Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Fachtag Schulentwicklung im Ganztag Leipzig - 09. September 2011 Schulentwicklung zur Mittelschule Gemeinschaftsschule (und wieder zurück) von der im Ganztag.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Fachtag Schulentwicklung im Ganztag Leipzig - 09. September 2011 Schulentwicklung zur Mittelschule Gemeinschaftsschule (und wieder zurück) von der im Ganztag."—  Präsentation transkript:

1 Fachtag Schulentwicklung im Ganztag Leipzig September 2011 Schulentwicklung zur Mittelschule Gemeinschaftsschule (und wieder zurück) von der im Ganztag

2 Umfeld -Oederan ist eine Kleinstadt zwischen Chemnitz und Freiberg an der B 173 -vorwiegend gewerblich geprägtes Umfeld Handwerk, Kleinindustrie und Landwirtschaft Einwohner (mit Ortsteilen) -Haupteinzugsgebiet der Schule ist Oederan + 6 Ortsteile -es kommen Schüler aus 11 weiteren Orten -im Gebäudekomplex befinden sich Grund- und Mittelschule -durch umfangreiche Bautätigkeiten sind ein neu gestaltetes Außengelände sowie ein moderner Anbau mit Speisesaal, Computerräumen und Schülerbibliothek entstanden -eine Dreifeld-Sporthalle steht kurz vor ihrer Vollendung -verbesserte Infrastruktur (Parkplätze, Buswendeschleife)

3 Kurzer Ausflug in die (jüngere) Geschichte und 2006 wurden keine 40 Schüler zur Schulanmeldung Klasse 5 erreicht, d.h. keine Klassen 5 gebildet erschien die gesetzliche Grundlage zur Möglichkeit der Bildung von Gemeinschaftsschulen - Ende 2005 wurde der gemeinsame Wille des Schulträgers und der Lehrerschaft artikuliert, Gemeinschaftsschule werden zu wollen - bereits 2007 erhielten wir vom SMK die Genehmigung, erste Elemente des Konzeptes in die Praxis zu überführen - intensive Konzeptarbeit über rund 2 Jahre mit dem Ergebnis, dass 2008 die Klassenstufe 5 erste Gems-Klasse wurde, die Klassenstufe 6 wurde nach Elterneinverständnis in den Schulversuch übergeleitet - Landtagswahl 2009: die Landespolitik legt fest, den Schulversuch landesweit zu beenden

4 MDR-Thüringen

5 Bescheid vom Durchführung des Schulversuches Schule mit besonderem pädagogischen Profil / Gemeinschaftsschule an der Mittelschule Oederan … das Sächsische Staatsministerium für Kultus erlässt folgenden Bescheid: Das SMK genehmigt beginnend mit dem Schuljahr 2008/2009 in den Klassenstufen 5 und 6 die Durchführung des Schulversuchs Schule mit besonderem pädagogischen Profil/Gemeinschaftsschule an der Mittelschule Oederan … Bescheid vom … das Sächsische Staatsministerium für Kultus erlässt folgenden Änderungsbescheid: … wird der Schulversuch Schule mit besonderem pädagogischen Profil/Gemeinschaftsschule für alle Schüler, die im Schuljahr2010/2011 die Mittelschule Oederan unter den Bedingungen des Schulversuchs besucht haben, über den hinaus befristet bis weitergeführt. Ab dem Schuljahr 2011/2012 dürfen Schüler nicht mehr unter den Bedingungen des Schulversuchs in die Eingangsklasse 5 aufgenommen werden …

6 … momentane Struktur: (Schuljahr 2011/2012) Klassen 5a, 5b Klassen 6a, 6b Klassen 7a, 7b, 7c Klassen 8a, 8b Klassen 9a, 9b Klassenstufe 10 Gemeinschaftsschüler (derzeit nicht besetzt) Mittelschüler

7 So geht es weiter … -seit Beginn dieses Schuljahres ist die überarbeitete Schulordnung in Kraft -diese Schulordnung enthält u.a. im § 3(1) eine wichtige Änderung, die für Schulentwicklung einen größeren Freiraum schafft -ein Teil der Möglichkeiten wird an unserer Schule im Rahmen des Schulversuches seit Jahren praktiziert und war bereits Bestandteil unseres damaligen Konzeptes Um unsere mehrjährigen Erfahrungen mit modernen Unterrichtsformen in die weiterentwickelte Mittelschule einbringen zu können, haben wir am 6. Oktober 2010 den Status einer Konsultationsschule erhalten.

8 Konsultationsschule bedeutet: Andere Mittelschulen können uns zu den Erfahrungen bei der Umsetzung der Punkte unseres Konzeptes, die in ähnlicher oder gleicher Form in der neuen Schulordnung für die Mittelschule enthalten sind konsultieren. Dies geschieht in Form von Weiter- bildungsveranstaltungen in unserer Schule. Wir sind also als Multiplikator vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport zertifiziert.

9 Konkret: 2. Fremdsprache generell ab Klassenstufe 6 (haben wir) Bildung von Leistungsgruppen (haben wir) (Da es keine Gymnasialgruppe mehr geben darf, planen wir Leistungsgruppen einzurichten, in denen gymnasiale Inhalte vermittelt werden. Mal sehen, was stundenneutrale Planung zulässt?!) Möglichkeit des binnendifferenzierten Arbeitens verstärkter Fokus auf berufliche Gymnasien Durchlässigkeit zum allg. Gymnasium nach allen Klassenstufen und Alle schulorganisatorischen Dinge, die nicht der neuen Schulordnung widersprechen, können wir fortführen.

10 … also … … wir sind ab diesem Schuljahr: Schule mit besonderem päd. Profil / Gemeinschaftsschule (bis 2016) - Konsultationsschule - Wir können die Passagen unseres Konzeptes, die mit der gültigen Schulordnung nicht kollidieren, weiter praktizieren. D.h. unseren veränderten Tagesablauf (Rhythmisierung) und das intensive Förderprogramm als wesentliche Konzeptbestandteile behalten wir bei. (vorbehaltlich des uns zur Verfügung stehenden Stundendeputats)

11 Mittel- und Gemeinschaftsschule Oederan Das Konzept

12 Das Leitbild Motto: In einer gesunden Schule länger gemeinsam lernen.

13 Leitsätze 1.Unsere Schüler lernen gemeinsam bis zur 9. Klasse. aktualisiert: Wir bieten Schülern, die später, d.h. ganz gleich nach welcher Klassenstufe, zum Abitur wollen (oder können) optimale Fördermöglichkeiten um den Übergang zu erleichtern. 2. Unsere Schüler organisieren ihren Lernprozess mit. Das heißt nach wie vor: Durch einen veränderten zeitlichen Ablauf des Schulalltages schaffen wir für den Schüler mehr Freiräume für mehr Selbstorganisation, Selbsttätigkeit und damit Selbstverwirklichung und Mitverantwortung.

14 Leitsätze 3. Unsere Schüler erhalten eine ihren individuellen Fähigkeiten entsprechende Förderung. Das heißt nach wie vor: Durch differenzierte Lernangebote ermöglichen wir jedem Schüler einen seinen Fähigkeiten entsprechenden höchstmöglichen Bildungsabschluss. Vor allem durch gezielte Förderung werden wir für leistungsstarke Schüler den problemlosen Übergang zu einer weiterführenden Bildungseinrichtung unterstützen. 4. Unsere Schüler erleben ihre Schule als Lern- und Lebensort. Das heißt nach wie vor: Die Beteiligung der Schüler auf allen Ebenen des schulischen Alltages schafft ein angenehmes Schulklima welches sinnorientiertes Lernen und ganzheitliches Arbeiten fördert. Durch starke Integration der Ganztagsangebote in das Schulleben erreichen wir eine größere Identifikation der Schüler mit ihrer Schule.

15 Leitsätze 5. Unsere Schüler erfahren Schule als Berufs- und Lebensorientierung. Das heißt nach wie vor: Die Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung an unserer Schule. Durch fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht wird der Komplexität der später relevanten Fachinhalte Rechnung getragen. Dies spiegelt sich in neuen Formen der Zusammenarbeit mit Unternehmen des Umfeldes wider. 6. Unsere Schüler wirken aktiv im öffentlichen Leben der Stadt Oederan und Umgebung mit. Das heißt nach wie vor: Durch Bildung von Netzwerken mit kommunalen und kulturellen Einrichtungen unter vielfältiger Einbeziehung der Eltern begreift sich unsere Schule als Bestandteil des öffentlichen Lebens der Stadt Oederan und Umgebung.

16 - Übergang weiterführende Schule Übergangsmöglichkeit zum allgemeinbildenden Gymnasium: - nach Klassenstufe 5, 6 (Deu, Ma, E besser 2,5; alle anderen Fächer besser 2,5) - nach Klassenstufe 7, 8, 9 (Deu, Ma, E besser 2,0; alle anderen Fächer besser 2,0) - nach Klassenstufe 10 (Deu, Ma, E besser 2,5; alle anderen Fächer besser 2,5 und Klasse 10 wiederholen) Übergangsmöglichkeit zum beruflichen Gymnasium nach Klassenstufe 10 (Deu, Ma, E, Ph, Ch, Bio mind. 3mal Note 2 und jedes übrige Fach mind. 3 und Gesamtdurchschnitt besser 2,5) Erwerb des Fachabiturs nach spezifischen Eingangsbedingungen in verschiedenen Bereichen (z.B. Wirtschaft, Sozialpädagogik, Technik)

17 - Fremdsprachenangebot Französisch --- Russisch Zeitlicher Ablauf: (bisher Fortgang ?) 2. Fremdsprache: ab Kl. 6 – 2. FS generell für alle (Frz oder Ru) ab 2. HJ Kl. 6 verschiedene Kompetenzstufen ab 2. HJ Kl. 6 Ausstieg in Härtefällen möglich ab Kl. 7 abschlussorient. Lehrgang und freiw. Fortsetzer späterer Einstieg nicht mehr möglich Wer keine zweite Fremdsprache lernt kann zu keinem Zeitpunkt mehr zum allgemeinbildenden Gymnasium wechseln!

18 - Rhythmisierung (zeitlicher Ablauf des Schultages) Die Schule ist von Uhr geöffnet. Tagesablauf: –Phase I Uhrselbständiges Lernen (Freiarbeit) –Phase II Uhrorganisiertes Lernen (2 Blöcke) –Phase III Uhrinteressenorientiertes Lernen Ganztagsangebote (Freizeitangebote) laufen vorwiegend in Phase III des Schultages als offene Angebote Testläufe (3. Jahr) GTA im 2. oder 3. Block des Unterrichtstages Lernförderprogramm MEMORY – Förderung selbständigen Lernens Besprechung der Wochenpläne in einer Teamstunde Angebot eines warmen Mittagessens Möglichkeit der Nutzung unserer Freizeitoase … dazu dann mehr …

19 - Kooperationsverträge Konstituierung einer paritätisch besetzten Kontaktgruppe –Koordinierung der Zusammenarbeit, Durchführung regelmäßiger Evaluationen Zusammenarbeit auf Fachschaftsebene –regelmäßiger Erfahrungsaustausch in einer Schnittstellen- AG (LehrerInnen der Klassen 4 und 5) –Unterstützung der Bildungsberatung ab Klasse 3 –Abstimmung zu Lern- und Arbeitstechniken Gemeinsame Gestaltung des Schullebens –Schulhaus u. –gelände Gestaltung, Nutzung –Gemeinsame Veranstaltungen, Arbeitsgemeinschaften … –Einrichtung einer Schülerbücherei –Schülerpatenschaften Zusammenarbeit der Fördervereine Grundschule - enge Kooperation mit beruflichem Gymnasium Freiberg

20 Vorteile unseres Schulkonzeptes (lt. konzeptionellem Denkansatz) 1.Die Kinder lernen in neuen Sozialformen selbständig und fächerübergreifend. 2.Möglichkeit des Erledigens der Hausaufgaben in der Schule. 3.Die Entscheidung zum Abitur kann ohne Druck erst dann erfolgen, wenn der Knoten wirklich geplatzt ist. 4.Keine längeren Fahrwege – Erhaltung des sozialen Umfeldes!!! 5.Intern gibt es keine Hauptschule mehr – d.h. binnen- differenziertes Arbeiten. 6.Klares Anknüpfen an die Lernkultur der Grundschule. (Gymnasien steigen eher konservativer ein als Grundschule aufgehört hat).

21 … das macht uns weiterhin aus: - Wir haben hatten ein sehr umfangreiches Ganztagsangebot: - Kochen/Backen - Musik/Tanz - Spaß am Ball - Solar-AG - Holzwürmer - Schülerfirma - Klöppeln - Ausbildung für Jugendblasorchester - Schach - Möglichkeit des betreuten Besuches der Freizeitoase im Nach- mittagsbereich - DeSign - Mountainbiking - Schülerzeitung - Streitschlichter - Schulsanitätsdienst - Gitarre - Schwarzlichttheater - Volleyball - Computerdetektive

22 - Angebote zur kontinuierlichen Verbesserung der schulischen Leistungen MEMORY in Klasse 5 Hausaufgabenbetreuung Förderunterricht LRS-Förderung durch ausgebildete Lehrerinnen für Kinder mit Lese- Rechtschreibschwäche Lernwerkstatt zur individuellen Förderung Teamstunden zur Lernkoordination und Durchführung spezieller Lehrgänge, z.B. Lernen lernen Spezielle Förderpläne für Übergangs- kinder von der Förderschule bestmögliche Betreuung von Integrationskindern Monatliche Elternsprechstunde mit allen Fachlehrern

23 Web-Nachrichten Oederan: Dr. Kost, … Die Schule hat seit dem einen schweren Weg hinter sich, weil sie fortlaufend gegen den Widerstand der Schulverwaltung und des Kultusministeriums etwas Neues probierte, von dem sie selbst überzeugt war. Sie ist die am weitesten pädagogisch fortgeschrittene neugegründete Gemeinschaftsschule in Sachsen, weil sie die im Schulversuch angelegten Freiräume tatsächlich genutzt hatte, weil ihr klar war, das längeres gemeinsames Lernen allein nicht viel bringt, dass es um neue Wege beim Lernen geht …

24


Herunterladen ppt "Fachtag Schulentwicklung im Ganztag Leipzig - 09. September 2011 Schulentwicklung zur Mittelschule Gemeinschaftsschule (und wieder zurück) von der im Ganztag."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen