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Regionales Fachdidaktikzentrum für Mathematik und Geometrie Fortbildungsveranstaltung Mathematikstandards als Orientierung für die Praxis.

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Präsentation zum Thema: "Regionales Fachdidaktikzentrum für Mathematik und Geometrie Fortbildungsveranstaltung Mathematikstandards als Orientierung für die Praxis."—  Präsentation transkript:

1 Regionales Fachdidaktikzentrum für Mathematik und Geometrie Fortbildungsveranstaltung Mathematikstandards als Orientierung für die Praxis

2 MitarbeiterInnen des RFDZMuG Bernd Thaller KFU Graz Sybille Mick TU Graz Michaela Kraker LSR Norbert Holzer KPH Graz Tono Gfrerrer TU Graz Ingrid Guggenberger KFU Graz Herbert Schwetz PH Steiermark

3 M4Norbert Holzer M8 Waltraud Knechtl M12Michaela Kraker Vortragende der Fortbildungsveranstaltung

4 Ziel der Veranstaltung: Standards als Orientierung für die Unterrichtsgestaltung Aufgaben / Beispiele den einzelnen Kompetenzen zuordnen können Aufgaben / Beispiele für den eigenen Unterricht adaptieren können Standardsaufgaben zur Lernstandserfassung einsetzen Ableitung von Konsequenzen für den Unterricht Was lasse ich weg? Was kommt dazu?

5 Heute …. Kennenlernen / Vertiefung der Kompetenzmodelle M4, M8, M12 Ziel: Aufgabenstellungen durch die Kompetenzbrille betrachten können

6 vorläufiger Abschluss eines 7-jährigen Entwicklungsprozesses Start zur Implementierung der Standards Verordnung 09 = Die Verordnung 2009 allgemeinen Teil mit Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen, Funktionen der Standards, Standardüberprüfungen Anlage mit den Standards für D4, M4, D8, E8, M8 beinhaltet

7 allgemeiner Teil Geltungsbereich: D4, M4, D8, E8, M8, SRP Begriffsbestimmungen: Bildungsstandards – Kompetenzen – grundlegende Kompetenzen – Kompetenzmodelle – Kompetenzbereiche für alle Fächer Funktionen der Standards: Orientierungs-, Förderungs- und Evaluationsfunktion Die Verordnung 2009

8 Standardüberprüfungen: M4: schriftlich, erstmals Sj. 2012/13 (Baselinetestung 2010); dann alle drei Jahre M8: schriftlich, erstmals Sj. 2011/12 (Baselinetestung 2009); dann alle drei Jahre M12: Geplant: erstmals Sj. 2013/14 für die AHS (standardisierte kompetenzorientierte zentrale Reifeprüfung) bzw. Sj. 2014/15 für die BHS Die Verordnung 2009

9 Das Standardkonzept Was sind/sollen Standards? Standards sollen Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende einer bestimmten Schulstufe entwickelt haben sollen, normativ und überprüfbar festlegen. Standards fokussieren also nicht auf den Unterricht (Input), sondern auf den Ertrag von Unterricht (Output). Standards müssen überprüfbar sein – die entsprechenden Kompetenzen müssen daher entsprechend exakt beschrieben und operationalisiert werden. Quelle: Peschek, Werner: Präsentation im Rahmen des Universitätslehrganges Fachbezogenes Bildungsmanagement der Universität Klagenfurt, 2006

10 Was können überhaupt Standards sein? Drei Typen mathematischer Kompetenzen a) Grundlegende Kompetenzen (Basics, Grundkompetenzen), die allen S&S zugemutet werden können und eher leicht/objektiv überprüft werden können. b) Weiterführende Kompetenzen, die nur einzelnen S&S oder S&S einzelner Klassen bzw. Schulen zugemutet werden können und in dieser Gruppe eher leicht/objektiv überprüft werden können. c) Prozessorientierte oder auch andere höhere Kompetenzen, die sich einer (einfachen) Überprüfung entziehen. Nur a) eignen sich als Standards! Das Standardkonzept Quelle: Peschek, Werner: Präsentation im Rahmen des Universitätslehrganges Fachbezogenes Bildungsmanagement der Universität Klagenfurt, 2006

11 Das Standardkonzept Was sind Kompetenzen? Unter Kompetenzen verstehen wir längerfristig verfügbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten, die von Lernenden entwickelt werden können und sie befähigen, bestimmte Tätigkeiten in variablen Situationen auszuüben, sowie die Bereitschaft, diese Fähigkeiten und Fertigkeiten einzusetzen. Quelle: Peschek, Werner: Präsentation im Rahmen des Universitätslehrganges Fachbezogenes Bildungsmanagement der Universität Klagenfurt, 2006

12 Das Standardkonzept Was sind mathematische Kompetenzen? Wir stellen uns mathematische Kompetenzen modellhaft als dreidimensionale Konstrukte vor, die sich auf mathematische Tätigkeiten (was getan wird), auf mathematische Inhalte (womit etwas getan wird) sowie auf die Art und Komplexität der erforderlichen kognitiven Prozesse beziehen. Quelle: Peschek, Werner: Präsentation im Rahmen des Universitätslehrganges Fachbezogenes Bildungsmanagement der Universität Klagenfurt, 2006

13 Das Standardkonzept Das Kompetenzmodell Eine spezifische mathematische Kompetenz wird in diesem Modell also durch einen bestimmten Handlungsbereich, einen bestimmten Inhaltsbereich und durch einen bestimmten Komplexitätsbereich, also durch das Tripel (H i, I i, K i ) charakterisiert. Kompetenz H3–I2–K2 math. Inhalt math. Handlung Komplexität Ein Modell mathe- matischer Kompetenzen H3 I2 Quelle: Peschek, Werner: Präsentation im Rahmen des Universitätslehrganges Fachbezogenes Bildungsmanagement der Universität Klagenfurt, 2006

14 Das Standardkonzept Mathematische Kompetenzen gibt es viele … … nicht alles kann Standard sein! Mathematische Standards meinen jene Teilmenge denkbarer mathematischer Kompetenzen, über die Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Schulstufe verfügen sollten. Quelle: Peschek, Werner: Präsentation im Rahmen des Universitätslehrganges Fachbezogenes Bildungsmanagement der Universität Klagenfurt, 2006

15 Das Standardkonzept Die Auswahl der Standards erfolgt normativ …. … aber nicht willkürlich! Orientierungen: –Lehrplan –Lehrerinnen und Lehrer (Bildungsstandards Version 3.0) –Fachdidaktik –Fachmathematik –bildungstheoretische Orientierung Lebensvorbereitung Anschlussfähigkeit Quelle: Peschek, Werner: Präsentation im Rahmen des Universitätslehrganges Fachbezogenes Bildungsmanagement der Universität Klagenfurt, 2006

16 Komplexität Allgemeine mathematische Kompetenzen Inhaltliche mathematische Kompetenzen IK 1: Arbeiten mit Zahlen IK 2: Arbeiten mit Operationen IK 3: Arbeiten mit Größen IK 4: Arbeiten mit Ebene und Raum höher niedriger A3 I4 Das Standardkonzept Das Kompetenzmodell M4 A 1: Modellieren A 2: Operieren A 3: Kommunizieren A 4: Problemlösen

17 Das Standardkonzept Kompetenzknoten: Kommunizieren / Ebene und Raum (AK3 / IK4) Welches Klassenzimmer hat den größeren Flächeninhalt? Ergebnis: _______________ Schreib auf, wie du zu deinem Ergebnis gekommen bist.

18 Das Standardkonzept Kompetenzknoten: Operieren mit Größen AK2 / IK2 IK1 Berti hat hier seine Geldtasche ausgeleert. a) Wie viel Geld hatte Berti in der Geldtasche? _______________ b) Runde den Betrag auf ganze Euro. _______________

19 Helmut hat eine Zahl auf Hunderter gerundet. Seine gerundete Zahl heißt nun: Welche der folgenden Zahlen könnte er gerundet haben? Kreise die möglichen Zahlen ein Das Standardkonzept Kompetenzknoten: Operieren mit Zahlen AK2 / IK1

20 Das Kompetenzmodell M8 Handlungsbereiche H1: Darstellen, Modellbilden H2: Rechnen, Operieren H3: Interpretieren H4: Argumentieren, Begründen Inhaltsbereiche I1: Zahlen und Maße I2: Variable, funktionale Abhängigkeiten I3: Geometrische Figuren und Körper I4: Statistische Darstellungen und Kenngrößen Komplexitätsbereiche K1: Einsetzen von Grundkenntnissen und -fertigkeiten K2: Herstellen von Verbindungen K3: Reflektieren Quelle: Das Klagenfurter Standardkonzept Version 4-07; 2007

21 Orientierungsaufgabe M8 Bildungsstand der Österreicherinnen und Österreicher richtignicht richtig AJede(r) dritte Österreicher(in) hat keine Matura. B25% aller Österreicher(innen) haben Matura. CDas Verhältnis der Österreicher(innen) mit Matura zu jenen ohne Matura ist 3 : 4. DIm Durchschnitt hat eine(r) von vier Österreicher(inne)n Matura. In einer Tageszeitung findet man folgende Schlagzeile: 3/4 aller Österreicher(innen) haben keine Matura Aufgabe: Welche der folgenden Aussagen gibt die Bedeutung der Aussage der Schlagzeile sinngemäß richtig wieder, welche nicht? I1: Zahlen und Maße H3: Interpretieren K3: Einsetzen von Reflexionswissen, Reflektieren Quelle: Das Klagenfurter Standardkonzept Version 4-07; 2007;

22 Bei der Herleitung einer binomischen Formel werden viele Umformungsschritte benötigt, einen davon sieht man hier: … = a·a + b·a + a·b + b·b = a·a + a·b + a·b + b·b = … Aufgabe: Warum ist dieser Umformungsschritt erlaubt? Orientierungsaufgabe M8 Binomische Formel I2: Variable, funktionale Abhängigkeiten H4: Argumentieren, Begründen K1: Einsetzen von Grundkenntnissen und -fertigkeiten Quelle: Das Klagenfurter Standardkonzept Version 4-07; 2007;

23 Das Kompetenzmodell M12 Handlungsbereiche H1: Darstellen, Modellbilden H2: Rechnen, Operieren H3: Interpretieren H4: Argumentieren, Begründen Inhaltsbereiche I1: Algebra und Geometrie I2: Funktionale Abhängigkeiten I3: Differential- und Integralrechnung I4: Wahrscheinlichkeit und Statistik Komplexitätsbereiche K1: Einsetzen von Grundkenntnissen und -fertigkeiten K2: Herstellen von Verbindungen K3: Einsetzen von Reflexionswissen; Reflektieren

24 Gegeben ist die Formel für r, s, t, u > 0. a) t und u sind konstant, r = f(s): Welcher der dargestellten Funktionsgraphen stellt die Funktion f(s) dar? b) s und u sind konstant, r = f(t): Welcher der dargestellten Funktionsgraphen stellt die Funktion f(t) dar? c) s und t sind konstant, r = f(u): Welcher der dargestellten Funktionsgraphen stellt die Funktion f(u) dar? Orientierungsaufgabe M12 Funktionsgraphen zuordnen können I2: Funktionale Abhängigkeiten H3: Interpretieren K2: Herstellen von Verbindungen

25 Orientierungsaufgabe M12 Ziehen mit oder ohne Zurücklegen I4: Wahrscheinlichkeit und Statistik H4: Argumentieren, Begründen K3: Einsetzen von Reflexionswissen, Reflektieren

26 Das Standardkonzept Die Orientierungsaufgaben Das Standardmodell lässt Interpretationsspielräume, die durch Konkretisierung und Operationalisierung anhand von Orien- tierungsaufgaben eingeengt werden können. Diesen Aufgaben kommt eine zweifache Orientierungsfunktion zu: –Die Aufgaben sollen das dreidimensionale Standardmodell erläutern und konkretisieren. –Die Aufgaben sollen Standards exemplarisch operationalisieren und Hinweise auf die Anforderungen bei den bundesweiten Standardtests geben. Die Aufgaben können als Diagnoseinstrumente im Unterricht eingesetzt werden.

27 Das Standardkonzept Visionen zur Verwendung der Standards 1. Orientierung für unterrichtliche Schwerpunktsetzungen durch das Konzept/Standardmodell selbst; 2.Individuelle Evaluationen auf Klassenebene Verwendung der Orientierungsaufgaben (oder ähnlicher) als Evaluationsinstrumente des/der einzelnen Lehrers/Lehrerin 3. Monitoring des Bildungssystems durch bundesweite Tests: Erhebung von Stärken und Schwächen gesamt und schultypenspezifisch Unterstützungsmaßnahmen 4.Monitoring auf Schulebene Reflexion der Schulergebnisse in Relation zu Bundesergebnis und in Relation zu vergleichbaren Schulen

28 Literaturhinweise M4: mit Aufgabenbeispielen M4 M8: BMBWK (2004): Bildungsstandards für Mathematik am Ende der 8. Schulstufe (Version 3.0, Oktober 2004) BMBWK (2006):Exemplarische, beziehungsreiche Aufgaben (Februar 2006) Klagenfurter Standardsmodell (April 2007) (http://www.uni-klu.ac.at/idm)http://www.uni-klu.ac.at/idm M12: Standardisierte schriftliche Reifeprüfung aus Mathematik


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