Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Thomas Herrmann Datenschutz 99 27.09.99 1 Datenschutz & Gesundheitswesen - Überblick - Hintergründe Rollen & Datenflüsse Die Situation in Arztpraxen &

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Thomas Herrmann Datenschutz 99 27.09.99 1 Datenschutz & Gesundheitswesen - Überblick - Hintergründe Rollen & Datenflüsse Die Situation in Arztpraxen &"—  Präsentation transkript:

1 Thomas Herrmann Datenschutz Datenschutz & Gesundheitswesen - Überblick - Hintergründe Rollen & Datenflüsse Die Situation in Arztpraxen & Krankenhäusern Zusammenführung von Patientendaten Sicherungskonzept

2 Thomas Herrmann Datenschutz sekundäre Versorgung Rollen im Gesundheitswesen Patient Versicherte Angehörige Behörden/ Institutionen Kranken- häuser Heilberuf Heilmittel/ Hilfsmittel Apotheken Kassen- ärztliche- Vereinigung Abrechnungs- rechenzentren Kranken- kasse Arbeitgeber Ärzte Gruppen- praxis Werks- arzt Fach- arzt Amts- arzt gesetzlich privat

3 Thomas Herrmann Datenschutz Arzt und Privatgeheimnis Strafgesetzbuch §203 Verletzung von Privatgeheimnissen (1) Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis, offenbart, das ihm als 1. Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker oder Angehörigen eines anderen Heilberufs, der für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert,... anvertraut worden oder sonst bekanntgeworden ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

4 Thomas Herrmann Datenschutz Strategien im Gesundheitswesen Kostendämpfung durch DV-Einsatz und Leistungsbeschränkung Prävention durch Preisgestaltung Leistungsgenaue Abrechnung Qualitätsmanagement bei den Health-Care-Providern Umfassende Auswertung von Daten in der internationalisierten medizinischen Forschung Umfassende Vernetzung und regionenübergreifende Organisation der medizinischen Versorgung Fallbezogene Ausbildung auf der Basis von Arzt- und Patientendaten S. Rienhoff DuD 21 (1997) 10, S. 580

5 Thomas Herrmann Datenschutz Weitergabe von Abrechnungsdaten im Bereich der gesetzlichen Krankenkasse BfD-Info 3, S. 26

6 Thomas Herrmann Datenschutz Daten Leistungs- abrechnung Leistungs- finanzierung Rechnungen primär Leistungserbringer Über- wei- sung Arzt- brief Ein- wei- sung sekundär Apotheke Heil & Hilfmittel Leistungs- empfang Datenflüsse - Abrechnung Vorbeugen Mitwirken Kassenärztlich für Apotheken gesetzliche Kassen Beihilfe- stellen Patient Rezepte, Verord- nung Arzt Krankenhaus Belege B privatärztlich Privat- rechnung private Kassen einreichen p Belege A

7 Thomas Herrmann Datenschutz Kranken- kasse Arbeit- geber Datenweiterleitung Gesund- heits- amt Renten- versicherung Forschung Straf- verfol- gung Vertrauens- arzt Unfall- versicherung Daten Patient Arzt Weiterleiten Bescheinigung

8 Thomas Herrmann Datenschutz Krankenversicherten Karte (1) Die KVK hat einen minimalen Datensatz: –Sie dienen der Unterstützung der Datenflüsse DatenelementLänge Krankenkasse2-28 Krankenkassennr.7 Versichertennr.6-12 Versichertenstatus4 Titel0-15 Vorname0-28 Namenszusatz0-15 Familienname2-28 Geburtsdatum8 Straße, Nr.0-28 Wohnsitz (Land)0-3 Postleitzahl4-7 Ort2-22 Gültigkeitsdatum4 VKNR5 Status-Ergänzung0-3 Prüfsumme1

9 Thomas Herrmann Datenschutz Krankenversicherten Karte (2) Patientenkarten haben demgegenüber die Aufgabe, möglichst viele Daten bzgl. der Gesundheit/ Krankengeschichte einer Person zu sammeln. Problem: –KVK können sehr leicht beschrieben und gelesen werden !!!

10 Thomas Herrmann Datenschutz Situation in der Arztpraxis - Probleme - räumlich: –Einbruch, Einsicht, Mithören, Abstrahlung Hardware: –Entwendbar, Abstrahlung, mangelnde Sicherung der Datenträger, Abhörbarkeit von Telefon & Fax Software: –Keine Speicherungs- und Benutzungskontrolle, Kein Paßwortschutz, keine Verschlüsselung vor Transport Weitergabe: –Keine Einwilligung des Privatpatienten, Kein Vertrag & Kontrolle bzgl. Abrechnungsstelle –Auskunftsproblem Abrechnungsstelle kann Schufakontaktieren ! Rechner in der Werkstatt ! Organisation: –Kein Datenschutzbeauftragter (s. #5504)

11 Thomas Herrmann Datenschutz Situation des Krankenhauses siehe #5689 Krankenhaus neues Finanzie- rungsmodell Kostendruck Qualitäts- anforderung medizinisch, technische Entwicklung Wettbewerb Datenschutz Randbedingungen Datenaustausch Patienten- karte Teledienste Ärzte Klinik Kasse

12 Thomas Herrmann Datenschutz medizinische Versorgung Datenflüsse im Krankenhaus Daten Aufnahme Entlassung Qualitäts- kontroll Ausbil- dung Abrechnung Dokumtentation Diagnose Pflege Operation

13 Thomas Herrmann Datenschutz Basisdokumentation im Krankenhaus Daten nach § 301 SGB V Fallpauschalen-Nummer Sonderentgelt-Nummer Institutskennzeichen des Krankenhauses bzw. Absenders Identifikationsummer des Patienten (Krankenhausinternes Kennzeichen des Versicherten) Aufnahmedatum Entlassungsdatum Aufnahmediagnose ICD 9 (ICD 10) Einweisungsdiagnose ICD 9 (ICD 10) Entlassungs- bzw. Verlegungsdiagnose ICD 9 (ICD 10) OP-Datum Operation (ICPM) Entlassungsgrund siehe Erb in DuD 21 (1997) 10, S. 566

14 Thomas Herrmann Datenschutz Krebsregister Arzt Klartext beschrei- bung meldet Zustimmung i.d.R. Vertrauens- stelle anonymisieren Patient Klartext; 3 Monate Aufbewahrung speichern Registerstelle ver-/ entschlüsseln Zuordnung anonyme Daten nachfragen verschlüsseln Identitäts- schlüssel N Forschung auswerten Deanony- misierung beantragen Statistik- dateien

15 Thomas Herrmann Datenschutz Patientenkarte Zweck: –ausführliche Dokumentation von Gesundheitsdaten Nutzen: –schnelle Notfallversorgung, Vermeidung wiederholter Untersuchungen, –Vollständigkeit Gefahr: –Zwang zur Preisgabe, Zusammenführung von Daten, fehlende Aktualisierung Alternative: Pointerkarten: –wenige Notfalldaten –Verweis auf vorhandene Dateien

16 Thomas Herrmann Datenschutz Künftige Entwicklung Zusammenführung von Daten für Forschung, Ausbildung, Qualitätssicherung, Prävention Prävention kann über die Mitwirkungspflicht zu Verhaltensdruck führen !!!

17 Thomas Herrmann Datenschutz Sicherungskonzept 1) Zugangskontrolle: Jede Akte verfügt über eine Zugangskontrollliste (ZKL) aller zugriffsberechtigter Personen 2) Einrichtung der Akte: zunächst mit Patient & einrichtender Rolle Bei Überweisung: Erweiterung 3) Stets eine verantwortliche Rolle bzgl. Veränderung der Liste 4) Patient willigt bzgl. der Veränderung der ZKL ein (wird benachrichtigt) 5) Fortbestand sichern 6) Protokollierung jeder Änderung 7) Informationsfluß: von A nach B nur wenn (ZKL von A) (ZKL von B) 8) Aggregationsvermeidung in Zusammenwirkung mit 4) 9) Kontrolle durch unabhängige Experten (s. #5688)


Herunterladen ppt "Thomas Herrmann Datenschutz 99 27.09.99 1 Datenschutz & Gesundheitswesen - Überblick - Hintergründe Rollen & Datenflüsse Die Situation in Arztpraxen &"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen