Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Informationsgesellschaft Schweiz: von der Strategie zur Umsetzung

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Informationsgesellschaft Schweiz: von der Strategie zur Umsetzung"—  Präsentation transkript:

1 Informationsgesellschaft Schweiz: von der Strategie zur Umsetzung
Arge Alp Fachtagung 2010 Markus Fischer Chur, 23. September 2010

2 Ausgangslage: Informationsgesellschaft Schweiz, Sicht und Prioritäten des Bundesrats (1998, 2006)
Sieben Dossiers mit zwei Schwer- punkten (E-Government, E-Health) Sieben Grundsätze Grundversorgung Vertrauen Zugang für alle Befähigung aller Föderalismus Zusammenarbeit Internationales Wirtschaft Sicherheit und Vertrauen Demokratische Meinungs- und Willensbildung Elektronische Verwaltung Bildung Kultur Gesundheit und Gesundheitswesen Strategie des Bundesrats für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz, Januar 2006 (http://www.bakom.admin.ch/themen/infosociety/00695/index.html?lang=de )

3 E-Government: Summarische Entwicklung 1998 bis 2011
1998: Strategie BR (1) 2002: Strategie E-Gov (1) : Strategie BR (2) : Strategie E-Gov (2) : Strategie eHealth 2011: Evaluation E-Gov Web-Auftritte Bund (ch.ch), Kantone, Gemeinden; Informationen, … eID-Karte SuisseID Architektur, Standards (eCH) SEAC (eGov.CH, IAM, …) Rahmenvereinbarung Bund-Kantone Projekte (Auswahl) Katalog priorisierter Vorhaben, Services Prozessmodelle, Geschäftsprozesse AHVN13, sedex, … UID

4 E-Government, Online Services Sophistication: Ranking der Schweiz im internationalen Vergleich
Quelle: ?d=286DEE39-736B-7C62-E13F-5CADFA38758A

5 E-Health: Summarische Entwicklung 2007 bis 2015
1998/2006 Strategie BR : Strategie eHealth 2010: 2012: 2013: 2015: Auslösung Projekte, Einführung Dienste, Weiterentwicklung Strategie Rahmenvereinbarung Bund/Kantone Nationales Koordinationsorgan (ehealthsuisse) Involvierung Akteure Gesundheitssystem Befähigung aller im Umgang mit Daten und Informationen Projekte (Auswahl) Versichertenkarte eingeführt eHealth Portal verfügbar Aus-/Weiterbildung ePD für alle

6 E-Health: Kosten des Gesundheitssystems und Ranking (Benchmark) im Ländervergleich
Land Anteil am BIP 2006 Kaufkraftbereinigte US-Dollar pro Kopf USA 15,3% 6.714 Schweiz 11,3% 4.311 Frankreich 11,1% 3.449 Deutschland 10,6% 3.371 Belgien 10,4% 3.488 Portugal 10,2% Österreich 10,1% 3.606 Kanada 10,0% 3.678 Dänemark 9,5% 3.349 Niederlande 9,3% 3.391 Neuseeland Schweden 9,2% OECD-Durchschnitt 8,9% 2.824 (?) 1. 2. 3. Quellen:

7 E-Economy (oder Internet Economy)
OECD: Shaping Policies for the Future of the Internet Economy (2008) EU: i A European Information Society for growth and employment (2009) Europe‘s Digital Competitiveness Report (2009) Digital Agenda for Europe (2010) D: Breitbandstrategie (2009) 5. ePerformance Report (2009) F: France Numérique 2012 (2009) GB: Digital Britain (2009) CH: eEconomy (2010) WEF: The Global Information Technology Report (2010) Economist: Digital economy rankings 2010 – Beyond e-readiness (2010) Internet World Stats (http://www.internetworldstats.com/) und viele weitere …

8 E-Economy: Identifikation und systematische Nutzung der Potenziale und Opportunitäten

9 E-Economy und E-Governance als Beispiele für Gebiete, die sämtliche «E»-Anwendungsbereiche betreffen
E-Govern- ment E-Health E-Business E-Com- merce E-Learning E-… E-Economy: Ausschöpfung der Potenziale in sämtliche Sektoren der Volkswirtschaft und allen Anwendungsgebieten dank ICT E-Governance: Führung, d.h. Planung, Steuerung und Kontrolle sowie Aufsicht (surveillance) und Einhaltung (adherence) Bildung und Befähigung (Aus- und lebenslange Weiterbildung; Vermittlung der nötigen Mindest- und Schlüsselkompetenzen) weitere (E-Participation, E-Society, Kultur, …)

10 Programm «eEconomy»: welche Nutzeffekte können wir erwarten?
Neues Business ermöglichen Procurement, Sale Invoicing, Payment Bildungswesen Gesundheitswesen Secure Social Networks Effizienz steigern One-Stop Shops Single Sign-On E-Formulare, Ausweise, Urkunden Organisations- übergreifende Prozesse Abbau von Hürden und Störfaktoren Eindämmung des Schadenpotenzials Smart Work, E-Collaboration Smart Transport, Mobilität, Logistik Smart Grid, Metering Smart Buildings, Homes Smart Cities, Planet Missbrauch verhindern identity theft & fraud cyber crime spam, abuse, … Identitätsnachweis (SuisseID) Funktionsnachweis (CAS*-Infrastruktur) UID-Nummer E-Patientendossier, … * claim assertion service)

11 SuisseID im Kontext E-Economy
Semester Semester Vorprojekt Phase I (abgeschlossen) Vorprojekt Phase II (abgeschlossen) Ausgangslage in der Schweiz Zielsetzung «E-Wirtschaftsraum» Aktionsprogramm «e-Economy» Projekt «Stabi3IKT» (SuisseID, …) Vergleich Ausland (Digital Europe, …) Gespräche mit Experten Semester Semester Vorprojekt Phase III (abgeschlossen) Programm «eEconomy» ( Wachstumspolitik 2011+) Situation/Potenziale aus Sicht VW Situation/Potenziale aus Sicht ICT Konstitution Experten-Netzwerk Synthese E-Economy CH (Dossier) Vorschläge für das Hauptprojekt Validierung der Potenziale, Priorisierung Konstitution des «eEconomy Board» Digitale Agenda, Projekt-Portfolio Aktivierung des Experten-Netzwerks Geschäftsstelle, Monitoring, Reports

12 Programm «eEconomy»: wesentliche Erkenntnisse aus den Studien 2010
Stand der E-Economy in der Schweiz: Weltweit die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben für ICT (Preis/Leistung?) ICT-Ausrüstung (Netzwerke, Server, Endgeräte) überdurchschnittlich ICT-Einsatz und -Nutzung weit unter den Möglichkeiten (Potenzial) Anteil elektronischer Geschäftsverkehr am Gesamtvolumen marginal Kompetenz für ICT-Einsatz und -Nutzung nicht systematisch erzeugt Identifizierte Ursachen bzw. Mängel: Rahmenbedingungen (Strukturen, Barrieren, wenig Wettbewerb) Infrastruktur (Höchstleitungsnetzwerke und -anschlüsse, FTTH) Fähigkeiten, Wissen, Know-how, Verhalten (Digital Immigrants) Bedeutung der ICT und deren Nutzung wird allgemein unterschätzt Fazit: Die Schweiz ist unter diesen Aspekten (noch) nicht zukunftsfähig (Future Ready)

13 Auswirkungen der ICT im Kontext E-Economy
Bedingung, Förderung: Wissenschaft Bildung Forschung und Entwicklung 1. Direkte Wirkung IK-Technologien und IKT-Branche erzeu- gen Beschäftigung und Wertschöpfung 4. Netzwerk-effekte (Handy, Google, Facebook, Twitter, YouTube, …) 2. Indirekte Wirkung IKT ermöglichen Produktivitäts-, Effi- zienz- und Effektivitätssteigerungen 3. Induzierte Wirkung IKT ermöglichen Innovation (neue Produkte, Geschäftsmodelle, Verfahren) Initiative «eEconomy»: Potenziale ausschöpfen! Prioritäten: Bioinformatik, Cloud Computing, E-Skills, Smart Work, Social Networks.

14 E-Economy: Sicherheit und Vertrauen dank Nachweis der Identifikation und Funktion
Anwender- Gruppen ( wer) Identifikation Berechtigung Unterschrift Online Services, Prozesse ( was) Identity Providers Access- & Service-Providers (Internet, Intranet, …) SuisseID E-Government E-Democracy SwissSign QuoVadis Swisscom BIT Natürliche Person ( wie, weshalb) E-Health Care UID, Anwendung E-Business E-Commerce Behörden (AHVN13, UID, …) Organisation (Unternehmen, Behörde, …) SuisseID E-Education Bildungs- institutionen (SWITCH) Register Handelsregister, Medizinalberufe, Notare, … E-Transport Liberty Alliance, OpenID, … Handelnde Person E-Utility

15 Zwischenfazit: Informationsgesellschaft Schweiz, Umsetzungsstand gegen Ende 2010
Wirtschaft, Sicherheit und Vertrauen sowie Bildung als Zusatzschwerpunkte Sieben Grundsätze Grundversorgung Vertrauen Zugang für alle Befähigung aller Föderalismus Zusammenarbeit Internationales Wirtschaft Sicherheit und Vertrauen Demokratische Meinungs- und Willensbildung Elektronische Verwaltung Bildung (vgl. a+ ZBS) Kultur Gesundheit und Gesundheitswesen Strategie des Bundesrats für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz, Januar 2006 (http://www.bakom.admin.ch/themen/infosociety/00695/index.html?lang=de )

16 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
E-Economy: eine gewaltige Herausforderung und Chance für uns alle – packen wir sie an! Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Kontaktadresse: Markus Fischer MF Consulting Route du Mont 40, CH-1789 Lugnorre ,

17 Die SuisseID als Produkt und Service
Die SuisseID ist ein ZertES*-konformes Signatur-Token mit entsprechendem Signatur- Zertifikat, mit zusätzlich einem standardisierten Authentisierungs-Zertifikat einer einmaligen SuisseID-Nummer einem SuisseID-Identity-Provider-Service bereitgestellt von einer nach ZertES zertifizierten Zertifizierungsdienste-Anbieterin** Zudem ist die SuisseID eine Spezifikation, und sie standardisiert zwei Zertifikate (Identification and Authetication Certificate, Qualified Certificate). * ** BIT, Die Post/SwissSign, QuoVadis, Swisscom

18 SuisseID Token mit SuisseID Nummer
Anwendung der SuisseID: Token Signatur Authentisierung Identität Funktion SuisseID Token mit SuisseID Nummer Service Provider User

19 Identity Provider (Ausweisdaten)
Anwendung der SuisseID: Identitätsnachweis Identity Provider (Ausweisdaten) Signatur Authentisierung Identität Funktion Name: John Doe Geburtsdatum: Heimatort: Bern Service Provider User

20 Register (Datenbank) (Handelsregister, Berufsregister, …)
Anwendung der SuisseID: Funktionsnachweis Register (Datenbank) (Handelsregister, Berufsregister, …) Signatur Authentisierung Identität Funktion Name: John Doe Zulassung: Anwalt Service Provider User

21 Dokument enthält Signatur und Beglaubigung des Registers
Anwendung der SuisseID: Unterzeichnung von Dokumenten Register (CAS*) Dokument enthält Signatur und Beglaubigung des Registers Inhalt Signatur Beglaubigung Signer Application User * claim assertion service (vgl. SuisseID Spezifikation)

22 Die SuisseID: qualifizierte Signatur (Dokument)

23 Die SuisseID: qualifizierte Signatur (E-Mail)

24 Auswirkungen der SuisseID
Die SuisseID steht den Anwendern seit dem 3. Mai 2010 zur Verfügung Bis wurden 176 Pionierprojekte eingereicht und ca. 60 prämiert Dank Teilsubventionierung (Cash Back) und verhandelbarer Konditionen ist die SuisseID ein attraktives Angebot für Privatkunden und Unternehmen Einsatz im Verkehr mit Behörden, Privatwirtschaft, Gesundheitswesen, Bildung usw. sowie im Bereich Identity & Access Management (IAM) Einsatzbeispiele: Authentisierung (z.B. E-Banking), Identitätsnachweis (z.B. Bestellung Strafregisterauszug), Funktionsnachweis (z.B. Ärzte, Notare), qualifi- zierte Signatur von Dokumenten gemäss ZertES Dank Standardisierung international kompatibel und auch im Ausland verwend- bar; entsprechend hohes Interesse (D, F, SE, …) Dank Benutzer-zentriertem Ansatz einwandfreie Übersicht für die Anwender und optimaler Schutz ihrer Privatsphäre Spezifikation und Software Developer Kits (SDK) stehen allen frei und offen zur Verfügung

25 Vorgehen im Projekt SuisseID
Auftraggeberin, Patronat: Bundespräsidentin D. Leuthard Projektausschuss (D. Büchel) Projektleitung (Chr. Weber) 4 Teilprojekte (Leitung extern) über 80 externe Spezialisten Wirtschafts- führertreffen informatica 08 BR D. Leuthard Bericht e-Economy Beschluss Stabi3IKT Spezifikation SuisseID SuisseID im Verkauf Abschluss Stabi3IKT Planung und Abwicklung gemäss Richtlinien Forciertes, paralleles, vernetztes Arbeiten Enger Rhythmus (Reporting, Controlling)


Herunterladen ppt "Informationsgesellschaft Schweiz: von der Strategie zur Umsetzung"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen