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Vorlesung Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle 04.07.2005.

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Präsentation zum Thema: "Vorlesung Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle 04.07.2005."—  Präsentation transkript:

1 Vorlesung Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle

2 Seite 2 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Informatik & Gesellschaft – Kapitel der Vorlesung 4. Lernen, Qualifizierung und Wissensmanagement 4.1 Grundlagen Lernen und Qualifizierung (06.06.) 4.2 Technische Systeme CSCL und Wissensmanagement (13.06.) 5. Arbeitspsychologie und Softwareergonomie Arbeitspsychologie (20.6.) Softwareergonomische Grundlagen, DIN-Normen, etc. (20.06.) Gestaltung am Beispiel Webdesign (27.06.) 6. Rechtliche Grundlagen Datenschutz/Datensicherheit und Privatheit (04.07.) Urheberrecht (11.07.) 7. Klausur (18.07.)

3 Seite 3 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Gliederung für die heutige Sitzung Webdesign für breite Nutzergruppe! Design von Seiten (Page Design) Design von Inhalten (Content Design) Design eines Webauftritts (Site Design)

4 Seite 4 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Breites Nutzerspektrum! Studie Georgia Tech Uni (1996) (Shneiderman, S. 642) Durchschnittsalter: 35 Jahre Haushaltseinkommen > Dollar 69 % männlich, 82 % nutzen das Internet täglich Online-Studie ARD/ZDF für Deutschland, ,4 Mio Personen (53,5 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren) 56 % männlich, 44 % weiblich 22% in Ausbildung, 63% berufstätig, 16% Rentner/nicht berufstätig

5 Seite 5 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Unterschiedliche Nutzereigenschaften (1/2) Alter und Geschlecht Vorwissen, Nationalität Abbildungen und Angaben mit Maßeinheiten, Datumsangabe etc. sind häufig länderspezifisch Aufkommen von automatischen Übersetzern, Tests mit Nutzer aus unterschiedlichen Ländern sind notwendig, z.B. bei großen Unternehmen erstmalig, periodisch, häufiger Webnutzer (nach Shneiderman das entscheidende Merkmal!) Erstnutzer brauchen Dienste, um zu verstehen, was es gibt Periodische Nutzer benötigen wieder erkennbare Strukturen Häufige Nutzer wollen Abkürzungen, die wiederholte Aufgaben beschleunigen

6 Seite 6 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Unterschiedliche Nutzereigenschaften (2/2 ) Nutzer mit Behinderungen: Guidelines beim Word Wide Web Consortium, z.B.: Für Hör/Sehbehinderte: Jedes Multimediaelement (Abb., Sound, …) in Text umsetzen Der Text kann dann ggf. durch entsprechende Tools) vorgelesen werden Genereller: universal usability (Lazar, S. 721): Unabhängig vom Zugang, Plugins, Alter, Behinderung sollte der Inhalt von Websites wahrnehmbar sein Keine Schulung für Nutzer: Another challenge in designing for the web is the absence of training (Lazar, S. 715) Websites, ihre Navigationsstruktur etc. müssen selbsterklärend sein!!! Auf Konsistenz achten / Standards benutzen, Bespiele Hyperlinks sind unterstrichen, erscheinen als blaue Links, bereits besuchte als rote/lilafarbene Links

7 Seite 7 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Individuelle Betrachtungsfunktionen bei Nutzern Monitorgrößen: Unterschiede: Faktor 100 zwischen Anzeigegeräten (Computer, Handhelds, Handys), bei anderen Anwendungen Faktor 6 (Laptop vs. high-end-Workstation) Bandbreiten Browser Browsereinstellungen (z. B. Schriftgrößen) Schrifteninstallationen Nutzung / Umstellung auf verschiedene(r) Browserversionen

8 Seite 8 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Resultierende Gestaltungsempfehlungen Resolution-Independent Design!!! Trennung von Inhalt und Darstellung ( Verwendung von Stylesheets) Keine absoluten Größen für Breiten von Tabellen Schriftgrößen und Schriftarten (Standards verwenden) Stattdessen Prozentangaben des verfügbaren Platzes Möglichst geringe Auflösung von Grafikelementen, 100 dpi Tipp: Als Webdesigner ältere Browserversionen sammeln um vor der Freischaltung zu testen um Fehlerreports von Nutzern nachvollziehen zu können Nielsen, S. 29 ff

9 Seite 9 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Stylesheets ( Formatvorlage) Zwei Möglichkeiten der Implementierung Embedded Style Sheet: als Teil einer Webseite Linked Style Sheet: als separate Datei Empfohlen wird die wirkliche Trennung, d.h. die Verwaltung in einer eigenen Datei Cascading Style Sheets (CSS): Style Sheet der Seite und Style Sheet des Nutzers werden zusammengefügt Empfehlungen zum Inhalt von Style Sheets Ein Style Sheet sollte nicht mehr als zwei Schriftarten enthalten Unterschiedliche Schriftgrößen relativ darstellen (%-Angaben) Vorteile: Durch CSS wird die Seite für den jeweiligen Nutzer optimal dargestellt Alle Seiten einer Site stellen sich gleich dar Wiedererkennung beim Nutzer

10 Seite 10 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Design von Webseiten (Page Design)

11 Seite 11 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Design von Webseiten – Themen Entscheidendes Kriterium: Download-Zeit! Seitenaufteilung Links Die Verwendung von Frames

12 Seite 12 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Entscheidendes Kriterium: Download-Zeit Zu lange Ladezeiten frustrieren den Nutzer Die Einschätzung der Qualität einer Site kann mit steigender Downloadzeit sinken, der Nutzer glaubt an einen Fehler Je länger die Downloadzeit, desto eher verliert der Nutzer den Kontext (Infos auf der vorherigen Seite) Experiment: Anwendung der 10 Seiten mit dem höchsten Zugriff sowie 10 Seiten großer amerikanischer Firmen Seiten mit dem höchsten Zugriff: durchschnittlich 8 Sekunden Seiten der großen Unternehmen: durchschnittlich 19 Sekunden die stark frequentierten Seiten sind stark frequentiert, weil sie so schnell herunterladbar sind (the best sites are fast) Nielsen, S. 46 Lazar

13 Seite 13 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Download-Zeit: Empfehlungen Das Laden einer Seite sollte, nachdem der Nutzer einen Link ausgewählt hat, nicht mehr als Sekunden dauern (Lazar) als 10 Sekunden dauern (Nielsen) beeinflussbar durch den Designer ist die Größe einer Seite Größe limitieren, indem er maßvoll mit den Elementen (Grafiken, Multimedia etc.) umgeht

14 Seite 14 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Unterschiedliche Elemente: Beispiel Navigation (gelb, 51 %) Content (grün, 14 %) Browser (blau, 16 %) Sonstiges, z.B. Werbung rot, 6 %) Weiße Fläche (weiß, 13 %)

15 Seite 15 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Seitenaufteilung – Empfehlungen Beobachtung: nur ein geringer Teil wird auf den Inhalt verwendet, der Größte auf die Navigation Daumenregel: Inhalt sollte mindestens 50 %, besser 80 % der Seite einnehmen ( Unterschied zwischen Navigations- und Inhaltsseiten, vgl. Folie X). Navigation is a necessary evil that is not a goal in itself and should be minimized (Nielsen, S. 18) Platzierung der Navigationsstruktur: Nicht links oder oben auf einer Seite (das wesentliche ist der Inhalt!) Zur Unterteilung von Bereichen weiße Flächen statt Linien verwenden

16 Seite 16 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Unterschiedliche Typen von Links Links als Teil der Strukturübersicht: führt zu Unterteilen der gesamten Website Links im Inhalt: meist unterstrichene Wörter, die auf Seiten mit weiteren Informationen führen See Also: Führt zu ähnlichen Seiten; hilfreich, wenn die aktuelle Seite nichtgenau zu den Bedarfen des Nutzers passt

17 Seite 17 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Gestaltung von Links Click here-Link vermeiden, statt dessen Link mit dem wesentlichen Inhalt benennen (Nielsen, S. 55) Nicht Für weitere Informationen zur Vorlesung Mensch-Maschine Interaktion, Click here Sondern: Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur Vorlesung Mensch-Maschine Interaktion Das Augenmerk wird eher auf den Begriff des Inhalts gelegt, weil ein Link hervorgehoben wird! Standardisierte Verwendung Nicht länger als zwei bis vier Wörter Blau für Links, rot/lila für besuchte Links Links sind unterstrichen Für Links Text verwenden ( Downloadzeit!) Studie (Nielsen, S. 64): In 16 % wurde das Nicht-Auffinden von Informationen mit nicht-standardisierter Farbgebung der Links begründet

18 Seite 18 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Titel für Links Vorteil: Informationen über die Seite Der Nutzer erhält Entscheidungshilfen, ob die Seite für ihn interessant sein könnte. Benennung Name der Site, zu der der Link führt Untersite, falls man auf der Site bleibt Weitere Informationen über den Inhalt, den der Nutzer erwarten kann Ggf. auch, in welchem Verhältnis die gelinkte Seite zu der aktuellen Seite steht

19 Seite 19 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Titel für Links - Beispiele Nielsen, S. 61 PC Version Mac-Version

20 Seite 20 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Zur Verwendung von Frames Frames (Text)rahmen innerhalb einer Seite Frames werden verwendet, um die Navigationselemente immer sichtbar zu haben Nachteile: Der Nutzer hat keine eine URL, um zu einem bestimmten Inhalt zu gelangen ( problematisch bei der Verwendung von Bookmarks) Meist nicht gut druckbar Suchmaschinen haben Probleme mit Frames (können nicht zielsicher auf Teile einer Site verweisen) Schwieriger zu erlernen, besonders für gelegentliche Nutzer Frames: Just say no (Nielsen, S. 85) Ausnahme: Meta-Pages, die andere Webseiten kommentieren/klassifizieren

21 Seite 21 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Frames auf unterschiedlichen Anzeigegeräten Oben: auf einem Palm-Monitor Links: Webpage auf einem PC-Monitor Nielsen, S. 88/89

22 Seite 22 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Design von Inhalten (Content Design)

23 Seite 23 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Design von Inhalten – Themen Überfliegen (Scanability) ermöglichen! Hypertext Zur Verwendung von Grafiken, Fotos, Multimedia etc.

24 Seite 24 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Überfliegen (Scanability) ermöglichen! Lesen längerer Texte am Bildschirm wird von Nutzern vermieden 79 % der Nutzer überfliegen Webseiten (statt lesen) Gründe: Schnellere Augenmüdigkeit am Bildschirm Dauert 25 % länger Web als User Driven Medium: der Nutzer möchte selbst aktiv sein, klicken, seinen Leseweg selbst bestimmen Wegen der Fülle von Webseiten interessiert den Nutzer als erstes, ob eine Seite für ihn interessant bzw. passend ist oder nicht Informationsüberflutung, d.h. die Nutzer müssen in immer kürzerer Zeit mit immer mehr potenziell interessanten Webseiten/ s etc. umgehen Nielsen, S. 106

25 Seite 25 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Scannability - Textbeispiele Nielsen, S. 105

26 Seite 26 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Schreiben für das Web Text in mehrere Gliederungsstufen unterteilen Sinnvolle Überschriften verwenden (inhaltlich, selbsterklärend) Aufzählungspunkte oder ähnliche Elemente, um zu langen Fließtext zu unterbrechen Hervorhebungen, um auf das Wesentliche zu lenken Nielsen, S. 106 Text ist das inhaltstragende Format für Webseiten hohe Kontraste zwischen Hintergrund und Textfarbe Schriftgröße groß genug Kein Blinken etc., weil dies schwieriger zu lesen ist Nielsen, S. 126

27 Seite 27 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Hypertext Goldene Regeln für Hypertext (Shneiderman, S. 631) Es gibt eine große Menge an Informationen, die in zahlreiche Teilstücke gegliedert ist Die Teilstücke beziehen sich aufeinander Der Benutzer benötigt jederzeit nur ein Bruchstück dieser Teilstücke Empfohlen wird die Verlinkung zu Anhängen, Glossaren, Originalquellen, Literaturzitaten Schlechtes Design von Hypertexten, wenn… zu viele Links zu lange Ketten von Links, um relevantes Material zu erreichen ungeeignete Überblicke (Inhaltsverzeichnisse), die den Inhalt des Hypertextes nicht erkennen lassen Shneiderman, S. 631 ff.

28 Seite 28 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Aufgaben bei der Erstellung von Hypertexten Ziel: Wissen so aufbereiten, dass… …sich der Leser in einem Einführungsartikel ein Überblick verschaffen kann. … die Gesamtstruktur deutlich wird. … eine Übersicht über behandelte Themen erkennbar ist. Konkrete Aufgaben: Geben Sie einen Überblick! Verwenden Sie einen hierarchischen Ansatz! Organisieren Sie die Startseite als ein detailliertes Inhaltsverzeichnis! Ermöglichen Sie eine leicht durchführbare Suche! Shneiderman, S. 631 ff.

29 Seite 29 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Optimale Länge von Hypertextartikeln Untersuchungen zeigen, dass viele kurze Artikel einer kleineren Zahl langer Artikel vorzuziehen sind. Experiment an der Universität Maryland: 46 kurze Artikel (4-83 Zeilen) und 5 lange Artikel ( Zeilen) Testpersonen wurde 30 Minuten Zeit gegeben, um Antworten auf Fragen zu finden. 16 Testpersonen, die mit den kürzeren Artikeln arbeiteten, beantworteten mehr Fragen richtig und fanden die Antworten schneller Optimale Länge hängt ab von Bildschirmgröße und Reaktionszeit der Art der Aufgabe und der Erfahrung der Benutzer Shneiderman, S. 631 ff.

30 Seite 30 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Zur Verwendung von Grafiken, Fotos, Multimedia, etc. Experiment mit zwei Gruppen mit unterschiedlicher Bandbreite High-End Grafiken beeindrucken nur die Gruppe mit großer Bandbreite Das Gefühl, verloren zu sein, stieg mit großen Grafiken und der damit verbundenen Erhöhung der Wartezeit bis zum Aufbau einer Seite (vgl. Folien zur Download-Zeit) Verwendung hängt ab vom Ziel der Webseite: Entertainmentseiten vs. Informationsseiten Bei Informationsseiten eher auf Grafiken, Fotos und Multimedia verzichten Bei Entertainmentseiten s. nächste Folie Lazar S. 723 ff.

31 Seite 31 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Entertainmentseiten: Verwendung von Grafiken, Fotos, Multimedia, etc. nach Möglichkeit zwei Versionen anbieten: reiner Text und Text mit Grafik (kommt in der Realität selten vor) Ansonsten: Design mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner ist wichtiger als […] Gebrauch zahlreicher Grafiken (Shneiderman S. 654) Ggf. Elemente nach und nach einblenden der Nutzer sieht, dass etwas passiert und kann Teile des Inhalts wahrnehmen Bei Verwendung von Fotos Thumbnails verwenden, bei Bedarf größeres Bild durch Verlinkung Beim Download großer Dateien die erwartete Downloadzeit anzeigen ( Transparenz beim Nutzer!)

32 Seite 32 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Design eines Webauftritts (Site Design)

33 Seite 33 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Design eines Webauftritts – Themen Fakten zu Websites Navigation Informationsstrukturierung

34 Seite 34 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Ziele von Websites Ziel Verkauf von Produkten Werbung für Produkte Informieren / Ankündigungen Zugang anbieten Anbieten von Diensten Diskussionen Pflege von Gemeinschaften Organisationen Verlage, Kaufhäuser Autohändler, Filmstudios Universitäten, Museen, Städte Bibliotheken, Zeitungen Regierungen, Verwaltungen Bürgerinitiativen (Politische) Gruppen / Verbände Shneiderman, S. 638 ff.

35 Seite 35 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Websites: Größe und Beispiele Zahl der Webseiten > Beispiele Persönliche Biografie Publikationen, Fotogalerie Buch, Stadtführer, Jahresbericht Fotosammlung, Museumstour, Musik- oder Filmdatenbank Universitätsführer, Zeitungen Telefonverzeichnis, Flugplan Zeitschriftenkurzfassung Nasa-Archiv Shneiderman, S. 638 ff.

36 Seite 36 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Homepage – Front Door of the Site Sollte einen Überblick über Subsites geben ( vgl. Folien zur Informationsstruktur) Ort für aktuelle Nachrichten Es sollte ein Link zu einer Seite mit Übersicht über alle Seiten der Sites (SiteMap) angeboten werden (Shneiderman, S. 657) Nicht jeder Nutzer steigt über die Homepage ein alle Seiten einer Site sollten ein klickbares Logo haben (bietet Kontext und gleichzeitig einen Navigationsbutton zur Homepage der Site)

37 Seite 37 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Navigation Unterschiedliche Navigationsmöglichkeiten: Über Browserfunktionalitäten Über Elemente der Webseiten Die meiste Navigation findet über die Elemente auf den Webseiten statt Browserfunktionalitäten: Back-Button als Sicherheitsnetz Orientierung: Der Nutzer sollte zu jeder Zeit wissen, an welcher Stelle der Site er sich gerade befindet Transparenz: Jede Seite sollte mehr als den Link zur Einstiegsseite der Site beinhalten (Lazar) Navigation konsistent auf allen Seiten einer Site

38 Seite 38 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Navigation Navigation über Bereiche (Sectional Navigation) Unterschiedliches Design für unterschiedliche Größe Bei kleiner Menge an Seiten von jeder Seite zu allen anderen Falls mehr Seiten, dann (Hierarchie von) Inhaltsbereichen zur Untergliederung bilden Alternative: audience-Splitting (Lazar): Navigationsstruktur für unterschiedliche Nutzergruppen Pfadnavigation (Path navigation) breadcrumbs navigation (Nielsen) Anzeige des Pfades, über den ein Nutzer von der Einstiegsseite zu der aktuellen Seite gelangt Die Zwischenschritte sind anklickbar die Pfadangabe ist zur Navigation nutzbar Sectional Navigation Und Pfadnavigation schließen sich gegenseitig nicht aus.

39 Seite 39 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Navigation auf der I&G-Website Sitemap Pfadnavigation Link zur Home- page Subsites

40 Seite 40 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Informationsstruktur – Breite vs. Tiefe eher breite als tiefe Struktur wählen, da der Nutzer dann nicht durch zu viele Ebenen navigieren muss, ehe er zu den Inhaltsseiten gelangt alle Seiten einer Site sollten mit 4-5 Clicks erreichbar sein Research has found that four or five clivcks in a Web site is the maximum that a user will complete before giving up (Lazar, S. 720)

41 Seite 41 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Unterschiedliche Informationsstrukturen von Sites Kurze, unstrukturierte Liste z.B. für Hightlights einer Stadtführung, Übersicht über laufende Projekte Lineare Strukturen Veranstaltungskalender, alphabetische Listen Datenfelder oder Tafeln Abfahrtsort, Datum, Uhrzeit Hierarchien, Verzweigungsbäume Kontinent-Land-Stadt Vielfachverzweigungen, Aspektabruf Fotos sortiert nach Datum, Themen Netzwerke Zeitschriftenzitate, Stammbäume Shneiderman, S. 644 ff.

42 Seite 42 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Verwendung einer Metapher für die Site Nahe liegender Ausgangspunkt: Metaphern aus traditionellen Medien Beispiele: Aktenschränke mit Ordnern und Dokumenten Einkaufspassage mit Geschäften und Regalen darin Metapher muss nützlich sein Um Konzepte auf hoher Ebene darzustellen Angemessen, um Objekte auf mittlerer Ebene auszudrücken Effektiv, um auf Details auf Pixel-Ebene hinzuweisen Shneiderman, S. 647

43 Seite 43 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Site-Metapher: Beispiel 1 Nielsen, S. 181

44 Seite 44 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Site-Metapher: Beispiel 1 Nielsen, S. 182

45 Seite 45 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Gliederung für die heutige Sitzung Webdesign für breite Nutzergruppe! Entscheidendes Kriterium: Download-Zeit! Seitenaufteilung Links Die Verwendung von Frames Design von Seiten (Page Design) Design von Inhalten (Content Design) Design eines Webauftritts (Site Design) Ausblick (Future Predictions)

46 Seite 46 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Zusammenfassung Webdesign für breite Nutzergruppe! Design von Seiten (Page Design) Entscheidendes Kriterium: Download-Zeit! Seitenaufteilung und Links Die Verwendung von Frames Design von Inhalten (Content Design) Überfliegen (Scanability) ermöglichen! Hypertext Zur Verwendung von Grafiken, Fotos, Multimedia etc Design eines Webauftritts (Site Design) Fakten zu Websites Navigation Informationsstrukturierung

47 Seite 47 /47 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Literatur Sutcliffe, A. (2003): Multimedia User Interface Design. In: Jacko, Julie A.; Sears, Andrew (Eds.) (2002): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, New Jersey: LEA. S Visual Design principles for usable interfaces. In: Jacko, Julie A.; Sears, Andrew (Eds.) (2002): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, New Jersey: LEA. S Shneiderman, Ben (2002): User Interface Design- deutsche Ausgabe. MITP Lazar, Jonathan (2002): The world wide web. In: Jacko, Julie A.; Sears, Andrew (Eds.) (2002): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, New Jersey: LEA. S Nielsen, Jakob (2000): Designing Web Usability. Indianapolis: New Riders. ARD/ZDF-Studie (zuletzt abgerufen am ):


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