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Straßburger Münster. Das Straßburger Münster Erbaut wurde es ab 1015, zunächst als romanische Kirche. Der Ostteil der Krypta stammt aus dieser Zeit. Aus.

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1 Straßburger Münster

2 Das Straßburger Münster Erbaut wurde es ab 1015, zunächst als romanische Kirche. Der Ostteil der Krypta stammt aus dieser Zeit. Aus romanischer Zeit stammen ebenfalls Apsis, Chor und teilweise der Querbau. Das Langhaus ist bereits hochgotisch wurde der Grundstein zur Westfassade gelegt. Meister Erwin von Steinbach war ab 1284 Hauptbaumeister wurde der 142 m hohe Nordturm fertiggestellt. Die Turmbesteigung (bis zur 66 m hohen Plattform) lohnt sich. Der Ausblick über die Dächer der Altstadt bis zum Schwarzwald, dem Kaiserstuhl und den Vogesen ist grandios. Das Straßburger Münster ist aus rosa Sandstein erbaut. Sehenswert im Innern: die Glasmalereien ( Jahrh.), die steinerne Kanzel (spätgotisch), der berühmte Engelspfeiler im südlichen Querschiff ( ), die astronomische Uhr, die Silbermannorgel. Beeindruckend ist die figurenreiche Westfassade mit ihren Portalstatuen und der Fensterrose (am rechten Seitenportal die klugen und die törichten Jungfrauen). Das romanische Südportal ist das älteste der Kathedrale. Berühmt sind die an den Seiten stehenden Statuen der Ekklesia und Synagoge (die Originale befinden sich im naheliegenden Frauenhausmuseum). In der Mitte des Doppelportals: König Salomon als Richter

3 Der Bau Der Grundriss der heutigen Kathedrale hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Das von zwei Seitenschiffen flankierte Hauptschiff ist in sieben Joche unterteilt. Der Grundriss der heutigen Kathedrale hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Das von zwei Seitenschiffen flankierte Hauptschiff ist in sieben Joche unterteilt. Im Osten mündet es in das Querhaus bzw. Querschiff, dessen beide Armen jeweils durch einen Mittelpfeiler in vier Raumeinheiten gegliedert sind. Im Osten mündet es in das Querhaus bzw. Querschiff, dessen beide Armen jeweils durch einen Mittelpfeiler in vier Raumeinheiten gegliedert sind. Die äußere Großgliederung der Bauteile ergibt sich noch eindeutiger: Das elegante Filigran des Westbaus und seines einzigen Turms steht gegen den massigen Baukörper des Querschiffs Die äußere Großgliederung der Bauteile ergibt sich noch eindeutiger: Das elegante Filigran des Westbaus und seines einzigen Turms steht gegen den massigen Baukörper des Querschiffs Der Chor, die Vierung, das Querhaus Im Querhaus des Liebfrauenmünsters begegnen wir nebeneinander dem erhabensten Kunststreben der Stauferzeit ( ) und dem genialen Neuerungsdrang der französischen Gotik. Wie und wann die einzelnen Ideen und Formen einander abgelöst haben ist jedoch nicht durchweg klar: nicht selten stehen alte und rückständige Formen neben dem Neuen. Manche bereits für die "gotische" Formensprache aufgeschlossene Baumeister schaffen es nicht so ohne weiteres, die Tradition hinter sich zu lassen

4 Das Langhaus Beim Betreten des Innenraumes beeindruckt das Langhaus durch die Schönheit seiner Proportionen und die Durchsichtigkeit der einzelne Joche. Im Gegensatz dazu steht der Chor, der schwer und massig wirkt. Diese Wirkung wird noch gesteigert durch die sechs wuchtigen Pfeiler der Vierung. Während im Langhaus das Licht in großer Fülle einströmt, dringt es in Chor und Vierung nur durch wenige aus den Mauermassen geschnittene Öffnungen.Die gesamte Bauphase dauerte von etwa bis 1275, wobei um 1250 der Stillstand nach dem dritten Joch angenommen werden muß. Grund war sicherlich ein gekürztes Budget, das nun nicht mehr erlaubte, den alten Westbau abzureißen Beim Betreten des Innenraumes beeindruckt das Langhaus durch die Schönheit seiner Proportionen und die Durchsichtigkeit der einzelne Joche. Im Gegensatz dazu steht der Chor, der schwer und massig wirkt. Diese Wirkung wird noch gesteigert durch die sechs wuchtigen Pfeiler der Vierung. Während im Langhaus das Licht in großer Fülle einströmt, dringt es in Chor und Vierung nur durch wenige aus den Mauermassen geschnittene Öffnungen.Die gesamte Bauphase dauerte von etwa bis 1275, wobei um 1250 der Stillstand nach dem dritten Joch angenommen werden muß. Grund war sicherlich ein gekürztes Budget, das nun nicht mehr erlaubte, den alten Westbau abzureißen

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6 Der Turm Der 1439 fertiggestellte Nordturm war mit einer Höhe von 143 m bis 1874 das höchste Gebäude der Welt. Das Straßburger Münster ist mit seiner charakteristischen asymmetrischen Form (der Südturm wurde nie gebaut) bis heute das Wahrzeichen des Elsass und auch vom drei Kilometer entfernten deutschen Rheinufer, von den Vogesen und dem Schwarzwald aus weithin sichtbar Der 1439 fertiggestellte Nordturm war mit einer Höhe von 143 m bis 1874 das höchste Gebäude der Welt. Das Straßburger Münster ist mit seiner charakteristischen asymmetrischen Form (der Südturm wurde nie gebaut) bis heute das Wahrzeichen des Elsass und auch vom drei Kilometer entfernten deutschen Rheinufer, von den Vogesen und dem Schwarzwald aus weithin sichtbar höchste Gebäude der WeltElsass VogesenSchwarzwald höchste Gebäude der WeltElsass VogesenSchwarzwald

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8 Die astronomische Uhr Dieses technische Wunderwerk wurde zwischen 1547 und 1550 begonnen und in den Jahren vollendet. Die Uhr wurde von Konrad Dasypodius und DavidWolkenstein entworfen, und von den Uhrmachern Isaak und Josia gebaut. Dieses technische Wunderwerk wurde zwischen 1547 und 1550 begonnen und in den Jahren vollendet. Die Uhr wurde von Konrad Dasypodius und DavidWolkenstein entworfen, und von den Uhrmachern Isaak und Josia gebaut. Im unteren Teil der Uhr zeigt ein ewiger Kalender den jeweiligen Tag an. Davor ist eine Himmelskugel zu sehen, links ein Kirchenkalender zur Berechnung der beweglichen Festtage, rechts außen sind Sonnen- und Mondgleichungen zu verfolgen. Über dem ewigen Kalender erscheinen im Turnus die Gottheiten der sieben Wochentage auf ihrem Wagen. Im oberen Mittelteil ist ein kopernikanisches Planetarium zu sehen, darüber eine Kugel mit den Mondphasen.

9 Glasfenster Der Raumeindruck des Straßburger Münsters wird wesentlich durch die Glasfenster bestimmt, die neben den Kathedralen in Chartres und León zu den wenigen fast vollständig erhaltenen Zyklen mittelalterlicher Glasmalerei gehören und so einen Eindruck vom originalen Erscheinungsbild gotischer Architektur vermitteln. Das geschlossene Ensemble der 71 Farbfenster des Langhauses wird durch weitere in ihrem mittelalterlichen Zustand erhaltene Scheiben in den Querhausarmen, im Chor und in den Kapellen ergänzt. Die frühesten Teile des umfassenden ikonographischen Programms entstanden bereits um 1200 und zeigen noch die Formensprache der Romanik. Die weitaus zahlreicheren gotischen Fenster umspannen einen Entstehungszeitraum von etwa Der Raumeindruck des Straßburger Münsters wird wesentlich durch die Glasfenster bestimmt, die neben den Kathedralen in Chartres und León zu den wenigen fast vollständig erhaltenen Zyklen mittelalterlicher Glasmalerei gehören und so einen Eindruck vom originalen Erscheinungsbild gotischer Architektur vermitteln. Das geschlossene Ensemble der 71 Farbfenster des Langhauses wird durch weitere in ihrem mittelalterlichen Zustand erhaltene Scheiben in den Querhausarmen, im Chor und in den Kapellen ergänzt. Die frühesten Teile des umfassenden ikonographischen Programms entstanden bereits um 1200 und zeigen noch die Formensprache der Romanik. Die weitaus zahlreicheren gotischen Fenster umspannen einen Entstehungszeitraum von etwa

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