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Gesunde Arbeitsplätze Ein Gewinn für alle Eine europäische Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung.

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Präsentation zum Thema: "Gesunde Arbeitsplätze Ein Gewinn für alle Eine europäische Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung."—  Präsentation transkript:

1 Gesunde Arbeitsplätze Ein Gewinn für alle Eine europäische Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung

2 Kontext der Kampagne (1) 205 Millionen Beschäftigte in Europa tödliche Unfälle aufgrund von arbeitsbedingten Unfällen und Erkrankungen in der EU-27, darunter: ► tödliche Unfälle aufgrund von arbeitsbedingten Erkrankungen  tödliche Unfälle aufgrund von Gefahrstoffen bei der Arbeit (einschließlich Asbest) ►7 460 tödliche Unfälle aufgrund von Arbeitsunfällen Die in dieser Präsentation genannten Zahlen stammen aus unserer Zusammenfassung der Kampagne:

3 Kontext der Kampagne (2) Alle 3,5 Minuten stirbt in der EU-27 ein Mensch aufgrund von arbeitsbedingten Ursachen. Alle 4,5 Sekunden ist ein Arbeitnehmer in der EU-27 in einen Unfall verwickelt, der ihn zwingt, mindestens drei Werktage lang zu Hause zu bleiben. Die Zahl der Arbeitsunfälle, die zu mindestens drei Tagen Abwesenheit von der Arbeit führen, ist gewaltig: über 7 Millionen jährlich.

4 All dies ist ein gewaltiger Kostenfaktor… Humankosten für die Arbeitnehmer und ihre Familien (hinter den Statistiken verbergen sich Menschen aus Fleisch und Blut) Geschäftskosten für Unternehmen/Firmen (Fehlzeiten infolge von Krankheit, Versicherungskosten, Produktivität, Umsatz, Motivation, Wettbewerbsfähigkeit usw.) Kosten für die Gesellschaft (zunehmende Belastung für die Gesundheitssysteme)

5 Was ist die Gefährdungsbeurteilung? Gefährdungsbeurteilung ist der erste Schritt auf dem Weg zu sichereren und gesünderen Arbeitsplätzen und der Schlüssel zur Reduzierung von arbeitsbedingten Unfällen und Krankheiten. Die Gefährdungsbeurteilung ist das Verfahren zur Beurteilung von Gesundheits- und Sicherheitsgefährdungen der Arbeitnehmer, die aus Gefahren am Arbeitsplatz resultieren. Sie ist eine systematische Untersuchung aller Aspekte der Arbeit, um herauszufinden: ►wodurch Verletzungen oder Schäden verursacht werden können, ►wie die Gefahren beseitigt werden können und, falls dies nicht möglich ist, ►welche Präventions- oder Schutzmaßnahmen zur Begrenzung von Gefährdungen vorhanden sind oder sein sollten.

6 Wie wird eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt? Bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung sollten zwei Grundsätze immer berücksichtigt werden: ►Die Gefährdungsbeurteilung sollte so aufgebaut werden, dass alle relevanten Gefahren und Gefährdungen untersucht werden (z. B. nachrangige Arbeiten wie Reinigungsarbeiten sollten nicht außer Acht gelassen werden). ►Nach der Ermittlung einer Gefährdung sollte man sich bei der Beurteilung zunächst fragen, ob die Gefährdung beseitigt werden kann.

7 Das Konzept der fünf Schritte Für die meisten Unternehmen sollte ein einfacher Ansatz in fünf Schritten gut funktionieren: 1. Ermittlung der Gefahren und der gefährdeten Personen 2. Bewertung von Gefährdungen und Setzen von Prioritäten 3. Entscheidung über präventive Maßnahmen 4. Ergreifen von Maßnahmen 5. Überwachung und Überprüfung Denken Sie daran: Eine Gefährdungsbeurteilung sollte immer unter aktiver Einbeziehung der Beschäftigten stattfinden

8 Weshalb eine Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung? Die Gefährdungsbeurteilung ist eine gesetzliche Verpflichtung für Arbeitgeber (EU-Rahmenrichtlinie 89/391/EWG) Obwohl hunderttausende von Unternehmen Gefährdungsbeurteilungen durchführen, gibt es noch viele, die dies gar nicht tun. Generell gilt: je kleiner das Unternehmen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass eine Gefährdungsbeurteilung stattfindet Es ist notwendig, die Qualität von Gefährdungsbeurteilungen zu verbessern (EU-Kommission KOM/2004/0062) ►die Gefährdungsbeurteilung ist häufig ein einmaliges Ereignis (sie muss regelmäßig aktualisiert werden) ►die Gefährdungsbeurteilung wird nicht (gut) dokumentiert ►langfristige und psychosoziale Gefährdungen werden vernachlässigt ►die Effizienz der Maßnahmen wird nicht ausreichend überwacht

9 Zielgruppen Die wichtigsten Zielgruppen ►KMU und Kleinstunternehmen (!) ►Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Sicherheitsbeauftragte, Fachleute für Sicherheit und Gesundheitsschutz aus der Praxis Vermittler ►Politische Entscheidungsträger ►Sozialpartner ►Nationale Focalpoints … and deren Netzwerke (siehe unten: netzwerkgestützte Kampagnenarbeit)

10 Ziele der Kampagne Schärfung des Problembewusstseins und Förderung der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen Entmystifizierung des Verfahrens ►Nicht unbedingt kompliziert oder bürokratisch ►Nicht nur für Fachleute Hervorheben, dass die Qualität zählt! ►Einbeziehung aller Personen am Arbeitsplatz ►Fortlaufender Prozess (kein einmaliges Ereignis) Ermittlung und Förderung von guten praktischen Lösungen

11 Die Kampagne ist aufgebaut auf : Gemeinsam gegen Muskel-Skelett- Erkrankungen 2001: Erfolg ist kein Zufall 2002: Stress lass nach 2003: Gefahrstoffe 2004: Sicher bauen! 2005: Schluss mit Lärm! 2006: Starte Sicher 2007: Pack ‘ s leichter an!

12 Zwei-Jahres-Kampagnenmodell Die Umstellung auf ein Zwei-Jahres-Modell bedeutet mehr Zeit…. ►für die Vorbereitung ►für die Umsetzung und Förderung ►für die Teilnahme ►für Partnerschaften ►für Veranstaltungen, Wettbewerbe und andere Aktivitäten… Jedes Jahr eine Europäische Woche – Kalenderwoche 43

13 Netzwerkgestützte Kampagnenarbeit (1) 25 Millionen KMU – 205 Millionen Beschäftigte ►Es übersteigt die Kapazitäten der Agentur, sie alle zu erreichen (60 Mitarbeiter in Bilbao) Focalpoints der Agentur ►Einer in jedem EU-Mitgliedstaat (27) + darüber hinaus Dreigliedriges Netzwerk ►Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Regierungen ►Auf EU- und einzelstaatlicher Ebene

14 Netzwerkgestützte Kampagnenarbeit (2) Interessengruppen und andere Partnerschaften ►Europäische Kommission; EU-Vertretungen; andere EU- Agenturen; Sozialpartner; NRO; Verbände und Netzwerke auf Sektorebene; EEN (Enterprise Europe Network) ►Großunternehmen und ihre Lieferkette (KMU) ►Stärkung der Partnerschaft mit den EU-Ratsvorsitzen (2008: Slowenien, Frankreich; 2009: Tschechische Republik, Schweden) Abbildung dieser Aktivitäten auf einzelstaatlicher Ebene (über die Focalpoints)

15 Terminkalender für die Kampagne (1) 2007 ►April-Dez. Planung / Erstellung des Materials 2008 ►13. JuniAuftaktveranstaltung in Brüssel (mit dem slowenischen EU-Ratsvorsitz und der Europäischen Kommission) ► Okt.Europäische Woche (Schwerpunkt der Aktivitäten) ►3.-4. Nov.Forum International Travail et Sécurité in Paris (mit dem französischen Ratsvorsitz) ►Das gesamte Jahr über: Nationale Veranstaltungen und Good Practice Awards

16 Terminkalender für die Kampagne (2) 2009 ►Feb./MärzKonferenz und EU Good Practice Awards (mit dem tschechischen Ratsvorsitz) ► Okt.Europäische Woche (Schwerpunkt der Aktivitäten) ►Okt./Nov.Konferenz (mit dem schwedischen EU- Ratsvorsitz) ►Nov.Abschlussveranstaltung der Kampagne in Bilbao ►Das gesamte Jahr überThemenorientierte Aktivitäten; im Mittelpunkt: die lokale und die Sektorebene; Werbung für die Gewinner des Good Practice Award 2010 ►Jan.-…Berichterstattung und Evaluierung

17 Kampagnenmaterial Material in 22 EU-Sprachen ►Logo, Slogan, Poster ►Factsheets, Prospekt, Broschüre, Flugblatt Good Practice Awards ►PowerPoint Präsentationen, Internetbanner, -Signatur, Bildschirmschoner, Quizzfragen ►Napo DVD und andere audiovisuelle (TV) Pakete ►Ideen für Aktionen ►Ressourcen-Datenbank zu guten praktischen Lösungen ►Hintergrundseite zur Gefährdungsbeurteilung für Fachleute ►Website: Material in einer beschränkten Zahl von Sprachen ►Berichte, Magazin, Broschüre zu den Good Practice Awards usw.

18 Machen Sie mit! Fördern Sie die Teilnahme an den Good Practice Awards Machen Sie Werbung für die Kampagne und das Kampagnenmaterial ►Setzen Sie das Internetbanner auf Ihre Website ►Verwenden Sie die -Signatur der Kampagne ►Verbreiten Sie das Kampagnenmaterial, Pressemeldungen und Nachrichten über Ihr Netzwerk und Ihre Website ►Verwenden Sie PowerPoint Präsentationen, Poster, Napo usw. in Ihren Sitzungen Organisieren Sie Ihre eigene Veranstaltung im Rahmen der Kampagne ►Ihre eigene Konferenz, Ihr Seminar, Ihren Workshop ►Organisieren Sie Schulungen für/zusammen mit Ihren Mitarbeitern, Ihrer Lieferkette usw. Entwickeln Sie ihre eigenen Aktivitäten ►Stellen Sie ein Video oder eine DVD über gute praktische Lösungen her ►Starten Sie einen Poster-/Fotowettbewerb ►Sonstige... ???

19 Holen Sie sich Anerkennung! Teilnahmebescheinigung ►Für die aktive Teilnahme an einer der EU- oder nationalen Aktivitäten Status als „Partner“ ►Werden Sie offizieller Partner der Kampagne! ►Sie werden als Organisation anerkannt, die Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit groß schreibt ►Prüfen Sie das EU-OSHA Partnerangebot:

20 Ein Gewinn für alle. Eine europäische Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung


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