Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Ingo Rechenberg PowerPoint-Folien zur 9. Vorlesung Evolutionsstrategie I Finale Theorie der Evolutionsstrategie mit Eltern und Nachkommen Weiterverwendung.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Ingo Rechenberg PowerPoint-Folien zur 9. Vorlesung Evolutionsstrategie I Finale Theorie der Evolutionsstrategie mit Eltern und Nachkommen Weiterverwendung."—  Präsentation transkript:

1 Ingo Rechenberg PowerPoint-Folien zur 9. Vorlesung Evolutionsstrategie I Finale Theorie der Evolutionsstrategie mit Eltern und Nachkommen Weiterverwendung nur unter Angabe der Quelle gestattet

2 D ARWIN s Denkschema in maximaler Abstraktion Genauere Nachahmung der biologischen Evolution Noch genauere Nachahmung der biologischen Evolution

3 (, )-ES ES mit mehreren Eltern und Nachkommen = 7 = 2

4 Basis-Algorithmus der (, ) - Evolutionsstrategie B1 = Qualitätsmäßig bestes Individuum B2 = Qualitätsmäßig 2. bestes Individuum B = Qualitätsmäßig. bestes Individuum Text

5 lin Lineare Theorie der (, ) - Evolutionsstrategie Der Fortschrittsbeiwert kann bislang nicht berechnet werden. Was tun ?

6 1 2 3 : : Der junge Archimedes hat eine geniale Idee: Er lässt sich in der Tischlerwerkstatt der Universität aus Holz drei Kegel, eine Halb- kugel und einen Zylinder fertigen. Alle Körper haben die gleiche Kreis-Grundfläche und die gleiche Höhe. Archimedes kündigt einen Vortrag mit dem Titel Über die Volumina runder Körper an. Aber die Vermutung, dass sich die Volumina Kegel zu Halbkugel zu Zylinder wie 1 : 2 : 3 verhalten lag in der Luft. Die antike griechische Mathematik war noch nicht in der Lage, die Volumina der Körper zu berechnen. Archimedes Eine Anekdote

7 Eine gewaltige Spannung bemächtigt sich der Zuhörer; schließ- lich hat jeder von ihnen mit dem Problem gerungen. War es möglich, dass dieser noch unbekannte junge Mann die Lösung gefunden hatte? Man wagt kaum zu atmen. Und was macht Archimedes? – Er beginnt mit einer Waage zu hantieren. Zunächst bringt er die drei Kegel mit dem Zylinder ins Gleichgewicht. Kein dröhnender Applaus. Eisiges Schweigen! Der erst 14-jährige Apollonius von Perge - trotz Ju- gend schon ein berühmter Mathematiker - erhebt sich und spricht: Euer Magnifizenz, geehrte Kolle- gen. Ich stelle den Antrag, dass Archimedes für immer der Universität verwiesen werde, da er den Geist der Mathematik mit schmutziger Materie besudelt hat. Archimedes kehrt nach Syrakus zurück. Dann vertauscht er zwei seiner Kegel mit der Halbkugel. Schließlich wiegt er zwei Kegel mit einer Halbkugel auf.

8 ,00 20,560,00 30,850,500,00 41,030,750,440,00 51,160,910,670,400,00 61,271,030,830,610,370,00 71,351,130,940,760,570,350,00 81,421,221,040,870,710,540,330,00 91,491,291,120,960,820,670,500,310,00 101,541,351,191,040,900,770,630,470,300,00 121,631,451,301,171,040,930,810,690,570,430,00 141,701,531,391,261,151,050,950,840,740,640,400,00 161,771,601,451,341,231,141,050,950,860,780,590,370,00 181,821,661,531,411,311,221,131,040,960,890,720,550,350,00 201,871,711,581,471,371,291,201,131,050,980,830,680,520,330,00 302,041,901,781,691,601,531,451,391,331,271,161,060,950,860,76 502,252,122,011,931,851,791,731,681,621,571,491,411,331,261, ,512,392,302,222,162,102,052,001,961,921,851,791,731,671, ,752,642,552,492,432,382,342,292,262,222,162,112,062,011, ,882,782,692,632,582,532,492,452,412,382,322,272,232,192, ,042,942,862,802,752,712,672,632,602,572,522,472,432,392, ,243,153,083,032,982,932902,862,842,812,762,722,682,652,61 Linearer Fortschritt: aus Tabelle Im Jahr 1969 mit dem Rechner PDP -10 ausgewogen. – Rechenzeit: 730 Stunden !

9 Feststellung: Eine (, ) - ES ist langsamer als eine ( 1, ) - ES Statt vom vordersten Punkt (dem Spitzenelter) wird auch von weiter hinten aus (dem zweitbesten, drittbesten, … Nachkommen) mutiert. Die schlechteren Eltern müssen hinterher geschleppt werden.

10 lin kug Von der linearen zu nichtlinearen Theorie

11 a Für q << r darf a auf x 1 projiziert werden Mutation der Variablen x 2 bis x n Der bis auf x 1 mutierte Nachkomme N erleidet den Rückschritt a Eine geometrische Betrachtung für n >> 1

12 Das dimensionslose Fortschrittsgesetz mitund folgt das zentrale Fortschrittsgesetz Dimensionslose Fortschrittsgeschwindigkeit Dimensionslose Schrittweite Text

13 Der Evolutions- Stratege

14

15 Fortschrittsfenster der (1 + 1) - Evolutionsstrategie Evolutionsfenster

16 Warum logarithmische Auftragung für die Schrittweite ? Einzig sinnvolle Skala Das gilt auch für die Mutationsschrittweite !

17 10 20, ,11940, ,13250,07030, ,13520,08280,04490, ,13380,08840,05740, ,13060,09120,06310, ,12670,09300,06760, ,12250,09250,06970, ,11840,09110,07080, ,11440,08910,07080, ,11060,08760,07040, ,10700,08600,06960, ,10360,08360,06900, ,10040,08160,06770,0566 Serielle Fortschrittsgeschwindigkeit Maximalwerte 0,1352 0,0930 0,0708 0,0570

18 Maximale Fortschrittsgeschwindigkeit: (1 + 1) - ES versus (1, ) - ES

19 Warum (, )-Evolutionsstrategie ?

20 Der Trick: Wir bilden einen Schwerpunkt-Elter mit den Variablenwerten Die arithmetrisch über gemittelten Variab- len x i besitzen nach dem Additionstheorem der Normalverteilung die Streuung: Der Querschritt reduziert sich um den Faktor !... Berechnung des misslichen Querschritts Was geschieht mit den über gemittelten x 1 Werten, die als beste Eltern ausgelesen wurden und zu- sammen den Fortschritt ergeben ? Die einzelnen x 1 -Fortschritte werden zwar durch dividiert, aber es werden dann von ihnen wieder addiert. Der Verlust durch Mittelung bleibt klein (siehe -Tabelle). Text

21 ,00 20,560,00 30,850,420,00 41,030,660,340,00 51,160,830,550,480,00 61,270,950,700,480,250,00 71,351,060,820,620,420,230,00 81,421,140,920,730,550,380,200,00 91,491,211,000,820,650,500,350,190,00 101,541,271,070,890,740,600,460,320,170,00 121,631,371,181,020,880,750,630,510,390,270,00 141,701,461,271,120,990,870,760,650,550,450,240,00 161,771,531,351,201,080,960,860,760,670,580,400,220,00 181,821,591,411,271,151,040,941,850,760,680,520,360,200,00 201,871,641,471,331,211,111,020,930,850,770,620,480,330,180,00 302,041,831,671,551,451,351,271,201,131,060,940,830,730,630,53 502,252,051,911,801,711,621,551,491,431,371,271,181,101,020, ,512,332,202,102,021,951,881,831,781,731,651,571,501,441,39 Linearer Fortschritt: aus Tabelle Die Fortschrittsbeiwerte sind berechenbar und müssen nicht ausgewogen werden

22 a Für q << r darf a auf x 1 projiziert werden Mutation der Variablen x 2 bis x n Der bis auf x 1 mutierte Nachkomme erleidet den Rückschritt a und Division durch (Schwerpunkt.) q a a Durch Addition der normalverteilten Eltern (Additionstheorem !) Linien Fortschritt

23 (, )-ES ES mit Mischung der Variablen (Erbanlagen) von zwei Individuen = 8 = 2

24 Intermediärer Vererbungsgang in der Natur Der Unterschied zur intermediären Vererbung in der Natur ist, dass bei der ( ) -ES nicht zwei, sondern alle El- tern ihre Variablenwerte mischen. Eine derartige Multi-Re- kombination gibt es in der Natur nur bei Viren (Phagen).

25 In der Natur werden die Erbanlagen von je zwei Individuen gemischt. In der Nomenklatur der ES wäre die Mischungszahl = 2. (, ) - ES = 2 Nur Phagen (Viren, die in Bakterien leben) beherrschen die Technik der Multirekombination =. Das heißt, alle Eltern mischen ihre Erbanlagen. (, ) - ES = Multi-Mischung (Multirekombination) ist auf dem Computer nicht nur leicht durchführbar, sondern algorithmisch sogar einfacher zu programmieren. Evolutionsstrategen arbeiten mit Multirekombination Nomenklatur (, ) - ES oder In der Theorie lässt sich nur der Fall = erfolgreich behandeln. Multirekombination liefert eine etwas größeren Fortschrittsgeschwindigkeit als die Zweier-Rekombination

26 Warum (, ) - ES statt (1 + 1) - ES ? 1. Selbstadaptation der Mutationsschrittweite erfordert eine Gruppe konkurrierender Individuen ( > 1) 3. Die Einführung des Vererbungsfaktors Chromosomen-Kreuzung erfordert mehrere Eltern ( > 1) 2. Eine Population von Elternindividuen ( > 1) ist robuster gegenüber Qualitätsrauschen (unscharfe Selektion)

27 Ende

28 Der Algorithmus der - Evolutionsstrategie lautet verbal: Eltern der Generation g erzeugen in zufälliger Folge insgesamt Nachkommen. 2.Plus-Strategie: von den + Individuen werden die bestenPlus-Strategie: von den + Individuen werden die besten zu Eltern der Generation g +1. Komma-Strategie: Streichen der Eltern der Generation g. Von den Individuen werden die besten zu Eltern der Generation g +1.

29 In der Formel ist die Fortschrittsgeschwindigkeit eine Funktion von der Variablenzahl n, dem Höhenlinien-Krümmungsradius r, der Mutationsstreuung, der Nachkommen- zahl und der Elternzahl. Das ist eine 5-dimensionale Mannigfaltigkeit. Nur eine unüberblickbare Schar von Diagrammen könnte den Zusammenhang grafisch veranschaulichen. In der dimensionslosen Form mit den universellen Parametern und ist der Zusammenhang in einem einzigen Diagramm darstellbar.

30 Das Additionstheorem der Normalverteilung: Werden k normalverteilte Zufallszahlen mit der Streuung addiert, so ergibt sich eine neue Zufallszahl mit der Streuung


Herunterladen ppt "Ingo Rechenberg PowerPoint-Folien zur 9. Vorlesung Evolutionsstrategie I Finale Theorie der Evolutionsstrategie mit Eltern und Nachkommen Weiterverwendung."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen