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C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand 11.04.2008 Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Biogasanlagen Hinweise.

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1 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Biogasanlagen Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz

2 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz /Informationsquellen /Biogas /Aufbau einer Biogasanlage /Explosionsschutz /Brandversuche /Einsatzerfahrung

3 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz /Informationsquellen /Biogas /Aufbau einer Biogasanlage /Explosionsschutz /Brandversuche /Einsatzerfahrung

4 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Für die Errichtung und den Betrieb einer Biogasanlage sind eine Vielzahl von Vorschriften und Regelungen zu beachten. Um hier Klarheit und Übersichtlichkeit zu erhalten, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz das Biogashandbuch Bayern herausgegeben, welches aus einem Materialenband und einer Kurzfassung besteht. Der Materialienband enthält Beispiele, Checklisten und ausführliche Hinweise auf zu beachtende Regelwerke und gibt Antworten auf alle wesentlichen Fragen zum Thema Biogas. Unter Ziffer finden sich auch Standardauflagen für die Genehmigung von Biogasanlagen. Biogashandbuch Bayern Informationsquellen

5 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Die Sicherheitsregeln für landwirtschaftliche Biogasanlagen der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft beschreiben konkrete Anforderungen an die Ausführung von Biogasanlagen und enthalten wichtige Informationen bezüglich des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes. Sicherheitsregeln für landwirtschaftliche Biogasanlagen Informationsquellen

6 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Im Merkblatt Landwirtschaftliche Biogasanlagen der Versicherungskammer Bayern sind viele sicherheitstechnische Aspekte, insbesondere zu den Risiken, Betreiberpflichten und sicherheitstechnischen Anforderungen abgedruckt. Merkblatt Landwirtschaftliche Biogasanlagen Informationsquellen

7 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Die Broschüre Biogasanlagen - Hinweisen für Einsatzleiter der Landesfeuerwehrschule Baden- Württemberg gibt Einsatzhinweise für Einsätze in Biogasanlagen. Biogasanlagen – Hinweise für den Einsatzleiter Informationsquellen

8 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In der BRANDSchutz Deutsche Feuerwehrzeitung 03/08 ist auf Seite 168 eine Checkliste für Feuerwehreinsätze in Biogasanlagen abgedruckt, die einen schnellen Überblick über die wesentlichen Einsatzmaßnahmen bei B- und C- Einsätzen im Bereich von Biogasanlagen gibt. Checkliste für Feuerwehreinsätze in Biogasanlagen Informationsquellen

9 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz /Informationsquellen /Biogas /Aufbau einer Biogasanlage /Explosionsschutz /Brandversuch /Einsatzerfahrung

10 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Biogas besteht im Wesentlichen aus Methan und Kohlendioxid. Neben diesen beiden Stoffen sind noch weitere Bestandteile vorhanden. Die genaue Zusammensetzung variiert und ist von den Rahmenbedingungen bei der Biogaserzeugung abhängig. Beachtenswert ist die Tatsache, dass die Dichte von Biogas nur geringfügig unter der Dichte von Luft liegt. Freigesetztes Biogas neigt zur Entmischung in Kohlendioxid (schwerer als Luft) und Methan (leichter als Luft). - Dichte:1,22 kg/m 3 (Luft : 1,29 kg/m 3 ) - Zündtemperatur: 700 °C - Explosionsbereich: Vol-% - Geruch: aufgrund des Schwefelwasserstoffs nach faulen Eiern - Brandbelastung: 1 m³ Biogas 1,5 kg Holz 0,6 l Heizöl Biogas ist im Wesentlichen ein Gemisch aus Methan und Kohlendioxid! Eigenschaften von Biogas Biogas - Eigenschaften und Gefahren

11 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Die Biogaserzeugung basiert auf dem natürlichen Zersetzungsprozess organischer Stoffe in sauerstofffreien Systemen, bei welchem Methan entsteht. Dieser anaerobe Vorgang wird als Fermentation bezeichnet und findet in der Natur beispielsweise im Verdauungstrakt von Kühen statt. Der Grundeinsatzstoff für die landwirtschaftliche Biogaserzeugung ist Gülle. Neben Gülle kommen diverse Kosubstrate (Kofermente) zum Einsatz, welche die Biogaserzeugung deutlich steigern. Erzeugung von Biogas Biogas - Eigenschaften und Gefahren

12 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Bei der Verwendung von Biogas können eine Reihe von Gefahren und Risiken auftreten, welche entsprechend der nebenstehenden Aufzählung eingeteilt werden können. Neben den Gefahren durch das Biogas an sich können noch weitere Gefahren bei der technischen Verwertung, wie etwa bei der Umwandlung von Biogas in elektrischen Strom, entstehen. Hinsichtlich der Schaumbildung bei der Biogaserzeugung ist zu beachten, dass Drucksteigerungen im Fermenter von mbar eine 20 cm starke Betondecke anheben können. Gefahren durch Biogas -Lebens- und Gesundheitsgefahr durch Ersticken oder Vergiften in Schächten und Behältern -Gesundheitsgefährdung durch Kofermentationsstoffe -Entstehung von Bränden -Explosionen durch zündfähige Gas/Luftgemische -Erhöhte Brandgefahr oberhalb der oberen Explosionsgrenze - Korrosion durch aggressive Gasbestandteile (NH 3, H 2 S) -Einfrieren von Gas- und Substratleitungen -Verstopfen von Überdrucksicherungen infolge Schaumbildung -Auslaufen von Gärbehältern Biogas - Eigenschaften und Gefahren

13 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz /Informationsquellen /Biogas /Aufbau einer Biogasanlage /Explosionsschutz /Brandversuche /Einsatzerfahrung

14 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Herzstück einer Biogasanlage ist der so genannte Fermenter, in welchem das Biogas während einer mehrwöchigen Faulzeit (30 bis 70 Tage) aus dem Gülle- Kofermentgemisch erzeugt wird. Hierbei wird das Gemisch unter erhöhten Temperaturen ständig umgewälzt. Das im Fermenter erzeugte Biogas wird anschließend in einem Biogasspeicher zwischengespeichert, um Schwankungen zwischen Gasproduktion und Gasverbrauch ausgleichen zu können. Die Gasspeicherung findet entweder im Fermenter selbst unter einer Folienhaube oder in einem separaten Gasspeicher statt. Abschließend wird das Biogas in einem Blockheizkraftwerk zu Strom und ggf. auch Wärme umgewandelt. Gaserzeugung Fermenter Gasspeicherung Gasspeicher Gasverwertung Blockheizkraftwerk Hauptbestandteile einer Biogasanlage Aufbau einer Biogasanlage Netzeinspeisung Trafo Annahmebereich Vorgrube, Vorratsbehälter, …

15 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Annahmebereich Aufbau einer Biogasanlage

16 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Fermenter werden in der Regel aus Stahl oder Stahlbeton hergestellt. Die Wärmedämmung besteht meist aus normalentflammbaren Baustoffen (B2). Im Bereich von 1 m um Öffnungen, an denen Gas betriebsmäßig austritt, muss diese jedoch mindestens schwerentflammbar (B1) sein. Der Fermenter muss über eine mindestens 60 x 80 cm große Einstiegsöffnung verfügen. Im Behälterinneren ist eine Heizung und ein leistungsstarkes Rührwerk eingebaut. Fermenter Aufbau einer Biogasanlage

17 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Zur Gasspeicherung kommen oberirdische feste, unterirdische und erdgedeckte Gasspeicher, Ballon- und Kissenspeicher, sowie Folienspeicher über Güllelagern und Gärbehältern zum Einsatz. Ballon- und Kissenspeicher werden in Aufstellräumen aufgestellt, welche ausreichend quergelüftet sein müssen. Zum Schutz der Gasspeicher und der Nachbarschaft im Brandfall müssen Schutzabstände zu benachbarten Anlagen, Einrichtungen, Gebäuden oder Verkehrswegen eingehalten werden. Die Schutzabstände können durch die Errichtung von feuerbeständigen Schutzwänden reduziert werden. Schutzabstände von Ballon-, Kissen- und Folienspeichern Maximales Gasvolumen in m³ je Behälter 300> 300> 1.500> Nicht zur Biogasanlage gehörende benachbarte Anlagen, Einrichtungen, Gebäude oder Verkehrswege 4,5 m10 m15 m20 m Aufstellräumen für Verbrennungsmotoren und elektrischen Schaltanlagen innerhalb der Biogasanlage 6 m Gasspeicher Aufbau einer Biogasanlage

18 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Blockheizkraftwerke müssen in besonderen Aufstellräumen aufgestellt werden, welche in Wohngebäuden feuerbeständig (Türen T30) abzutrennen sind. Die Aufstellräume müssen Zu- und Abluftöffnungen zur Querlüftung erhalten. Außerhalb des Aufstellraums muss ein Not-Aus-Schalter für das BHKW, sowie ein Absperrschieber für die Gaszufuhr vorhanden sein. In der Gaszuleitung sind zwei automatische Absperrventile und eine Flammenrückschlagsicherung erforderlich. Außen am Betriebsgebäude muss ein Pulverlöscher PG 12 angebracht sein. Im Aufstellraum dürfen maximal 200 l Öl gelagert werden. Blockheizkraftwerk Aufbau einer Biogasanlage

19 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Die Netzeinspeisung erfolgt über einen Trafo. Da es sich hierbei im Regelfall um eine Hochspannungs- anlage handelt, müssen beim Einsatz der Feuerwehr die Anfor- derungen der DIN VDE 0132 beachtet werden. Im Regelfall kann der Stromfluss vom Trafo rückwärts zum Blockheizkraftwerk nur durch das Energieversorgungsunternehmen abgeschaltet werden! Netzeinspeisung Aufbau einer Biogasanlage Richtwerte der Strahlrohrabstände nach DIN VDE 0132 Abstand Niederspannung Abstand Hochspannung CM Sprühstrahl1 m5 m CM Vollstrahl5 m10 m

20 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Gasführende Leitungen werden zwischen Fermenter, Gaslager und Blockheizkraftwerk verlegt. Rohrleitungen müssen grundsätzlich eine konstruktive Festigkeit von 1 bar aufweisen. Innerhalb von Gebäuden müssen gasführende Leitungen aus Stahl bestehen. Außerhalb von Gebäuden sind auch Kunststoffleitungen aus PE- HD oder PVC zulässig. Auf keinen Fall dürfen jedoch KG- oder Kupferleitungen im Freien verwendet werden. Keine Verwendung von KG-Leitungen im Freien! Gasführende Leitungen Aufbau einer Biogasanlage

21 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In Gruben, unterirdischen Räumen und Schächten kann es zur Ansammlung von Kohlendioxid und anderen erstickenden Gasen kommen. Da der Schwefelwasserstoff im Biogas zu einem schnellen Verlust des Geruchssinns führen kann, werden unter Umständen auch schnell wahrnehmbare Gase, wie Ammoniak, nicht mehr erkannt. Schächte sollten mit Gaswächtern oder automatischen Belüftungssystemen ausgerüstet werden. Absperreinrichtungen sollten außerhalb von Schächten oder Gruben angeordnet werden. Gruben, unterirdische Räume und Schächte Aufbau einer Biogasanlage

22 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Da die Biogasproduktion im Fermenter nicht einfach gestoppt werden kann, muss jede Biogas- anlage über eine Überdruck- sicherung verfügen. Im einfachsten Fall wird diese durch eine Abblaseeinrichtung realisiert, über die unverbranntes Biogas freigesetzt wird. Abblase- leitungen müssen mindestes 3 m über Boden, bzw. 1 m über Dach oder Behälterrand münden und mindestens 5 m von Gebäuden oder Verkehrswegen entfernt sein. Bei einem Volumenstrom von mehr als 20 m³/h muss eine Gasfackel verwendet werden. Hierbei kann eine mobile Gasfackel zum Einsatz kommen, wenn diese innerhalb von 24 h bereitgestellt wird. Bei Stromausfall im öffentlichen Netz stoppt das BHKW, sofern keine Notstromversorgung vorhan- den ist. Auch die Notgasfackel zündet in diesem Fall i.d.R. nicht. Überdrucksicherungen Aufbau einer Biogasanlage

23 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz /Informationsquellen /Biogas /Aufbau einer Biogasanlage /Explosionsschutz /Brandversuche /Einsatzerfahrung

24 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In der Umgebung von Gasspeichern und Gärbehältern muss mit explosionsfähigen Gas- /Luftgemischen und erhöhter Brandgefahr gerechnet werden. Die explosionsgefährdeten Bereiche sind gemäß Anhang 3 der Betriebssicherheits-verordnung festzulegen und einzuteilen. Innerhalb dieser Bereiche sind Maßnahmen zur Vermeidung von Zündquellen entsprechend BGR 104 durchzuführen, z.B. Funkenbildung vermeiden, Feuer und Rauchen verbieten. Die Bereich sind mit den entsprechenden Sicherheitszeichen zu kennzeichnen. - Zone 0 Bereiche, in denen eine explosionsfähige Atmosphäre ständig, langzeitig oder häufig vorhanden ist. (kommt bei Biogasanlagen im Normalbetrieb praktisch nicht vor) -Zone 1 Bereiche, in denen damit zu rechnen ist, dass eine explosionsfähige Atmosphäre gelegentlich auftritt. (z.B. Umkreis von 1 m um Mündungen von Abblaseleitungen) -Zone 2 Bereiche, in denen nicht damit zu rechnen ist, dass eine explosionsfähige Atmosphäre auftritt, aber wenn sie dennoch auftritt, dann aller Wahrscheinlichkeit nach nur selten und während eines kurzen Zeitraums. (z.B. das Innere eines kontinuierlich betriebenen Fermenters oder der Umkreis von 1 bis 3 m um Be- und Entlüftungsöffnungen von Gas- speichern oder um das Äußere eines Foliengasspeichers) Explosionsgefährdete Bereiche Explosionsschutz

25 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Beispiele für Explosionsschutz-Zonen Explosionsschutz

26 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Die genaue Lage der explosionsgefährdeten Bereiche kann dem Ex-Schuzzonenplan entnommen werden. Der Ex-Schutzzonenplan sollte in jedem Fall Bestandteil der Bauantragsunterlagen sein. Ex-Schutzzonenplan Explosionsschutz

27 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Durch die Erstellung eines Feuerwehrplans wird die Arbeit der Feuerwehr wesentlich erleichtert. Bei Biogasanlagen sollte darauf geachtet werden, dass im Feuerwehrplan neben den Angaben nach DIN insbesondere auch die Lage der Explosionsschutzzonen, des Not- Aus-Schalters für das Blockheizkraftwerk, sowie des Absperrschiebers für die Gaszufuhr eingezeichnet sind. Feuerwehrplan Explosionsschutz

28 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In der hier gezeigten Übersicht sind die wichtigsten Ausführungsfehler dargestellt, welche zu Schäden im Bereich von Biogasanlagen führen. Zu beachten ist insbesondere, dass ein Bauherr, welcher die Einzelkomponenten einer Biogasanlage selbst beschafft und zu einer Biogasanlage zusammenbaut zum Hersteller der Anlage im Sinne des Produkt- und Gerätesicherheitsgesetzes wird und daher bei sicherheitstechnischen und sonstigen Mängeln häufig selbst haftet. Typische Ausführungsfehler -Fehlende F90-Abtrennnung zwischen Blockheizkraftwerk und Gaslager innerhalb eines Gebäudes -Zu geringe Sicherheitsabstände von Abblaseinrichtungen und Gaslagern - Ansaugöffnungen des Blockheizkraftwerkes innerhalb der Explosionsschutzzonen des Gasspeichers -Führung von Verkehrswegen durch Schutz- und Explosionsschutzzonen -Verwendung von Kunststoffgasleitungen im Freien -Fehlende Sicherheitseinrichtungen gegen Überdruck -Zu viel Eigenleistung (Bauherr wird zum Hersteller der Anlage) Explosionsschutz

29 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz /Informationsquellen /Biogas /Aufbau einer Biogasanlage /Explosionsschutz /Brandversuche /Einsatzerfahrung

30 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Im Juni 2003 wurde durch die TÜV Süddeutschland Bau und Betrieb GmbH Brandversuche an einem Fermenter mit Gasfolienhaube durchgeführt. Hierbei wurde insbesondere das Brandverhalten der EPDM- Gasfolienhaube untersucht. Der Fermenters hatte ein Volumen von ca. 320 m³, der Gasspeicher von ca. 100 m³. Die Stärke der EPDM-Folie betrug 1,2 mm. Unter der Folie war eine 5 cm starke Dämmung auf einer Holzschalung angebracht. Die Brandversuche wurden unter anderem mit einer brennenden Zigarette, einem Feuerwerkskörper, einem glühenden Eisenrohr, einer brennenden Partyfackel und einem benzingetränkten Lappen durchgeführt. Brandversuche an einem Fermenter Brandversuche

31 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Zu Beginn der Versuchsreihe wurde eine brennende Zigarette auf den Folienspeicher geworfen. Die Zigarette lag mehrere Minuten bis zum Erlöschen der Glut auf dem Foliengasspeicher. An der EPDM-Folie konnten keine Brand- oder Schmauchspuren festgestellt werden. Brandversuche an einem Fermenter Brennende Zigarette Brandversuche

32 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Nachdem der Versuch mit der brennenden Zigarette keine Gefährdung des Folienspeichers ergeben hatte, wurde ein Chinakracher auf die Folie gelegt und dort gezündet. Nach der Explosion konnten keine Brand- oder Schmauchspuren an der EPDM-Folie festgestellt werden. Brandversuche an einem Fermenter Feuerwerkskörper Brandversuche

33 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In nächsten Versuch wurde ein Vierkant-Eisenrohr (10/10) mit einem Propangasbrenner bis zum Glühen erhitzt. Anschließend wurde das glühende Rohr solange direkt auf die EPDM- Folie gedrückt, bis das Eisenrohr nicht mehr glühte. Nach dem Entfernen des Rohres konnten keine Brand- oder Schmauchspuren an der Folie festgestellt werden. Brandversuche an einem Fermenter Glühendes Eisenrohr Brandversuche

34 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Im Rahmen der Versuchsreihe wurde nun eine handelsübliche Gartenpartyfackel entzündet und auf die EPDM-Folie gelegt. Nach ca. 1,5 Minuten Branddauer brannte die Folie durch und es entstand ein Loch mit einem Durchmesser von etwa 5 cm. Durch das so entstandene Loch strömte Biogas aus und entzündete sich an der brennenden Gartenfackel. Das Biogas brannte kontrolliert ab, wobei eine Vergrößerung des Lochs nicht festgestellt werden konnte. Nach ca. 2 Minuten Branddauer wurde mit dem nächsten Versuch weiterverfahren. Brandversuche an einem Fermenter Brennende Gartenpartyfackel Brandversuche

35 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Zum Abschluss der Versuchsreihe wurde ein brennender benzingetränkter Lappen auf den Foliengasspeicher geworfen. Die EPDM-Folie fing sofort Feuer und brannte nach ca. 10 Sekunden durch. Das Biogas brannte kontrolliert mit klarer Flamme ab, eine Vergrößerung der Austrittsstelle konnte nicht festgestellt werden. Nachdem das Biogas vollständig abgebrannt war, entzündete sich die Deckenisolierung des Fermenters und verbrannte mit deutlicher Russentwicklung. Nach 10 Minuten Branddauer löschte die Feuerwehr den Brand ab. Brandversuche an einem Fermenter Benzingetränkter Lappen Brandversuche

36 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz /Informationsquellen /Biogas /Aufbau einer Biogasanlage /Explosionsschutz /Brandversuche /Einsatzerfahrung

37 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Am Abend des kam es zu einem Brand im Generatorraum einer Biogasanlage in Plößberg bei Immenreuth. Nachdem der Besitzer die ersten Flammen selber löschen konnte, alarmierte er die Feuerwehr um schlimmeres zu verhindern. Die 50 freiwilligen Helfer konnten sich nur vorsichtig zum Brandherd vorarbeiten, da durch das Methangas der Biogasanlage Explosionsgefahr herrschte. Nachdem sie mit einen Entlüftungsgerät den flexiblen Methangasbehälter über dem Generatorraum entleerten, wurden die Flammen und Glutnester mit mehreren Pulverlöschern nieder geschlagen bzw. abgekühlt, die man mit der Wärmebildkamera aufspürte. Die ganze Aktion wurde mit einem Gasmessgerät überprüft. Mit einem Drucklüfter wurde der Raum Rauchfrei gemacht. Brand im Generatorraum einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

38 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Am kam es beim Öffnen der Tür zum Betriebsraum einer Biogasanlage in Böckau zu einer Stichflamme, welche vermutlich durch sich entzündende Reaktionsgase der Biogasanlage entstand Hierbei erlitten zwei Personen schwere Brandverletzungen. Durch die Feuerwehr wurde die noch glimmende Holzverkleidung eines Gärbehälters abgelöscht, Messungen durchgeführt und der Betriebsraum belüftet. Stichflamme im Betriebsraum einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

39 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Am Morgen des explodierte in Oggenried, Gemeinde Irsee, ein Blockheizkraftwerk, welches von einer Biogasanlage gespeist wird. Vermutlich war unkontrolliert Gas ausgetreten. Durch die Wucht der Explosion wurde das gesamte Gebäude, in dem sich das Heizkraftwerk befand, zerstört. Als Folge der Explosion entzündete sich zudem die Gasblase der angrenzenden Biogasanlage. Der Brand konnte durch die alarmierten Feuerwehren, die mit 70 Mann im Einsatz waren, gelöscht werden. Es wurden keine Personen verletzt! Explosion eines Blockheizkraftwerks einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

40 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In Ziertheim kam es am nach Wartungsarbeiten zu einer heftigen Explosion in einer Biogasanlage, welche noch in den angrenzenden Ortschaften zu hören war. Bei dem anschließenden Folgebrand wurde das Maschinenhaus mit den beiden Gasmotoren total zerstört. Wegen größerer Mengen eingelagerter Mineralöle konnte das Feuer nur durch Einsatz von Schaummittel gelöscht werden. Ausgelaufenes Öl gelangte zwar zunächst in einen Entwässerungsgraben, konnte dann jedoch von der Feuerwehr gebunden werden. Personen wurden nicht verletzt. Explosion im Maschinenhaus einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

41 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In März 2005 kam es im Betriebsgebäude einer Biogasanlage in Nusbaum zu einer heftigen Explosion. Hierbei wurde das Betriebsgebäude völlig zerstört und es entstand ein Sachschaden von etwa 1 Mio. EURO. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Ursache für die Explosion war im Keller des Betriebsgebäudes ausströmendes Biogas, welches durch eine nicht mehr festzustellende Zündquelle zur Explosion gebracht wurde. Explosion im Betriebsgebäude einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

42 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In Steinweiler war am nach Umbauarbeiten an einem Fermenter durch Funkenschlag eine im Silo befindliche Schwefelschicht in Brand geraten. Das Feuer griff auch auf die Dachfolie und den dazu gehörenden Unterbau über. Mit dem Wasserwerfer des TLF 24/48 und 4 C-Rohren wurde zu nächste eine Ausbreitung des Brandes verhindert. Zum endgültigen Ablöschen des Brandes wurde das Silo mit Leichtschaum geflutet. Brand im Fermenter einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

43 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In Daugendorf im Kreis Biberach ist in den frühen Morgenstunden des eine Biogasanlage explodiert. Eine Augenzeugin berichtete von einem riesigen Feuerball über der Anlage. Vier Millionen Liter Gülle wurden mehrere hundert Meter weit im Umkreis verteilt, als die Anlage explodierte. Ein 22 Meter hoher Turm wurde dabei total zerstört. 700 Liter Heizöl liefen aus. Personen wurden zum Glück nicht verletzt, wie die Polizei Biberach mitteilte. Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit knapp 100 Personen vor Ort. Noch ist die Ursache für die Explosion unklar. Die Biogasanlage war erst am Freitag eingeweiht worden und sollte 1,1 Millionen Megawatt Strom erzeugen. Explosion eines Fermenters einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

44 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Am kam es zu einer Explosion in einer Biogasanlage in St. Margarethen an der Raab (Steiermark). Hierbei hatte es die Kunststoffkuppel eines der beiden m³ Biogas fassenden Doppelmembran-Gasspeicher mit einem ohrenbetäubende Knall zerrissen. Die Druckwelle der Explosion war noch in 300 m Entfernung deutlich zu spüren. Ein 20 Kilogramm schwerer Eisenring mit einem Durchmesser von zwei Metern wurde fast 40 Meter weit durch die Luft geschleudert. Zwei auf dem Gelände befindliche Arbeiter kamen mit dem Schrecken davon, da sie sich zum Zeitpunkt der Explosion hinter einer 4 Meter hohen Betonwand in etwa 100 m Entfernung auf gehalten hatten. Explosion eines Gasspeichers einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

45 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Auf etwa Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am 25. August 2005 bei einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Neuenkirchener Ortsteil Vinte entstand. "Brand einer Maschinenhalle und Biogasanlage" so lautete die Meldung für die Neuenkirchener Feuerwehr. Beim Eintreffen der Wehr stand die 20 mal 15 Meter große Maschinenhalle bereits in vollen Flammen. Mehrere Trupps versuchten unter Atemschutz das Feuer zu bekämpfen. Im Vordergrund stand jedoch das Kühlen der Biogasanlage mit den Gasbehältern, um ein Übergreifen der Flammen und damit einen weitaus größeren Schaden zu verhindern. Brand einer Maschinenhalle neben einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

46 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Beim Begehen des Pumpenkellers in einer Biogasanlage ohne vorhergehende Messungen wurde ein Mitarbeiter aufgrund des stark reduzierten Sauerstoffgehalts ohnmächtig. Der Arbeiter konnte noch lebend aus dem Pumpenkeller gerettet werden, verstarb jedoch später im Krankenhaus. Tod im Pumpenkeller einer Biogasanlage Einsatzerfahrung

47 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Beim Unfall in einer gewerblichen Biogasanlage zur Verwertung von tierischen Abfällen wurden 4 Personen getötet und 10 Feuerwehrleute verletzt. Ursächlich für diesen Unfall war die Verkettung unerwarteter chemischer Reaktionen mit einem elektrischen Defekt. In der Vorgrube entstand beim Vermischen von 60 Grad warmem und stark sulfidhaltigem Schweinedünndarmschleim mit Molkerei- und tierischen Abfallprodukten vom Vortag eine extrem hoch konzentrierte und giftige Schwefelwasserstoffwolke. Da der Deckel der Vorgrube aufgrund eines defekten Elektromotors offen stand, breitete sich die Schwefelwasserstoffwolke in der Anlieferungshalle so schnell aus, dass die Personen in der Halle keine Chance zur Flucht hatten. Schwefelwasserstoffaustritt aus einer Vorgrube Einsatzerfahrung

48 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz In einer Biogasanlage in Haag bei Marktredwitz sind am bei Arbeiten an einem Ablaufrohr eines Gärbehälters ca l Gülle ausgelaufen. Obwohl die beiden Arbeiter beherzt bis an den Hals in der Gülle standen und versuchten, die lecke Stelle dicht zu machen, lief die Gülle über die angrenzenden Felder, über einen Graben zum Bahndamm und unter den Bundesstraße 303 hindurch in den Rohrbach und die Röslau. Mit Hilfe der Feuerwehren konnte das Leck mit einem Rohrdichtkissen abgedichtet werden. Die beiden Arbeiter mussten mit Unterkühlung ins Klinikum gebracht werden. Durch den Einsatz von Radladern und weiteren Abdichtmaßnahmen wurde ein weiteres Ausbreiten der Gülle verhindert. Die ausgelaufne Gülle wurde mit Schwemmfässern aufgenommen. Gülle aus Biogasanlage ausgetreten Einsatzerfahrung

49 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz /Informationsquellen /Biogas /Aufbau einer Biogasanlage /Explosionsschutz /Brandversuche /Einsatzerfahrung

50 C. Frohmader, Regierung von Oberfranken – Stand Biogasanlagen – Hinweise für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz Biogashandbuch Bayernhttp://www.lfu.bayern.de/abfall/fachinformationen/biogashandbuch/index.htmhttp://www.lfu.bayern.de/abfall/fachinformationen/biogashandbuch/index.htm Sicherheitsregeln für landwirtschaftliche Biogasanlagenhttp://www.praevention.lsv.de/lbg/fachinfo/info_ges/biogasanlagen/titel.htmhttp://www.praevention.lsv.de/lbg/fachinfo/info_ges/biogasanlagen/titel.htm Merkblatt Landwirtschaftliche BiogasanlageVersicherungskammer Bayern. Landwirtschaftliche Biogasanlagen, Biogasanlagen – Hinweise für den Einsatzleiterhttp://www.lfs-bw.de/servlet/PB/show/ /Biogasanlagen%20Einsatzhinweise.pdfhttp://www.lfs-bw.de/servlet/PB/show/ /Biogasanlagen%20Einsatzhinweise.pdf Checkliste für Feuerwehreinsätze in Biogasanlagenhttp://www.kohlhammer.de/brandschutz-zeitschrift.de/download/Brandschutzartikel/PDF/M_Biogas.pdfhttp://www.kohlhammer.de/brandschutz-zeitschrift.de/download/Brandschutzartikel/PDF/M_Biogas.pdf Eigenschaften von BiogasBiogashandbuch Bayern Erzeugung von BiogasBundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Biogas eine Einführung Hauptbestandteile einer Biogasanlagehttp://www.smul.sachsen.de/lfl/publikationen/download/52_2.pdfhttp://www.smul.sachsen.de/lfl/publikationen/download/52_2.pdf AnnahmebereichVerfasser Fermenterhttp://www.uni-koeln.de ; Gasspeicherhttp://www.agrotel.at ; Verfasserhttp://www.agrotel.at BlockheizkraftwerkBiogashandbuch Bayern; Verfasser NetzeinspeisungVerfasser Gasführende Leitungenhttp://www.biogas-nord.dehttp://www.biogas-nord.de Gruben, unterirdische Räume und SchächteVerfasser ÜberdrucksicherungenVerfasser ; Beispiele für Explosionsschutz-Zonenhttp://www.lsv.de/lsv_all_neu/presse/broschueren/allgemein/berufsgenossenschaft/blbpdf12.pdfhttp://www.lsv.de/lsv_all_neu/presse/broschueren/allgemein/berufsgenossenschaft/blbpdf12.pdf Ex-SchutzzonenplanSchmack Biogas AG FeuerwehrplanSchmack Biogas AG Brandversuche an einem Fermenterhttp://www.agrikomp.de/lang_de/agrikomp/pdfs/Bericht%20Brandversuch.pdfhttp://www.agrikomp.de/lang_de/agrikomp/pdfs/Bericht%20Brandversuch.pdf Brand im Generatorraum einer Biogasanlagehttp://www.kfv-tirschenreuth.de/http://www.kfv-tirschenreuth.de/ Stichflamme im Betriebsraum einer Biogasanlagehttp://www.feuerwehr-herrieden.de/HP30/Einsaetze/einsaetze.php?EID=235http://www.feuerwehr-herrieden.de/HP30/Einsaetze/einsaetze.php?EID=235 Explosion eines Blockheizkraftwerks einer Biogasanlagehttp://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/polizeimeldungen/pdaugsburg/PD-Augsburg;art4734,260058http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/polizeimeldungen/pdaugsburg/PD-Augsburg;art4734, Explosion im Maschinenhaus einer Biogasanlagehttp://www.feuerwehr.lauingen.de/einsatz/2006/brand.htmhttp://www.feuerwehr.lauingen.de/einsatz/2006/brand.htm Explosion im Betriebsgebäude einer Biogasanlagehttp://www.lsv.de/hrs/03unfallverhuetung/05Tipps_zur_Pr__vention/03Explosion.pdfhttp://www.lsv.de/hrs/03unfallverhuetung/05Tipps_zur_Pr__vention/03Explosion.pdf Brand im Fermenter einer Biogasanlage Explosion eines Fermenters einer Biogasanlagehttp://www.kanal8.de/default.aspx?ID=3982&showNews= ; Explosion eines Gasspeichers einer Biogasanlagehttp://www.kleinezeitung.at/regionen/steiermark/weiz/388417/index.dohttp://www.kleinezeitung.at/regionen/steiermark/weiz/388417/index.do Brand einer Maschinenhalle neben einer Biogasanlagehttp://www.feuerwehr-neuenkirchen.org/http://www.feuerwehr-neuenkirchen.org/ Tod im Pumpenkeller einer Biogasanlagehttp://www.bgfw.net/informationen/bs/bs_2004/quartal_4/s_11.pdfhttp://www.bgfw.net/informationen/bs/bs_2004/quartal_4/s_11.pdf Schwefelwasserstoffaustritt aus einer VorgrubeMarcel Will. Unfall in der Betriebshalle der Biogasanlage in Rhadereistedt Gülle aus Biogasanlage ausgetreten ; Feuerwehr Marktredwitzhttp://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/resyart.phtm?id= Bild- und Quellennachweis


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