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Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 1 Portfolio in der Lehrerbildung Einführung / Anleitung Werdegang Bilanz und Perspektiven Orientierung.

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Präsentation zum Thema: "Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 1 Portfolio in der Lehrerbildung Einführung / Anleitung Werdegang Bilanz und Perspektiven Orientierung."—  Präsentation transkript:

1 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 1 Portfolio in der Lehrerbildung Einführung / Anleitung Werdegang Bilanz und Perspektiven Orientierung

2 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 2 Wenn man über etwas spricht oder schreibt, sieht man, dass man mehr weiß, als man dachte. Jean Paul

3 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 3 Zur Aufweckung des in jedem Menschen schlafenden Systems ist das Schreiben vortrefflich, und jeder, der je geschrieben hat, wird gefunden haben, dass Schreiben immer etwas erweckt, was man vorher nicht deutlich erkennte, ob es gleich in uns lag. G. Chr. Lichtenberg

4 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 4 Einführung / Anleitungrechtlicher Hintergrund Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG) / § 41 (3) Die Lehrkraft im Vorbereitungsdienst dokumentiert in ihrem Portfolio den Lernprozess sowie die Teilnahme an den Modulen und deren Bewertung. Umsetzungsverordnung (UVO) / § 43 Dieses Portfolio enthält die Leistungsnachweise und Belege über durchgeführte Veranstaltungen nach § 41 Abs. 1 Nr. 1 und 2 und eine Darstellung über Veranstaltungen nach § 41 Abs. 1 Nr. 8.

5 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 5 Einführung / AnleitungFunktion des Portfolios Das Portfolio kann genutzt werden als Instrument zur Vergegenwärtigung Ihres bisherigen (beruflichen) Werdegangs. dokumentiert sämtliche Kompetenzen, die Sie im Laufe Ihres Vorbereitungsdienstes erwerben. ermöglicht Ihnen die gezielte Reflexion und Evaluation Ihres Lernprozesses. nimmt in diesem Zusammenhang nicht nur Ergebnisse und Produkte von Lernprozessen in den Blick, sondern auch diese Prozesse selbst.

6 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 6 Einführung / AnleitungFunktion des Portfolios dient der Reflexion und Klärung der eigenen Lehrerrolle. leitet an zur gezielten Auseinandersetzung mit den klassischen Handlungs- / Arbeitsfeldern einer Lehrkraft. kann Ihnen die Auswertung Ihres eigenen Unterricht erleichtern. bietet Ihnen eine solide Grundlage für die bewusste Planung und Steuerung Ihrer Lernprozesse. bildet eine flexible Basis für den Kommunikationsprozess zwischen Ihnen und Ihren Ausbilderinnen und Ausbildern. ist die Grundlage für Beratungs- und Zielvereinbarungsgespräche mit Ihrer beratenden Ausbilderin / Ihrem beratenden Ausbilder.

7 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 7 Einführung / AnleitungFunktion des Portfolios dient der inhaltlichen Beschreibung und schriftlichen Fixierung von Zielvereinbarungen für einzelne Abschnitte Ihrer Ausbildung. erlaubt eine systematische und zielgerichtete Betreuung während der Ausbildungszeit. leitet an zu Kooperation und Teamentwicklung. ist eine Möglichkeit die Ausbildungsangebote des Studienseminars zu evaluieren / Erwartungen an die Ausbildung zu formulieren. kann in Ergänzung zu klassischen Bewerbungsunterlagen genutzt werden (u.a. Bewerbungsgespräche, schulbezogene Stellenausschreibungen). … vgl. dazu u.a. auch: Hessisches Kultusministerium – Amt für Lehrerbildung (Hrsg.): Selbstorganisierte Lernprozesse systematisch planen und steuern – Das FIT-Portfoliokonzept, Frankfurt am Main 2005 Meissner, Margit: Das Portfolio in der II. Phase der Lehrerausbildung: Zur Professionalisierung durch selbstgesteuertes Lernen in: SEMINAR-Lehrerbildung und Schule 2/2003 Standard, Modul, Portfolio-Neue Schlüsselwörter für die Lehrerbildung, Hohengehren 2003

8 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 8 Einführung / AnleitungStruktur des Portfolios Lernprozessportfolio – In diesem Teil dokumentieren Sie Ihre persönliche Lernentwicklung. Sie halten bedeutsame Beobachtungen fest, notieren wichtige Erfahrungen, die Sie bei Ihrer Arbeit gesammelt haben, stellen Reflexionen darüber an und setzen sich Ziele für Ihre weitere Ausbildung. Dieser Teil des Portfolios wird nicht bewertet. Ausbildungsportfolio – In diesem Teil sammeln Sie die Nachweise über die von Ihnen belegten Module und die entsprechenden Bewertungen. Dieser Teil des Portfolios ist bei der Meldung zur Zweiten Staatsprüfung vorzulegen. Anhang / Nachweisteil – Hier können Sie Fortbildungsnachweise, Zertifikate, besonders gelungene Arbeitsergebnisse – so genannte best works – u.a. beifügen.

9 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 9 Einführung / Anleitungzur Arbeit mit dem Portfolio Das hier vorgestellte Lernprozessportfolio soll Ihnen als Orientierung dienen. Es will helfen, den Prozess der Selbstreflexion anzustoßen. Selbstverständlich kann / soll Ihr Lernprozessportfolio modifiziert, ergänzt und auf Ihre persönliche Situation angepasst werden. Teile Ihres Lernprozessportfolios dienen ausschließlich Ihrer persönlichen Reflexion und sind nicht für Dritte gedacht, es sei denn, Sie bieten anderen Personen Einblicke an.

10 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 10 Einführung / Anleitung zur Arbeit mit dem Portfolio Andere Teile wiederum dienen der gemeinsamen Reflexion oder sind Grundlage für Gespräche mit Ihrer beratenden Ausbilderin / Ihrem beratenden Ausbilder. Das gilt auch für Ihr Ausbildungssportfolio. Öffentliche Teile sind mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnet. Wenn Sie dieses Symbol sehen, bedeutet das, dass Sie etwas in Ihr Portfolio schreiben sollen. Dieses Symbol verweist auf erläuternde Texte, Tipps und Arbeitshilfen zum Schreiben.

11 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 11 Einführung / Anleitung zur Arbeit mit dem Portfolio Es empfiehlt sich ein Loseblattsammlung. Gestalten Sie Ihr Lernprozessportfolio nach Ihren eigenen Vorstellungen (ggf. mit Fotos, Bildern, Ideen, Skizzen, Mind-Maps, etc.). Gestalten Sie zu Beginn ein Deckblatt für Ihr Portfolio. Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf.

12 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 12 WerdegangZusammentragen von Daten / Fakten Dieser Abschnitt möchte Sie anregen, Daten und Fakten zu Ihrem bisherigen Werdegang in chronologischer Reihenfolge zusammenzustellen. Es geht dabei um: - Persönliche Daten - Stationen Ihrer schulischen Bildung - Stationen Ihrer beruflichen Bildung - evtl. Berufstätigkeit - Tätigkeiten ohne direkten Berufsbezug (z.B. ehrenamtliche oder freiwillige Arbeit > Kinder- und Jugendarbeit, Sportverein, Rotes Kreuz, … aber auch > Auslandsaufenthalte, soziales Jahr, Militär- / Zivildienst etc.)

13 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 13 Werdegang Zusammentragen von Daten / Fakten Sie dokumentieren möglichst lückenlos Ihre Biografie mit Blick auf Bildung, ggf. Beruf und außerberufliche Tätigkeiten. Sie werden sich in diesem Zusammenhang bewusst, dass Sie über eine Vielzahl von Fähigkeiten und Kompetenzen verfügen. Diese bilden die Grundlage für weitere Entwicklungsschritte in Bildung und Beruf. Die Zusammenstellung von Daten, Fakten und Nachweisen können Sie für eine spätere Bewerbung nutzen.

14 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 14 WerdegangZusammentragen von Daten / Fakten Listen Sie nun Stationen Ihres Werdegangs und die in diesem Zusammenhang erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen auf. Zu bestimmten Stationen lassen sich Nachweise (Zeugnisse, Zertifikate, Bestätigungen / Referenzen u.ä.) zuordnen. Die Nachweise als solche legen Sie unter der Rubrik Nachweise ab (vgl. Struktur des Portfolios)

15 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 15 WerdegangKompetenzen / Prägungen / Konsequenzen Sie haben die Stationen Ihres schulischen, beruflichen und außerberuflichen Werdegangs festgehalten und sich Klarheit über Ihre dabei erworbenen Fähigkeiten / Kompetenzen verschafft. Sie haben sich in Erinnerung gerufen, wer und was Sie besonders geprägt hat. Ihre erworbenen Fähigkeiten / Kompetenzen und Ihre ganz persönlichen Prägungen bilden das Fundament für Ihre Tätigkeit im Arbeitsfeld Schule und für Ihre weitere Ausbildung. Versuchen Sie nun eine Beurteilung und Gewichtung unter der Prämisse, ob und inwieweit Ihnen Ihre erworbenen Fähigkeiten, Kompetenzen, Prägungen für Ihre Arbeit in der Schule bedeutsam / hilfreich erscheinen.

16 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 16 Orientierung Sie stehen am Beginn Ihrer Tätigkeit in dem für Sie (mehr oder weniger) neuen Arbeitsfeld Schule. Aus Ihrer Vergangenheit (u.a. schulische und berufliche Bildung, andere Tätigkeitsfelder) bringen Sie vielfältige Fähigkeit, Kompetenzen, Prägungen und Haltungen mit. Diese gilt es nun in Beziehung zu setzen zu Ihrer jetzt beginnenden Tätigkeit als Lehrkraft.

17 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 17 OrientierungSelbstportrait Im Folgenden gilt es, das Lehrerbild aufzuarbeiten, das Sie während Ihrer Schulzeit entwickelt und im Laufe Ihres Lebens zunehmend verinnerlicht haben. Auf der Basis einer möglichst genauen Analyse dieses Lehrerbildes können Sie Ihre eigene Rolle, die Sie als Lehrkraft künftig einnehmen wollen, bewusst definieren.

18 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 18 OrientierungArbeitsplatzanalyse Der Arbeitsplatz Schule ist für Sie sicherlich in vielerlei Hinsicht Neuland. Im Folgenden gilt es eine Arbeitsplatzanalyse vorzunehmen und sich einen Überblick zu verschaffen über - die Gegebenheiten an Ihrer Schule (u.a. Gebäude, Räume, Ausstattung) - die alltägliche Arbeit einer Lehrkraft - die Unterrichtsgestaltung / Unterrichtsformen - die spezifische Situation einzelner Kinder - das Schulprogramm und seine Wirkungen auf das Schulleben.

19 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 19 OrientierungArbeitstheorie Das Portfolio ist in dieser frühen Phase der Ausbildung ein geeignetes Mittel, die Vorstellungen, die Sie von Ihrer beruflichen Tätigkeit haben, mit Ihrem pädagogischen Leitbild und Ihrem Selbstkonzept in Einklang zu bringen. Sie formulieren nunmehr eine eigene Arbeitstheorie. Diese werden Sie künftig weiter entwickeln und abgleichen – u.a. mit den Standards für die Lehrerbildung (KMK-Standards / 2004)

20 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 20 OrientierungLernpartner Ihr Lernprozessportfolio ist ein Instrument der Selbstreflexion und Selbststeuerung. Bei aller Bedeutsamkeit von Selbstreflexion, dem Niederlegen eigener Einsichten, ist es hilfreich und notwendig, die eigene Wahrnehmung mit der Wahrnehmung anderer abzugleichen, die Selbsteinschätzung zur Diskussion zu stellen und sich kollegialen Rat einzuholen.

21 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 21 OrientierungLernpartner Eine Lernpartnerin / ein Lernpartner ist hierbei von besonderer Bedeutung. Sie / er ist eine Person (LiV) Ihres Vertrauens. Mit Ihrer Lernpartnerin / Ihrem Lernpartner treffen Sie sich über den gesamten Zeitraum Ihrer Ausbildung hinweg regelmäßig zu festgesetzten Zeiten, um Ihre Ausbildung, Erfahrungen und Ziele zu besprechen. Der Lernvertrag kann Sie dabei unterstützen.

22 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 22 OrientierungLernpartner Darüber hinaus stehen Ihnen jederzeit die Ausbilderinnen und Ausbilder des Studienseminars – besonders jedoch Ihre beratende Ausbilderin / Ihr beratender Ausbilder – zur Verfügung, um Ihre persönlichen Erfahrungen professionell angehen zu können. Vielleicht haben Sie konkrete Wünsche an Ihre Ausbilderinnen / Ausbilder? Vielleicht benötigen Sie Tipps, Anregungen, Ratschläge, …?

23 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 23 OrientierungErfahrungen bündeln Seit einigen Wochen sind Sie nunmehr an Ihrer Ausbildungsschule tätig. Sie haben sich in das Arbeitsfeld Schule eingearbeitet – eine erste Orientierung ist erfolgt. Auf der Grundlage Ihrer Erkundungen, Beobachtungen und Reflexionen halten Sie nun in einem zusammenfassenden Text fest, wie Sie sich künftig an Ihrer Schule verorten wollen, welche Rolle Sie künftig einnehmen möchten, in welchen Belangen Sie sich künftig engagieren möchten…

24 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 24 Bilanz und Perspektiven Nach einzelnen Abschnitten Ihres Referendariats überdenken Sie jeweils Ihren bisherigen Ausbildungsverlauf. Sie halten Rückschau auf bereits Erreichtes und Sie richten den Blick auf Aufgaben, die Sie sich vornehmen, auf Dinge, an denen Sie künftig arbeiten wollen. Dabei orientieren Sie sich zunehmend an den Standards für die Lehrerbildung (KMK-Standards / 2004)

25 Portfolio-Team am Studienseminar Rüsselheim -Alfter/Seidel- 25 Bilanz und Perspektiven Mit Ihrer Lernpartnerin / Ihrem Lernpartner sprechen Sie über Ihre Zielsetzungen. In einem so genannten Zielvereinbarungsgespräch tauschen Sie sich dann mit Ihrer beratenden Ausbilderin / Ihrem beratenden Ausbilder über Ihre Zielsetzungen aus. Gemeinsam verständigen Sie sich auf Ihre nächsten Berufs- und Persönlichkeitsziele. Diese halten Sie schriftlich auf einem Zielvereinbarungs- Bogen fest. In den Zielvereinbarungsgesprächen können auch Fragen der Modulwahl erörtert werden.


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