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Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen Verwaltungsvorschrift vom 22. August 2008.

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Präsentation zum Thema: "Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen Verwaltungsvorschrift vom 22. August 2008."—  Präsentation transkript:

1 Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen Verwaltungsvorschrift vom 22. August 2008

2 Was hat sich verändert? Überschrift Allgemeine Ziele und Grundsätze Aufgaben der Schule Besondere Schwierigkeiten in Mathematik Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung Nachteilsausgleich Besonderheiten bei LRS Sonderpädagogischer Förderbedarf

3 Überschrift Bisher Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf Neu Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen

4 Allgemeine Ziele und Grundsätze Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen ist Aufgabe in allen Schularten.

5 Allgemeine Ziele und Grundsätze Besondere Förderbedürfnisse ergeben sich bei Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben in Mathematik bei mangelnden Kenntnissen in der deutschen Sprache bei besonderen Problemen im Verhalten und in der Aufmerksamkeit bei chronischen Erkrankungen bei einer Hochbegabung bei Behinderungen

6 Allgemeine Ziele und Grundsätze Die individuellen Lern- und Leistungsvoraussetzungen bestimmen den Unterricht. - Differenzierung - Individualisierung Anerkennung der Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten der Schüler auf allen Stufen von grundlegender Bedeutung Unter verantwortlicher Koordination durch die Schulleitung erfüllt die Schule ihre Aufgaben. Rahmenbedingungen für den Erfolg der Förderung: Frühzeitiges Erkennen (Diagnostik) Rechtzeitige Einleitung von bestimmten Maßnahmen (Förderplan) Zusammenarbeit aller Beteiligten (Einbinden von Experten) Stärkung der Prävention

7 Aufgaben der allgemeinen Schule Förderung auf Klassen- und Fachebene Verantwortlich ist der jeweilige Klassen- bzw. Fachlehrer Fortlaufende Beobachtung der Lernentwicklung Kontinuierliche Lernstandsdiagnose sich daraus ableitende Erkenntnisse bedingen Art und Umfang der Förderung Elternberatung Erstellen von Förderplänen Durchführung von Fördermaßnahmen Förderung erfolgt in der Klasse durch Maßnahmen der inneren Differenzierung Dokumentation der Fördermaßnahmen und des Erfolgs

8 Aufgaben der allgemeinen Schule Klassenkonferenz unter Vorsitz des Schulleiters beschließt wenn ein weitergehender Förderbedarf festgestellt wird: Einbeziehen von allgemeinen Stütz- und Förderkursen wenn die bisher getroffenen Maßnahmen nicht ausreichen: Gestuftes pädagogisches Verfahren wird notwendig Wird durch den Klassenlehrer eingeleitet In Beratung mit den Eltern wird der besondere Förderbedarf ermittelt Klassenkonferenz beschließt die besonderen Fördermaßnahmen auf der Grundlage einer diagnosegeleiteten Förderplanung Erteilt durch Lehrkräfte mit weiteren Qualifikationen Nachvollziehbar dokumentiert Auf Wirksamkeit hin überprüft Einbinden weiterer Partner

9 Besondere Hinweise zur Förderung in der allgemeinen Schule Förderung von Schülern mit besonderen Schwierigkeiten in Mathematik Beobachtung der Lernvoraussetzungen bereits im Anfangsunterricht Kontinuierliche Lernstands- und Lernprozessbeobachtung Möglichkeiten des Nachteilsausgleich gemäß Förderung von Schülern mit Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben Es gelten die allgemeinen Grundsätze. Bezogen auf Deutsch und Fremdsprache Besonderheiten beim Nachteilsausgleich gemäß 2.3.2

10 Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung, Nachteilsausgleich Allgemeine Grundsätze Chancengleichheit Leistungsmessung nach einheitlichen Kriterien und einheitlichem Anforderungsprofil Gleichheitssatz und seine Umkehrung Grenzen des Gleichheitssatzes: Anforderungen dürfen nicht herab gesetzt werden. Ziel des Gleichheitssatzes: Hilfestellungen geben um das schulartgemäße Niveau zu erreichen Anwenden in besonders begründeten Ausnahmefällen

11 Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung, Nachteilsausgleich Mögliche Formen des Nachteilsausgleich Rücksichtnahme auf die besonderen Probleme einzelner Schüler bei den allgemeinen Rahmenbedingungen Anpassung der Arbeitszeit Nutzung von besonderen technischen oder didaktisch- methodischen Hilfen Anpassung der Gewichtung der schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungen im Einzelfall (ausreichend gewichtet) bei gleichem Niveau Abweichen von äußeren Rahmenbedingungen bei Prüfung

12 Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung, Nachteilsausgleich Anwendung des Nachteilsausgleich Nur in begründeten Ausnahmefällen Entscheidung obliegt der Klassen- bzw. Jahrgangsstufenkonferenz (Lehrer, die Schüler unterrichten) Experten als Sachverständige bzw. außerschulische Gutachten können in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Eltern müssen frühzeitig mit einbezogen werden Maßnahmen können in der Klasse erläutert und begründet werden, pädagogisches Ermessen, im Interesse des Kindes Sie werden nicht im Zeugnis vermerkt. Mögliche Härten können durch entsprechende Maßnahmen gemildert werden wie: Nachlernfristen, Versetzungsentscheid, Wiederholung der Klasse, Verbalbeurteilung als Ergänzung zur Note, Ausnahmeregelungen bei der Aufnahme in weiterführende Schule u.a. Maßnahmen des Nachteilsausgleich bei der Meldung zur Aufnahmeprüfung weiter geben

13 Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung, Nachteilsausgleich Besonderheiten bei LRS Es gelten die allgemeinen Grundsätze, ebenso der Nachteilsausgleich Sie sind anzuwenden auf Deutsch und die Fremdsprache/n Bis Klasse 6 (dauerhaft geringer als mit der Note 4) additiv oder alternativ Die Leistungen werden im Lesen oder Rechtschreiben zurück haltend gewichtet. (Vermerk im Zeugnis) Möglichkeit der Ersatzaufgabe, die den individuellen Lernfortschritt dokumentiert. Begrenzung des Umfangs der Arbeit Dokumentation der Lernfortschritte im pädagogischen Ermessen ergänzend zur Note schriftlich erläutert. In den übrigen Fächern werden die Rechtschreibleistungen nicht gewertet. Ab Klasse 7 Nur noch in besonders begründeten Ausnahmefällen wenn sie nicht auf eine mangelnde Begabung oder mangelnde Übung beruht Entscheidung trifft die Klassenkonferenz Andere Gewichtung wird in Halbjahresinformation und im Zeugnis fest gehalten (unter Bemerkungen)

14 Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung, Nachteilsausgleich Übergang an weiterführende Schulen Grundschule bietet den Eltern auf einem Beiblatt die Dokumentation der bisherigen Fördermaßnahmen an Eltern entscheiden über die Weitergabe der Informationen Wechsel an eine andere Schule während des laufenden Bildungsgangs: Weitergabe der Informationen an die andere Schule, wenn sie zur Erfüllung der pädagogischen Aufgaben der aufnehmenden Schule erforderlich sind

15 Sonderpädagogischer Förderbedarf Sonderpädagogische Hilfen in allgemeinen Schulen Sonderpädagogische Dienste Verfahren mit Besuch der Sonderschule Antragstellung Nachvollziehbare Dokumentation der bisherigen Maßnahmen und ihrer Wirksamkeit Einvernehmen mit den Eltern Prüfung und Klärung durch Schulamt Entscheidung durch Schulamt Formen der integrativen Bildung und Erziehung Begegnungs- und Kooperationsprojekte Außenklassen


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