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Lernen und Konstruktion. I. Wie entstehen Kultivierungseffekte? II. Studie von Hawkins, Pingree und Adler zum Kultivierungseffekt.

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Präsentation zum Thema: "Lernen und Konstruktion. I. Wie entstehen Kultivierungseffekte? II. Studie von Hawkins, Pingree und Adler zum Kultivierungseffekt."—  Präsentation transkript:

1 Lernen und Konstruktion

2 I. Wie entstehen Kultivierungseffekte? II. Studie von Hawkins, Pingree und Adler zum Kultivierungseffekt

3 I. Wie entstehen Kultivierungseffekte? Bedingungen und Prozesse 1. Informationsverarbeitung 2. Kritische Auseinandersetzung mit TV-Inhalten 3. TV- Erfahrungen und Erfahrungen aus anderen Quellen 4. Soziale Strukturen 5. Spezifisches Nutzungsverhalten

4 1.Informationsverarbeitung Die Fähigkeit Informationen zu verarbeiten steigt mit dem Alter Kleinkinder werden von TV- Inhalte stärker beeinflusst, da sie wichtiges von unwichtigen nicht trennen können Jedoch können sie die Informationen nicht auf das reale Leben transferieren, deshalb treten kaum oder keine Kultivierungseffekte auf

5 2. Kritische Auseinandersetzung mit TV- Inhalten Passivität und niedrige Involviertheit während des Rezeptionsprozesses führen dazu, dass die Rezipienten den TV- Inhalten ausgesetzt sind Ähnlich wie bei Kleinkinder können auch sie deshalb stärker beeinflusst werden Aktivität und starke Involviertheit bedeuten, dass Rezipienten aktiv nach Inhalten suchen die möglicherweise ihr eigenes Wissen bestätigen können Wegen diese kritischere Betrachtung des Dargestellten sind aktive Rezipienten weniger beeinflussbar

6 3. Erfahrungen Neben den TV- Inhalten haben Rezipienten andere Erfahrungsquellen, z.B. Freunde und Familie, die auf den Kultivierungsprozess wirken können Dies kann auf mindestens drei verschiedenen Wege passieren:

7 1. Confirmation: es muss ein Minimum an Bestätigung aus der realen Welt bestehen um TV- Inhalte glauben zu können 2. Disconfirmation: TV-Inhalte können weniger oder sogar irrelevant werden, wenn sie von einer vertrauenswürdigen und sicheren Quelle aus der realen Welt abgelehnt werden 3. Mainstream: Die Medien formen und passen sich zugleich dem Mainstream an, daher werden manche TV-Inhalte gar nicht erst in Frage gestellt

8 Es wird deutlich, dass in allen drei Möglichkeiten ein rationaler Prozess der Abwägung zwischen verschiedenen Quellen stattfindet der Einfluss auf den Grad der Kultivierung haben kann

9 4. Soziale Strukturen Eine starke Einbindung in eine soziale Gruppe hemmt oder kehrt den Kultivierungsprozess um, da soziale Gruppen alternative Informationen bereitstellen, die möglicherweise TV- Botschaften entgegenwirken

10 5. Spezifisches Nutzungsverhalten Unterschiedliche Genres haben unterschiedlichen Einflüsse auf den Kultivierungseffekt Crime- Adventure, Game- Shows und Cartoons korrelieren am stärksten mit der Konstruktion der sozialen Realität TV-Inhalte sind nicht unabhängig voneinander, der Rezeptionskontext spielt auch eine Rolle

11 II. Studie zum Kultivierungseffekt 1. Fragestellung 2. Methodik 3. Ergebnisse 4. Kritik

12 1. Fragestellung Wird die Wahrnehmung der TV- Welt bei der Konstruktion der sozialen Realität als rohes Material verwendet? Um diese Frage zu beantworten wird die Korrelation zwischen den Ansichten über die TV- Welt und die Ansichten über die soziale Realität erforscht

13 2. Methodik Zufallsauswahl von Telefonnummern in Madison, Wisconsin 100 Erwachsene, jeweils der erste der ans Telefon kam, wurden befragt Die ersten zwei Fragen waren über die geschätzte durchschnittliche Fernsehnutzungsdauer an einem Wochentag und am Wochenende

14 Vier bereits getestete Fragen zur sozialen Realität von Gewalt wurden gestellt Drei der vier Fragen wurden offen (prozentuale Angaben), die vierte Frage geschlossen gestellt: During any given week, what is an average citizens chance of being involved in some kind of violence? What percent of all males who have jobs work in law enforcement and crime detection? What percent of all crimes are violent like murders, rapes, robbery, and aggravated assault? Does most fatal violence occur between strangers, relatives or acquaintances?

15 Danach folgten Pufferfragen über die Nutzung spezieller TV-Genres Die gleichen vier Fragen wurden dann nochmals gestellt, diesmal jedoch über die TV- Welt Es wurde keine ganzer Index über beide Frageblöcke gebildet, um Korrelationen zwischen einzelne Fragen aufdecken zu können

16 3. Ergebnisse Bei drei von vier Fragen wurde ein signifikanter Zusammenhang zwischen den Ansichten über die soziale Realität und den Ansichten über die TV- Welt festgestellt: – Vielseher glauben häufiger, dass Fremde eher Gewalt anwenden als Familienmitglieder – Vielseher glauben, dass weniger Männer in law enforcement arbeiten und ein kleinerer Prozentsatz von Verbrechen, Gewaltverbrechen sind – Wenigseher beurteilen Fernsehen eher nach Stereotypen als nach ihrer eigenen Erfahrung

17 Zwei Standard- Kultivierungs- Beziehungen gefunden: 1. Gewaltchancen 2. Fremde in Gewaltvorfällen Hypothese über Prozess, in dem Einstellungen über Fernsehen Einfluss haben auf Konstruktion von Einstellungen über die Realität, wurde nicht bestätigt

18 Es existiert ein genereller Zusammenhang zwischen den Ansichten über die echte und die TV- Welt Jedoch konnte nicht bestätigt werden, ob die TV- Realität als Vorstufe zur Konstruktion der sozialen Realität dient

19 Vergleiche zwischen Einstellungen zur Realität und Einstellungen zur Fernseh-Welt eignen sich nicht, um zu zeigen wie es zur Kultivierung von Einstellungen über die Realität kommt Einstellungen über Fernseh-Realität haben viele Ursachen und müssen nicht mit der Fernsehnutzung zusammenhängen

20 4. Kritik Die Stichprobe war zu klein Es wurden nur Personen aus einer Stadt befragt Nur Erwachsene Keine echte Zufallsauswahl: keine Verwendung des Schweden-Schlüssels oder der Geburtstagsmethode


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