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Besondere Begabungen in der Grundschule Baustein 5 Lern- und Verhaltensprobleme gekürzte Fassung Dr. Helga Ulbricht Sabine Kirsch.

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Präsentation zum Thema: "Besondere Begabungen in der Grundschule Baustein 5 Lern- und Verhaltensprobleme gekürzte Fassung Dr. Helga Ulbricht Sabine Kirsch."—  Präsentation transkript:

1 Besondere Begabungen in der Grundschule Baustein 5 Lern- und Verhaltensprobleme gekürzte Fassung Dr. Helga Ulbricht Sabine Kirsch

2 Dr. Helga Ulbricht 2 Körperliche Lern- und Leistungsgrundlagen sind zeitweise oder dauerhaft eingeschränkt. Kognitive Lernvoraussetzungen, auch in Teilbereichen, sind zeitweise oder dauerhaft eingeschränkt. Motivationale Lernvoraussetzungen sind zeitweise oder dauerhaft eingeschränkt. Soziale Lernvor- aussetzungen sind zeitweise oder dauerhaft eingeschränkt. Emotionale Lernvoraussetzungen sind zeitweise oder dauerhaft eingeschränkt. größere Krankheiten Allergien Entwicklungs- schübe Teilleistungs- störungen falsche Einschätzung des IQ niedrige Frustrationstoleranz zu geringe Anstrengungsbereit- schaft nicht in die Klasse integriert ungünstige Lehrer- Schülerbeziehung ungünstige Familiensituation mangelndes Selbstwertgefühl wenig Hoffnung auf Erfolg Unterforderung bei Hochbegabung Mögliche Ursachen für Lern- und Verhaltensprobleme in der Schule

3 Dr. Helga Ulbricht 3 Nicht jede Hochbegabung bedeutet automatisch Lern- oder Leistungsschwierigkeiten... Nicht jede Lern- oder Leistungsschwierigkeit bedeutet automatisch Hochbegabung...

4 Dr. Helga Ulbricht 4 Analysen von HANY (Universität Erfurt) Studien können bisher keine Belege dafür liefern, dass hochbegabte Schüler in höherem Ausmaß Verhaltensproblem zeigen als andere Schüler. Hohe Intelligenz gilt weder als auslösende noch als verstärkende Bedingung für Verhaltensstörungen. Hohe Intelligenz verhindert aber auch nicht das Auftreten von Störungen. Ungünstige Faktoren, die in einzelnen Studien belegt sind: Extrem hohe Intelligenz (IQ > 145) Schulische Akzeleration führt zu erhöhtem sozialen Anpassungsrisiko. Gefahr der Asynchronie wächst mit Höhe der Intelligenz Eltern über- oder unterfordern ihr begabtes Kind. Mangelnde Grenzsetzung in der Familie

5 Dr. Helga Ulbricht 5 Lernprozesse und Lernberatung bei hochbegabten Kindern Häufige Lernerfahrungen im vorschulischen Bereich Stark selbstgesteuertes Lernen Unkonventionelle Strategien Große individuelle Unterschiede Stark lustbetont I.d.R. stets direkte Ansprechpartner, z.B. Eltern, Geschwister Hoher Perfektionismus im Stärkenbereich Interessengebiete werden als persönliche Erfahrungs- und Spielgebiete bevorzugt (Erfolg und häufiges Üben verstärkt die persönlichen Stärken) Übliche Beschäftigungen mit Gleichaltrigen werden abgelehnt Häufig asynchrone Entwicklung (kognitiv, emotional, sozial) Vermeidung von Schwächen (dadurch mangelnde Übung und Verstärkung der Schwäche) Häufige Lernerfahrungen in der Schule Lernen ist größtenteils fremdgesteuert Lösungsstrategien sind eingeschränkt Einordnen in die Bedürfnisse einer Gemeinschaft Wechsel zwischen angenehm und unangenehm Individuelles Bedürfnis nach sofortiger Rückmeldung, z.B. durch den Lehrer, muss zurückgestellt werden Anforderungsniveau ist in allen schulrelevanten Bereich gleich Individuelle Interessen kommen nur selten zum Zuge Die Beschäftigung mit Gleichaltrigen wird unter pädagogischem Gesichtspunkt erwartet. Annähernd synchrone Entwicklung wird erwartet (soziale Kompetenz, emotionale Stabilität) Wenn Schwächen vermieden werden, kommt es zum deutlichen Schereneffekt. Hohe Leistungsexzellenz erfordert auch von Hochbegabten: systematisch angelegte Lernaktivitäten, Aufmerksamkeit, Selbstmotivation, Fähigkeit, systematisch und langfristig zu arbeiten.

6 Dr. Helga Ulbricht 6 Was heißt das für den Unterricht? Auf der Beziehungsebene Akzeptanz; Zuwendung; angemessene, nicht generalisierte Ansprüche; Klarheit in der Begrenzung. Auf der Inhaltsebene Differenzierung, Entlastung von Routinearbeiten, themenübergreifende Angebote, persönliche Themen. Auf der didaktischen Ebene Wechsel zwischen selbst- und fremdgesteuertem Lernen, Entwicklung von Lernstrategien, Orientierung am Ziel – Wege freistellen, kreative Angebote, z.B. freies Schreiben, HSK-Projekte, Denksportaufgaben, Philosophieren.


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