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Organisationskonzepte – Aufbaustrukturen Beispiel: K-Werke Produkte.

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Präsentation zum Thema: "Organisationskonzepte – Aufbaustrukturen Beispiel: K-Werke Produkte."—  Präsentation transkript:

1 Organisationskonzepte – Aufbaustrukturen Beispiel: K-Werke Produkte

2 Organisationskonzepte – Aufbaustrukturen - Beispiel Die Situation in den K-Werken ist zur Zeit gekennzeichnet durch Überbeanspruchung einzelner Fertigungsbereiche sowie Knappheit an Flächen. Starkes Wachstum, das die Prognose der vergangenen Jahre jeweils noch übertroffen hat, hat diese Situation verursacht. Das weiter zu erwartende Mengenwachstum lässt erkennen, dass zusätzliche Baumaßnahmen für Fertigungs-, Lager- und Verwaltungsflächen erforderlich werden. Die K-Werke fertigen derzeit an vier verschiedenen Standorten. Das Hauptwerk in WIN ist in seiner Erweiterungsfähigkeit eingeengt, wodurch die Flexibilität der Fertigungsstätten erheblich eingeschränkt wird. Hinzu kommen hohe Transportkosten, die innerhalb des Werkverbunds entstehen. Sie sind die Auswirkung einer organisch gewachsenen Strukturaufteilung auf die vier derzeitigen Fertigungsstätten. Des Weiteren ist die Lagerkapazität für Fertigwaren und Ersatzteile zu gering. Mit sich erhöhendem Ausstoß spitzt sich auch hier die Situation zu; die Lieferbereitschaft ist in Zukunft zunehmend gefährdet.

3 Organisationskonzepte – Aufbaustrukturen - Beispiel Ausgehend von der derzeitigen Situation, den herrschenden Randbedingungen und dem für die nächsten zehn Jahre prognostizierten Mengenwachstum wird eine für die K-Werke geeignete Expansionsstrategie erarbeitet und in ihren Auswirkungen dargelegt. Dazu werden Alternativen für die Strukturierung der Fertigung und Lager in Abhängigkeit vom Wachstum der unterschiedlichen Erzeugnisgruppen erarbeitet. Die zu erwartenden Mengensteigerungen werden in Gesamtflächenbedarfe umgerechnet. Anhand zu erwartender Fertigungsmengen, neuer Technologien und zusätzlicher Erzeugnisse werden Strukturaufteilungsmöglichkeiten für den Gesamtfertigungsablauf auf mehrere Standorte diskutiert und unter Berücksichtigung des vorhandenen Potentials bewertet. Die geeigneten Alternativen werden in Generalbebauungspläne für sämtliche K-Werke-Standorte umgesetzt. Ergebnis der Arbeiten sind Aussagen über die zu realisierenden Baustufen zur Umsetzung der ausgewählten Strukturierungsalternativen, den dazugehörigen Investitionsvolumina sowie einer Abschätzung der zu erwartenden Betriebskosten.

4 Organisationskonzepte – Aufbaustrukturen - Beispiel Sämtliche Aussagen bezüglich zukünftiger Entwicklungen werden auf der Grundlage des prognostizierten Fertigungsprogramms der nächsten zehn Jahre getroffen. Um fundierte Aussagen ableiten zu können, wird das Fertigungsprogramm in Familien zusammengefasst; für jede Erzeugnisfamilie werden jeweils getrennte Entwicklungsbetrachtungen angestellt. Zusätzlich werden die strategischen Vorgaben hinsichtlich der Erweiterung der Fertigungstiefe sowie des Einsatzes neuer Technologien in die Planungsbasis mit einbezogen. Die daraus gewonnenen Hochrechnungsergebnisse stellen den zu erwartenden Flächenbedarf aller K-Werke bis zum Jahr 2005 dar. Dabei ist zunächst keine Aufteilung des Potentials auf unterschiedliche Standorte vorgesehen. Diese Aufteilung auf unterschiedliche Standorte wird erst im Rahmen der Strukturierungsdiskussion erarbeitet. Kontrollzahl für die Flächenhochrechnung ist die Verfolgung der sich ergebenden Flächenproduktivität, die vor dem Hintergrund fallender Preise sowie der Investitionsvolumina einem stetigen Wachstum unterliegen soll. Außerdem wurde bei der Hochrechnung berücksichtigt, dass die verstärkte Nutzung der Fertigungsbetriebe durch Mehrschichtbetrieb angestrebt werden wird.

5 Organisationskonzepte – Aufbaustrukturen - Beispiel Legt man die derzeitige Strukturaufteilung des Fertigungspotentials auf die einzelnen K- Werke zugrunde, so ergäbe sich aus den Hochrechnungen ein zusammengefasster Realisierungsplan. Dieser Plan unterstellt jedoch stillschweigend, dass die derzeitige Aufteilung des Fertigungspotentials auf die unterschiedlichen Standorte in Zukunft unverändert beibehalten wird. Die Umlage des gesteigerten Fertigungsprogramms auf den zwischenbetrieblichen Transport macht augenfällig deutlich, dass das Transportaufkommen sich im Jahre 2002 gegenüber dem Jahr 1998 erheblich steigern wird. Diese Steigerung des Transportaufkommens geht direkt in die Betriebskosten ein. Dieser Grund sowie übergeordnete Einschränkungen der Erweiterungsmöglichkeiten an den einzelnen Standorten lassen eine Reihe zusätzlicher Überlegungen bezüglich Strukturaufteilungsalternativen mit veränderten Bebauungskonzepten unvermeidlich erscheinen. Aus diesem Grund werden sieben Standortvariationen in Bebauungspläne umgesetzt sowie kosten- und nutzenmäßig verglichen.

6 Entwicklung des Produktionsprogramms

7 Flächenbedarf neuer Technologien

8 Flächenbedarf Produktion (alle Werke)

9 Flächenproduktivität

10 Mengenwachstum

11 Gesteigerte Flächennutzung im Schichtbetrieb

12 Realisierungsplan

13 Transportaufkommen 2008

14 Transportaufkommen 2012

15 Standorte Die K-Werke unterhalten derzeit in Deutschland an den 5 Orten WIN, OSO, GIS, ILL und HOH Fertigungsstätten, auf die die unterschiedlichen Fertigungseinrichtungen und –aufgaben aufgeteilt sind, so dass nahezu keine redundanten Fertigungsbereiche existieren. Eine entsprechend große Bedeutung kommt dem zwischenwerklichen Materialtransport zu. Standorte der K-Werke

16 Fertigungsstätten Im Zentrum von WIN liegt das Hauptwerk der K-Werke. Neben einem Teil der Fertigung sind hier die Bereiche Verwaltung, Entwicklung, Konstruktion, Forschung etc. untergebracht. Vertriebsgerätelager und Lager für Ersatzteile und Zubehör sind in angemieteten Hallen außerhalb der Grundstücksgrenzen. Die Fertigung befindet sich in einer großen, weitgehend eingeschossigen Halle, in der auch in einem 2- geschossigen Büroteil die Sozialräume und die direkt zur Produktion gehörenden Verwaltungsbereiche untergebracht sind, und in 2 kleineren Hallen (die Belegung einer 4. ist geplant), die über den Hof erreicht werden. Ferner ist seitlich an die Haupthalle über einen Steg ein automatisches Hochregallager angebunden. Ein Zelt dient der Bereitstellung von Behältern, im Freien werden Gerätehauben sowie Paletten und Gitterboxen gelagert. Der Wareneingang erfolgt seitlich in die Haupthalle, der Warenausgang liegt an ihrem Ende, wobei für den Lkw-Verkehr nur eine sehr begrenzte Fläche zur Verfügung steht, so dass es hier öfter zu Stauungen kommt.

17 Fertigungsstätten Das Werk OSO stellt einen geschlossenen Fertigungskomplex dar, da die eingeschossigen Hallen der einzelnen Bauabschnitte unmittelbar aneinandergelegt wurden. Ein neu errichtetes Bürogebäude bietet ausreichend Fläche für Verwaltung und Sozialräume. Etwas abseits wurde eine Halle für die Lagerung fertiger Kochmobile aufgestellt. Da Warenein- und -ausgang an gegenüberliegenden Hallenseiten liegen, ist eine gute Abwicklung des Lkw-Verkehrs gegeben. Das Werk GIS ist ein geschlossener 2-geschossiger Gebäudekomplex, der ein HRL über beide Geschosse und einen ebenfalls 2-geschossigen Büroteil mit Sozialräumen enthält. Das Grundstück liegt etwas außerhalb von GIS in Hanglage. Im Ortskern von GIS befindet sich noch eine ältere Halle, in der ein Fertigungsbereich und eine Verkaufsniederlassung untergebracht sind.

18 Fertigungsstätten Die Fertigung in ILL ist derzeit in angemieteten Räumlichkeiten untergebracht, wobei 2012 der Mietvertrag ausläuft und eine Verlängerung seitens der K-Werke nicht vorgesehen ist. Als Ersatz wurden schon Geländekäufe getätigt, wo dann neu gebaut werden soll. In HOH haben die K-Werke eine Halle angemietet, in die ein Teil der Fertigung und Sonderläger ausgelagert wurden. Die sich in HOH befindenden Bereiche sollen bis 1999 wieder in die eigenen Werke eingegliedert werden.

19 Fertigung In WIN befinden sich die Montagelinien für die Konsumergeräte sowie für die meisten Kalt- und Heißwasser-Hochdruckreiniger und für Module der Anlagentechnik. Daneben gibt es einige Vormontagegruppen und Zubehörfertigung sowie für die Vorfertigung die Dreherei. In der Wareneingangskontrolle werden neben den Teilen für den Eigenbedarf auch Teile für OSO, GIS und HOH geprüft. In der Geräteprüfung werden auch Fertigprodukte aus OSO und HOH getestet. In OSO befindet sich weitgehend die Vorfertigung: Rohrverarbeitung zu Wärmetauschern, Blechbearbeitung, Schweißerei und Lackierzentrum. An Enderzeugnissen werden dort die Produkte für Sonderkunden und Selbstbedienungs- Hochdruckreiniger montiert. Werk GIS ist ein reines Montagewerk für 2 Typen von Hochdruckreinigern sowie sämtliche Saugertypen. Der SB-Sauger wird in der im Ortskern liegenden Halle montiert. Diese Erzeugnisse werden in GIS geprüft, verpackt und direkt an das Fertigwarenlager geschickt. Zusätzlich werden in GIS noch Zubehörteile gefertigt, die dann nach WIN zurückgehen.

20 Fertigung Werk ILL stellt einen weitgehend eigenständigen Bereich dar, der mit der Herstellung von Reinigungsanlagen beauftragt ist. Die Anlagen werden mit Fertiggeräten aus dem Vertriebslager komplettiert. In HOH werden Sondergeräte aus den Familien PHD, PAT und PSK in kleinen Stückzahlen gefertigt oder umgebaut.

21 Erweiterungsmöglichkeiten In WIN werden laufend Geländekäufe getätigt, jedoch gestaltet es sich schwierig, ein geschlossenes Werksgelände zu erhalten, da die käuflichen Grundstücke Wohnhausparzellen sind und nicht alle Parzellen in der Nachbarschaft zum Verkauf stehen. Außerdem ist durch die zentrale Lage in WIN bei allen Baumaßnahmen mit Einsprüchen der Anwohner zu rechnen. Für eine Erweiterung der Fertigung kommen in WIN 2 Areale, vor und im Anschluss an die große Halle, in Frage, die eine überbaubare Fläche von ca m² bieten.

22 K-Werk WIN

23 K-Werk WIN, Fertigungsflächen

24 K-Werk OSO In OSO liegt das Werk am Ortsrand. Umfangreiches bebaubares Gelände (ca m² überbaubar) ist hier schon im Besitz der K-Werke. Es gibt aber Einschränkungen: –Das in der Baulinie liegende Grundstück einer Gärtnerei kann vorerst nicht erworben werden, –Die Lagerhalle für Kochmobile liegt in der Engstelle des Areals und damit einer Erweiterung im Wege

25 K-Werk GIS In GIS steht auf dem am Ortsrand gelegenen Grundstück ebenfalls noch überbaubare Fläche (ca m²) zur Verfügung. Jedoch ist diese durch die Hanglage gewissen Einschränkungen unterworfen: –Große Böschungen sind erforderlich. –Der Hanganstich für das bestehende Gebäude bereitet ständig durch Wassereinbruch Schwierigkeiten; bei einem Neubau ist mit demselben Problem zu rechnen.

26 K-Werk ILL In ILL wurde für den Bau einer neuen Fertigungsstätte Gelände aufgekauft (ca m² überbaubare Fläche), das derzeit noch mit einigen Schuppen belegt ist, die jedoch keine Substanz von Wert darstellen. Fläche in der Größe von % des bereits erworbenen Grundstücks kann mit großer Wahrscheinlichkeit noch zugekauft werden. Das gesamte Grundstück liegt allerdings in einem Bachgebiet, so dass Bauten nur auf entsprechend teurerer Pfahlgründung errichtet werden können.

27 Standortfaktoren

28

29 Flächenangebot je Mitarbeiter

30 Strukturalternativen – Variante 1 Diese Produktionsstruktur enthält eine klare Trennung zwischen reinen Montagewerken bzw. - kostenstellen und Vorfertigungs- bzw. Zulieferwerken bzw. -kostenstellen. So wird für 2012 in WIN nur noch ein reines Montagewerk für die HD/ HDS-Geräte vorgesehen, wobei genügend Expansionsmöglichkeiten für die folgenden Jahre im Mengenwachstum und veränderte Technologie vorgehalten werden (6.068 m²). Die Werke OSO, GIS, ILL bleiben in der Struktur von 2008 erhalten, d. h. OSO bleibt Zulieferwerk mit Einzel- und Kleinserienfertigung für die Feldküche und HD GIS stellt auch in Zukunft nur Sauger und Zubehör her. Die Waschstraßen-Herstellung in Form des Anlagenbaus bleibt in ILL auf den bereits vorhandenen neuen Grundstücken erhalten. An einem neuen Standort im Umkreis von ca. 20 km um WIN soll eine PCO-Fertigung, Zulieferkostenstellen für HD/HDS sowie VGL/VET entstehen. Ein günstiger Standort wäre in der Nähe von Backnang zu finden, da die Verkehrsanbindung zur A 81 bzw. nach Stuttgart bis 2012 ausgebaut sein wird. In dieser Variante finden die Strategievorgaben „Technologie geht in die Fläche“ und „Gestaltung flexibler Endmontagen“ besondere Berücksichtigung. Erweiterungs- und Ausdehnungsmöglichkeiten sind in den Werken OSO und GIS von den Grundstücken her gegeben. In WIN können bestehende Gebäude genutzt werden. In ILL ist der Fertigungsflächenbedarf auf dem vorhandenen Grundstück durch 2-geschossige Bauweise möglich. Für den neuen Standort werden m² Lager- und Produktionsfläche benötigt.

31 Strukturalternativen – Variante 1 Standorte –WIN: Endmontage HD, HDS –OSO: bleibt –GIS: bleibt –ILL: bleibt –neuer Standort: PCO, Zulieferkostenstellen für HD, HDS; VGL und VET (20 km von WIN) Bewertungskennzahl (Gitterboxen x km/Jahr) Transportkosten (0,10 € pro GB x km) € Flächenbilanzen

32 Strukturalternativen – Variante 1 Gesamtkostenschätzung

33 Strukturalternativen – Variante 1 Bewertung Die in WIN zusätzlich entstehende Fläche wird in absehbarer Zeit von Reparaturbetrieben beansprucht werden und dient außerdem dazu, evtl. Unsicherheiten in der Flächenbedarfshochrechnung zu kompensieren. Leider wird der Tatsache nicht Rechnung getragen, dass in OSO relativ geeignetes Areal zur Verfügung steht, die in dieser Variante am neuen Standort X neu zugekauft werden müssen. Für ILL lässt sich anhand des Generalbebauungsplans für das neu erworbene Grundstück nachweisen, dass dieses Grundstück in absehbarer Zeit zu klein werden wird. Aus fertigungsplanerischer Sicht müsste also für das Werk ILL ein geeigneteres Grundstück gesucht bzw. das Werk ILL auf dem bereits vorhandenen Areal errichtet werden. Die Standortvariante 1 ist aus diesen Gründen nur bedingt zu empfehlen.

34 Bebauungsplan ILL I Grundstück ist für das geplante Bauvorhaben zu klein qm Lagerfläche im Freien sind nicht eingezeichnet

35 Bebauungsplan ILL II qm Lagerfläche im Freien sind nicht eingezeichnet

36 Strukturalternativen – Variante 2 Grundlegender und einziger Unterschied zur Produktionsstrukturvariante 1 ist die Verlagerung der am neuen Standort vorgesehenen PCO-Fertigung, HD/HDS- Vorfertigung sowie VGL/VET nach OSO. Dort stehen bereits noch nicht bebaute Grundstücke in der Größenordnung von ca m² zur Verfügung. Diese Verlagerung hätte eine Steigerung des Materialflussaufkommens um etwa GB x km, d. h. eine Kostenerhöhung um 375 T € jährlich zur Folge. Dem gegenüber ergeben sich die Vorteile geringerer Lohnkosten in OSO sowie die Nutzung bereits vorhandener Flächen und Beibehaltung von vier Standorten.

37 Strukturalternativen – Variante 2 Standorte –WIN: Endmontage HD, HDS –OSO: bleibt, zusätzlich: PCO, Zulieferkostenstellen für HD, HDS; VGL und VET –GIS: bleibt –ILL: bleibt Bewertungskennzahl (Gitterboxen x km/Jahr) Transportkosten (0,10 € pro GB x km) € Flächenbilanzen

38 Strukturalternativen – Variante 2 Gesamtkostenschätzung

39 Strukturalternativen – Variante 2 Bewertung Die Variante schöpft das in OSO zur Verfügung stehende Erweiterungsareal aus. Hinzu kommen die Lohnkostenvorteile des Standorts. Die Variante 2 ist jedoch nur bedingt realisierbar, nämlich dann, wenn die angrenzende Gärtnerei in das Konzept integriert und für den Zeitraum nach 2012 noch weiteres Areal erschlossen werden kann. Die erhebliche Verlagerungsmasse wäre sonst nach dem Jahr 2012 nur bedingt erweiterungsfähig. Desweiteren gelten dieselben Einschränkungen für das Werk ILL, die auch bei der Beurteilung der Standortvariante Nr. 1 ins Feld geführt werden müssen. Die Standortvariante Nr. 2 ist aus diesen Gründen nur eingeschränkt zu empfehlen.

40 Bebauungsplan OSO I

41 Bebauungsplan OSO II und OSO III

42 Strukturalternativen – Variante 3 Wesentliches Merkmal dieser Standortvariante gegenüber den bisher vorgestellten ist die Verlagerung der Zulieferkostenstellen für WIN nach GIS. An einem Standort in der Nähe von WIN (Entfernung 20 km) entsteht direkt an VGL/VET ein Montagewerk für PCO-Geräte, Puzzi und NT. Die SB-Sauger werden aufgrund des Blechfertigungsanteils in OSO montiert. Das Werk ILL bleibt in seiner Struktur, allerdings in neuen Gebäuden auf neuem Grundstück erhalten. Zusätzlicher Baubedarf entsteht in GIS, ILL und für den neuen Standort. OSO und WIN brauchen in dieser Bebauungsvariante nicht verändert werden. In ILL muss aufgrund des auslaufenden Mietvertrages 2012 gebaut werden.

43 Strukturalternativen – Variante 3 Standorte –WIN: Endmontage HD, HDS –OSO: bleibt, zusätzlich: SB-Sauger –GIS: Zulieferwerk HD, HDS –ILL: bleibt –neuer Standort: PCO, Puzzi, NT, VGL und VET (20 km von WIN) Bewertungskennzahl (Gitterboxen x km/Jahr) Transportkosten (0,10 € pro GB x km) € Flächenbilanzen

44 Strukturalternativen – Variante 3 Gesamtkostenschätzung

45 Strukturalternativen – Variante 3 Bewertung Die Variante 3 sieht die Erweiterung des Werkes GIS vor. Im Rahmen der Erweiterung werden erhebliche Zusatzkosten durch Bauarbeiten erwartet. Zunächst sollten die anderen im Besitz der K-Werke befindlichen Areale zur Erweiterung ausgeschöpft werden. Auch hier gelten die für ILL gemachten Einschränkungen. Das Gelände, das für den Neubau zur Verfügung gestellt wird, ist für den Zeitraum nach 2012 zu klein. Die Alternative ist trotz günstiger Bewertungskennziffern eingeschränkt zu empfehlen.

46 Strukturalternativen – Variante 4 In diesem Vorschlag zur Produktionsstrukturierung der K-Werke wird im wesentlichen das Werk WIN in seiner heutigen Gestalt über das Mengenwachstum fortgeschrieben. Dies führt 2012 zu zusätzlichem Flächenbedarf unter Berücksichtigung neuer Technologien und Zubehörfertigung von ca m² Fertigungsfläche (incl. Nebenflächen). Dies würde eine Verlängerung der bisherigen Montagehalle zur Folge haben, wobei 2-geschossig gebaut werden müsste. In GIS ergibt sich ein zusätzlicher Flächenbedarf von rund 700 m², da nur noch Sauger wie Puzzi und NT hergestellt werden sollen. OSO kommt mit den bestehenden Flächen trotz Verlagerung der SB-Sauger von GIS zurecht. Das VGL/VET wird alleine im Raum WIN (20 km) verkehrsgünstig errichtet. Folgende Baumaßnahmen werden in diesem Vorschlag notwendig: –Erweiterung des Werkes WIN –Neubau ILL –Errichtung VGL/VET –Ausweitung GIS

47 Strukturalternativen – Variante 4 Es muss besonders darauf hingewiesen werden, dass in WIN eine PCO-Fertigung quasi als Werk im Werk sinnvoll ist, da sich dieser Erzeugnisbereich auch in Zukunft von den Industrieerzeugnissen vor allem in den Zuwachsraten abheben wird. Kritisch ist jedoch die vollständige Ausschöpfung der vorhandenen Grundstücksflächen in WIN, die eine langfristige Expansion verhindern würden. Deswegen stellt sich die Frage, ob es nicht jetzt sinnvoll ist, die klare Trennung von Erzeugnissparten, Vorfertigung und Montagen vorzunehmen, um langfristig ausreichende Expansionsmöglichkeiten vorzuhalten.

48 Strukturalternativen – Variante 4 Standorte –WIN: bleibt, inkl. Zubehör –OSO: bleibt, zusätzlich SB-Sauger –GIS: nur Sauger (NT, Puzzi) –ILL: bleibt –neuer Standort: VGL und VET (20 km von WIN) Bewertungskennzahl (Gitterboxen x km/Jahr) Transportkosten (0,10 € pro GB x km) € Flächenbilanzen

49 Strukturalternativen – Variante 4 Gesamtkostenschätzung

50 Strukturalternativen – Variante 4 Bewertung Diese Variante sieht die Erweiterung des Werkes WIN vor. Dies könnte durch unterschiedliche Konzepte realisiert werden. Zum einen könnte die bereits bestehende Halle durch ein freitragend darüber angebrachtes Geschoß aufgestockt werden. Zum anderen könnte in Südrichtung als auch in Nordrichtung die entsprechende Fläche geschaffen werden. Sollen allerdings am Standort WIN langfristige Wachstumsbedarfe aufgefangen werden, so wäre eine Erweiterung des Hallenkomplexes in Nord- und Südrichtung der angegebenen Weise sowie eine Aufstockung der Halle um weitere 2 Stockwerke für einen Endausbau die Mindestanforderung. Dies muss bei der Baueingabe auch so klargestellt werden, damit die Stadt WIN von vornherein erkennt, in welcher Richtung die K-Werke weiterdenken. Sollte die Genehmigung für diesen Generalbebauungsplan wider Erwarten erteilt werden, so ergeben sich eine Reihe von Problemen hinsichtlich der gesamten logistischen Abwicklungen auf dem stark verbauten Areal. So besteht relativ geringer Parkraum für die dann erheblich erhöhte Beschäftigtenzahl. Außerdem ist für die Abwicklung der Gütertransporte kaum Staufläche und Verladefläche im entsprechenden Umfang bereitzustellen. Es wird mit erheblichen Störungen zu rechnen sein, was die Abwicklung der gesamten Produktion am Standort WIN anbelangt. Neben den zur Erweiterung von WIN gemachten Bemerkungen gelten auch die Restriktionen, die bezüglich ILL erkennbar sind. Aus den genannten Gründen ist die Standortvariante 4 nicht zu empfehlen.

51 Bebauungsplan WIN I 2-stöckige Hallenerweiterung um m²

52 Bebauungsplan WIN II 1-stöckige Hallenaufstockung um m² (selbsttragend)

53 Bebauungsplan WIN III 1-stöckige Hallenerweiterung um m²

54 Strukturalternativen – Variante 5 Diese Produktionsstrukturform hebt sich von der vorangegangenen nur durch die Verlagerung des VGL/VET aus der Nähe WIN nach OSO ab. Damit könnten bereits bebaubare Grundstücke ( m²) teilweise in OSO genutzt werden. Ein fünfter Standort wäre in diesem Fall nicht erforderlich. Die Transportkosten würden sich allerdings um jährlich ca. 480 T€ erhöhen, wobei die Kapitalbindungskosten für das zu kaufende Gelände in WIN mit einem m² Preis von ca. 180 € in Variante 4 gegenzurechnen sind.

55 Strukturalternativen – Variante 5 Standorte –WIN: bleibt, inkl. Zubehör –OSO: bleibt, zusätzlich SB-Sauger, VGL und VET –GIS: nur Sauger (NT, Puzzi) –ILL: bleibt Bewertungskennzahl (Gitterboxen x km/Jahr) Transportkosten (0,10 € pro GB x km) € Flächenbilanzen

56 Strukturalternativen – Variante 5 Gesamtkostenschätzung

57 Strukturalternativen – Variante 5 Bewertung Standortvariante 5 beinhaltet ebenfalls die Erweiterung des Werkes WIN. Diese Erweiterung zieht die bereits bei Standortvariante 4 aufgezählten Probleme nach sich. Die Restriktionen bezüglich ILL gelten auch hier. Die Erweiterungsfläche in OSO wäre bei Standortvariation 5 darüber hinaus durch die Lagerkomplexe weitestgehend aufgezehrt. Zwar ist die Anbindung an das Verkehrsnetz gut, jedoch verbaut das Lager die entsprechenden Erweiterungsmöglichkeiten für die dortigen Fertigungsbereiche.

58 Strukturalternativen – Variante 6 In weiteren Strukturierungsalternativen ist nun der Tatsache Rechnung zu tragen, dass für das Werk ILL kein geeignetes Grundstück zur Verfügung steht. In der folgenden Variante wird deshalb davon ausgegangen, dass GIS unverändert belassen wird. WIN wird nicht erweitert; die Endmontage HD/HDS findet dort Platz mit der entsprechenden für die Reparaturbereiche zu nutzenden Mehrfläche. Hauptsächlich Gebrauch gemacht wird in dieser Variante von den hervorragenden Erweiterungsmöglichkeiten des Werkes OSO (s. Standortbewertung). Dort wird die bestehende Substanz beibehalten und um die Zulieferanteile für HD/HDS sowie PCO und das gesamte Werk ILL erweitert. Zur Aufrechterhaltung größtmöglicher Flexibilität bezüglich zentral/dezentraler Vertriebsstrukturen, Auslandsvertriebslager etc. wird der gesamte Lagerkomplex VGL/VET an einen noch zu benennenden Standort X im Umkreis von WIN gelegt.

59 Strukturalternativen – Variante 6 Standorte –WIN: Endmontage HD, HDS –OSO: bleibt, zusätzlich: PCO, Zulieferkostenstellen HD, HDS; ILL komplett –GIS: bleibt –neuer Standort: VGL und VET Bewertungskennzahl (Gitterboxen x km/Jahr) Transportkosten (0,10 € pro GB x km) € Flächenbilanzen

60 Bebauungsplan VGL + VET

61 Strukturalternativen – Variante 6 Gesamtkostenschätzung

62 Strukturalternativen – Variante 6 Bewertung Die Variante bereinigt die missliche Lage für WIN, erfordert jedoch die gesamte Verlagerung des Werkes mit den damit verbundenen Problemen (Werkerknappheit). WIN bleibt in seiner jetzigen Struktur erhalten und OSO wird noch stärker als bisher Zulieferwerk, erhält jedoch auch Enderzeugnisbereiche. Aufgrund der Bewertungsziffern und der langfristigen Perspektiven, die sich für dieses Konzept ergeben, ist diese Standortvariante Nr. 6 für die K-Werke als langfristiges Konzept wärmstens zu empfehlen. Die bestehenden Flächen werden bestmöglichst genutzt, wobei noch Erweiterungsflächen in OSO und GIS sowie an den noch festzulegenden Standort X anzutreffen sind.

63 Bebauungsplan OSO

64 Bebauungsplan Standort X

65 Strukturalternativen – Variante 7 Diese Variante trägt der Zielsetzung Rechnung, dass die Region um WIN nach wie vor Zentrale Schaltstelle und Kernregion der K-Werke verbleibt. Aus den vorher dargestellten Varianten erläuterten Gründen wird das Stammwerk WIN nicht erweitert. Ebenfalls nicht erweitert werden die Werke in OSO und GIS; allerdings wird das Werk ILL aufgrund des zu knappen Flächenangebots des Zielgrundstücks auf den Standort X in der Nähe von WIN verlegt. Es soll dort zusammen mit den Vertriebslager- und Ersatzteillagerkomplexen sowie den Zulieferbereichen für HD/HDS und den neuen entstehenden PCO-Bereich ein neues großzügiges Werk ausfüllen. Für eine Konzeption dieser Art wird am Standort X ein geeignetes Grundstück in der Größe von 10 ha notwendig. Damit entsteht ein neues modernes K-Werk mit zentralen Funktionen des Vertriebs sowie einige neu entstehende, stark aufstrebende Bereiche. Die Flexibilität hinsichtlich der Vertriebsstrategie wird auch hier gewahrt, da die Lagerbereiche so ausgeplant werden, dass sie auch für Fertigungszwecke verwendbar sind.

66 Strukturalternativen – Variante 7 Standorte –WIN: Endmontage HD, HDS –OSO: bleibt –GIS: bleibt –neuer Standort: PCO, Zulieferstellen HD, HDS; ILL komplett; VGL und VET Bewertungskennzahl (Gitterboxen x km/Jahr) Transportkosten (0,10 € pro GB x km) € Flächenbilanzen

67 Strukturalternativen – Variante 7 Gesamtkostenschätzung

68 Strukturalternativen – Variante 7 Bewertung Standortvariante 7 stellt ein langfristiges Konzept zur Entwicklung der K-Werke in der Gegend um WIN dar. Es vollzieht im Grunde den längst fälligen Verlagerungsschritt vom Stammwerk nach draußen, sofern die Stammregion beibehalten werden soll. Es werden jedoch erhebliche Areale zur Erstellung dieser Produktions- und Lagerbereiche erforderlich, die zusammenhängend nicht ohne weiteres erhältlich sein dürften. Außerdem wird die relativ günstige Erweiterungsmöglichkeit auf einem bereits im Firmenbesitz befindlichen Gelände in OSO nicht genutzt; vielmehr wird für die Erweiterung neues Areal aufgekauft. Trotz dieser Einwände ist die Standortvariante 7 zu empfehlen. Sie stellt die langfristige Entwicklung der K-Werke auch bei starkem Wachstum nachhaltig sicher und gewährleistet somit die langfristige Überlebensfähigkeit des Unternehmens.

69 Bebauungsplan Standort X

70 Vergleich der vorgeschlagenen Lösungen Die vorgeschlagenen Standortvarianten mit den dazugehörigen Bebauungskonzepten müssen zunächst vor der langfristigen Zielsetzung der K-Werke weiterentwickelt werden. Diese langfristige Zielsetzung ist in Gestalt des zu erwartenden Produktionsprogramms und der daraus resultierenden Flächenbedarfe zahlenmäßig umgelegt. Auf der Grundlage der Programmprognosen lässt sich jedoch auch feststellen, dass über einen Vierjahreszeitraum hinaus Prognosen zur Produktionsprogrammerwartung relativ zurückhaltend erfolgt sind. Dies liegt vor allem darin begründet, dass aus den bisherigen Erfahrungen geschlossen werden kann, dass relativ kurze Produktlebenszyklen erwartet werden können. Aus diesem Grund sind über den Vierjahreszeitraum – d. h. über das Jahr 2012 hinaus – die Erzeugnisse im einzelnen noch nicht bekannt, aus denen sich der erwartete Umsatz zusammensetzen wird. Dieser Tatbestand erlaubt es, folgende Ziele zur Weiterentwicklung der K-Werke zu postulieren:

71 Vergleich der vorgeschlagenen Lösungen 1.Es ist vordringliche Aufgabe, die langfristigen Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeiten an den vorhandenen Standorten sicherzustellen. 2.Hinsichtlich Bereichsverlagerungen und Programmentwicklungsveränderungen ist äußerste Flexibilität zu gewähren. Darunter ist zum einen die Anpassflexibilität – d. h. die Flexibilität hinsichtlich der Übernahme neuerer Arbeitsinhalte durch bestehende Strukturen – gemeint; andererseits ist der Begriff der Flexibilität im Sinne äußerer und innerer Erweiterungsmöglichkeiten einzelner Bereiche zu verstehen. 3.Um unbedingte Reaktionsfähigkeit am Markt sicherzustellen, sind entsprechende Gestaltungsfreiräume für unterschiedlichste Marketingstrategien offenzuhalten. So ist denkbar, eine zentrale Vertriebslagerung vorzusehen. Andererseits könnte auch ein gesamtes Vertriebslagernetz im europäischen Ausland erstellt werden oder aber eine dezentrale Vertriebslagerstruktur im gesamten europäischen Vertriebsbereich einschließlich Inland erforderlich werden.

72 Vergleich der vorgeschlagenen Lösungen Die Erfüllung dieser Ziele ist erstrangige Aufgabe der zukünftigen Erweiterungsplanungen. Der direkte Kostenvergleich zwischen den sieben Erweiterungsvarianten ist erst von zweitrangiger Bedeutung. Es sollte also im Sinne der Variante 6 an geeigneter Stelle das bestehende Erweiterungspotential ausgeschöpft werden. Laut Standortauswertung und Aspekten der Generalbebauung bietet hier der Standort in OSO die günstigsten Voraussetzungen. Gleichzeitig sollte jedoch ein weiterer Standort geschaffen werden, der unter dem Gesichtspunkt der Flexibilität bestmögliche Erweiterungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Entwicklungen im Produktionsprogramm sowie der Vermarktungsstrategie gestattet. Hierzu sind bereits in Verlängerung der Variante 6 in Variante 7 weiterführende Konzepte angedacht, die auch für noch nicht bekannte Fertigungszweige/Fertigungsbereiche eingesetzt werden können. Zur Umsetzung derartiger Konzepte sollte ein Grundstück ausgewählt werden, das die entsprechenden Flächenangebote entweder als direkt käuflich oder als langfristige Optionen bereitstellt. Hierauf sollten dann Konzepte entstehen, die nach modernsten Gesichtspunkten des Industriebaus gestaltet sind.

73 Vergleich der vorgeschlagenen Lösungen Die empfohlene Variante 6 schneidet auch im Kostendifferenzvergleich zwischen den einzelnen Varianten sehr günstig ab. Lediglich Variante 2 liegt in der Bewertung noch vor Variante 6, was im wesentlichen durch die günstigen Standortbedingungen in OSO zu klären ist. Variante 6 ist kostenmäßig dadurch belastet, dass der neue Standort in unmittelbarer Umgebung von WIN (Umkreis 20 km) gefunden werden soll. Die Kostenwerte wurden unter dieser Maßgabe zusammengestellt.

74 Kostenvergleich


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