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Schulreife oder Schulfähigkeit Was ist darunter zu verstehen? Seite 1Kriterien für die Feststellung der Schulfähigkeit Iselin – Schule Rosenfeld.

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Präsentation zum Thema: "Schulreife oder Schulfähigkeit Was ist darunter zu verstehen? Seite 1Kriterien für die Feststellung der Schulfähigkeit Iselin – Schule Rosenfeld."—  Präsentation transkript:

1 Schulreife oder Schulfähigkeit Was ist darunter zu verstehen? Seite 1Kriterien für die Feststellung der Schulfähigkeit Iselin – Schule Rosenfeld

2 Flexibilität beim Einschulungsalter Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 2 Iselin – Schule Rosenfeld Eingeschult werden im kommenden Schuljahr 2012/13 Kinder, die am 30. September 2012 das 6. Lebensjahr vollendet haben... bis zum 30. Juni des Folgejahres das 6. Lebensjahr vollendet haben. Voraussetzung ist die Schulfähigkeit des Kindes, die nach wie vor vom Schulleiter – ggf. unter Beiziehung von Gutachten von Sachverständigen – festgestellt wird.

3 Elementares Wissen / Fachliche Kompetenzen Gesundheitliche Voraussetzungen MotorikWahrnehmung Personale / Soziale Kompetenzen Umgang mit Aufgaben Kriterien für die Feststellung der Schulfähigkeit Schul- fähigkeit Iselin – Schule Rosenfeld Seite 3

4 Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 4 1. Motorik GrobmotorikDas Kind......ahmt Bewegungen nach...kleidet sich selbstständig an und zieht sich aus...steigt Treppen sicher...balanciert...fängt einen Ball...hüpft mehrmals auf einem Bein FeinmotorikDas Kind......greift kleine Gegenstände sicher...schneidet einfache Formen aus...hält einen Stift korrekt und malt damit genau aus...fährt mit dem Stift Linien und einfache Figuren nach Bereiche:Fähigkeiten Iselin – Schule Rosenfeld

5 2. Wahrnehmung Bereiche: Visuelle WahrnehmungDas Kind......unterscheidet Formen und Farben...erkennt Gegenstände wieder...ordnet Gegenstände nach Merkmalen ( Form, Farbe...) Auditive WahrnehmungDas Kind......erkennt und ortet Geräusche seiner Umwelt...nimmt mündliche Anweisungen auf und setzt sie um...unterscheidet laut-leise, hell-dunkel bei Stimme und Tönen...singt einfache Melodien nach...klatscht Rhythmen nach Fähigkeiten Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 5

6 2. Wahrnehmung Bereiche:Fähigkeiten Taktile WahrnehmungDas Kind......ertastet Formen und Materialien Orientierung im RaumDas Kind......findet Räume in seiner vertrauten Umgebung wieder...unterscheidet Raumlagen (oben, unten, vorn, hinten...) Iselin – Schule Rosenfeld 3. Personale / Soziale Kompetenzen Bereiche:Fähigkeiten Das Kind......nimmt die eigene Befindlichkeit wahr und teilt sie mit...nimmt die Befindlichkeit anderer wahr und reagiert darauf...kann zu anderen verbal Kontakt aufnehmen...nimmt Kontaktangebote anderer an Kommunikation Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 6

7 3. Personale / Soziale Kompetenzen Bereiche:Fähigkeiten Das Kind......hält Regeln ein...geht Kompromisse ein...schiebt Bedürfnisse auf...hilft und nimmt Hilfe an...löst Konflikte gewaltfrei Kooperation Das Kind......geht offen an neue Dinge heran...trennt sich vorübergehend von Bezugspersonen...beschäftigt sich für eine Zeit alleine...akzeptiert Lob und Kritik und erträgt Enttäuschungen...erträgt die Ablehnung von Wünschen Selbstständigkeit Das Kind......zeigt Empfindungen wie Staunen, Trauer, Freude, Ärger und benennt Gründe dafür...geht mit Leistungsanforderungen positiv um...besitzt ein positives aber nicht übersteigertes Selbstwertgefühl Emotionalität Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 7

8 4. Umgang mit Aufgaben Bereiche:Fähigkeiten Spiel – und Lernverhalten / Konzentration Das Kind......lässt sich auf vorgegebene Spiele ein...arbeitet ausdauernd und zielstrebig...strengt sich an, Aufgaben zu bewältigen...führt Aufgaben ohne ständiges Feedback aus...wendet sich über einen angemessenen Zeitraum vorgegebenen Tätigkeiten zu...ist durch Rückschläge nicht sofort entmutigt...bemüht sich bei der Ausführung seiner Aufgaben um Qualität...probiert Neues aus, ist lernbegierig Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 8

9 5. Elementares Wissen / fachliche Kompetenzen Bereich: Sprache AspekteFähigkeiten a) Sprechfähigkeit Artikulationsfähigkeit Sprachfluss b) Gesprächsfähigkeit Sprechen Zuhören Das Kind......spricht Wörter und Sätze deutlich aus...spricht in längeren Erzähleinheiten (2-3 zusammenhängende Sätze) Das Kind......übernimmt die Sprecherrolle (einen Gesprächsbeitrag bewusst leisten, sich beim Sprechen anderen zuwenden)...übernimmt die Zuhörerrolle (andere ausreden lassen, auf Beiträge angemessen reagieren) Mögliche Übungsformen / Übungssituationen Kindern immer die korrekte Form vorsprechen Kinder erzählen lassen zu Geschichten, Erlebnissen, Bilderbüchern Kinder erzählen lassen im Morgenkreis, im Gesprächskreis, im Zweiergespräch Gefühle ausdrücken (Trauer, Aggression, Freude...) Sprechweisen imitieren Gedichte vortragen Kinder in Gespräche einbinden Vorbildfunktion als Erwachsener bewusst einsetzen Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 9

10 5. Elementares Wissen / fachliche Kompetenzen Bereich: Sprache AspekteFähigkeiten c) Sprachfähigkeit Wortschatz Grammatik Satzbau Das Kind......baut einen differenzierten Wortschatz auf ( z.B. Namen für Dinge der Umwelt, Körperteile, einfache abstrakte Begriffe)...spricht über sich in der Ich-Form...erzählt eine kurze Geschichte treffend...erfindet und erzählt Phantasiegeschichten Das Kind......wendet richtig grammatikalische Grundregeln an: (Pluralform, Vergangenheitsform, Verb-Zweitstellung, Verbindung von Hauptsätzen mit Nebensätzen)...erweitert den Satzbau Mögliche Übungsformen / Übungssituationen Geschichten erzählen lassen Bilder beschreiben lassen Gemeinsames Betrachten von Bilderbüchern und dazu erzählen lassen Wörter sammeln Wörter erklären lassen Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 10

11 5. Elementares Wissen / fachliche Kompetenzen Bereich: Sprache AspekteFähigkeiten d) Phonologische Bewusstheit Gliederungsfähigkeit Identifizierung Das Kind......gliedert Wörter in Silben...verbindet Silben Das Kind......ergänzt in einfachen Kinderreimen Reimwörter Mögliche Übungsformen / Übungssituationen Mit Händeklatschen vorgesprochene Wörter in Silben untergliedern (Fe-der-ball) Vorgesprochene Wortpaare auf Klangähnlichkeiten prüfen (Kind - Wind) Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 11

12 5. Elementares Wissen / fachliche Kompetenzen Bereich: Sprache AspekteFähigkeiten e) Begegnung mit Symbolen u. Schrift Symbolverständnis Konzept von Schriftkultur Literaturbegegnung Textverständnis Das Kind......leitet aus Verkehrszeichen Handlungen ab...kennt gebräuchliche Symbole und Piktogramme...erfindet selbst Symbole...versteht Symbole im Alltag...interessiert sich für Buchstaben...hat Interesse am Umgang mit Büchern...entwickelt erstes Textverständnis Mögliche Übungsformen / Übungssituationen Aufmerksam machen auf Piktogramme, (Verkehrs-) Schilder, Symbole, Werbung in der Umgebung (Ausflüge nutzen) Vorlesen Über Vorgelesenes sprechen Über Gehörtes sprechen Über ein gemeinsam betrachtetes Video sprechen Bücher vorstellen Lieblingsbücher mitbringen lassen / vorstellen lassen Namen aufschreiben (in Druckbuchstaben) Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 12

13 5. Elementares Wissen / fachliche Kompetenzen Bereich: Sprache AspekteFähigkeiten f) Schriftgebrauch Formwiedergabe Inhaltliche Dimension der Schrift Das Kind......gibt Formen richtig wieder...schreibt erste "Kritzelbriefe"..."schreibt" seinen Namen (malt nach) Mögliche Übungsformen / Übungssituationen Zeichen, Symbole, Buchstaben kopieren Kinder ermuntern, Merkzettel und kleine Notizen zu "verfassen" Schrift vor Kindern entstehen lassen Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 13

14 5. Elementares Wissen / fachliche Kompetenzen Bereich: Mathematik AspekteFähigkeiten a) Mengen u. Zahlen Wissen über Zahlen Vergleichen Klassifizieren Nach Merkmalen ordnen Mengen vergleichen Das Kind......kennt verschiedene Verwendungssituationen von Zahlen (Alter, Hausnummer, Telefon...)...bestimmt Objekte: Was ist größer, kleiner, dicker, dünner, höher, niedriger... ? Wo sind die meisten, die wenigsten?...sucht nach angegebenen Merkmalen Gegenstände heraus und bestimmt Übereinstimmungen bzw. Unterschiede: Was ist rot, groß, ein blauer Baustein...? Was ist rot und groß? Formen und Flächen unterscheiden: eckig, rund......bringt ansatzweise Gegenstände nach bestimmten Merkmalen in eine Reihenfolge: Ordnen nach Farbe, Form, Größe, Oberflächenbeschaffenheit......kann einen Gegenstand in eine vorhandene Reihenfolge einordnen...erkennt, dass die Quantität unverändert bleibt, wenn die Form oder die räumliche Anordnung verändert wird Mögliche Übungsformen / Übungssituationen Übung in Alltagssituationen Zahlen im Gruppenraum oder im Kindergartengelände suchen Beim Aufräumen, beim Heraussuchen, beim Spielen... Zuordnungen beim Tischdecken, beim Aufstellen der Stühle für den Gesprächskreis. Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 14

15 Beispiel 1

16 Beispiel 2

17 5. Elementares Wissen / fachliche Kompetenzen Bereich: Mathematik AspekteFähigkeiten b) Zählfertigkeit Zählen Mengenerfassung Das Kind......beherrscht die Zahlwortreihe bis 12...kann sagen, welche Zahl im Zahlenraum bis 10 größer/kleiner ist...ermittelt Anzahlen bis 10, erfasst Anzahlen bis 5 simultan und gibt das entsprechende Zahlwort an Mögliche Übungsformen / Übungssituationen Übungen in Alltagssituationen: Bestimmte Mengen holen, Tisch decken... Strukturierte Übungen bzw. angeleitete Spielsituationen: Zahlen ergänzen Mit Zahlenkarten umgehen - Zahlenkarten an der richtigen Position einordnen Zahlenbilder malen (z.B. Bild mit immer 5 Objekten) Domino, Anlegedreiecke, Zahlen-Lotto, Würfelspiele Bildaufgaben Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 15

18 5. Elementares Wissen / fachliche Kompetenzen Bereich: Mathematik AspekteFähigkeiten c) Lage – Raum – Beziehungen d) Zeitorientierung Das Kind......orientiert sich im Raum und benennt Raumlagen : Vor - hinter - neben - über - auf - unter...verfügt über erste Erfahrungen mit der Zeit (Jahreszeiten, Monate, Wochen, Tage, heute, gestern, morgen...) Mögliche Übungsformen / Übungssituationen Übungen in Alltagssituationen: Kreisspiele Tisch decken Mit verbundenen Augen gehen, Richtungshinweise beachten Strukturierte Übungen: Gegenstände nach Hinweisen anordnen Geometrische Muster fortsetzen Iselin – Schule Rosenfeld Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 16

19 Einschulung Kriterien für die Feststellung der SchulfähigkeitSeite 17


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