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At mospheres EX plosives Europäischer Explosionsschutz ATEX.

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Präsentation zum Thema: "At mospheres EX plosives Europäischer Explosionsschutz ATEX."—  Präsentation transkript:

1 At mospheres EX plosives Europäischer Explosionsschutz ATEX

2 Ab 1. Juli 2003 dürfen explosionsgeschützte Betriebsmittel ohne entsprechende Zulassung gemäß der Europäischen Richtlinie 94/9/EG - in Fachkreisen meist schlicht ATEX genannt – nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Der Ex – Schutz, wie er bisher bekannt war, verliert seine Gültigkeit. Alle Erweiterungen und jeder Ersatz müssen nach diesem Zeitpunkt ATEX – konform sein Ab 1. Juli 2003 dürfen explosionsgeschützte Betriebsmittel ohne entsprechende Zulassung gemäß der Europäischen Richtlinie 94/9/EG - in Fachkreisen meist schlicht ATEX genannt – nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Der Ex – Schutz, wie er bisher bekannt war, verliert seine Gültigkeit. Alle Erweiterungen und jeder Ersatz müssen nach diesem Zeitpunkt ATEX – konform sein

3 Wie werden explosionsgefährdete Bereiche eingeteilt? Je nach Anwendungsbereich gibt es laut der ATEX in der Industrie unterschiedliche Zoneneinteilungen für: Gase, Aerosole, Nebel und Dämpfe: Zone 0 : Anwesenheit brennbarer Stoffe ist ständig, fast immer oder häufig gegeben Zone 1 : Anwesenheit brennbarer Stoffe ist gelegentlich gegeben Zone 2 : Anwesenheit brennbarer Stoffe ist nur kurzzeitig gegeben Stäube: Zone 20: Anwesenheit brennbarer Stoffe ist ständig, fast immer oder häufig gegeben Zone 21: Anwesenheit brennbarer Stoffe ist gelegentlich gegeben Zone 22: Anwesenheit brennbarer Stoffe ist nur kurzzeitig gegeben

4 Je nachdem in welchen dieser Zonen Geräte eingesetzt werden, müssen diese mit entsprechenden Schutzmechanismen ausgestattet sein, damit es (selbst im Schadensfall) zu keiner unbeabsichtigten Zündung durch das Betriebsmittel (sprich Gerät) kommen kann.

5 Was sind Temperaturklassen? Einteilung der Temperaturklassen: T1 <450°C (Zündgruppe G1) T2 <300°C (G2) T3 <200°C (G3) T4 <135°C (G4) T5 <100°C (G5) T6 <85°C T-Klasse IEC 79-8

6 Staub-Explosionsschutz von Betriebsmitteln für den durch Staub explosionsgefährdeten Bereich müssen u.a. die max. Temperatur der Oberfläche eines Betriebsmittels, an die Staub gelangen kann, angeben (normalerweise in °C – die Angabe als Temperaturklasse sollte hier vermieden werden). Diese Temperatur ist Bestandteil der Staub-Ex- Kennzeichnung. Kennzeichnungs-Beispiele: II 2 D T90°C IP64 (Beruht die Zündschutzart auf dem Gehäuse, ist auch die Gehäuse-Schutzart als IP-Code angegeben.) oder auch II 2 D Ex iaD 21 T96°C (Dieses Gerät wurde bereits nach der neuen IEC-Norm Staub-Eigensicherheit - iaD zugelassen. Diese Norm sieht vor, dass in der Kennzeichnung zusätzlich die entsprechende Zone genannt wird – in diesem Fall 21)

7 Staub-Explosionsschutz – Temperatur Brenn- und Explosionskenngrößen von Stäuben hängen von der Beschaffenheit des jeweiligen Staubes ab. Einige wichtige, das Brenn- und Explosionsverhalten beeinflussende Parameter, sind Korngröße, Kornform, Wassergehalt, Reinheit und gegebenenfalls der Gehalt an brennbaren Lösemitteln. Darüber hinaus sollten die Korngrößenverteilung und der Wert für die mittlere Korngröße bekannt sein. Laut Richtlinie 1999/92/EG (ATEX 137, alt: ATEX 118a) ist der Anlagenbetreiber / Arbeitgeber zu einer Gefährdungsbeurteilung verpflichtet. Daher müssen ihm Mindest-Glimmtemperatur und Mindest-Zündtemperatur des Staubes bekannt sein.

8 Jedes Gas/Luftgemisch hat eine andere Zündtemperatur Die Temperaturklasse eines Betriebsmittels gibt seine maximale Oberflächentemperatur (also die während des Betriebs auch bei Fehlverhalten möglicherweise entstehende Temperatur) an. Diese Oberflächentemperatur muss auf die Zündtemperatur des Gas/Luftgemisches abgestimmt sein, d.h. zündet ein Gemisch bei ca. 230°C, so ist als maximal zulässige Oberflächentemperatur des Betriebsmittels 200°C bzw. die Temperaturklasse T3 zu wählen. Zündtemperatur: ist jene Temperatur, bei der sich ein Stoff ohne fremde Zündquelle entzündet!

9 Was sind Explosionsgruppen? Brennbare Gase und Dämpfe werden bezüglich der Wirksamkeit von Zündfunken in unterschiedliche Explosionsgruppen aufgeteilt. Zur Prüfung und Einteilung werden zwei Verfahren verwendet: Grenzspaltweite (MESG) zur Beurteilung des Flammendurchschlags Mindestzündstrom (MIC) zur Beurteilung der Zündfähigkeit durch Zündfunken

10 Die Einteilung der Explosionsgruppen erfolgt in Europa folgendermaßen: Für den Bergbau in der Gruppe I MethanZündenergie 280 Mikrojoule Für die Industrie entsprechend der typischen Vertreter in die Gruppen: IICAcetyleneZündenergie < 60 Mikrojoule IIBEthyleneZündenergie Mikrojoule IIAPropaneZündenergie > 180Mikrojoule

11 IP Schutzarten (EN 60529) Erste Ziffer FremdkörperschutzZweite Ziffer Wasserschutz 0 kein Schutz 1 Fremdkörper > 50mm 2 Fremdkörper > 12mm 3 Fremdkörper > 2.5mm 4 Fremdkörper > 1.0mm 5 Staubgeschützt 6 Staubdicht 0 Kein Schutz 1 Senkrecht fallendes Wasser 2 Schräg fallendes Tropfwasser 3 Sprühwasser 4 Spritzwasser 5 Strahlwasser 6 schwere See 7 Eintauchen 8 Untertauchen Beispiel: IP 65 – betriebsmittel ist staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt.

12 Um die Zulässigkeit des Gerätes für die einzelnen Zonen beurteilen zu können, muss man den jeweiligen Zulassungs-Code lesen und deuten können. CE 0537 Ex II 2 G D EEx ib IIC T3 VTT 04 ATEX 013X IP 54 T80°C ProFlow Ex

13 Kenn-Nummer,benannte Stelle,die-wo erforderlich- das QS-System zertifiziert oder die Produkte überprüft hat Konformitätszeichen Gerätekategorie Gerätegruppe CE 0537EXII2GD Gase,Dämpfe oder Nebel, Stäube (Dust) EExib Kapselung IICT3VTT04ATEX013X IP 54T 80°C bescheinigt2004 ATEX Generation Symbol der Prüfstelle Temperaturklasse für StäubeIP Schutzarten Temp. Klasse Untergruppe über Tage Lfd. Nummer Prüfstelle Besondere Einschränkungen Siehe Gebrauchsanleitung Nach EN ff hergestellt


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