wichtig: Unfall binnen 3 Tagen dem behandelnden Arzt und der Pflegekasse melden. Versicherungsschutz besteht auch ohne Antragstellung

35 Pflegeversicherung Unterstützung für Pflegepersonen Gesetzliche Rentenversicherung: Versichert sind Pflegepersonen, die nicht erwerbsmäßig einen Pflegebedürftigen wenigstens 14 Stunden wöchentlich in seiner häuslichen Umgebung pflegen und nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig sind. Die Beiträge können auch für mehrere Pflegepersonen gezahlt werden. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach der Pflegestufe und der wöchentlichen Mindeststundenzahl, die gepflegt wird.

36 Pflegeversicherung Vorpflegephase Volle Arbeitszeit Pflegephase Halbe Arbeitszeit Nachpflegephase Volle Arbeitszeit 100 % Arbeitsentgelt50 % Arbeitsentgelt plus 25 % Aufstockung auf = 75 % Arbeitsentgelt 75 % Arbeitsentgelt 25 % Arbeitsentgelt zum Ausgleich des negativen Wertguthabens Unterstützung für Pflegepersonen Familienpflegezeit: Anlehnung an das Modell der Altersteilzeit. Einverst ä ndnis des Arbeitgebers ist erforderlich, da es eine freiwillige Leistung ist. H ö chstens f ü r die Dauer von 2 Jahren. Reduzierung auf h ö chstens 15 Wochenstunden. Um f ü r den Arbeitgeber finanzielle Risiken als Folge einer Privatinsolvenz auszuschlie ß en, ist bei Inanspruchnahme der Familienpflegezeit der Arbeitnehmer verpflichtet, eine Versicherung abzuschlie ß en.

37 Pflegeversicherung Unterstützung für Pflegepersonen Pflegezeit Anlehnung an das Modell der Elternzeit. Anspruch auf Arbeitsfreistellung bei akut auftretender Pflegebed ü rftigkeit oder Erh ö hung der Pflegebed ü rftigkeit eines nahen Angeh ö rigen, um die Pflege zu organisieren oder selbst in dieser Zeit sicherzustellen. H ö chstens f ü r die Dauer von 10 Tagen. Es besteht K ü ndigungsschutz. Die Arbeitsverhinderung ist dem Arbeitgeber unverz ü glich mitzuteilen. Zu kl ä ren ist, ob aus dem Arbeits- oder Tarifvertrag ein Anspruch auf bezahlte Freistellung besteht.

38 Pflegeversicherung Unterstützung für Pflegepersonen Pflegezeit Anspruch auf eine vollst ä ndige oder teilweise Arbeitsfreistellung, um Zeit f ü r die Pflege eines Angeh ö rigen zu haben. Nur m ö glich in Betrieben mit mehr als 15 Besch ä ftigten. Die Pflegezeit ist dem Arbeitgeber sp ä testens 10 Arbeitstage vor der Inanspruchnahme schriftlich anzuzeigen. H ö chstens f ü r die Dauer von 6 Monaten. Es besteht K ü ndigungsschutz. Die Pflegekasse des Pflegebed ü rftigen zahlt ggf. Zusch ü sse zu Kranken- und Pflegeversicherungsbeitr ä gen, sowie Beitr ä ge zur Arbeitslosenversicherung.

39 Pflegeversicherung PflegestufePflegegeldPflegesachleistungen PflegestufePflegegeldPflegesachleistungen I II III Pflegegeld und Pflegesachleistungen f ü r Demenzkranke ab 2013

40 Soziale Grundsicherung Eingliederungshilfe f ü r Behinderte Hilfe zur Pflege f ü r Patienten die keine Pflegestufe bekommen Hilfe zur Weiterf ü hrung des Haushaltes wenn sonst keiner im Haushalt den Haushalt f ü hren kann für eine begrenzte Zeit oder auf Dauer zur Vermeidung einer station ä ren Unterbringung

41 Soziale Grundsicherung Abh ä ngig vom Einkommen Eigenes Einkommen 764 zuz ü glich den Kosten f ü r die Unterkunft Abh ä ngig vom Verm ö gen 2600 bei Menschen die Rentner sind Wird nur auf Antragstellung hin gew ä hrt bei Verbands-, Kreis-, oder Stadtverwaltungen

42 Soziale Grundsicherung Unterhaltsverpflichtung Verwandte ersten Grades Bereinigtes Einkommen Eigene Belastungen gehen vor Freibetrag 1400 Alleinstehende Freibetrag 2450 Ehepaar Verm ö gensfreigrenze 75000

43 Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung Definition Patientenverf ü gung von Fr. Dr. Brombacher "Unter einer Patientenverf ü gung wird eine schriftliche Willens ä u ß erung verstanden, mit der jemand im vorhinein festlegt, in welcher Weise er medizinisch behandelt oder nicht behandelt werden m ö chte, falls er aus gesundheitlichen Gr ü nden nicht mehr in der Lage sein sollte seinen Willen zu bilden."

44 Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung Definition Vorsorgevollmacht von Fr. Dr. Brombacher "Mit der Vorsorgevollmacht bestimmen Sie schriftlich, wer ihre Angelegenheiten regeln soll, wenn Sie aus gesundheitlichen Gr ü nden nicht mehr dazu in der Lage sein sollten."

45 Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung Patientenverfügung bezieht sich nur auf die medizinische Behandlung Vorsorgevollmacht bezieht sich auf alle Pers ö nlichkeitsbereiche Gesundheitssorge Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten Umgang mit Behörden Vermögenssorge Post und Fernmeldeverkehr Vertretung vor Gericht

46 Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung Absolutes Vertrauen, dass der Bevollmächtigte tatsächlich im Sinne des Vollmachtgebers handelt. Von Banken wird die Vollmacht oft nicht anerkannt, die Banken haben eigene Vordrucke. Keine Kontrollinstanz Der Betroffene kann selbst ein Schriftstück aufsetzen, es ist gültig, wenn es persönlich unterschrieben und mit Ort und Datum versehen ist. Eine Notarielle Beurkundung ist nicht erforderlich.

47 Gesetzliche Betreuung Antrag beim Amtsgericht kann von jeder Person gestellt werden wird von der Betreuungsbeh ö rde, einem Arzt und einem Amtsrichter gepr ü ft. Der gesetzliche Betreuer muss einmal j ä hrlich dem Amtsgericht gegen ü ber Rechenschaft abgeben.

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49 Pflegestützpunkt Beratung für ä ltere, kranke, pflegebed ü rftige und beeintr ä chtigte Menschen, sowie deren Angeh ö rige ü ber ambulante, teilstation ä re und station ä re Hilfsangebote innerhalb der Region. Pflegest ü tzpunkte sind Anlaufstelle f ü r Menschen, die Beratung rund um das Thema Pflege suchen.

50 Pflegestützpunkt Ziel ist die Aufrechterhaltung einer m ö glichst selbst ä ndigen und selbst-bestimmten Lebensf ü hrung in vertrauter Umgebung. Dies tr ä gt entscheidend zur Lebensqualit ä t im Alter und bei Krankheit bei. Arbeitsformen Hausbesuche, Sprechstunde, telefonische und schriftliche Kontakte, Ö ffentlichkeitsarbeit

51 Pflegestützpunkt Kosten der Pflegest ü tzpunkte Seit 1. Januar 2009 besteht ein gesetzlicher Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch einen Pflegeberater (§ 7a SGB XI). Tr ä ger der Pflegest ü tzpunkte sind das Land Rheinland-Pfalz /Sozial-ministerium, die Landkreise, die kreisfreien St ä dte und die Kranken- und Pflegekassen in Rheinland-Pfalz. Es besteht eine Kooperation mit den Tr ä gern der Beratungs- und Koordininierungsstellen, z.B. Caritasverband, Diakonie u.a. Diese Partner beteiligen sich auch alle mit unterschiedlichen Anteilen an den Kosten. Die Beratung ist f ü r den Ratsuchenden kostenfrei. Die privaten Pflegekassen beteiligen sich nicht am Konzept. Sie erf ü llen die gesetzliche Vorgabe durch die daf ü r gegr ü ndete Firma Compass-Pflegeberatung GmbH.

52 Pflegestützpunkt Professionen der Mitarbeiter/innen im PSP Im Pflegest ü tzpunkt arbeiten Mitarbeiter/Innen mit unterschiedlichen Professionen zusammen. Grundlage ist die Ausbildung zum Sozialarbeiter oder Sozialp ä dagogen, zur Pflegefachkraft oder zum Sozialversicherungsfachangestellten. Alle Mitarbeitenden sind zus ä tzlich zertifizierte Pflegeberater/Innen, und je nach Qualifikation unter anderem auch zertifizierte Case Manager/Innen im Sozial- und Gesundheitswesen.

53 Pflegestützpunkt Pflegediensten/Sozialstationen Krankenhaussozialdiensten Seniorenheime Kranken- und Pflegekassen Kreisverwaltung: Sozialamt, Gesundheitsamt, Betreuungsbeh ö rde Haus ä rzten Selbsthilfegruppen Ehrenamtlichen Betreuungsvereinen, Amtsgericht Ambulanten und station ä ren Hospizen Zusammenarbeit mit allen regionalen Pflegest ü tzpunkten Zusammenarbeit mit

54 Sozialstationen Private und ö ffentliche Tr ä ger der freien Wohlfahrtsverb ä nde Zulassung als Vertragspartner der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung Ambulante Dienste Private Tr ä ger Abrechnung nach Leistungskatalog Tarife vom Gesetzgeber vorgegeben

55 Sozialstationen Leistungen Hauswirtschaftliche Hilfe Pflegerische Hilfe Grund- und Behandlungspflege Finanzierung Verordnungen Selbstzahler Pflegeversicherung Sozialhilfe

56 Sozialstationen Kostenbeispiele aus dem Leistungskatalog LeistungKostenLeistungKosten Kleine Morgen-/Abendtoilette13,76 Begleitung bei Aktivitäten außerhalb der Wohnung 19,19 Große Morgen-/ Abendtoilette19,27 Vollständiges AB- und Beziehen des Bettes 3,05 Große Toilette mit Vollbad24,78 Grundreinigung der Wohnung55,15 Vollbad16,53 Unterhaltsreinigung der Wohnung6,15 Hilfen bei Ausscheidungen5,52 Waschen der Wäsche und der Kleidung6,15 Lagern/ Betten5,52 Bügeln9,19 Mobilisation8,54 Einkaufen7,65 Hilfe bei der Nahrungsaufnahme13,76 Hausbesuchspauschale5,08 Sondenkost bei implantierter Magensonde 2,76 Halbe Hausbesuchspauschale2,45 Hilfestellung beim verlassen/ aufsuchen der Wohnung 3,17

57 Tagespflege Rundum Betreuung Pflege Versorgung Besch ä ftigung F ö rderung Gemeinschaft Finanzierung Pflegeversicherung, Selbstzahler, Sozialhilfe

58 24h Pflege / Intensivpflege Ausl ä ndische Pflegekr ä fte Selbstzahler Anerkannte Pflegedienste Pflegeversicherung u. Selbstzahler Intensivpflege Ü berregionale Dienste, Personalintensiv Kostenkl ä rung ü bernimmt der Anbieter, Krankenversicherung, Sozialhilfetr ä ger, Eigenmittel

59 Betreutes Wohnen Aufnahmekriterien je nach Einrichtung keine Vorgaben f ü r die Aufnahme, kein gesch ü tzter Begriff Finanzierung Selbstzahler Leistungen der Pflegeversicherung Sozialhilfe

60 Ambulanter Hospizdienst Aufnahmekriterien Patient befindet sich in einer palliatven Situation Finanzierung Verordnung SAPV - Spezialisierte ambulante Palliativversorgung – Palliativnetzwerk spendenfinanziert Ehrenamtliche

61 Stationäres Hospiz Aufnahmekriterien Bescheinigung vom Arzt notwendig, dass die Erkrankung progredient verl ä uft und bereits ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht hat eine Heilung ausgeschlossen und eine palliatv-medizinische Behandlung notwendig oder vom Patienten erw ü nscht ist lediglich eine begrenzte Lebenserwartung von Wochen oder wenigen Monaten erwarten l ä sst keine Krankenhausbehandlung im Sinne des § 39a SGB V erfordert durch die ambulante Versorgung im Haushalt oder in der Familie, auch mit Hilfe ambulanter Versorgungsformen, nicht ausreichend versorgt werden kann die Finalpflege und Sterbebegleitung in station ä ren Pflegeeinrichtungen regelm äß ig ü bersteigt

62 Stationäres Hospiz Finanzierung Leistungen der Krankenversicherung Leistungen der Pflegeversicherung Spendengelder Ehrenamtliche Helfer

63 Altenheime Pflegevereinbarungen Kurzzeitpflege Tages- oder Nachtpflege Dauerpflege Unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben R ä umliche Ausstattung Personelle Besetzung Versorgungsvertrag mit Pflegekasse

64 Altenheime Aufnahmekriterien Ambulante Hilfen sind nicht ausreichend Pflegeeinstufung ist erfolgt Patient ist ä lter als 60 Jahre Sondergenehmigungen sind m ö glich

65 Altenheime Kosten mtl. zwischen 2000,- und 4500,- Finanzierung eigenes Einkommen und Verm ö gen Pflegeversicherung Angeh ö rige Sozialhilfe

66 Pflegestützpunkt Krankenhaus Krankenversicherung/ Pflegeversicherung Ambulantes- oder stationäres Hospiz Sozialstation/ ambulanter Dienst Altenheim HausarztNetzwerke


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