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Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau (Landwirtschaft einschl. Wein-, Obst und Gemüsebau) für den Unterricht an landwirtschaftlichen Berufs-

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Präsentation zum Thema: "Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau (Landwirtschaft einschl. Wein-, Obst und Gemüsebau) für den Unterricht an landwirtschaftlichen Berufs-"—  Präsentation transkript:

1 Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau (Landwirtschaft einschl. Wein-, Obst und Gemüsebau) für den Unterricht an landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen (Initiiert durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau) Fachschule Gartenbau © BLE 2003 F. Schönebeck Unterglasgemüsebau D3b Unterglasgemüsebau

2 © BLE 2003 F. Schönebeck 2 / Tomate (Lycopersicon escutentum) – Teil 1 Standort, Düngung: Tiefgründige und humose Lehmböden; pH 5,5 bis 7; Bodenverbesserung mit halbverrottetem Mistkompost; hoher N- und K- Bedarf, N/K-Verhältnis 1 : 1,5; Calciummangel (Blütenendfäule) durch zu hohe K-Düngung oder Trockenheit oder zu hoher Luftfeuchte; gleichmäßige Wasserversorgung durch zwei Tropfschläuche pro Reihe (sonst schlechte Mineralisierung) Klimatisierung Optimale Lufttemperaturen tags 18 bis 20 °C und nachts 16 °C; lüften ab 25 °C, unter 13 °C und über 30 °C schlechte Befruchtung; über 90 % RLF und unter 60 % RLF schlechte Befruchtung Kultursteuerung Befruchtung bis Reife 2 Monate; Pflanzungen vor Mai nur mit Heizung; Doppelreihen Reihenabstand 60 bis 70 cm; Wegbreite 90 bis 100 cm; 2,5 Pflanzen pro m²; Kulturende September

3 © BLE 2003 F. Schönebeck 3 / Tomate (Lycopersicon escutentum) – Teil 2 Pflegemaßnahmen Ausgeizen und entblättern unterhalb des letzten Fruchtstandes; Befruchtung durch Hummeln, Strohmulch auf Wegen oder Latten- rosten Pflanzenschutz Wurzelkrankheiten Veredlung auf resistenten Unterlagen, Echter Mehltau Milsana, Botrytis Mulchfolie und gute Durchlüftung, Weiße Fliege Schlupfwespe, Minierfliege Schlupfwespe Stellung in der Fruchtfolge Bei unveredelten Pflanzen vierjähriger Fruchtwechsel, bei veredelten Pflanzen keine Fruchtfolgeprobleme

4 © BLE 2003 F. Schönebeck 4 / Salatgurke (Cumumis sativus) – Teil 1 Standort, Düngung Tiefgründiger und durchlässiger Boden, pH 5,5 bis 7; Bodenverbesserung mit strohigem Mist; hoher N- und K-Bedarf, N/K- Verhältnis 1 : 1,8; ausreichendes N-Angebot muss gleich zu Beginn der Kultur vorhanden sein (durch Hornmehl oder Rizinusschrot), verlangen gleichmäßige Wasserversorgung Klimatisierung nach dem Pflanzen tags 22 °C und nachts 18 °C, nach einer Woche tags 20 °C, lüften ab 26 °C ; gleichmäßig hohe Luftfeuchte bei 75 %; evtl. leichtes Schattieren und kurzfristiges Übersprühen Kultursteuerung Ernte 3 bis 4 Wochen nach Pflanzung, 4 bis 6 Monate Erntezeit, danach vergreist die Pflanze; Pflanzung ein- oder zweireihig als V- System, ca. 1,5 Pflanzen pro m²

5 © BLE 2003 F. Schönebeck 5 / Salatgurke (Cumumis sativus) – Teil 2 Pflegemaßnahmen Ausgeizen von Nebentrieben und reduzieren von Früchten, stutzen des Haupttriebes am Spanndraht, weiterleiten von zwei Nebentrieben, Strohmulch auf Wegen oder Lattenrosten Pflanzenschutz Wurzelkrankheiten Veredlung auf resistenten Unterlagen, Echter Mehltau Milsana, Weiße Fliege Schlupfwespen, Thrips Raubmilben, Rote Spinne Raubmilben Stellung in der Fruchtfolge Bei unveredelten Pflanzen vierjähriger Fruchtwechsel, bei veredelten Pflanzen keine Fruchtfolgeprobleme

6 © BLE 2003 F. Schönebeck 6 / Kohlrabi (Brassica oleracea var. Gongylodes) – Teil 1 Standort, Düngung Mittelschwerer und humoser Boden; pH 6 bis 7; N-Nachlieferung bei gut humosen Böden ausreichend; bei frühen Sätzen wegen niedriger Bodentemperaturen Mineralisierung zu gering, dann Düngung mit Rizinusschrot. Klimatisierung Heiztemperaturen tags 12 °C und nachts 8 °C, lüften ab 18 °C Kultursteuerung frühe und späte Sätze von Pflanzung; bis Ernte 8 bis 10 Wochen; Pflanzung nicht zu tief 25 x 25 cm.

7 © BLE 2003 F. Schönebeck 7 / Kohlrabi (Brassica oleracea var. Gongylodes) – Teil 2 Pflegemaßnahmen Ausreichend und gleichmäßig feucht halten, sonst holzig oder platzen, Bodenlockerung; bei frühen Sätzen säubern (sehr lichtbedürftig), ausreichend warme und helle Jungpflanzenkultur, sonst deformierte Knollen Pflanzenschutz Falscher Mehltau ausreichend lüften, Kohlhernie Pflanzen entsorgen, pH anheben Stellung in der Fruchtfolge Dreijähriger Fruchtwechsel, keine Fruchtfolge mit anderen Kreuzblütlern


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