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Gesellschaft und Werte im Wandel von Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Auer.

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Präsentation zum Thema: "Gesellschaft und Werte im Wandel von Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Auer."—  Präsentation transkript:

1 Gesellschaft und Werte im Wandel von Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Auer

2 Gesellschaft und Werte(c) KHA2 Vorüberlegungen Subjektive Perspek- tive von Bedeutung Subjektive Perspek- tive von Bedeutung Relativität durch Brillen und Filter Relativität durch Brillen und Filter Gesellschaftswandel objektivierbar? Gesellschaftswandel objektivierbar?

3 Gesellschaft und Werte(c) KHA3 Ein Blick in die Geschichte Die geistesgeschichtlichen Wurzeln Europas Hellenismus Hellenismus Judentum/Christentum Judentum/Christentum

4 Gesellschaft und Werte(c) KHA4

5 Gesellschaft und Werte(c) KHA5

6 Gesellschaft und Werte(c) KHA6 Platon ( ) Platon ( ) Aristoteles ( ) Aristoteles ( ) Augustinus ( ) Augustinus ( ) Thomas von Aquin ( ) Thomas von Aquin ( ) Martin Luther ( ) Martin Luther ( ) René Descartes ( ) René Descartes ( ) Jean Jaques Rousseau ( ) Jean Jaques Rousseau ( ) Gotthold Ephraim Lessing ( ) Gotthold Ephraim Lessing ( ) Immanuel Kant ( ) Immanuel Kant ( ) Georg F.W. Hegel ( ) Georg F.W. Hegel ( ) Karl Marx ( ) Karl Marx ( ) Hans Jonas ( ) uvam. Hans Jonas ( ) uvam.

7 Gesellschaft und Werte(c) KHA7 Aristoteles versus Kant? Bis ins Spätmittelalter überwiegend Vorrang des Allgemeinen vor dem Individuellen. Bis ins Spätmittelalter überwiegend Vorrang des Allgemeinen vor dem Individuellen. In der Theorie des Vernunftrechts (18. Jh.) wird das einzelne, freie, auf sich selbst gestellte Individuum zur Grundlage der Subjektwerdung des Menschen. In der Theorie des Vernunftrechts (18. Jh.) wird das einzelne, freie, auf sich selbst gestellte Individuum zur Grundlage der Subjektwerdung des Menschen. Der Mensch als Einzelperson wird autonom und frei definiert, freigesetzt zur Selbstbestimmung. Der Mensch als Einzelperson wird autonom und frei definiert, freigesetzt zur Selbstbestimmung. Extreme Individualisierungsprozesse im 20./21. Jh. Extreme Individualisierungsprozesse im 20./21. Jh.

8 Gesellschaft und Werte(c) KHA8 Gegensätze und Determinanten Thomas Hobbes: Thomas Hobbes: (1588 – 1679) homo homini lupus Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf Der Mensch als Vernunftwesen Der Mensch als Vernunftwesen animal rationabile – animal rationale animal rationabile – animal rationale J.J. Rousseau: J.J. Rousseau: (1712 – 1778) Der Mensch ist von Natur aus gut! Naturwissenschaftliche Determinanten Naturwissenschaftliche Determinanten

9 Gesellschaft und Werte(c) KHA9 Leib-Seele-Geist-Verhältnis Zarathustra (Persien, 7. Jh. v. Chr.) Zarathustra (Persien, 7. Jh. v. Chr.) –Ethischer Dualismus: Materie/Geist, Körper/Seele Aristoteles: Wesen Mensch besteht aus Aristoteles: Wesen Mensch besteht aus –Vegetativer, animalischer u. geistiger Schicht –Versuch einer ganzheitlichen Anthropologie Sigmund Freud (1856 – 1939) Sigmund Freud (1856 – 1939) –Instanzenlehre: Es – Ich – Über-Ich

10 Gesellschaft und Werte(c) KHA10 Mensch als Vernunftwesen Immanuel Kant Immanuel Kant – Was ist Aufklärung? Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! –Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Platon (428–347 v.Chr.), Aristoteles, Stoa (um 300 v.Chr.) Platon (428–347 v.Chr.), Aristoteles, Stoa (um 300 v.Chr.) –Begründer der Vernunftethik –Erst der aus seiner Vernunft lebende Mensch ist wahrhaft individueller Mensch.

11 Gesellschaft und Werte(c) KHA11 Wurzeln und Stufen Der Mensch als verbindende Mitte aller Seins- stufen im Gesamtgefüge der Seinsordnung (Aristoteles) Der Mensch als verbindende Mitte aller Seins- stufen im Gesamtgefüge der Seinsordnung (Aristoteles) Abbild Gottes und als Mann und Frau gleich- berechtigt (jüd/christl. Tradition, Gen 1,1-2,4a; Gen 2,4b-25 ) – Menschenwürde Abbild Gottes und als Mann und Frau gleich- berechtigt (jüd/christl. Tradition, Gen 1,1-2,4a; Gen 2,4b-25 ) – Menschenwürde Verbindung von Platons Gottähnlichkeit mit der atl. Gottabbildlichkeit. Syntheseprozess; Patristik Verbindung von Platons Gottähnlichkeit mit der atl. Gottabbildlichkeit. Syntheseprozess; Patristik Vom theozentrischen zum anthropozentrischen Weltbild Vom theozentrischen zum anthropozentrischen Weltbild

12 Gesellschaft und Werte(c) KHA12 Das Menschenbild der zwei atl. Schöpfungsberichte Gen 2,7 Gen 2,7 Gott formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. Anthropologischer Gehalt: Anthropologischer Gehalt: Mensch als Träger göttlichen Atems - Würde Gen 1,27 Gen 1,27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild. Als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Anthropologischer Gehalt: Anthropologischer Gehalt: Imago Dei: Abbild Gottes Mann und Frau als schöpferische Grundgegebenheit Keine Über-/Unterordnung Zugang zu Gen 1,1-2,4a durch Entfremdung: Zink, die letzten 7 Tage der Schöpfung

13 Gesellschaft und Werte(c) KHA13 Wurzeln der Menschenwürde Würde Ägyptische MaatInkarnationGottabbildlichkeit Homoiosis Theo Gottähnlichkeit

14 Gesellschaft und Werte(c) KHA14 Personales Menschenbild Personal Im Gegensatz zum normativen, idealytpischen oder realtypischen Menschenbild Personal Im Gegensatz zum normativen, idealytpischen oder realtypischen Menschenbild Schnittpunkt zwischen Souveränität des Individuums und der Gemeinschaftsgebunden- heit (Vgl Menschenwürdebild des BVerfG zu Art 1 GG) Schnittpunkt zwischen Souveränität des Individuums und der Gemeinschaftsgebunden- heit (Vgl Menschenwürdebild des BVerfG zu Art 1 GG) Das personale Menschenbild ist seinshaft und prozesshaft zugleich. Das personale Menschenbild ist seinshaft und prozesshaft zugleich. Es ist resistent(er) gegen Instrumentalisierungen und Reduzierungen und offen für die evolutionäre Dynamik. Es ist resistent(er) gegen Instrumentalisierungen und Reduzierungen und offen für die evolutionäre Dynamik. Pädagogen sind Hebammen auf dem Weg von der Person zur Persönlichkeit. Pädagogen sind Hebammen auf dem Weg von der Person zur Persönlichkeit.

15 Gesellschaft und Werte(c) KHA15 Blick in die Geschichte Bruch- und Leitlinien Der antike Humanitätsgedanke Der antike Humanitätsgedanke –Der Mensch: zoon politikon und zoon logon echon Das theozentrische Mittelalter Das theozentrische Mittelalter –Antike Bildungsideen verschmelzen mit Christentum –Klöster als Träger von Kultur und Wissenschaft Das anthropozentrische Zeitalter Das anthropozentrische Zeitalter –Humanismus/Renaissance/Reformation; Aufklärung –Der Mensch als freies und unabhängiges Individuum

16 Gesellschaft und Werte(c) KHA16 Blick in die Geschichte Bruch- und Leitlinien Vom Idealismus zum Materialismus Vom Idealismus zum Materialismus –Die Seuche der Nationalismen und die (Welt-)Kriege –Der Mensch als homo oeconomicus – Globalisierung Von der Aufklärung zu den Grundrechten Von der Aufklärung zu den Grundrechten –Politische, wirtschaftliche und soziale Rechte –Grundrechte für Völker/Volksgruppen –Recht auf Entwicklung, Teilhabe am Erbe der Menschheit Abschied von den Grundrechten? Abschied von den Grundrechten? –Der gläserne Mensch –Sicherheit statt Freiheit?

17 Gesellschaft und Werte(c) KHA17 Präambel der AEMR 1948 Die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Menschen bildet die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Menschen bildet die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Die Nichtanerkennung und Verachtung der MR haben zu Akten der Barbarei geführt. Die Nichtanerkennung und Verachtung der MR haben zu Akten der Barbarei geführt. Es ist notwendig, die MR durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen. Es ist notwendig, die MR durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen.

18 Gesellschaft und Werte(c) KHA18 Präambel der EU-Grundrechtscharta In dem Bewusstsein ihres geistig-religiösen und sittlichen Erbes gründet sich die Union auf die unteilbaren und universellen Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität. Sie beruht auf den Grundsätzen der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit. Sie stellt die Person in den Mittelpunkt ihre Handelns…

19 Gesellschaft und Werte(c) KHA19 Zeitgeschichtliche Perspektive (nach Hermann Denz) Die Nachkriegsgesellschaft: Die Nachkriegsgesellschaft: Die Reformgesellschaft: 1960 – 1980 Die Reformgesellschaft: 1960 – 1980 Die EGO-Gesellschaft: Die EGO-Gesellschaft: Die Konfliktgesellschaft: ? Die Konfliktgesellschaft: ?

20 Gesellschaft und Werte(c) KHA20 Die Nachkriegsgesellschaft:

21 Gesellschaft und Werte(c) KHA21 Die Nachkriegsgesellschaft: Traditionale Gesellschaft Vorherrschendes Gesellschaftsmodell: Die formierte Gesellschaft Homogene Gesellschaft, gemeinsame Werte, einheitliche Kultur (Musik, Kleidung, Wohnen), keine Toleranz gegenüber Abweichung Übergang durch Aufstand der ReformerInnen Rebellion gegen traditionale Strukturen

22 Gesellschaft und Werte(c) KHA22 Die Reformgesellschaft:

23 Gesellschaft und Werte(c) KHA23 Die Reformgesellschaft: Moderne Gesellschaft Vorherrschendes Gesellschaftsmodell: Kommunitarische Gesellschaft Gemeinsame Verantwortung für alle Bereiche der Gesellschaft, Solidarität (im eigenen Land und mit der Dritten Welt), Offenheit, Toleranz, Menschenrechtspakte Übergang durch Übergang durch Aufstand der Individualist/innen Rebellion gegen die Gesellschaft als gemeinschaftliche Aufgabe

24 Gesellschaft und Werte(c) KHA24 Die EGO-Gesellschaft:

25 Gesellschaft und Werte(c) KHA25 Die EGO-Gesellschaft: Postmoderne Gesellschaft Vorherrschendes Gesellschaftsmodell: Projekt Ich Jede/r trägt die Verantwortung für sein/ihr Leben (Bastelbiographie), es gibt unendlich viele Chancen, man muss sie nur nützen, mehr Verantwortung für den Einzelnen, Chancen auf rasche Gewinne für gute Ideen Übergang durch Aufstand der Modernisierungsverlierer/innen Rebellion gegen den Verlust von Beheimatung

26 Gesellschaft und Werte(c) KHA26 Die Konfliktgesellschaft: ? Konflikt zwischen Gesellschaftsmodellen

27 Gesellschaft und Werte(c) KHA27 Die Konfliktgesellschaft: ? Post-postmoderne Gesellschaft Das Gesellschaftsmodell des verunsicherten Kleinbürgers Das Gesellschaftsmodell des verunsicherten Kleinbürgers Suche nach neuen Sicherheiten im gesell- schaftlichen, religiösen und privaten Bereich

28 Gesellschaft und Werte(c) KHA28 Besondere Merkmale unserer Gegenwart (nach W. Palaver) Das Rechts-Links-Schema der Zeit des Kalten Krieges ist unbrauchbar geworden Das Rechts-Links-Schema der Zeit des Kalten Krieges ist unbrauchbar geworden Globalisierung und Konkurrenz Globalisierung und Konkurrenz –Konkurrenz als weltweites/globales Phänomen Pluralismus Pluralismus –auf lokaler und internationaler Ebene erfahren wir heute eine plurale, multikulturelle Welt Rückkehr der Religion in die Politik Rückkehr der Religion in die Politik –wir erfahren heute das Ende naiver Säkularisierungs- vorstellungen

29 Gesellschaft und Werte(c) KHA29 Globalisierung und Konkurrenz Globale Ellenbogen-Gesellschaft: weltweite Konkurrenz (P. Thureau-Dangin) Globale Ellenbogen-Gesellschaft: weltweite Konkurrenz (P. Thureau-Dangin) –Gleichgültigkeit anstelle von Solidarität –R. Dahrendorf: Globalisierung bedeutet, dass Konkurrenz groß- und Solidarität klein geschrieben wird. Unterscheide: Unterscheide: –Globalisierung: multidimensionales Phänomen –Globalismus: Vorherrschaft der Wirtschaft; Verdrängung der Politik (Neoliberalismus) Johannes Paul II. (Weltfriedenstag 1998) Johannes Paul II. (Weltfriedenstag 1998) –Globalisierung in Solidarität, Globalisierung ohne Ausgrenzung

30 Gesellschaft und Werte(c) KHA30 Pluralismus Wir leben weder lokal noch national oder inter- national in einer homogenen Welt Wir leben weder lokal noch national oder inter- national in einer homogenen Welt Das Neben-, Mit- und manchmal auch Gegen- einander verschiedener Kulturen (und Religi- onen) prägen unsere lokale, nationale, europäische und internationale Welt Das Neben-, Mit- und manchmal auch Gegen- einander verschiedener Kulturen (und Religi- onen) prägen unsere lokale, nationale, europäische und internationale Welt Multikulturalität und Pluralismus gehören zu den prägenden Kennzeichen unserer Welt Multikulturalität und Pluralismus gehören zu den prägenden Kennzeichen unserer Welt

31 Gesellschaft und Werte(c) KHA31 Zahlen der letzten Volkszählung

32 Gesellschaft und Werte(c) KHA32

33 Gesellschaft und Werte(c) KHA33 Rückkehr der Religion in die Politik Rückkehr der Religion in die Politik Rückkehr der Religion in die Politik –1979 iranische Revolution (Khomeini); Fundamentalismus –nach dem Kalten Krieg: religiös-politischer Nationalismus –Globalismus – Fundamentalismus (B. Barber: Jihad versus McWorld) Madeleine Albright, Der Mächtige und der Allmächtige. Gott, Amerika und die Weltpolitik (2006) Madeleine Albright, Der Mächtige und der Allmächtige. Gott, Amerika und die Weltpolitik (2006) –religiöser Analphabetismus ist gesellschaftlich gefährlich C. Bertram: Gott auf dem Vormarsch (ZEIT, August 2006) C. Bertram: Gott auf dem Vormarsch (ZEIT, August 2006)

34 Gesellschaft und Werte(c) KHA34 Katholische Soziallehre Gegen Sozialismus Gegen Sozialismus –positive Sicht der Konkurrenz; keine grundsätzliche Ablehnung des Eigentums Gegen Paläo- und Neoliberalismus Gegen Paläo- und Neoliberalismus –Wettbewerb ist nicht oberstes Prinzip; Unterordnung unter das Solidaritätsprinzip soziale Gerechtigkeit und soziale Liebe es braucht einen sozialstaatlichen Rahmen für den freien Markt und eine Zivilisation der Liebe es braucht einen sozialstaatlichen Rahmen für den freien Markt und eine Zivilisation der Liebe Globalisierung: Erweiterung des Sozialstaats in Richtung internationaler Kontroll- und Leitungsorgane Globalisierung: Erweiterung des Sozialstaats in Richtung internationaler Kontroll- und Leitungsorgane –Wertordnung gegen Ökonomismus und Konsumismus; Sein vor Haben; ewige Güter

35 Gesellschaft und Werte(c) KHA35 Katholische Soziallehre Personalitätsprinzip Personalitätsprinzip –der Mensch ist Individuum und Sozialwesen (Mater et magistra 219) Mater et magistra Mater et magistra –Mensch als geselliges Wesen Neben Vernunft: Tradition, Religion/Glaube Neben Vernunft: Tradition, Religion/Glaube –Fides et ratio; Deus caritas est Kirche als globale Gemeinschaft lokaler Gemeinschaften Kirche als globale Gemeinschaft lokaler Gemeinschaften –Subsidiaritätsprinzip (Quadragesimo anno 79)

36 Gesellschaft und Werte(c) KHA36 Personalitätsprinzip in der KSL Nach dem obersten Grundsatz dieser Lehre muss der Mensch [lat. jeder einzelne] der Träger, Schöpfer und das Ziel aller gesellschaftlichen Einrichtungen sein. Und zwar der Mensch, sofern er von Natur aus auf Mit-Sein angelegt und zugleich zu einer höheren Ordnung berufen ist, die die Natur übersteigt und diese zugleich überwindet. (MM 219)

37 Gesellschaft und Werte(c) KHA37 Gemeinsamer Nenner Werterziehung Verfassung Verfassung Grund- und Freiheitsrechte Grund- und Freiheitsrechte Menschenrechte Menschenrechte EU-Grundrechtscharta EU-Grundrechtscharta

38 Gesellschaft und Werte(c) KHA38 Legitimation und Verpflichtung Zielparagrafen Zielparagrafen z.B. SchOG, Art 14 Abs 5a B-VG Verfassungsnormen: Grundwerte, -rechte Verfassungsnormen: Grundwerte, -rechte z.B. GG, StGG, EMRK, Grundrechtscharta Schulgesetzgebung, Konkordate Schulgesetzgebung, Konkordate (z.B. RUG)

39 Gesellschaft und Werte(c) KHA39 Kirchen und Staat Kirchen als Unternehmer des konfessionellen Religionsunterrichts Kirchen als Unternehmer des konfessionellen Religionsunterrichts Kirchen als Träger von privaten Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Universitäten Kirchen als Träger von privaten Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Universitäten Staat als Unternehmer des konfessionell neutralen Ethikunterrichts Staat als Unternehmer des konfessionell neutralen Ethikunterrichts Staat als Träger des öffentlichen Bildungswesens in allen Bereichen Staat als Träger des öffentlichen Bildungswesens in allen Bereichen

40 Gesellschaft und Werte(c) KHA40 Weltanschauliche Neutralität? Sinn- und Wertfragen im Kontext: Weltanschauliche Neutralität als Staatsfundamentalnorm Weltanschauliche Neutralität als Staatsfundamentalnorm Verhältnis Kirchen und Staat Verhältnis Kirchen und Staat Erziehungsauftrag von beiden Erziehungsauftrag von beiden

41 Gesellschaft und Werte(c) KHA41 Ethische und religiöse Erziehung in der Schule Gegenargumente Gegenargumente * Schule hat genug damit zu tun, Kindern objektives Faktenwissen zu vermitteln * Fragen der Ethik, Moral und Religion sind zu subjektiv * Differenz zwischen Kinder- und Erwachsenenmoral * Uneinigkeit selbst der Moralphilosophie

42 Gesellschaft und Werte(c) KHA42 Ethische Erziehung in der Schule Argumente dafür Argumente dafür * Schule hat gesetzlich-gesellschaftlichen Auftrag für Mitwirkung an sittlicher und religiöser Erziehung * Es gibt keine wertfreie Erziehung. * Das Verschweigen von Wertefragen ist eine unzulässige Manipulation. * Beschäftigung mit Wertefragen stärkt Eigenverantwortung

43 Gesellschaft und Werte(c) KHA43 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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