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Geld verstehen – Ökonomische Allgemeinbildung für Erwachsene INNOVATIONSTAG des Hessischen Volkshochschulverbandes in Kooperation mit dem Bankenverband.

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Präsentation zum Thema: "Geld verstehen – Ökonomische Allgemeinbildung für Erwachsene INNOVATIONSTAG des Hessischen Volkshochschulverbandes in Kooperation mit dem Bankenverband."—  Präsentation transkript:

1 Geld verstehen – Ökonomische Allgemeinbildung für Erwachsene INNOVATIONSTAG des Hessischen Volkshochschulverbandes in Kooperation mit dem Bankenverband Hessen e.V. und der IHK Frankfurt Frankfurt am Main 11.März 2011

2 Gesellschaftlicher Wandel und die Rolle der vhs Frankfurt am Main 11.März 20111 Berufliche Bildung Frauenbildung Sprachen EDV Integration Alphabetisierung Ökonomische Grund- und Allgemeinbildung

3 Individualisierung der Lebensentwürfe, Pluralisierung der Lebensformen Ausweitung und Ausdifferenzierung Komplexitätserhöhung durch Deregulierung, Internationalisierung und Virtualisierung Entgrenzung der traditionellen Verbraucherrolle Indikatoren für den Wandel und die Gestaltungsprobleme der Alltagsökonomie Frankfurt am Main 11.März 20112 Überschuldung und Einkommensarmut Fehlende Fähigkeiten zu ökonomisch rationalem Verhalten

4 Ökonomische Bildung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Allgemeinbildung Frankfurt am Main 11.März 20113 Grundlegendes Orientierungs- und Instrumentalwissen für eine persönlich erfolgreiche und gesellschaftlich verantwortliche Lebensgestaltung. 1. Haushaltsmanagement, 2. Beschaffung und Verwendung von Geld und Geldersatzgütern, 3. Produktion von Vorleistungen für den Konsum, 4. Konsum und Freizeitgestaltung, 5. Mitwirkung an der Bereitstellung öffentlicher Güter als Consumer- Citizen (Wirtschaftsbürger).

5 Ökonomische Bildung trägt zur Selbstverwirklichung und zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Frankfurt am Main 11.März 20114 Ökonomischen Kompetenz: Das lernende Individuum soll befähigt werden, in ökonomisch geprägten Situationen und Strukturen des gesellschaftlichen Zusammenlebens angemessen zu entscheiden und zu handeln sowie an deren Gestaltung mitzuwirken, um eine lebenswerte Gesellschaft zu sichern und weiter zu entwickeln.

6 Ökonomische Bildung trägt zur Selbstverwirklichung und zur Persönlichkeitsentwicklung bei Frankfurt am Main 11.März 20115 Handlungs- situationen analysieren Entscheidungen begründen System zusammenhänge erklären Rahmen- bedingungen verstehen und mitgestalten Konflikte perspektivisch und ethisch beurteilen

7 Es ist Zeit für die Verbesserung der ökonomischen Allgemeinbildung Frankfurt am Main 11.März 20116 … Lust machen, sich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen … Fragen rund ums Geld beantworten … dazu beitragen, Finanznachrichten zu verstehen … helfen, ökonomische Zusammenhänge auf die individuelle Situation zu übertragen … die persönliche Situation bewerten und eine passende Lösung aufzeigen

8 vhs Bad Homburg vhs Darmstadt vhs Frankfurt vhs Landkreis Fulda vhs Hochtaunus vhs Region Kassel vhs Main-Taunus-Kreis vhs Offenbach vhs Rheingau-Taunus vhs Wetzlar 10 Hessische Pilotvolkshochschulen Frankfurt am Main 11.März 20117

9 Über Fachvorträge und Auftaktveranstaltungen Öffentlichkeit herstellen. Frankfurt am Main 11.März 20118 Im Frühjahr 2011 starten Fachvorträge an den Pilotvolkshochschulen. Sie sind Auftakt für Lehrgänge, die ab der 2. Hälfte des Jahres 2011 geplant sind.

10 Adressaten Frankfurt am Main 11.März 20119 Junge Erwachsene Erwachsene aller Altersgruppen im Erwerbsalter Erwachsene in der Nacherwerbsphase Zusätzlich alle, die das System verstehen wollen.

11 Kurskonzept Modul 1: BANKEN UND MARKT Frankfurt am Main 11.März 201110 kognitive / inhaltliche Lernziele Ökonomische Grundbegriffe in unterschiedlichen Kontexten sicher anwenden und erläutern können. Die marktwirtschaftliche Gesellschaftsordnung kennen. Grundzüge des Bankensystems verstehen und erläutern können. Grundlagen des Wirtschaftskreislaufs verstehen und beschreiben können. methodische Instrumente In Gruppen arbeiten und die Ergebnisse der Gruppenarbeit präsentieren. Sich anderen Gruppenmitgliedern gegenüber artikulieren und selbstständig argumentieren. Informationen mit Hilfe des Internets recherchieren

12 Themenfelder Frankfurt am Main 11.März 201111 Vollkommener MarktDefekte MärkteBankenstruktur in DeutschlandWirtschaftskreislaufGrundzüge des Wirtschaftens

13 Kurskonzept Modul 2: Kapitalanlage Frankfurt am Main 11.März 201112 kognitive / inhaltliche Lernziele unterschiedliche Anlageklassen und deren Zusammenhänge überblicken. Eigenständig produktbezogene Zins- und Renditeberechnungen erstellen. Selbsteinschätzung unterschiedlicher Anlageklassen hinsichtlich ihres Rendite- und Risikopotenzials entwickeln. Entscheidungskompetenz für die eigene private Kapitalanlage entwickeln. methodische Instrumente In Gruppen oder Tandems arbeiten. Gruppenergebnisse präsentieren und diskutieren. Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung selbständig analysieren und bewerten.

14 Themenfelder Frankfurt am Main 11.März 201113 BankprodukteAktienAnleihen Grundlagen des Wirtschaftskreislaufs Anlageklassen Derivate

15 Zeitplan Frankfurt am Main 11.März 201114 2011 2. Quartal 1. QuartalDezember 2010

16 Nächste Schritte Frankfurt am Main 11.März 201115 KOMPLEXITÄTSERHÖHUNG? FEHLENDE FÄHIGKEIT ZU ÖKONOMISCH RATIONALEM VERHALTEN? www.baufinanzierungsrechner.eu www.skp-finanz.de/kredite-23742.html

17 Nächste Schritte Frankfurt am Main 11.März 201116 das jeweilige Wissen zu vermitteln, zu vertiefen und zu sichern, die Voraussetzungen für den Wissenstransfer in die Praxis zu schaffen, die notwendige Kompetenzentwicklung für eigene Entscheidungen zu ermöglichen.

18 Nächste Schritte Frankfurt am Main 11.März 201117 Erweiterung der Lernkonzepte Konkretisierte Vermittlung von Orientierungswissen und exemplarische Verknüpfung mit dem grundlegenden Instrumentalwissen. Vermittlung von elementarer ökonomischer Sprache (z.B. Arbeit, Erwerbsarbeit, Einnahmen, Ausgaben, Kosten, Wirtschaft), ohne dass die Begriffe explizit durch Definitionen eingeführt werden. Die Lernkonzeption wird konsequent kompetenzorientiert und problemorientiert gestaltet (hoher Praxisbezug). Selbstorganisierte Lernprozesse der Lerner werden ermöglicht und gefördert. Es wird mit dem Einsatz von Lernplattformen und Web2.0 gelernt.

19 Erweiterung der Module Kurskonzept Modul 3: Vorsorge, Versicherungen und Steuern Frankfurt am Main 11.März 201118 Lebens- versicherungen Anlagesteuern Staatl. Sparförderung Altersvorsorge

20 Erweiterung der Module Kurskonzept Modul 4: Kredite, Immobilien und Grundstücksrecht Frankfurt am Main 11.März 201119 Kreditprüfung, Standardisierte Konsumentendarlehen, Notleidende Privatkredite, Privat-Insolvenz Kredite Immobilienmarkt, Kauf oder Miete?, Erbbaurecht, Bewertung, Immobilien im Steuerrecht, etc. Staatl. Förderung Erwerb und Bau von Immobilien Erwerb von Immobilien, Grundstückseigentum, Belastungen, Grundpfandrechte, etc. Grundlagen des Grundstücksrechts Formen der Immobiliendarlehen, Finanzierungsplan, Sicherung von Immobiliendarlehen, etc. Bankfinanzierung von Immobilien Grundprinzip der Bausparfinanzierung, Finanzierungsplan mit Bausparmitteln, Sicherung von Bauspardarlehen Bausparfinanzierung

21 Ausblick Frankfurt am Main 11.März 201120 … Erweiterung der bestehenden Module auf insgesamt vier. … Veränderung der Lernkonzepte durch Anreicherung und Virtualisierung mit Neuen Medien. … Qualifizierung von Trainern und Multiplikatoren. … Evaluation und Anpassung. … Beendigung der Pilotphase, Verstetigung und Ausweitung auf weitere Volkshochschulen.

22 Frankfurt am Main 11.März 201121 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Edeltraud Moos-Czech Danijel Dejanovic


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