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05.03.2014 1Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Unternehmenssteuerreform II Eine Reform.

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1 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Unternehmenssteuerreform II Eine Reform auch für die Landwirtschaft

2 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Aufbau Wandel in der Landwirtschaft Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform II (USTR II) Beispiele Gewinnbesteuerung Fazit

3 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP 1'500 Betriebe pro Jahr ( ) Quelle: Eduard Hofer, BLW, Bern Die Landwirtschaft im Wandel

4 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP ART-Bericht: Aspekte der Hofnachfolge Nr. 681/2007

5 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Strukturwandel in der Landwirtschaft Der Strukturwandel ist eine Realität Der Strukturwandel ist für die Entwicklung notwendig Strukturwandel kann gesteuert werden durch: –Anreize, z.B. in Form von Aufgabeentschädigungen –Forcierung, z.B. durch die Anhebung der Gewerbegrenze –Abbau von Hindernissen, z.B. Steuern Die Unternehmenssteuerreform II baut das Hindernis Steuern im Strukturwandel ab!

6 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Veränderungen …

7 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Auswirkungen der USTR II Beispiel 1: Umstellung Milchwirtschaft / Agrotourismus –Ersatzbeschaffung Beispiel 2: Verkauf der Liegenschaft –Reduzierte Besteuerung der Liquidationsgewinne Beispiel 3: Verpachtung der Liegenschaft –Liegenschaft bleibt Geschäftsvermögen Steuerliche Stolpersteine werden entfernt!

8 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Unterstützung der privaten Vorsorge Finanzmittel des Unternehmers stecken im Betrieb! Heute: Schmälerung der Vorsorge durch Steuern –z.B. ein Gewinn von Fr – hat in Brugg AG, Steuern von Fr –plus AHV zur Folge USTR II: reduzierte Besteuerung der Gewinne und Berücksichtigung der Vorsorge –z.B. ein Gewinn von Fr – hat in Brugg AG, voraussichtlich Steuern von Fr – plus AHV zur Folge

9 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Gewinnbesteuerung heute t Landw. EinkommenLohn Betriebsaufgabe Steuerbar 1.1. Gewinn Bsp – Gewinn – Steuern plus AHV

10 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Gewinnbesteuerung nach USTR II Gewinn Separate Besteuerung: Bsp – Gewinn – Steuern plus AHV

11 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Separate Gewinnbesteuerung im Detail Gewinn* Buchwert Verkaufs- preis Mögliche 2.Säule Übriger Gewinn *realisierte stille Reserven der letzten 2 Geschäftsjahre Bund: 1/5 des Rest- betrages zur Satzbestimmung, mind. 2% Vorsorgetarif Kanton: Kant. festgelegter, reduzierter Tarif Vorsorgetarif

12 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP FAZIT Steuerliche Entlastung der KMU (inkl. Landwirtschaft) Erleichterung der Hofübergabe/Hofaufgabe Private Vorsorge wird unterstützt Ein ausgewogenes Steuerpaket. Parlament, Finanzdirektoren, Wirtschaft und SBV empfehlen: Stimmen Sie JA

13 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Gesetzliche Grundlage

14 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Direkte Bundessteuer Art. 37b Liquidationsgewinne 1 Wird die selbstständige Erwerbstätigkeit nach dem vollendeten 55. Altersjahr oder wegen Unfähigkeit zur Weiterführung infolge Invalidität definitiv aufgegeben, so ist die Summe der in den letzten zwei Geschäftsjahren realisierten stillen Reserven getrennt vom übrigen Einkommen zu besteuern. Einkaufsbeiträge gemäss Artikel 33 Absatz 1 Buchstabe d sind abziehbar. Werden keine solchen Einkäufe vorgenommen, so wird die Steuer auf dem Betrag der realisierten stillen Reserven, für den der Steuerpflichtige die Zulässigkeit eines Einkaufs gemäss Artikel 33 Absatz 1 Buchstabe d nachweist, zu einem Fünftel der Tarife nach Artikel 36 berechnet. Für die Bestimmung des auf den Restbetrag der realisierten stillen Reserven anwendbaren Satzes ist ein Fünftel dieses Restbetrages massgebend, es wird aber in jedem Falle eine Steuer zu einem Satz von mindestens 2 Prozent erhoben. 2 Absatz 1 gilt auch für den überlebenden Ehegatten, die anderen Erben und die Vermächtnisnehmer, sofern sie das übernommene Unternehmen nicht fortführen; die steuerliche Abrechnung erfolgt spätestens fünf Kalenderjahre nach Ablauf des Todesjahres des Erblassers.

15 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Art. 30 Abs. 1 Ersatzbeschaffung 1 Werden Gegenstände des betriebsnotwendigen Anlagevermögens ersetzt, so können die stillen Reserven auf die als Ersatz erworbenen Anlagegüter übertragen werden, wenn diese ebenfalls betriebsnotwendig sind und sich in der Schweiz befinden. Vorbehalten bleibt die Besteuerung beim Ersatz von Liegenschaften durch Gegenstände des beweglichen Vermögens.

16 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Art. 18a Aufschubstatbestände 2 Die Verpachtung eines Geschäftsbetriebs gilt nur auf Antrag der steuerpflichtigen Person als Überführung in das Privatvermögen.

17 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden Art. 11 Abs. 5 5 Wird die selbstständige Erwerbstätigkeit nach dem vollendeten 55. Altersjahr oder wegen Unfähigkeit zur Weiterführung infolge Invalidität definitiv aufgegeben, so ist die Summe der in den letzten zwei Geschäftsjahren realisierten stillen Reserven getrennt vom übrigen Einkommen zu besteuern. Einkaufsbeiträge gemäss Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe d sind abziehbar. Werden keine solchen Einkäufe vorgenommen, so wird die Steuer auf dem Betrag der realisierten stillen Reserven, für den der Steuerpflichtige die Zulässigkeit eines Einkaufs gemäss Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe d nachweist, in gleicher Weise wie Kapitalleistungen aus Vorsorge gemäss Absatz 3 erhoben. Der auf den Restbetrag der realisierten stillen Reserven anwendbare Satz wird durch das kantonale Recht bestimmt. Die gleiche Satzmilderung gilt auch für den überlebenden Ehegatten, die anderen Erben und die Vermächtnisnehmer, sofern sie das übernommene Unternehmen nicht fortführen; die steuerliche Abrechnung erfolgt spätestens fünf Kalenderjahre nach Ablauf des Todesjahres des Erblassers.

18 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Ergänzende Folien

19 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Besteuerung von Kapitalgewinnen auf landwirtschaftlichen Liegenschaften bei Verkaufbei Verpachtung Einkommens- steuer

20 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Überführung ins Privatvermögen Geschäfts- vermögen Privat- vermögen BW VW Gewinn ohne stille Reserven (Zweckänderung, endgültige Verpachtung, Verschenkung einzelner Objekte)

21 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP käufliche Hofübergabe zum Ertragswert Verkauf mit Verlust ohne Steuerfolgen

22 Seite Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP Überführung ins Privatvermögen bei Verpachtung Nur kumulierte Abschreibungen, da nur Verpachtung und kein Verkauf Effektiver Erlös =


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