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Kapitel 7 Internationale Faktor Bewegungen Original von Iordanis Petsas begleitend zu Internationale Wirtschaft: Theoriee und Politik Internationale Wirtschaft:

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1 Kapitel 7 Internationale Faktor Bewegungen Original von Iordanis Petsas begleitend zu Internationale Wirtschaft: Theoriee und Politik Internationale Wirtschaft: Theoriee und Politik 6. Auflage von Paul R. Krugman und Maurice Obstfeld

2 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-2 Einleitung Internationale Mobilität der Arbeit Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe Internationale Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen Zusammenfassung Kapitelübersicht

3 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-3 Einleitung Die Bewegung von Gütern und Dienstleistungen ist nicht die einzige Form der internationalen Integration. Eine weitere Integrationsform ist die internationale Bewegung der Produktionsfunktionen (Faktorbewegungen). Faktorbewegungen schließen ein: Arbeitsmigration Kapitaltransfer durch internationale Kreditvergabe Die engen internationalen Verflechtungen, die bei der Schaffung internationaler Unternehmen entstehen.

4 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-4 Ein Modell mit einem Gut und ohne Faktormobilität Annahmen des Modells: –Es existieren nur zwei Länder (Inland und Ausland). –Es existieren nur zwei Produktionsfaktoren: Land (T) und Arbeit (L). –Beide Länder produzieren nur ein Gut (Output). –In- und Ausland haben die dieselbe Technologie, aber unterschiedliche Boden- Arbeits- Verhältnisse. –Inland ist das arbeitsreiche Land und Ausland ist das landreiche land –In allen Märkten herrscht perfekter Wettbewerb. Internationale Mobilität der Arbeit

5 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-5 Internationale Mobilität der Arbeit Arbeit, L Produktion, Q Q (T, L) Abbildung 7-1: Die Produktionsfunktion einer Volkswirtschaft

6 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-6 Renten Löhne Real- lohn MPL Arbeit, L Grenzprodukt der Arbeit, MPL Internationale Mobilität der Arbeit Abbildung 7-2: Das Grenzprodukt der Arbeit

7 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-7 Internationale Bewegung des Faktors Arbeit Angenommen, dass die Arbeiter zwischen den beiden Ländern wandern können. –Die Arbeitskräfte ziehen so lange ins Ausland bis das Grenzprodukt der Arbeit gleich ist. –Diese Wanderung verringert die Anzahl der Arbeitskräfte im Inland und erhöht daher den heimischen Reallohn. –Die Wanderung erhöht die Anzahl der Arbeitskräfte im Ausland und verringert somit den ausländischen Reallohn. Internationale Mobilität der Arbeit

8 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-8 L2L2 Internationale Mobilität der Arbeit Abbildung 7-3: Ursachen und Folgen der internationalen Arbeitsmobilität MPL MPL * Beschäftigung im Inland O Beschäftigung im Ausland * A B C L1L1 Arbeistmigration vom Inland nach Ausland Weltweites Arbeitsangebot insgesamt Grenzprodukt der Arbeit

9 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-9 Neuverteilung der weltweiten Arbeit: Führt zu einer Konvergenz der Reallöhne Führt zu einer Erhöhung der weltweiten Produktion Trotz dieses Gewinns gibt es Menschen, die unter der Veränderung leiden Erweiterung der Analyse Wie ändert sich die Analyse, wenn wir einige Komplikationen zulassen? –Bei zwei Gütern ist Handel mit Gütern Ersatz für den Handel mit Faktoren. –Beide Arten des Handels sind nicht ohne Schranken und Kosten möglich, also können beide gleichzeitig vorliegen. –Problem: Wanderungsexternalitäten Internationale Mobilität der Arbeit

10 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-10 Internationale Kapitalbewegungen – Ähnlich dem Leihen und Borgen zwischen Ländern – Beispiel: eine U.S. Bank verleiht Geld an eine mexikanische Firma. Dies bezeichnet man als intertemporalen Handel – heutige werden gegen zukünftige Güter getauscht Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe

11 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-11 Intertemporale Produktionsmöglichkeiten und Außenhandel Nehmen wir beispielshalber eine Volkswirtschaft, die nur ein Gut produziert und nur zwei Zeitspannen lang existiert, die wir Gegenwart und Zukunft nennen. Intertemporale Tranformationskurve –Präsentiert das Verhältnis zwischen gegenwärtiger und zukünftiger Produktion. –Die Form der intertemporalen Transformationskurve ist von Land zu Land verschieden: –Bei einigen Ländern ist sie verzerrt bezüglich zukünftiger Produktion. –Bei einigen Ländern ist sie verzerrt bezüglich gegenwärtiger Produktion.. Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe

12 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-12 Abbildung 7-4: Die interemporale Transformationskurve Gegenwärtiger Konsum Zukünfiger konsum Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe

13 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-13 Der Realzins Wie handelt ein Land über mehrere Zeiträume? –Ebenso wie eine Einzelperson kann auch ein Land durch Kreditaufnahme oder -vergabe den Handel zeitlich strecken. –Wenn ein Land einen Kredit aufnimmt, erhält es das Recht auf eine bestimmte Konsummenge zum gegenwärtigen Zeitpunkt. –Die zukünftige Rückzahlung ist (1+r) Mal die gegenwärtig geliehenen Menge. –Der relative Preis des zukünftigen Konsums ist demnach 1/(1 + r). Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe

14 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-14 Gegenwärtiger Konsum Zukünftiger Konsum QPQP QFQF Intertemporale Transformationskurve Isowertlinien mit der Steigung – (1 + r) Investition Abbildung 7A-1: Bestimmung des intertemporalen Produktionsmusters des Inlands Q Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe

15 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-15 QPQP QFQF Indifferenzkurven Exporte D Intertemporal Budgetbeschränkung, D P + D F /(1 + r) = Q P +Q F /(1 + r) Importe Gegenwärtiger Konsum Zukünftiger Konsum Abbildung 7A-2: Die Bestimmung des intertemporalen Konsummusters des Inlands DPDP DFDF Q Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe

16 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-16 D*PD*P D*FD*F Importe Q*Q* Q*PQ*P Q*FQ*F Intertemporal Budgetbeschränkung, D * P + D * F /(1 + r) = Q * P +Q * F /(1 + r) Exporte Gegenwärtiger Konsum Zukünftiger Konsum D*D* Abbildung 7A-3: Die Bestimmung der intertemporalen Produktion und der Kosummuster des Auslands Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe

17 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-17 Intertemporaler Komparativer Vorteil Angenommen, dass die intertemporale Transformationskurve des Inlands eine stärkere Ausprägung zur gegenwärtigen Produktion hat. –Ein Land mit komparativem Vorteil bei der zukünftigen Produktion von Konsumgütern hätte, solange es keine internationale Kreditvergabe gäbe, einen niedrigeren relativen Preis für zukünftigen Konsum, d.h. einen höheren Realzins –Ein hoher Realzins entspricht einem hohen Kapitalertrag. Internationale Kreditaufnahme und Kreditvergabe

18 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-18 Internationale Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen Internationale Direktinvestitionen Unter internationalen Direktinvestitionen verstehen wir internationale Kapitalströme, bei denen ein Unternehmen in einem Land, in dem es nicht ansässig ist, eine Niederlassung gründet oder erweitert Charakteristisch ist, dass der Ressourcentransfer mit der Übernahme von Kontrolle verbunden ist –Die Niederlassung hat nicht nur finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Muttergesellschaft, sondern ist auch Bestandteil derselben Organisationsstruktur.

19 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-19 Multinationale Firmen Treten oft als internationale Kreditgeber- und nehmer auf Sie versorgen ihr ausländischen Niederlassungen häufig mit Kapital. Weshalb werden diese Direktinvestitionen anderen Formen des Transfers vorgezogen ? Bei Direktinvestitionen geht es um die Schaffung internationaler Organisationen. Ihr Hauptzweck besteht darin, die Kontrolle eines Unternehmens zu erweitern. Weshalb streben Unternehmen diese Art der Kontrolle an? Erklärungsansätze werden in der Theorie des multinationalen Unternehmens erläutert. Internationale Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen

20 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-20 Die Theorie des multinationalen Unternehmens Zwei Elemente erklären die Existenz eines multinationalen Unternehmens: –Standortmotiv –Ein Gut wird international produziert aufgrund von: »Verfügbarkeit von Ressourcen »Verringerung von Transportkosten »Vermeidung von Handelsbarrieren –Internalisierungsmotiv –Der Grund für die Existenz multinationaler Unternehmen liegt im Endeffekt darin, dass Transaktionen innerhalb eines einzigen Unternehmens günstiger durchgeführt werden können als zwischen mehreren (vertikale Integration). –Transfer von Technologie oder Know How Internationale Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen

21 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-21 Multinationale Unternehmen in der Praxis Multinationale Unternehmen spielen im Welthandel und bei weltweiten Investitionen eine wichtige Rolle. –Beispiel: Die Hälfte aller Importe der USA entfallen auf Transaktionen zwischen verwandten Parteien Multinationale Firmen können sich im inländischen und ausländischen Besitz befinden. Multinationale Unternehmen in ausländischem Besitz spielen in den meisten Volkswirtschaften eine wichtige Rolle. Internationale Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen

22 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-22 Internationale Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen Tabelle 7-1: Frankreich, Großbritannien und USA: Anteil von in ausländischem Besitz befindlichen Unternehmen an Umsatz, Wertschöpfung und Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe, 1985 und 1990 (in Prozent)

23 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-23 Internationale Direktinvestitionen und multinationale Unternehmen Abbildung 7-5: Ausländische Direktinvestitionen in den USA

24 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-24 Zusammenfassung Internationale Faktorbewegungen können unter Umständen Handel ersetzen. Die internationale Aufnahme und Vergabe von Krediten kann als eine Form des Außenhandels aufgefasst werden, bei der nicht Güter, sondern gegenwärtiger Konsum gegen zukünftigen Konsum getauscht werden. Multinationale Unternehmen treten zwar häufig als internationale Kreditgeber und -empfänger auf, ihr Existenzzweck besteht aber in erster Linie darin, die Aktivitäten eines Unternehmens in zwei oder mehr Ländern zu kontrollieren.

25 Copyright © 2003 Pearson Education, Inc.Slide 7-25 Es gibt zwei wesentliche Gründe, die für das Zustandekommen eines multinationalen Unternehmens verantwortlich sind: das Standortmotiv. das Internalisierungsmotiv. Zusammenfassung


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