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Flächenbrand in der Finanzbranche aus: magazin.de/extra/fotostrecken/0,2828,archiv,00.html magazin.de/extra/fotostrecken/0,2828,archiv,00.html.

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1 Flächenbrand in der Finanzbranche aus: magazin.de/extra/fotostrecken/0,2828,archiv,00.html magazin.de/extra/fotostrecken/0,2828,archiv,00.html (Stand ) und eigene Ergänzungen SWE – Oktober 2008

2 Nach der Blase ist vor der Blase Im Jahr 2000 fallen die durch Spekulation aufgetürmten Börsenkurse in sich zusammen. Die folgende Baisse hält bis 2003 an. Privatanleger fliehen aus Aktien. In den USA und anderen Ländern suchen sie die Immobilienmärkte, die schon seit einigen Jahren boomen, als vermeintlich sichere Häfen.

3 Irrationaler Überschwang Die US-Notenbank unter Alan Greenspan senkt den Leitzins radikal - im Juni 2003 bis auf 1,0 Prozent. Damit rettet sie die US-Wirtschaft vor dem Zusammenbruch, hilft aber gleichzeitig, die nächste Blase aufzupusten, diesmal auf dem Immobilienmarkt. Hauskäufer nutzen das billige Geld für Bauvorhaben. US-Verbraucher haben einen Anreiz, sich zusätzlich zu verschulden, weil sie nach Inflation weniger zurückzahlen müssen, als sie geliehen haben.

4 Bauboom In den Jahren 2000 bis 2006 entstehen so viele neue Häuser wie nie zuvor in den USA. Siedlungen wie hier in der Umgebung von Denver fressen sich weit ins Land hinein. Der Bestand an Häusern wächst schneller als die Bevölkerung. Trotzdem legen auch die Preise zu, 2005 und 2006 sogar mit zweistelligen Wachstumsraten. Ökonomen schätzen das Volumen der Hauspreisblase auf bis zu acht Billionen Dollar, etwa zwei Drittel der jährlichen US- Wirtschaftsleistung.

5 Mein Haus ist mein Geldautomat Weil ihr Immobilienvermögen ständig an Wert gewinnt, beleihen viele Familien ihre Häuser mit Hypotheken, sogenannten Home Equity Loans - selbst wenn sie den Kredit zum Kauf des Hauses bereits abbezahlt haben. Die privaten Haushalte haben eine negative Sparquote, ihr Verbrauch übersteigt also ihr Einkommen. Für die US-Wirtschaft ist die extreme Verschuldung zunächst gut, denn der Konsum treibt das Wachstum an.

6 Neue Märkte Neue Kreditformen, meist mit variablen Zinsen, verbreiten sich. Dank billiger Lockzinsen scheint das Geld auf der Strasse zu liegen. Gut ein Fünftel der 2005 und 2006 vergebenen Hypotheken-kredite zählt zum Subprime-Segment, geht also an Kunden, die als kreditunwürdig eingestuft werden. Doch parallel zu den Immobilien- preisen steigen auch die Zinsen. Dieses Paar aus der Nähe von Boston muss für sein Eigenheim monatlich 3000 Dollar zahlen, zu Anfang waren es 1700 Dollar.

7 Einer trage des anderen Last Investmentbanken machen aus den Hypotheken ein profitables Geschäft. Die Hypothekengeber verbriefen die Kredite, verkaufen also das Recht, die Schulden einzutreiben, weiter. Diese Mortgage Backed Securities (MBS) oder allgemeiner Asset Backed Securities (ABS) genannten Finanzprodukte werden wiederum zu grösseren Paketen, Collateralized Debt Obligations (CDO), verschnürt. Je höher das Ausfallrisiko der Kredite, desto höher ist auch die mögliche Rendite. Weil viele Verbindlichkeiten in einem Papier gebündelt werden, schätzen Banken und Ratingagenturen das Risiko aber meist als gering ein.

8 Erste Krisenzeichen Bereits Mitte 2006 wird deutlich, dass der Immobilienboom ein Ende hat. Häuser sind schwieriger zu verkaufen, Neubauten wie hier in Utah stehen monatelang leer. Im Herbst bekommen die Baufirmen die Krise zu spüren: Die Aufträge für neue Häuser nehmen ab, Umsätze und Gewinne brechen ein.

9 Wertezerfall Jüngsten Daten zufolge waren Häuser im Herbst 2007 US-weit 11,7 Prozent billiger als im Vorjahr. In manchen Regionen geht es noch schneller bergab, das Bild stammt aus dem vergleichweise wenig betroffenen Bundesstaat Vermont. Einen landesweiten Rückgang der Hauspreise hatte es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gegeben.

10 Aus der Traum Immer mehr Schuldner können ihre Kredite angesichts steigender Zinsen und fallender Hauspreise nicht mehr bedienen. Besonders Subprime-Hypotheken fallen seit dem Frühjahr reihenweise aus, aber auch Hausbesitzer mit höherer Bonität bekommen Probleme. In vielen Fällen ist das Haus plötzlich weniger wert als die Hypothek. Für die Betroffenen heisst das in der Regel: Ausziehen! Die Quote der Hausbesitzer ist auf das Niveau von 2003 gefallen.

11 Schieflage Im April 2007 muss die auf Subprime-Kredite spezialisierte Hypothekenbank New Century Financial Gläubigerschutz beantragen. Danach erwischt es etliche weitere Kreditgeber. Im August geht American Home Mortgage Pleite, obwohl das Institut wenig mit dem Subprime-Sektor zu tun hat. Auch Marktführer Countrywide bekommt Probleme und wird schliesslich von der Bank of America geschluckt. Selbst die halbstaatlichen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac geraten ins Trudeln

12 Verzockt Investoren, die auf Gewinne aus dem Eintreiben der Hypothekenschulden gehofft haben, müssen gewaltige Verluste hinnehmen. Die Investmentbank Bear Stearns (hier die Zentrale in New York) erklärt im Juli zwei Hedgefonds, die auf CDOs setzten, für wertlos. Es trifft aber nicht nur Hedgefonds. Auch in Deutschland vertriebene Publikumsfonds werden geschlossen, weil Initiatoren wie die WestLB oder Union Investment die ABS aus ihrem Portfolio nicht mehr verkaufen können.

13 Hütchenspiel Wo ist das Risiko? Faule Kredite aus dem US-Hypothekenmarkt tauchen an unerwarteter Stelle im Bankensystem auf. Ende Juli 2007 erschreckt die deutsche Mittelstandsbank IKB die Märkte, weil sie mit einer ausgelagerten Zweckgesellschaft voll auf Risiko gesetzt hatte und nun keinen Kredit von der Deutschen Bank mehr bekommt. Ähnliche Konstruktionen gibt es in mehreren Landesbanken. Der Freistaat Sachsen sieht sich wegen der Schieflage sogar zum Notverkauf der SachsenLB gezwungen. Geschäftsbanken verweisen auf ihr geringes Engagement im Subprime-Markt, müssen aber nach und nach Milliardenbeträge abschreiben.

14 Wochen der Wahrheit Mehrere Grossbanken mussten im Herbst 2007 und Winter 2008 teilweise zweistellige Milliardenbeträge ihrer Kreditpakete abschreiben. UBS und Merrill Lynch führte das in rote Zahlen. Die Chefs von Merrill, der Citigroup und Bear Stearns treten zurück. Mehrere Grossbanken retten sich mit teuer verzinsten Wandelanleihen, die sie an asiatische oder arabische Staatsfonds und andere Investoren verkaufen. Langfristig geben sie für das dringend benötigte Eigenkapital einen Teil der Kontrolle über die Bank auf. Bis Januar belaufen sich die Subprime- Abschreibungen auf 130 Milliarden Dollar. Die G7-Finanzminister rechnen mit einem Abschreibungsbedarf von 400 Milliarden, manche Ökonomen fürchten ein Billionen-Loch.

15 Schock für die Märkte Weltweit gehen die Börsen auf Talfahrt, der deutsche Leitindex Dax fällt im Januar von seinem gerade bei 8151 Punkten erreichten Rekordhoch bis unter 7200 Zähler. Im Vergleich zu den Kreditmärkten verläuft der Abschwung für die Aktienkurse aber moderat. Die Kurse treibt die Hoffnung auf eine...

16 Geldspritze Die Notenbanken mühen sich nach Kräften, die Liquidität der Märkte zu erhalten. Besonders die EZB unter Jean- Claude Trichet pumpte den Banken mehrfach kurzfristig Geld. Ben Bernanke liess die Federal Reserve Aktionsbereitschaft demonstrieren: Der Leitzins wurde seit September in ungewöhnlich großen Schritten um mehr als 2 Prozentpunkte gesenkt, ausserdem akzeptierte die Fed ABS als Sicherheit für neue Kredite an Grossbanken. Die EZB verzichtete auf eine wegen der Inflationsgefahr angekündigte Zinserhöhung im September.

17 Rettungsversuch US-Präsident George Bush und sein Finanzminister Henry Paulson präsentieren im Dezember 2007 ihren Plan "Hope Now", der die Welle von Zwangsversteigerungen bremsen soll. Variabel verzinste Hypotheken können ab 2008 auf dem jetzigen Zinssatz eingefroren werden, wenn die Kreditnehmer in Zahlungsnot geraten. Am Kern des Problems, den fallenden Hauspreisen, kann der Plan allerdings nichts ändern. Im Februar beschliesst der Kongress ein Konjunktur-programm über 160 Milliarden Dollar, größtenteils aus Steuererleichterungen. Auf das wenig wirksame Programm "Hope Now" folgt schnell der neue Plan "Project Lifeline" - ein Aufschub um 30 Tage für bedrohte Schuldner, der berühmte Strohhalm als Rettungsanker.

18 Teures Geld Die Krise wirkt sich auch auf den Devisenmarkt aus. Vor allem Hedgefonds suchen Liquidität, um die Lücken aus dem CDO-Geschäft zu stopfen. Sie lösen massenhaft die sogenannten Carry Trades auf, mit denen sie in den vergangenen Jahren in Niedrigzinsländern wie Japan Geld liehen, um es in Hochzinsländern wie Australien oder Neuseeland anzulegen. Der Yen wertet massiv auf, auch gegen den US-Dollar und den Euro. Das ist bitter für die japanische Exportindustrie, deren Produkte im Ausland teurer werden.

19 Terminator Banken werden schlagartig vorsichtig bis restriktiv in ihrer Kreditvergabe, weil sie Ausfälle fürchten und Risiken nicht mehr am Markt weiterreichen können. Selbst Hollywood muss bluten. Einem Zeitungsbericht zufolge platzt ein Milliardendeal von Goldman Sachs für das Studio Metro Goldwyn Mayer, der für die Verfilmung von "Der Hobbit" und des vierten Teils von "Terminator" (im Bild eine Maske aus dem dritten Teil) eingeplant war. Weltweit haben Unternehmen Schwierig- keiten, über kurzfristige Commercial Papers ihr Geschäft zu finanzieren - egal wie solide ihre Bilanzen sind.

20 Das nächste grosse Risiko Große Fusionen und Übernahmen werden auf Eis gelegt oder gelingen nur mit Mühe, wie der Verkauf der Daimler-Tochter Chrysler an die Private-Equity-Firma Cerberus. Besonders für Finanzinvestoren, die Übernahmen mit immer höherem Schuldenanteil finanziert haben, brechen wegen knapper Kredite saure Zeiten an. Etliche in diesem und dem vergangenen Jahr abgeschlossene Milliardengeschäfte stehen auf der Kippe. Hier ist das Ausfallrisiko noch größer als im US-Immobilienmarkt. Im Schatten der Subprime-Krise schreiben mehrere Banken im Winter Milliardenbeträge auch auf diese Leveraged Loans ab.

21 Der nächste Dominostein US-Kreditversicherer wie MBIA oder Ambac brauchen dringend Geld, weil sich die ehemaligen Monoliner nicht auf die Ausfallversicherung kommunaler Anleihen beschränkt und in den Markt für US-Hypotheken gewagt haben. Das Fatale daran - eine Ratingabstufung der Kreditversicherer würde zahllose von ihnen versicherte Anleihen ebenfalls treffen. Weitere Abstufungen der Bankportfolios wären die Folge.

22 Notverkauf Mitte März 2008 übernimmt JP Morgan Chase die US- Investmentbank Bear Stearns und verhindert auf diese Weise deren Zusammenbruch. Der Notverkauf wird tatkräftig von der US- Notenbank unterstützt, eine kurze Zwischenerholung an der Börse ist die Folge.

23 Neue Verluste Wenige Woche nach dem "Bear Stearns Bailout" meldet die US-Bank Wachovia einen Quartalsverlust von rund 400 Millionen Dollar. Bald wird klar, dass die Banken noch lange unter den milliardenschweren Abschreibungen leiden werden.

24 Milliardenlöcher Die US-Investmentbank Merrill Lynch schockt mit weiteren Abschreibungen von mehr als 6 Milliarden Dollar allein im ersten Quartal Die Citigroup weist kurz darauf einen Verlust für das erste Quartal in Höhe von 5 Milliarden Dollar aus.

25 Die Grössten wanken Die grössten Hypotheken- anbieter der USA, Fannie Mae und Freddie Mac, könnten einem Analystenpapier zufolge einen Kapitalbedarf von mehr als 70 Milliarden Dollar haben. Spätestens ab Juni wird es vielen Anlegern wieder mulmig, viele ziehen ihr Geld ab, die Börsen wanken erneut.

26 Kollaps Die private Hypotheken- und Bausparbank IndiyMac wird von den Aufsichtsbehörden geschlossen. Es ist die bisher zweitgrösste Bankenpleite in der US-Geschichte.

27 Nothilfe Die Aktien der Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac gehen in den Sturzflug über. Fed-Chef Bernanke sowie die US-Regierung weiten den Kreditrahmen für die Institute aus. Anfang September 2008 werden die beiden Immobilienfinanzierer unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt.

28 Ende der Investmentbanken Nachdem verschiedene Rettungsversuche gescheitert sind und sich auch kein Käufer gefunden hat, wird die traditionsreiche US- Investmentbank Lehman Brothers Mitte September unter Gläubigerschutz gestellt - die Regierung entscheidet sich gegen eine Rettung, um ein Zeichen für mehr Risikobewusstsein zu setzen. Der Ausfall von Lehman als Gegenpartei löst weltweit neue Milliardenabschrei- bungen aus. Merrill Lynch verkauft sich nach Bear-Stearns-Vorbild an die Bank of America. Die verbliebenen beiden grossen Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley geben kurz darauf ihren unregulierten Status auf und unterstellen sich als normale Geschäftsbanken der Fed.

29 Schlag auf Schlag Nach Fannie, Freddie, Lehman und Merrill droht innerhalb einer Woche auch der größte Versicherungskonzern der Welt zu verschwinden. Die Fed gewährt der American International Group (AIG) in höchster Not einen 85-Milliarden-Dollar-Kredit, weil sich keine private Lösung abzeichnet und die Ratingagenturen bereits die Kreditwürdigkeit abstufen. Im Gegenzug übernimmt der Staat die Mehrheit der Anteile und stellt die AIG unter seine Kontrolle. Eine Pleite hätte unkalkulierbare Folgen für den Finanzmarkt, weil AIG auch Kreditrisiken versichert.

30 Big Bailout Am 18. September tritt Finanzminister Henry Paulson (M.) mit Fed-Gouverneur Bernanke vor die Presse. Der Staat plant ein 700 Milliarden Dollar schweres Rettungspaket, um Banken ihre faulen Kredite abzunehmen und die Abwärtsspirale der Märkte zu stoppen.

31 Weltweiter Börsencrash: Schimpfen, jammern, heulen Aktienhändler in der Wall Street: Der weltweite Absturz der Kurse begann am Montag an der Wall Street, nachdem das US-Repräsentantenhaus das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket abgelehnt hatte. Der Dow Jones erlitt den höchsten Tagesverlust in seiner Geschichte. Börsen weltweit folgen ….

32 Neue Regeln: Wie die EU die Banken an die Kette nimmt Ursachenbekämpfung: Banken sollen beim Verkauf verbriefter Kredite künftig fünf Prozent des Risikos in den eigenen Büchern behalten, schlägt die EU-Kommission vor. Firmen, die in die Wertpapiere investieren, dürfen ihre Anlageentscheidung erst nach umfassender Abwägung treffen. Faule Hauskredite gelten als Wurzel der Bankenkrise Weitere Massnahmen u.a.: -Bessere Bankenaufsicht - Kreditbeschränkungen - besserer Schutz für Sparer - Regeln für Ratingagenturen

33 Al Gusto: Wie EU-Regierungen retten, was zu retten ist Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatte zu Beginn der neuen Krisenrunde seinen Landsleuten zugerufen: "Kein Sparer wird um einen einzigen angelegten Euro fürchten müssen." Damit hatte er zumindest rhetorisch die französische Einlagensicherung ad infinitum ausgeweitet, die auch ohne Krise bis zu Euro sichert. Andere EU-Staaten folgen mit ähnlichen Schritten.

34 Dax: Die schwärzesten Börsentage seit 1987 (I) Am Freitag, 10. Oktober 2008 stürzte der Dax zeitweise um 10,7 Prozent ab. Das war mehr als die Kursverluste am "Schwarzen Freitag" Seinen bisher grössten Absturz um 13 Prozent verzeichnete der Dax dagegen im Oktober 1989.

35 Dax: Die schwärzesten Börsentage seit 1987 (II) Blick zurück:... der "Schwarze Donnerstag" am 14. Oktober 1929 sowie der "Schwarze Freitag" am Tag darauf, als der Dow Jones jeweils um rund 12 Prozent abstürzte, löste auch in der realen Wirtschaft ein Beben aus. Es folgte eine jahrelange Weltwirtschaftskrise. Bis 1932 verlor der Dow 90 Prozent an Wert und erreichte erst im Jahr 1954 den Punktestand von 1929.

36 Pleiten verhindern (I) Pleiten verhindern: Die G7-Staaten verpflichten sich, Banken und Versicherungen vor einem Zusammenbruch zu schützen (im Bild die Londoner City). Die einzelnen Regierungen entscheiden, welche Banken wichtig genug sind, um gestützt zu werden ….

37 Pleiten verhindern (II) Misstrauen beseitigen: Die Staaten wollen den Geldfluss zwischen den großen Banken wieder in Schwung bringen. Momentan horten die Institute ihr Geld. Kapital geben: Notfalls wollen die Staaten selbst Eigenkapital für die Geldinstitute bereitstellen und so zumindest eine Zeit lang Miteigentümer werden. Sparer schützen: Die Garantie- und Einlagensicherungssysteme der einzelnen Staaten werden so gestaltet, dass das Geld der Sparer sicher ist. So wollen die G7-Staaten einen Ansturm auf die Einlagen verhindern.

38 Pleiten verhindern (III) Bilanzregeln lockern: Kurzfristige Wertverluste von verbrieften Forderungen müssen nicht mehr sofort zu Abschreibungen führen. Derzeit tendiert vor allem der Wert von verbrieften Immobilienkrediten gegen Null, weil Hauspreise in den USA sinken und Zahlungsausfälle zunehmen. Dabei ist wahrscheinlich, dass viele Forderungen langfristig keinesfalls wertlos sind. Im Bankbuch sollen die Forderungen künftig nur so sehr abgewertet werden, wie Zahlungs- ausfälle wahrscheinlich sind.

39 Und in der Schweiz?

40 Der Fall Wie die UBS in den Strudel der Finanzkrise geriet über 40 Mrd. CHF Abschreibungen … SF SF1 Online Video – 50 min. Kursentwicklung und gehandelte Volumina UBS N (letzte 3 Jahre)

41 Staatshilfe für die Finanzbranche Die UBS kann Problempapiere von 60 Mrd. Dollar an die Nationalbank auslagern. Der Bund schiesst 6 Mrd. Fr. in die UBS ein. Wie bereits in anderen Ländern sollen auch in der Schweiz Sparer besser geschützt werden. In der Wintersession soll das Parlament über die Erhöhung der geschützten Einlagen beschliessen, später über eine grundsätzliche Revision. Heute sind die Spareinlagen in der Schweiz bis zu Franken pro Kunde gesichert. Dafür bürgen nicht der Staat, sondern die Banken. Sie müssen dafür Mittel von maximal vier Milliarden Franken (Systemgrenze) bereithalten

42 Chronologie Auf der Homepage von DRS 1: folgen/ chronologie-eines-giftigen-geschaefts.html


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