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Präsentation zum Thema: "Empfohlen wird auf dem Titel der Einsatz eines vollflächigen Hintergrundbildes (Format: 25,4 x 19,05 cm): Bild auf Master platzieren (JPG, RGB, 144dpi)"—  Präsentation transkript:

1 Empfohlen wird auf dem Titel der Einsatz eines vollflächigen Hintergrundbildes (Format: 25,4 x 19,05 cm): Bild auf Master platzieren (JPG, RGB, 144dpi) Bild in den Hintergrund legen Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten Copyright © Siemens AG Alle Rechte vorbehalten.

2 Seite 2 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Guten Tag Christof Sauter Mitte 40, verheiratet, 2 Söhne seit 15 Jahren bei der SPE IT-Trainer, Betreuender Ausbilder, Initiator und Begleiter autodidaktischer Lernszenarien vita Master of Arts in Bildungsmanagement (2006, PH Ludwigsburg) Experte für Neue Lerntechniken (2002, FH Furtwangen) Diplom-Pädagoge (1987, Universität Bielefeld)

3 Seite 3 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Inhaltsübersicht Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens u. a. Abschnitte, Bestandteile der Titelei, Beurteilungskriterien Arbeitshilfen u. a. Literaturrecherche Zitiertechnik direktes und indirektes Zitieren Vollbeleg, Kurzbeleg, Harvard Tipps u. a. Stil, Schreibregeln

4 Seite 4 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Inhaltsübersicht Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens u. a. Abschnitte, Bestandteile der Titelei, Beurteilungskriterien Arbeitshilfen u. a. Literaturrecherche Zitiertechnik direktes und indirektes Zitieren Vollbeleg, Kurzbeleg, Harvard Tipps u. a. Stil, Schreibregeln 13

5 Seite 5 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Literaturtipps (zusätzlich zu Theisens Wiss. Arbeiten) 9,50 Prof. Knobloch: Prof. Filz:

6 Seite 6 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Anforderungen an Bachelor-Arbeit Nachweis, eine Fragestellung sowohl inhaltlich als auch formal überzeugend bearbeiten zu können Zu erstellen ist also, eine systematische, selbstständige Untersuchung eines abgegrenzten Themas, deren Ergebnisse überprüfbar sind (intellektuelle Redlichkeit) 1 Die Hochschule favorisiert praxisorientierte Themen, die unter hausarbeiten.de nicht vorformuliert sind Vgl. Theisen, M. R.: Wissenschaftliches Arbeiten, 2005, S. 10 f.

7 Seite 7 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Anforderungen Seminar- bzw. Hausarbeiten Seminararbeiten sollen auf Bachelor-Thesis vorbereiten Sinn einer wissenschaftlichen Arbeit ist es, in begrenzter Zeit ein komplexes Thema komprimiert zu erfassen, unter Beachtung wissenschaftlicher Formalia fundiert darzustellen und unter Berücksichtigung maximaler Praxisrelevanz überzeugend zu argumentieren. 1 Umfang etwa Seiten (pro Person) Themenstellung möglichst aus der Praxis, z. B.: Analyse und Verbesserungsvorschläge der Ablauforganisation im Bereich der Kommissionierung am Beispiel der XY GmbH Filz, B. M.: Verfassen einer Seminararbeit, 2005, S. 1

8 Seite 8 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Anforderungen Seminar- bzw. Hausarbeiten Eine Aufbereitung wissenschaftlicher Texte erfordert viel Mühe und Zeit. Diese Arbeit wird häufig unterschätzt. Insbesondere bei Seminararbeiten werden von Studierenden die Argumente verschiedener Autoren oft nur aneinandergereiht. Ein solches Vorgehen reicht keinesfalls aus. Vielmehr ist es notwendig, Argumente zu gliedern, gegeneinander abzuwägen und nach den ihnen zugrundeliegenden [sic!] ausdrücklichen und stillschweigenden Annahmen zu untersuchen Knobloch, T.: Wissenschaftliches Arbeiten, 2005, S. 6

9 Seite 9 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Beurteilungskriterien bei Seminararbeiten

10 Seite 10 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Projektarbeit Projektarbeiten sind Ausarbeitungen von in der Regel 10 bis 15 Seiten Umfang, die im Rahmen der Bearbeitung eines praxisbezogenen Projekts erstellt werden. 1 d. h. es geht um die Dokumentation eines Projekts oder Teilprojekts, bei der (wo sinnvoll) themenspezifische Literatur eingebunden wird Zweck der Projektarbeit ist das Üben für die Bachelorthesis Anhand eines Projekts, möglichst aus der Praxis, soll die wissenschaftliche Vorgehensweise geübt werden Bachelor-Prüfungsordnung des Studiengangs Wirtschaft an der Fachhochschule Südwestfalen, Abteilung Meschede vom 20. Dezember 2004, S. 14

11 Seite 11 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Anforderungen Projektarbeit Beispielhafte Gliederung einer Problemstellung Einleitung Ist-Analyse Stärken-Schwächen Bewertung Soll-Konzept Zusammenfassung und Ausblick Kontaktaufnahme mit einem (geeigneten) Arbeitstitel, einer Gliederung und einer kurzen Zieldefinition

12 Seite 12 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Abschnitte einer wissenschaftlichen Arbeit Titelei Römische Nummerierung, z. B. IV Titelblatt Sperrvermerk, Erklärung Gliederung (Inhaltsverzeichnis) Abbildungs-, Abkürzungs- und Tabellenverzeichnis Kurzfassung (executive summary) abstract Vorwort (Danksagung) Textteil (inklusive Literaturverzeichnis) Arabische Nummerierung, neu beginnend bei 1, z. B. Seite: 7 Anhang Arabische Nummerierung, z. B. Seite A-1

13 Seite 13 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Bestandteile der Titelei Titelblatt Art der Arbeit Thema der Arbeit eingereicht von: Vor- und Zuname Anschrift, Telefon, Matrikelnummer vorgelegt bei: Akademischer Titel, Vor- und Zuname Institution Ort, Datum

14 Seite 14 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Bestandteile der Titelei

15 Seite 15 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Bestandteile der Titelei

16 Seite 16 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Bestandteile der Titelei Inhaltsverzeichnis Wiederholung des Themas Dekadische Nummerierung (gestuft) max. drei Gliederungsebenen knappe und substantivische Bezeichnungen (Bezug zum Thema erkennbar, keine Fragen, keine Satzzeichen, keine Worthülsen, nicht das Thema wiederholend) vernünftige Abfolge der Themen? Liefert sie Hinweise zur Anlage und Abfolge der Problembehandlung?

17 Seite 17 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Bestandteile der Titelei Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

18 Seite 18 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Bestandteile der Titelei Abkürzungsverzeichnis Abkürzungen vermeiden wenn nicht möglich: erklären und Abkürzungsverzeichnis führen Folgende Abkürzungen sind allgemein bekannt und können benutzt werden: Abb., bzw., d. h., evtl., et al., etc., f., ff., Hrsg., i. d. R., lt., Nr., S., Tab., u. a., usw., u. U., vgl., z. B. Satzanfänge beginnen grundsätzlich nicht mit Abkürzungen S. und Nr. nur verwenden, wenn davor kein Artikel steht

19 Seite 19 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Bestandteile der Titelei Kurzfassung/Executive Summary/abstract Prägnante Inhaltsangabe (ohne Interpretation und Wertung) eines wissenschaftlichen Werkes 1 maximal eine Seite auf Deutsch und in Englisch wesentliche Inhalte und Kernaussagen Problemstellung Ziel der Arbeit Untersuchungsmethodik Wesentliche Ergebnisse vgl.

20 Seite 20 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Bestandteile der Titelei Vorwort (Danksagung) nicht unbedingt nötig bei verschiedenen Institutionen unüblich Danksagung an Personen oder Unternehmen, die bei der Erstellung der Arbeit besonders unterstützt haben keine Kurzfassung oder Inhaltsangabe

21 Seite 21 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Dokumentvorlage?

22 Seite 22 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Gliederung Einleitung Zielsetzung Was soll der Leser nach der Lektüre wissen? Abgrenzungen und Bedeutung des Themas Hauptteil kein zeitorientierter Praktikumsverlaufsbericht Problemorientierte Besprechung der Gliederungspunkte Schluss Ergebnisorientierte Zusammenfassung und Ausblick

23 Seite 23 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Gliederung Einleitung (nicht so nennen) Problemstellung, Zielsetzung, Zur Relevanz des Themas Welche Problemstellung soll untersucht werden Warum ist dieses wichtig Welchen Nutzen bringt die Arbeit Beschreibung der (methodischen) Vorgehensweise Beurteilungskriterien 1 Entspricht der Titel dem Inhalt? Wurde das Thema in der ganzen Tragweite erfasst? Liegt eine richtige Einordnung vor? Wurde mit zweckmäßigen Definitionen die Problemstellung so klar und einfach beschrieben, dass sie auch interessierte Kommilitonen verstehen können? vgl. Wittmann, W.: Betriebswirtschaftslehre, 1994.

24 Seite 24 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Gliederung Hauptteil Klärung der Grundlagen und Begrifflichkeiten (fachliche Kenntnisse) Stand der Literatur, Chancen/Risiken, Problemlage sachorientierte, begründete Lösungen kritische Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Ergebnissen (Abstraktionsvermögen) Beurteilung der Wirtschaftlichkeit (u. U. in Form einer Abschätzung) angemessene, wissenschaftliche Literatur in Form von Primärliteratur nutzen Auswahl Beurteilungskriterien 1 roter Faden erkennbar? Widersprüche, Wiederholungen, Überflüssiges? ausreichend eigene Gedanken und Ansätze? vgl. Wittmann, W.: Betriebswirtschaftslehre, 1994.

25 Seite 25 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Gliederung Schluss Resumé/Survey/Ausblick/Epilog Chancen und Risiken/Entwicklungsprognose Zusammenfassung der Ergebnisse Ausblick künftiger Entwicklungen oder Forschungsfelder Auswahl Beurteilungskriterien 1 Behauptungen/Schlussfolgerungen mit Beleg und Argumentation? vgl. Wittmann, W.: Betriebswirtschaftslehre, 1994.

26 Seite 26 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kapitelübergänge Kurze Zusammenfassung zu Beginn eines Kapitels guter Selbsttest: Bilden die Zusammenfassungen aller Kapitel das summary? Abschluss eines Kapitels mit einem zusammenfassenden oder überleitenden Satz keine Leimpassagen: Nachdem in diesem Abschnitt die historischen Grundlagen der Thronbesteigung Ottoklar des Kleinen deutlich geworden sind, wird im folgenden Abschnitt die Familie seiner Nichte Kunigunde vorgestellt Theisen, R. M.: ABC, 2005, S. 30.

27 Seite 27 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Schreibtrainer

28 Seite 28 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Pause?

29 Seite 29 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Inhaltsübersicht Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens u. a. Abschnitte, Bestandteile der Titelei, Beurteilungskriterien Arbeitshilfen u. a. Literaturrecherche Zitiertechnik direktes und indirektes Zitieren Vollbeleg, Kurzbeleg, Harvard Tipps u. a. Stil, Schreibregeln

30 Seite 30 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Permanente Recherche Texte entstehen nicht linear Informationen aus Texten, einzelnen Kapiteln, Anregungen, Gedanken rechtzeitig – strukturiert – sammeln

31 Seite 31 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Permanente Recherche SQ3R-Lesetechnik S urvey/Sichten = Überblick verschaffen Q uestion/Sich Fragen stellen R ead/Suchen R ecite/aufSchreiben = Rekapitulieren Zusammenfassung wesentlicher Erkenntnisse Paraphrasieren, auch für andere verständlich Exzerpt/Abstract wenn nötig mit wörtlichen Zitaten mit allen wesentlichen Argumenten und Schlussfolgerungen eigene Gedanken, Zweifel oder Hinweise R eview/Sichern = Wiederholen

32 Seite 32 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Literaturarten Lernbriefe Nachschlagewerke Brockhaus, Duden, Wikipedia Fachlexikon, z. B. Wirtschaftslexikon themenbezogene Überblicke (Stichwortaufsätze, Literaturhinweise) Fachhandbücher Handwörterbücher des Marketings, der Personalwirtschaft … liefern mit Überblicksaufsätzen einen fundierten Einstieg ins Thema Fachbücher einzelner Autoren Es wird Wert darauf gelegt, dass wissenschaftliche Literatur in Form von Primärliteratur eingesetzt wird. Dazu gehören z.B. [sic!] Lexika nicht. (Informationen zu den Wahlpflichtfächern […] durch die FH SWF, 5/2006)

33 Seite 33 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Literaturarten Periodika (Fachzeitschriften, Magazine, Jahrbücher) aktueller Stand der wissenschaftlichen Diskussion Zeitungen/Magazine Wirtschaftspresse (Handelsblatt, Wirtschaftswoche …) Überblick: Internet: Google & Co kurzweilig, zeitraubend, keine Gewähr auf Richtigkeit Wenn auf das Internet verwiesen wird, muss wegen der Flüchtigkeit dieses Mediums die zitierte Seite ausgedruckt der Arbeit beiliegen. (Informationen zu den Wahlpflichtfächern […] durch die FH SWF, 5/2006)

34 Seite 34 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Aufsatz- Recherche:

35 Seite 35 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Buchzusammenfassungen:

36 Seite 36 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Gesetze im Internet:

37 Seite 37 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Englisch-Übersetzer:

38 Seite 38 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Arbeitshilfen Rechtschreibung:

39 Seite 39 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Inhaltsübersicht Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens u. a. Abschnitte, Bestandteile der Titelei, Beurteilungskriterien Arbeitshilfen u. a. Literaturrecherche Zitiertechnik direktes und indirektes Zitieren Vollbeleg, Kurzbeleg, Harvard Tipps u. a. Stil, Schreibregeln

40 Seite 40 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Zitiertechnik Grundsatz Zitieren aus veröffentlichten (wissenschaftlichen) Originalquellen es gilt der Grundsatz des redlichen Zitierens (intellektuelle Redlichkeit) Varianten bevorzugt: indirekt (sinngemäß) wörtlich, nur wenn man selber nicht kürzer formulieren kann bei fester Begriffsbildung bei textkritischen Erörterungen bei ausländischen Zitaten maximal zwei-drei Sätze

41 Seite 41 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Zitiertechnik Wörtliches Zitat Buchstäbliches Zitieren in Anführungszeichen d. h. mit der verwendeten Rechtschreibung und den Hervorhebungen [!] oder [sic!] ~ so, auf diese Weise (lateinisch) Bei Abweichungen [Anmerkung des Verfassers] [grammatikalische Abweichungen] [Hervorhebung durch Verfasser] Auslassungszeichen [..] einzelne Wörter; [...] mehrere Wörter Zitate im Zitat mit Apostroph … englische Zitate müssen i. d. R. nicht übersetzt werden

42 Seite 42 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Zitiertechnik Sinngemäßes Zitat Grundsätzlich Beim sinngemäßen Zitieren werden die Gedanken, nicht die Worte eines Autors wiedergegeben Durch einleitenden Satz kenntlich machen, z. B.: Die folgenden Erläuterungen lehnen sich an Müller an. …. Indirekte Zitate stehen nicht in Anführungszeichen Zitierbeleg beginnt mit vgl. bzw. Vgl.

43 Seite 43 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Zitiertechnik Vollbeleg In einer Arbeit, die über kein eigenes Literaturverzeichnis verfügt, muss jeder im Text verwendete und verarbeitete, d. h. zitierte Titel bei seiner erstmaligen Erwähnung mit allen bibliographischen Daten […] als Fußnote angeführt werden. 1 Bezieht sich ein Fußnotenzeichen auf den ganzen Satz, steht es nach dem Schlusspunkt. Bezieht es sich nur auf ein Wort, wird es unmittelbar dahinter angeordnet Theisen, Manuel René: Wissenschaftliches Arbeiten. Technik – Methodik – Form. 12., neu bearbeitete Auflage, München: Vahlen, 2005, S. 142.

44 Seite 44 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Zitiertechnik Kurzbeleg Ein Literaturverzeichnis ist die notwendige Voraussetzung [sic!] für jede Form einer Literaturverzeichnis-bezogene Kurzzitierweise [sic!]. 1 im Literaturverzeichnis: Theisen, Manuel René [Wissenschaftliches Arbeiten, 2005]: Wissenschaftliches Arbeiten. Technik – Methodik – Form. 12., neubearbeitete Auflage, München: Vahlen, Theisen, M. R.: Wissenschaftliches Arbeiten, 2005, S. 145

45 Seite 45 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Zitiertechnik Harvard-Zitierweise Gegen dieses Vorgehen [Harvard-Zitierweise] spricht, dass ein Leser ohne sehr gute themenspezifische Literaturkenntnisse anhand der Jahresangabe […] regelmäßig nicht in der Lage sein wird, Rückschlüsse auf einen ihm grundsätzlich gegebenenfalls bekannten Text zu ziehen; bei mehreren Titeln eines Verfassers aus demselben Jahr dürften sogar intime Kenner überfordert sein (Theisen, 2005, S. 146). im Literaturverzeichnis: Theisen, Manuel René (2005): Wissenschaftliches Arbeiten. Technik – Methodik – Form. 12., neu bearbeitete Auflage, München: Vahlen, 2005

46 Seite 46 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Zitiertechnik Literaturverzeichnis (Bibliographie) alle (!) verwendeten (!) Quellen Anlegen einer Kartei, Datei oder Textbausteinbibliothek bei Monografien: Name, Vorname [im Kurzbeleg verwendeter Kurztitel, Erscheinungsjahr]: Vollständiger Titel. Verlagsort: Verlag, Erscheinungsjahr bei Sammelwerken: Name, Vorname [im Kurzbeleg verwendeter Kurztitel, Erscheinungsjahr]: Vollständiger Titel. In: Name, Vorname: Vollständiger Titel. Verlagsort: Verlag, Erscheinungsjahr. S. xx - yy bei Internetquellen: Name, Vorname: Titel des Dokuments. URL. Zugriffsdatum

47 Seite 47 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Zitiertechnik Literaturverzeichnis (Bibliographie) Beispiele von Internet-Angaben Deutscher Bildungsserver [Azubi.net, 2006]: Onlineressource: Azubi.net. Zugriff am Bund-Länder-Kommission [Lebenslanges Lernen, 2004]: Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland. Heft 115. Bonn, Zugriff am Erlach, Christine, Elbing, Eberhard [Selbstgesteuertes Lernen und Studieren, 1998]:. Selbstgesteuertes Lernen und Studieren. Dokumentation eines Workshops. Ludwig Maximilians Universität München, Zugriff am

48 Seite 48 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Inhaltsübersicht Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens u. a. Abschnitte, Bestandteile der Titelei, Beurteilungskriterien Arbeitshilfen u. a. Literaturrecherche Zitiertechnik direktes und indirektes Zitieren Vollbeleg, Kurzbeleg, Harvard Tipps u. a. Stil, Schreibregeln

49 Seite 49 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Stil Übersichtlich, klar, sachlich und verständlich kein gestelzter Fachjargon, kein Dialekt, kein Szeneslang, kurze Sätze Symbole, Vergleiche, Bilder stimmig, verständlich und nachvollziehbar keine Allerweltsweisheiten Was Hänschen nicht lernt, … Aktuelle Orthografie und korrekte Grammatik Ich-Wir-Uns Form sparsam einsetzen bzw. darauf verzichten

50 Seite 50 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Stil Zweigeschlechtliche Begriffe vermeiden Hinweis am Anfang des Textes zum Beispiel Zur Ersparung langer und damit unverständlich werdender Formulierungen wird im folgenden ausschließlich die männliche Form gewählt; die gegebenen Informationen sind inhaltlich auf die weibliche Form übertragbar und sollen keine Diskriminierung des weiblichen Geschlechts darstellen (abgestimmt mit der Gleichstellungsbeauftragen, Meschede). In der vorliegenden Arbeit wird, wegen der besseren Lesbarkeit auf sowohl weibliche und männliche Bezeichnungen verzichtet. Ich möchte jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass bei der Verwendung der männlichen Form die weibliche mit eingeschlossen ist. Bei der Bezeichnung von Personen oder Personengruppen sind zur sprachlichen Vereinfachung und besseren Lesbarkeit im Folgenden Personen beiderlei Geschlechts gemeint.

51 Seite 51 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Stil Zu vermeiden Superlative (Einzig richtiges Modell) Adverbien (natürlich, selbstverständlich) Angstwörter (wohl, gewissermaßen, an und für sich) Fußnoten Entweder gehört etwas in den Text, dann braucht es auch nicht in einer Fußnote versteckt werden, oder es gehört nicht hinein, dann lasse man es fort Burchhard, M.: Studieren, 2000, S. 163.

52 Seite 52 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Grafiken, Bilder, Schaubilder Beachte nur, wenn sie mehr als Wörter sagen nur, wenn sie den im Text geschilderten Sachverhalt verdeutlichen unmittelbare Bezugnahme im Text Grafik-Titel, durchlaufende Durchnummerierung Quellangabe, u. U.: in Anlehnung an …, eigene Darstellung Abbildungsverzeichnis Faustregel: > 1/3 der Textseite Anhang Hinweis: vgl. Anhang 1, Seite A1

53 Seite 53 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Schreibregeln Beispiel-Schreibregeln nach DIN 5008 Nach jedem Satzzeichen kommt ein Leerzeichen Zahlen von eins bis zwölf ausschreiben Tausendertrennzeichen ist ein (geschütztes) Leerzeichen in Tabellen kann auch der Tausenderpunkt verwendet werden Herr Müller-Wüpperführt, vom Textilgroß- und -einzelhandel fährt heute – am Samstag – die Strecke Hamburg - München. Schreibt man 11:30 Uhr ohne Leerzeichen ist die Uhrzeit gemeint, mit Leerzeichen (11 : 30) das Verhältnis 11 zu 30 Auslassungszeichen: drei Punkte mit einem Leerzeichen davor und danach. Am Satzende ist der Schlusspunkt damit eingeschlossen

54 Seite 54 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Schreibregeln Bei Datumseingaben gibt es fünf zulässige Varianten: 28. September 2006 – 28. Sep – – – Telefonnummern sind blockweise anzugeben: (bis vor kurzem von rechts in Zweiergruppen; derzeit beliebige, funktionale Aufteilung) (01234) oder oder Währungszeichen: (im Fließtext immer nach der Zahl) 750,00 oder 1.246,00 EUR oder 750,00 oder EUR 1.246,00 Prozent und Promille Beispiel: Ein Sambuca hat 40 % Alkohol; aber: das ist eine 13%ige Lösung

55 Seite 55 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Formalia Papier/Satzspiegel DIN A4, einseitig, hochweiß, >=80g/m², linker Seitenrand: 3-4 cm, rechts: 2-2,5 cm, unten: 2-2,5 cm, oben 2,5 cm Schriftart Punkt 11-12; Serifenschriften erleichtern das Lesen 1,5 zeiliger Durchschuss, 0,5 zeiliger Absatzabstand in Fußnoten: Schriftgrad 10 pt. Blocksatz mit Silbentrennung Beachte in Word: ¶ (Absatzende) bzw. (Zeilenende) Schusterjungen (alleinige, letzte Zeile einer Seite) und Hurenkinder (alleinige, erste Zeile einer Seite)

56 Seite 56 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Fragen klären Checkliste für Absprachen mit betreuendem Professor/Prüfungsamt Zitation Welche Zitierformen werden favorisiert bzw. akzeptiert? Soll bei den Zitierbelegen der Namen und Vornamen des Autors hervorgehoben (unterstrichen) werden? Muss der Vorname ausgeschrieben sein? Sind bei benutzten Internetquellen, diese ausgedruckt im Anhang beizulegen, sind die zitierten Seiten auf CD oder Diskette mitzuliefern? Vgl. oder vgl. (Groß- oder Kleinschreibung) Wird beim Literaturverzeichnis die Abkürzung für die Bibliothek, in der der Titel gefunden wurde, erwartet?

57 Seite 57 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Tipps Fragen klären Aussehen des Deckblattes Platzierung und Inhalt der Eidesstattlichen Erklärung oder Ehrenwörtlichen Erklärung Vorwort/Danksagung (erwünscht, üblich, erlaubt?) Paginierung Fragen zum grundsätzlichen Layout (Seitenrandeinstellungen) Anzahl abzugebender Exemplare (in welcher Form?) Abkürzungsverzeichnis (erwünscht?, inkl. gebräuchliche Abkürzungen?) Wird eine Zusammenfassung erwartet? Muss diese thesenförmig realisiert sein? Werden die von Wittmann aufgeführten Kriterien für die Beurteilung der Bachelor-Arbeit herangezogen?

58 Seite 58 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Literaturverzeichnis Burchhard, Michael [Studieren, 2000]: Leichter studieren: Wegweiser für effektives wissenschaftliches Arbeiten. 3., neubearbeitete Auflage, Berlin: Spitz, 2000 Filz, Bernd M.: [Verfassen einer Seminararbeit, 2005]: Anleitung für das Verfassen einer Seminararbeit. Im Downloadbereich von Prof. Filz angebotenes Skript. SS Zugriff am Knobloch, Thomas [Wissenschaftliches Arbeiten, 2005]: Hinweise zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten. Kurz-Skript zur Verwendung an der Fachhochschule Südwestfalen, Abteilung Meschede. Stand: Theisen, Manuel René [Wissenschaftliches Arbeiten, 2005]: Wissenschaftliches Arbeiten. Technik – Methodik – Form. 12., neu bearbeitete Auflage, München: Vahlen, 2005

59 Seite 59 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Literaturverzeichnis Theisen, Manuel René [ABC wissenschaftlichen Arbeitens, 2006]: ABC des wissenschaftlichen Arbeitens. Erfolgreich in Schule, Studium und Beruf. München: dtv, 2006 Wittmann, Waldemar [Betriebswirtschaftslehre, 1994]: Betriebswirtschaftslehre. Ein einführendes Lehrbuch. Band I, Grundlagen, Elemente, Instrumente. Mit einem Anhang Anleitung zur Technik des wissenschaftlichen Arbeitens. Tübingen: Mohr (Siebeck) 1994

60 Seite 60 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Bei Fragen – fragen!

61 Seite 61 von 61SPE KB, PaderbornChristof Sauter Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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