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Hauswartschulen Hans Graf Pflanzenschutz Der beste Pflanzenschutz ist der vorbeugende Pflanzenschutz: -Beachten der Wachstumsfaktoren Wärme (Luft) Feuchtigkeit.

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1 Hauswartschulen Hans Graf Pflanzenschutz Der beste Pflanzenschutz ist der vorbeugende Pflanzenschutz: -Beachten der Wachstumsfaktoren Wärme (Luft) Feuchtigkeit Nährstoffe Licht Keine Monokulturen Resistente Arten verwenden

2 Pflanzenschutz Biologische und mechanische Methoden Mechanischer Pflanzenschutz: Abwehren: Große Netze über Obstgehölze verhindern, daß Vögel die Früchte fressen. Vliese oder Gemüsenetze schützen junge Gemüsepflanzen vor Kälte, Gemüsefliegen und Kohlweißlingen (A). Schneckenzäune dienen zur Schneckenabwehr, Staniolstreifen und Vogelscheuchen zur Vogelabschreckung und Maschendraht schützt vor Wildverbiss. Kohlkrägen um Stengel junger Kohlpflanzen verhindern die Eiablage der Kohlfliege (B). Gelbtafeln schützen vor der Kirschfruchtfliege. Abfangen: Mit Fallen (Köder) und Leimringen können diverse Schädlinge gefangen werden (C).

3 Nützlinge und Schädlinge im Garten Das richtige Erkennen von Nützlingen und Schädlingen im Garten ist wichtig, um Erstere zu schützen und Zweitere bekämpfen zu können. Marienkäfer (A) und deren Larven sind Blattlausvertilger.. Florfliegen (B) (hellgrüne Insekten mit zart geäderten Flügeln, die wie genetzt aussehen) ernähren sich ebenfalls von Blattläusen Schwebfliegen (C) (werden wegen ihrer schwarz/gelben Querbinden oft mit Wespen verwechselt) vertilgen ebenfalls Blattläuse. Die Larven von Gallmücken (D) saugen Spinnmilben und Blattläuse aus. Ohrwürmer (E) ernähren sich von diversen Insekten. Die Larven von Schlupfwespen verzehren Blattläuse, Schildläuse, Miniermotten, Schildläuse und viele andere Schädlinge. Raubmilben ernähren sich von Spinnmilben.

4 Unter integriertem Pflanzenschutz versteht man eine Kombination von Kulturmaßnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung von Schädlingsbefall, wobei chemische Mittel nur im äußersten Notfall und in geringst möglicher Dosierung zu verwenden sind. Je besser der Zustand einer Pflanze ist, umso eher kann sie auch schädliche Umwelteinflüsse überstehen. Faktoren, die die Gefahr eines Schädlings- und Krankheitsbefalls minimieren: Heimische, standortgerechte Bepflanzung, die der natürlichen Vegetation entspricht (potentiell natürliche Vegetation) Keine Monokulturen (Fruchtfolge) Richtige Sortenauswahl für den jeweiligen Standort Gute Bodenvorbereitung und Bodenpflege Gesundes Saatgut und Pflanzenmaterial Einhaltung von benötigten Pflanzabständen Ausgewogene Dünger- und Humusgaben Fachgerechte Pflegemaßnahmen Berücksichtigung von Fruchtfolgen und Pflanznachbarschaften Förderung von Nützlingen

5 Wirkungsweise von Pestiziden Insektizide sind chemische oder biologische Stoffe, die bei der Bekämpfung von Schädlingen eingesetzt werden, um Schäden an Pflanzen, Tieren oder Menschen, an Nahrungsmitteln, Vorräten und anderen Materialen zu verhindern. Insektizide lassen sich in mehrere Gruppen einteilen, wobei es jedoch Mehrfachklassifizierungen geben kann. Die Aufnahme der Insektizide kann über die Atemwege (Atemgifte), über den Magen-Darm-Trakt (Fraßgifte) sowie durch Berührung (Kontaktgifte) erfolgen. Chemische Schädlingsbekämpfung Die chemische Schädlingsbekämpfung ist die wohl verbreiteste Art des Pflanzenschutzes. Die Substanzen werden zumeist in flüssiger Form verspritzt, versprüht oder vernebelt, kleinräumig mit trag- oder fahrbaren Geräten. Durch eine breite Verwendung traten jedoch Probleme auf: Rückstände an Lebensmitteln und in Wohnungen, Anreicherung der Wirkstoffe in der Nahrungskette, Vernichtung von nützlichen Bodentieren (Regenwürmer) und damit Störung des ökologischen Gleichgewichtes. Chemische Insektizide werden weiterhin in natürliche und synthetische eingeteilt

6 Natürliche Insektizide sind die sogenannten Pyrethroide: Die insektizide Wirkung beruht bei dem Hauptwirkstoff des Pyrethrums, dem Pyrethrin I, auf einer Beeinflussung der Natriumkanäle der Nervenmembranen. Die geringe Stabilität sowie die hohen Herstellungskosten verhindern eine ökonomisch sinnvolle Verwendung in der Landwirtschaft, zumal analoge synthetische Verbindungen leicht herzustellen sind (siehe unten). [Lit. 3] Rotenoide: Diese Verbindungen, die in Wurzeln und Samen von in tropischen Gebieten beheimateten Schmetterlingsblütlern auftreten, werden seit Jahrhunderten zur Ungezieferbekämfung, zur Bereitung von Pfeilgiften und zur Betäubung von Fischen eingesetzt. Es sind im allgemeinen farblose, wasserlösliche giftige Substanzen. Die Wirkung als Insektizid beruht auf einer Störung des wichtigen Citronensäure-Cyclus. Alkaloide: Unter einem Alkaloid versteht man gewöhnlich einen stickstoffhaltigen, basischen, in einer Pflanze vorkommenden Stoff mit einer ausgeprägten, charakteristischen physiologischen Wirkung. Chemisch gesehen stellen die Alkaloide keine einheitliche Stoffgruppe dar. Einige Beispiele für Alkaloide:das aus der Tabakpflanze gewonnene Nicotin, das Opium und das früher als Malariabekämpfungsmittel verwendete und heutzutage in einige Getränken vorkommende Chinin. Endotoxine: Endotoxine sind giftige Stoffe, die aus Bakterien isoliert werden. Sie sind bei allen sog. Enterobacteriaceae, eine gewisse Familie von Bakterien, so zum Beispiel bei Salmonella (Thyphus), zu finden

7 Die synthetischen Insektizide lassen sich weiterhin in anorganische und organische Insektizide einteilen. Anorganische Insektizide wie Arsen-Präparate, Kryolith ode Cyanwasserstoff sind in der Bundesrepublik verboten. [Lit. 3] Organische Insektizide werden wie folgt eingeteilt. [Lit. 3] Chlorkohlenwasserstoffe sind verboten Phosphorsäureester: Sog. Dialkylphosphate besitzen eine hohe neurotoxische Wirkung durch Hemmung der Acetylcholinesterase, ein Enzym, das für den Abbau von durch die Übertragung von Nervenimpulsen gebildetem Acetylcholin verantwortlich ist. Eine solche Blockierung führt zu einer Daueranregung, die mit dem Tod enden kann Carbamate wie zum Beispiel Carbaryl, Carbofuran oder Propoxur hemmen wie die Phosphorsäk;ureester ebenfalls das Enzym Acetylcholinesterase und entfalten daher eine ähnliche neurotoxische Aktivität. Wahrscheinlich besitzen Carbamate eine immunsuppressive Wirkung. [Lit. 5, S. 95f] Synthetische Pyrethroide wie Allethrin, Cyfluthrin und Permethrin. Die Wirkung von Insektiziden kann im Laufe der Zeit eingeschränkt werden, da die Schädlinge Resistenzen entwickeln. Daher erscheint ein Einsatz von Synergisten, also Stoffen, die selbst keine insektizide Wirkung besitzen, aber zusammen mit Insektiziden deren Wirkung verstärken, sinnvoll

8 Unter Herbiziden [zu lat. herba "Pflanze" und caedere "töten"] werden chemische Unkrautbekämpfungsmittel verstanden. Schadpflanzen konkurrieren mit Nutzpflanzen um Licht, Wasser, Nährstoffe und Lebensraum. Es ist daher wüschenswert, durch eine Verringerung der Schadpflanzen eine Steigerung der Fächenerträge zu erreichen. Die Ausbringung der Wirkstoffe kann in flüssiger Form, aber auch als Granulat erfolgen. Herbizide Auch Herbizide erfahren eine weitere Einteilung, wobei ein Stoff zu mehreren Klassen gehöhren kann. Zeitpunkt der Ausbringung: Es wird zwischen Vorsaat, Vorauflauf (d.h. bevor die Blätter an die Bodenoberfläche gelangen) und Nachauflauf unterschieden. Ort der Wirkung: Die Wirkstoffe können von unterschiedlichen Teilen der Pflanze aufgenommen werden, bzw. an unterschiedlichen Stellen die Pflanzen angreifen. Boden-Herbizide werden über die Wurzeln, Blatt-Herbizide über die Blätter, und Kontakt-Herbizide am jeweiligen Benetzungsort aufgenommen. Selektivität der Wirkung: Man unterscheidet: Total-Herbizide vernichten wahllos die gesamte Vegetation. Ein Beispiel ist das von Monsanto entwickelte Herbizid "Roundup". Mit gentechnische Verfahren werden momentan Nutzpflanzen entwickelt (z.B. "Roundup Ready Mais"), die gegen das Totalherbizid resistent sind. Angesichts von Nachweisen, daß genmanipulierte Pflanzen ihr Erbgut an Wildpflanzen weitergeben [Lit. 6], scheint eine solche Entwicklung nicht unbedenklich. Semitotal-Herbizide werden lediglich von verholzten Pflanzen in einem gewissenMaße vertragen. Einsatz finden Semitotal-Herbizide daher vornehmlich im Weinbau und in Baumschulen Selektive Herbizide bilden die wichtigste Gruppe der Herbizide. Sie verbinden eine hohe Wirkung gegen Schadpflanzen mit einer hohen Verträglichkeit von Nutzpflanzen. In der Praxis werden oft Kombinationen von selektiven Herbiziden eingesetzt, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

9 Verteilung der Wirkstoffe in der Pflanze: Es wird zwischen systemischen Wirkstoffen, die in der Pflanze, zum Beispiel durch Weiterleitung im Saftstrom, verteilt werden, und nicht-systemischen Herbiziden unterschieden Die Wirkung der Herbizide beruht auf einen Eingriff in das Stoffwechselsystem der Pflanzen. So kann zum Beispiel die Photosysnthese oder die Atmung blockiert werden, oder der Wachstum so stark angeregt werden, daß sich die Pflanze "zu Tode" wächst. Chemisch wird zwischen anorganischen und organischen Herbiziden unterschieden. Beispiele sind: Anorganische Herbizide Eisen(III)-sulfat, Kupfer(II)-sulfat Organische Herbizide DNOC (2-Methyl-4,6-dinitrophenol) Paraquat-Dichlorid Diquat (6,7-Dihydro-dipyrido[1,2-a; 2,1-c]pyrazindiium-dibromid), ein 1957 eingeführtes Kontakt- Herbizid, das sich besonders zur Abtötung von Kartoffelkraut vor der Ernte eignet. 2,4-D (2,4-Dichlorphenoxyessigsäure) und 2,4,5-T (2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure), die Wirkstoffe des im Vietnamkrieges ( ) breit eingesetzten Entaubungsmittels Agent Orange. Parathion (E605) ist das bekannteste insektizide Dialkylphosphat Eine schnelle Resorption erfolgt über die Lunge und die Haut Die Wirkung beruht auf der Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase

10 Pflanzenschutz - Düngung

11 Pflanzenschutz; die wichtigsten Krankheitsgruppen Pilzkrankheiten Insekten Bekämpfung mit Fungiziden Bekämpfung mit Insektiziden Schnecken Bekämpfung mit Molluskiziden Viruskrankheit Bekämpfung: Ausmerzen Bakterienkrankheiten Nur vorbeugend mit resistenten Arten oder ausmerzen

12 Echter Mehltau (z.B. an Aster, Phlox, Rittersporn, Ringelblume) Pflanzenbauliche Maßnahmen, z.B. Standort, Düngung, Sorte Nicht zu eng pflanzen Gewisser Befall gegen Ende der Vegetationsperiode ist tolerierbar Gut durchlüfteten Standort auswählen Direkte, mechanische, biologische und andere bewährte Bekämpfungsmaßnahmen Nur bei jährlich starkem Befall rechtzeitg mit z.B. Pilzfrei Saprol ( ) behandeln Befallene Blätter sofort entfernen Abwehrmaßnahmen mit nicht gesicherter Wirkung Sortenunterschiede ausnutzen Nicht abends gießen, damit die Pflanzen abtrocknen Blattflecken Pflanzenbauliche Maßnahmen, z.B. Standort, Düngung, Sorte Hohe Toleranzschwelle; meist nicht bekämpfungswürdig Gut durchlüfteten Standort auswählen Direkte, mechanische, biologische und andere bewährte Bekämpfungsmaßnahmen Befallene Blätter sofort entfernen Abwehrmaßnahmen mit nicht gesicherter Wirkung Nicht abends gießen, damit die Pflanzen abtrocknen

13 Rost Pflanzenbauliche Maßnahmen, z.B. Standort, Düngung, Sorte Nicht zu eng pflanzen Gut durchlüfteten Standort wählen Direkte, mechanische, biologische und andere bewährte Bekämpfungsmaßnahmen Befallene Blätter sofort entfernen Gegebenenfalls Pflanzen zurückschneiden Pflanzenschutzmittel wirken nur vorbeugend Feuerbrand Der Feuerbrand, eine durch das Bakterium Erwinia amylovora verursachte Gehölzerkrankung, stellt eine ernstzunehmende Gefahr für das Kernobst und anfällige Ziergehölzarten dar. Betroffen davon sind sowohl der Erwerbsobstbau, der landschaftsprägende Streuobstbau, aber auch Baumschulen, Hausgärten und das öffentliche Grün. Die Erfahrungen aus älteren Befallsgebieten Europas zeigen, dass sich der Erreger dauerhaft etabliert, wenn die entsprechenden klimatischen Voraussetzungen und eine ausreichende Anzahl von Wirtspflanzen vorhanden sind. Wirtspflanzen Der Feuerbranderreger besitzt einen großen Wirtspflanzenkreis. Hauptwirtspflanzen sind die Kultur- und Zierformen von Apfel (Malus), Birne (Pyrus) und Quitte (Cydonia), sowie Zierquitte (Chaenomeles), Weiß- und Rotdorn (Crateagus), Feuerdorn (Pyracantha), Vogelbeere und Mehlbeere (Sorbus), Zwergmispel (Cotoneaster) und Felsenbirne (Amelanchier).

14 Birnengitterrost An der Birne Auf der Blattoberseite erscheinen im späten Frühjahr kleine, kräftig orangerot gefärbte Flecke, die sich im Verlauf des Sommers vergrößern. Bei starkem Befall können sie ineinanderfließen. Auf diesen Flecken bilden sich kleine, dunkle, klebrige Punkte, die Fruchtkörper des Pilzes. Im Spätsommer entstehen auf der Blattunterseite warzenförmige Auswüchse mit Sporenlagern. Am Wacholder Befallene Wacholdertriebe schwellen an den infizierten Stellen oft spindelförmig an. Im Frühjahr entwickeln sich bei feuchter Witterung zapfenförmige Auswüchse, die bei Feuchtigkeit zu einer gallertartigen, bräunlichen Sporenmasse aufquellen. Vorbeugung und Bekämpfung Der Befall mit Birnengitterrost hat sich in den vergangenen Jahren zusehends ausgebreitet. Da der Pilz zu seiner Entwicklung i.d.R. auf zwei Wirtspflanzen-Arten (Wacholder und Birne) angewiesen ist, kann die Ausbreitungsrate und die Befallsstärke bei den Birnen verringert werden, wenn die anfälligen Wacholder in der Nähe gerodet werden. Dies ist aber meist nur theoretisch möglich, da Wacholder als Wirtspflanzen weitverbreitet sind und die Wintersporen laut Literatur mit dem Wind weite Strecken überwinden können. Die einfachste Maßnahme ist die gallertartigen Befallsstellen an Wacholdertrieben beim Quellen der Fruchtkörper ab Anfang Mai mit einem scharfen Wasserstrahl abzuspritzen. Die schleimige Sporenmasse tropft dabei auf das darunterliegende Erdreich und versickert. Das Entfernen von erstbefallenen Birnenblättern kann den Ausgangsbefall reduzieren, die Maßnahme verringert aber auch die Photosyntheseleistung des Baumes.

15 Sternrußtau, Echter Mehltau, Rosenrost Pflanzenbauliche Maßnahmen, z.B. Standort, Düngung, Sorte Widerstandsfähige Sorten wählen Günstige Standortwahl, freier Stand verringert den Befall Ausgewogene, kalibetonte Düngung stärkt die Pflanzen Direkte, mechanische, biologische und andere bewährte Bekämpfungsmaßnahmen Falllaub entfernen Rosenkrankheiten Mehltau SternrusstauSobald die Austriebe eine Länge von 10 bis 20 cm erreicht haben, sind die Pflanzen gegen Pilzkrankheiten (Sternrusstau, Rost, Echter und Falscher Mehltau) zu spritzen oder zu bestäuben. Die Spritzungen müssen regelmässig alle 10 bis 14 Tage wiederholt werden. Rosenblattlaus Schadbild Ab dem Frühjahr saugen auf den Blättern, Triebspitzen und Blütenknospen grünliche bis fleischfarbene Blattläuse mit schwarzen Siphonen. Infolge der Saugtätigkeit der Blattläuse kommt es zu Verkrüppelungen der befallenen Pflanzenteile und zu Honigtauausscheidungen, auf denen sich oft Rußtaupilze ansiedeln. Vorbeugung und Bekämpfung Schutz der natürlichen Feinde wie Marienkäfer und deren Larven, Florfliegen und Schwebflie-gen. Bei starkem Befall mit einem scharfen Wasserstrahl abspritzen, notfalls mit einem zuge-lassenen Pflanzenschutzmittel behandeln.

16 Die erwachsenen Tiere sind dämmerungs- oder nachtaktiv und leben polyphag an krautigen Pflanzen oder kleineren Gehölzen. Dort treten sie von April bis Oktober in Erscheinung. Die Einschleppung des Schädlings erfolgt oft mit dem Substrat oder über getopfte Pflanzen, von denen sie sich dann auf die verschiedenen Pflanzenarten ausbreiten. polyphagSubstratpolyphagSubstrat Die Larven richten den Hauptschaden im Wurzelbereich durch ihre Fraßtätigkeit an. Die Käfer fressen halbkreisförmige Einbuchtungen in die Blattränder, der Blattrand erscheint zahnradartig gekerbt. Die Larven richten den Hauptschaden im Wurzelbereich durch ihre Fraßtätigkeit an. Die Käfer fressen halbkreisförmige Einbuchtungen in die Blattränder, der Blattrand erscheint zahnradartig gekerbt. Die Bekämpfung der Käfer ist schwierig. Vorbeugend sollte auf saubere Kulturerde geachtet werden. Gegen die im Boden lebenden Larven gibt es im Handel nützliche Nematoden (Gattung Heterorhabditis), die in die Larven eindringen und sie zum Absterben bringen. Die Bekämpfung der Käfer ist schwierig. Vorbeugend sollte auf saubere Kulturerde geachtet werden. Gegen die im Boden lebenden Larven gibt es im Handel nützliche Nematoden (Gattung Heterorhabditis), die in die Larven eindringen und sie zum Absterben bringen. Nematoden Nützling: Insektenparasitische Nematoden (Heterorhabditis megidis), auch Fadenwürmer oder Älchen genannt, suchen im Boden aktiv nach Dickmaulrüsslerlarven, die sie befallen und innert kürzester Zeit zum Absterben bringen. Wenn die Nematoden keine Larven mehr finden, sterben sie ab. Nützling: Insektenparasitische Nematoden (Heterorhabditis megidis), auch Fadenwürmer oder Älchen genannt, suchen im Boden aktiv nach Dickmaulrüsslerlarven, die sie befallen und innert kürzester Zeit zum Absterben bringen. Wenn die Nematoden keine Larven mehr finden, sterben sie ab. Carbofuran Gegen Trauermückenlarven, Engerlinge, Drahtwürmer. Stengelälchen, Dickmaulrüsslerlarven. Insektizides und nematizides Streugranulat gegen Trauermückenlarven, Engerlinge, Drahtwürmer, Stengelählchen, Dickmaulrüsslerlarven. Maximal eine Behandlung in 2 Jahren auf derselben Parzelle. Gehalt: 5 % Carbofuran Anwendung: Substrat: 1 kg/m3, sonst: 5 g/m2 streuen und einarbeiten (Mai/August) Carbofuran Gegen Trauermückenlarven, Engerlinge, Drahtwürmer. Stengelälchen, Dickmaulrüsslerlarven. Insektizides und nematizides Streugranulat gegen Trauermückenlarven, Engerlinge, Drahtwürmer, Stengelählchen, Dickmaulrüsslerlarven. Maximal eine Behandlung in 2 Jahren auf derselben Parzelle. Gehalt: 5 % Carbofuran Anwendung: Substrat: 1 kg/m3, sonst: 5 g/m2 streuen und einarbeiten (Mai/August) Remados Remados Gegen Blattläuse, Thripse, Weisse Fliegen, Raupen und Dickmaulrüssler (Käfer) an Zierpflanzen. Systemisches Insektizid gegen fressende und saugende Schädlinge wie Blattläuse, Thripse, Weisse Fliegen, Raupen, Dickmaulrüsselkäfer usw. an Zierpflanzen. Rasche und anhaltende Wirkung. Gehalt: 51% Acephat Anwendung: 0,1 – 0,15 % / 10 – 15 g in 10 l Wasser für 100 ml Gegen Blattläuse, Thripse, Weisse Fliegen, Raupen und Dickmaulrüssler (Käfer) an Zierpflanzen. Systemisches Insektizid gegen fressende und saugende Schädlinge wie Blattläuse, Thripse, Weisse Fliegen, Raupen, Dickmaulrüsselkäfer usw. an Zierpflanzen. Rasche und anhaltende Wirkung. Gehalt: 51% Acephat Anwendung: 0,1 – 0,15 % / 10 – 15 g in 10 l Wasser für 100 ml Der gefurchte Dickmaulrüssler ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer und ist ein gefürchteter Schädling vor allem für Zierpflanzen wie z.B. Rhododendron. Die Käfer ernähren sich von Blättern, die Larven von Wurzeln der Pflanzen.

17 Pflanzenschutz Unkrautbekämpfung

18 Möglichkeiten zum Ausbringen von Pestiziden Giessen Mit Spritzkanne Spritzen Heute nicht mehr gebräuchlich Sprühen, flüssig Mit Sprühgeräten Stäuben Mit Zerstäuber, trocken Allgemein nützliche Tipps Pflanzenschutzmittel sind als Konzentrat wesentlich günstiger als Fertigprodukte. Erst das Schadbild genau bestimmen und dann das geeignete Mittel wählen. Zur Sicherheit im Fachgeschäft beraten lassen. Nicht mehr Mittel ansetzen als benötigt und Reste nicht in die Kanalisation schütten. Dosierungsangaben der Hersteller beachten. Pulverisierte Produkte vor dem Einfüllen ins Sprühgerät vollständig auflösen, damit keine Verstopfungen in Leitung und Düse entstehen. Pflanzenschutz-Behandlungen nie bei Hitze und starker Sonnenstrahlung ausführen, da sonst die Blätter Verbrennungsschäden erleiden. Die Sprühlösung am wirksamsten mit feinem Düsenstrahl auf und unter das Blattwerk verteilen, damit sich eine gleichmässige Taubildung mit langsamer Trocknung ergibt. Holzschutz- und Imprägnierungsmittel wie z.B. für Gartenzäune lassen sich auf einfachste Art mit einem speziell beständigen Sprühgerät verarbeiten, das wie Birchmeier's Profi Star mit Viton-Dichtungen ausgerüstet ist. Nach der Anwendung Sprühgerät immer gründlich reinigen. Für die Schutzmassnahmen siehe: nte/bg_pdf/gbg_11.pdf

19 Ausdauernde Unkräuter Abhilfe Mit Löwenzahnstecher jeden neu erscheinenden Trieb mit möglichst großem Wurzelteil ausgraben (am einfachsten bei feuchter Erde/nach Regen) Mit dieser Methode (allerdings wirklich äußerst pingelig angewandt) sind wir Giersch auch in einem vernachlässigten Garten, in dem er viele Jahre lang ungestört alles überwuchern konnte, nach einigen Jahren fast wieder vollständig losgeworden. Bei *Extremst*-Ausbreitung: - Giersch: Während der Bekämpfung alle anderen Pflanzen komplett aus den betreffenden Beeten herausnehmen. - Löwenzahn: Rasenfläche umgraben und neu aussäen. Brennessel Urtica dioica Giersch Aegopodium podagraria

20 Bei richtiger Rasenpflege (regelmäßig in jedem Frühjahr und Herbst vertikutieren & lüften, z.B. mit dem Mantis, und nachsäen) braucht man auch so gut nie mehr mit Unkrautvernichtern gegen Moos und Klee vorzugehen. BTW: 'Englischen Rasen' erhält man nur mit Spindelmähern, die nicht reißen, sondern sauber schneiden, wöchentlich mindestens 2fachem Mähen und natürlich Wässern bei Trockenheit....Davon gönne ich persönlich mir aufgrund des Aufwandes allerdings lediglich etwa 100qm rings um die Terrasse - hauptsächlich um den Neid aller Besucher zu erregen ;o), aber auch wegen des unbeschreiblichen Glücks-Gefühls, wenn man im Sommer Sonntagsmorgens darüber barfuß läuft. :-) Hahnenfuß Ranunculus spec. R. repens (Abb.) R. acris R. bulbosus R. ficaria Löwenzahn Taraxacum officinale

21 Bei der Beetneuanlage ist bei starkem Befall die einfachste und effektivste Methode die (absolut dichte!) Abdeckung für ca. 1 Jahr. Ausgraben bringt hier nichts, da die Wurzeln tw. bis metertief wachsen. Quecke Elymus Ackerschachtelhalm Equisetum arvense Ackerwinde Convolvulus arvensis Ackerwinde Convolvulus arvensis regelmäßig Kalken Ansonsten hilft am besten Glyphosat (z.B. Celaflor Roundup) erh. im Gartenfachhandel, Versand z.B. bei Gärtner Pötschke Wichtig: Zum wirksamen Einsatz Herstellerangaben genau beachten! =>Die Pflanzen sollten stark ausgetrieben sein, aber noch nicht blühen. (Nur dann verlagert sich auch ein großer Teil des Herbizids in die Wurzeln, die ansonsten gleich wieder austreiben.) Am besten lässt man die Pflanzen bis zur Behandlung im Beet an Stäben hoch wachsen und stopft sie zum Besprühen in eine Plastiktüte, in der man sie anschließend noch eine Weile so liegen lässt. Herbizids

22 Pflanzenschutzmittel in der Umwelt

23 Was tun mit Giftabfällen?

24 Klare Kennzeichnung Giftabfälle, wenn immer möglich, in Originalpackung aufbewahren und zurückgeben. Packung mit Vermerk «Abfall» versehen. Giftabfälle verschlossen und für Unbefugte (Kinder!) unzugänglich aufbewahren. Nur dichte Behälter verwenden! Keine Behälter verwenden, die für Lebens-, Futter- oder Heilmittel bestimmt sind (z. B. keine Getränkeflaschen). Verwechslungs gefahr!

25 Artfremde Giftabfälle können heftig mitein ander reagieren, oder ihre Entsorgung kann durch Mischen wesentlich erschwert werden. Zum Beispiel müssen strikt getrennt bleiben: – Säuren – Laugen – Brennbare Lösemittel – Chlorierte Lösemittel – Foto-Fixierbäder – Foto-Entwicklungsbäder Keine artfremden Giftabfälle mischen Vorschriftsgemässe Rückgabe Im Kleinverkauf bezogene gefährliche Stoffe oder Reste davon können nicht gewerbliche Verwender bei der Verkaufsstelle zurückgeben. Grössere Mengen von Gift abfällen werden – nach Vereinbarung –entgegengenommen von: – offiziellen Giftsammelstellen oder – Spezialfirmen mit Bewilligung zur Entgegennahme von Sonderabfällen. Die Hinweise auf diesen Seiten stützen sich auf das Bundesgesetz über den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Zubereitungen (Chemikaliengesetz) und die Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (VeVA).


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