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® Magret Reymers Neuordnung Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik Die neue Ausbildungsordnung Zum Ablauf des Verfahrens.

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Präsentation zum Thema: "® Magret Reymers Neuordnung Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik Die neue Ausbildungsordnung Zum Ablauf des Verfahrens."—  Präsentation transkript:

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2 ® Magret Reymers Neuordnung Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik Die neue Ausbildungsordnung Zum Ablauf des Verfahrens

3 ® Magret Reymers Neuordnung Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik 2011/2012 Ziel : Inhaltliche und strukturelle Anpassung an aktuelle Qualifikationsbedarfe Inkrafttreten der neuen Ausbildungsordnung August 2012 Ausgangspunkt: Beruf mit 6 Schwerpunkten, AO aus 2006 resp ~7000 Auszubildende KunststoffformgebungKunststoffbau Quelle: PAL, informell 2006: AO 1997 wird um 2 Schwerpunkte ergänzt; bleibt ansonsten unverändert

4 ® Zur neuen Ausbildungsordnung Was ist neu? Differenzierung in 7 Fachrichtungen; fachrichtungsspezifische Inhalte im 3. Jahr Formteile, Halbzeuge, Mehrschichtkautschukteile, Compound- und Masterbatchherstellung Bauteile, Faserverbundtechnologie, Kunststofffenster Gestreckte Abschlussprüfung Teil 1 25%, Teil 2 75 % Inhaltliche Stärkung im Bereich Materialkenntnis Reduzierung der Kunststoffbearbeitung / Bauteilherstellung im gemeinsamen Teil Metallbearbeitung kann, muss aber nicht vermittelt werden Fertigungsplanung und –steuerung beginnt bereits im 1. Ausbildungsabschnitt Vertiefungsphase von 8 Wochen inhaltlich gebunden: Wahl zwischen 3 Berufsbildpositionen (Herstellen von Bauteilen/- gruppen, Sicherstellen der Betriebsfähigkeit von techn. Systemen oder Fertigungsplanung/ - steuerung; jeweils Inhalte des 1. Ausbildungsabschnitts)

5 ® Struktur der Ausbildung Am Ende der Ausbildung Teil 2 der gestreckten Abschlussprüfung (IHK) 3 fachrichtungsbezogene Prüfungsbereiche+ Wirtschafts- und Sozialkunde Fachrichtungsspezifisch 1. bis 18. MonatGemeinsame berufsprofilgebende QualifikationenGemeinsame integrative Qualifikationen( Abschnitt A und I des Ausbildungsrahmenplans ) Ausbildungsdauer 3 Jahre 19. bis 24. MonatGemeinsame berufsprofilgebende QualifikationenGemeinsame integrative Qualifikationen (Abschnitt I) Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung (IHK) Einheitliche Aufgabenstellung Prüfungsbereich Herstellen einer mechanischen Baugruppe 24. bis 39. Monat …………………… bis 39. Monat …………………….. 24 bis 39. Monat …………………… bis 39. Monat …………………… bis 39. Monat …………………… bis 36. Monat: Abschnitt B,C, D, E, F, G oder H des ARP

6 ® Zur neuen Ausbildungsordnung Abschlussprüfung Teil 1 Einheitlich für alle Fachrichtungen Prüfungsbereich Herstellen einer mechanischen Baugruppe Prüfungsinstrument: Prüfungsprodukt und darauf bezogene schriftliche Aufgaben Prüfungsdauer 8 Stunden, davon 90 Minuten für die schriftlichen Aufgaben Prüfungsbereich Herstellen einer mechanischen Baugruppe Prüfungsinstrument: Prüfungsprodukt und darauf bezogene schriftliche Aufgaben Prüfungsdauer 8 Stunden, davon 90 Minuten für die schriftlichen Aufgaben Der Prüfling soll nachweisen, dass er Werkstoffe, insbesondere polymere, unterscheiden, den Anwendungsbereichen zuordnen und nach Verwendungszweck auswählen und einsetzen, technische Unterlagen auswerten, technische Parameter bestimmen, Arbeitsabläufe planen und abstimmen, Fertigungsverfahren auswählen, Bauteile und Baugruppen durch manuelle und maschinelle Verfahren fertigen, Unfallverhütungsvorschriften anwenden und Umweltschutzbestimmungen beachten, Pneumatikgrundschaltungen nach Schaltplan aufbauen und auf Funktion prüfen, Prüfverfahren und Prüfmittel anwenden, Einsatzfähigkeit von Betriebs- und Prüfmitteln feststellen, Ergebnisse auswerten und dokumentieren sowie Auftragsdurchführungen dokumentieren, technische Unterlagen, einschließlich Prüfprotokollen, erstellen kann;

7 ® Zur neuen Ausbildungsordnung Abschlussprüfung Teil 2 : fachrichtungsspezifisch; auch gleichnamige Prüfungsbereiche sind je nach Fachrichtung unterschiedlich ausgeprägt Prüfungsbereiche und ihre Gewichtung Formteile Herstellen von Formteilen a)Spritzgießen, b)Blasformen, c)Schäumen, d)Pressen, e)Thermoformen f)oder vgl. 35%Verfahrenstechnische Systeme20%Produktionsplanung und –analyse10 % Halbzeuge Herstellen von Halbzeugen a)Kalandrieren, b)Extrudieren, c)Schäumen, d)Beschichten, e)Nachbearbeitungsverfahren, insb. Bedrucken, Beflocken, Lackieren f)oder vgl. 35%Verfahrenstechnische Systeme20%Produktionsplanung und –analyse10 % Mehrschicht- kautschukteile Herstellen von Mehrschichtkautschukteilen a)diskontinuierliches oder kontinuierliches Mischen, b)Extrudieren, c)Kalandrieren, d)diskontinuierliches oder kontinuierliches Beschichten, e)Wickeln, f)Konfektionieren, g)Diskontinuierliches oder kontinuierliches Vulkanisieren; h)oder vgl. 35%Verfahrenstechnische Systeme20%Produktionsplanung und –analyse10 % Compound- / Masterbatchherstellung Herstellen von Compounds und Masterbatches a)Herstellen von Compounds, b)Herstellen von Masterbatches c)Oder vgl. 30% Verfahrenstechnische Systeme20% Kunststoffprüfung und Qualitätsmanagement 15 % Prüfungsinstrument Praktische Aufgabe und situatives Fachgespräch, z.T. auch erstellen praxisbezogener Unterlagen Schriftliche Aufgaben Prüfungsdauer7 Stunden incl. 20 Min. Fachgespräch150 Min.60 Min. /90 Min. Compounds

8 ® Zur neuen Ausbildungsordnung Prüfungsbereiche und ihre Gewichtung Bauteile Fertigungsauftrag35%Reparieren und Instandsetzen20% Fertigungstechnik und technische Kommunikation 10 % Prüfungsinstrument Praktische Aufgabe, praxisbezogene Unterlagen Arbeitsprobe und situatives FachgesprächSchriftliche Aufgaben Prüfungsdauer7 Stunden4 Stunden180 Min. Faserverbund- technologie Herstellen von Faserverbundbauteilen 35% Verfahrenstechnische Systeme Schriftliche Aufgaben 20% Produktionsplanung und –analyse Schriftliche Aufgaben 10 % Prüfvariante 1 Betrieblicher Auftrag, praxisbezogene Unterlagen, auftragsbezogenes Fachgespräch Prüfvariante 2 Arbeitsaufgabe, praxisbezogene Unterlagen, situatives Fachgespräch Prüfungsinstrument Prüfungsdauer19 Stunden7 Stunden150 Minuten60 Minuten Kunststofffenster Herstellen von Fenster-, Tür- oder Fassadenelementen 35%Verfahrenstechnische Systeme20%Produktionsplanung und –analyse10% PrüfungsinstrumentPraktische Aufgabe und situatives FachgesprächSchriftliche Aufgaben Prüfungsdauer7 Stunden incl. 20 Min. Fachgespräch150 Minuten60 Minuten

9 ® Zur neuen Ausbildungsordnung Abschlussprüfung Teil 2 : Prüfungsparagraphen : bei der Aufgabenstellung ist der Bereich, in dem der Auszubildende überwiegend betrieblich ausgebildet wurde zu berücksichtigen d.h. die Arbeitsaufgaben können nicht bzw. nur in der Grundkonzeption zentral erstellt werden, da sie sich in nahezu allen Fachrichtungen auf unterschiedliche Verfahren beziehen

10 ® Das Ordnungsverfahren - Ablauf Magret Reymers, Gunda Görmar

11 ® Das Ordnungsverfahren - Ablauf Vorprojekt Antragsgespräch (Festlegung der Eckwerte) Weisung Sitzungen des Bundes Entwurf Ausbildungsordnung (Betrieb): Verordnungstext mit Prüfungen Ausbildungsrahmenplan (ARP) Zeugniserläuterungen Sitzungen der Länder Entwurf (Schule): Rahmenlehrplan (RLP) Gemeinsame Sitzung Abstimmung ARP + RLP Erlassphaseund Veröffentlichung parallel

12 ® Das Ordnungsverfahren - Beteiligte BiBB Konsensprinzip BUNDLÄNDER GEWERK- SCHAFTEN ARBEIT- GEBER Wissen- schaft

13 ® Eckwerteänderung im Laufe des Neuordnungsverfahrens Eckwerte 2010 Wahlqualifikationen Chemieberufe als Vorbild Eckwerte 2011 Fachrichtungen Wahlqualifikationen sollen zukünftig, anders als z.B. bei den Chemieberufen, max. im Umfang von 80 Stunden im Rahmenlehrplan differenziert abgebildet werden. Betriebliche Differenzierung wird von der Berufsschule also kaum begleitet. Neue Vorgabe wird Laufe der Sachverständigenarbeit 2011 zunehmend problematisiert, insbesondere von KMU. Sozialpartner geben Wahlqualifikationen als Strukturkonzept für Verfahrensmechaniker/in auf, Neustart mit neuem Eckwert: Fachrichtungen (Neu)Positionierung der Länder zu Wahlqualifikationen führt zur Änderung der Eckwerte

14 ® Beruf mit Schwerpunkten Schwerpunkte werden nur berücksichtigt - im Ausbildungsrahmenplan - in den Prüfungen Eine Differenzierung des Berufsbildes erfolgt nicht Die Differenzierung erstreckt sich auf Monate Umsetzung des ARP in den in den Rahmenlehrplan grundsätzlich gemeinsame Beschulung in allen Jahrgangsstufen, Differenzierung ab dem 3. bzw. 2. Ausbildungsjahr * möglich (* bei 3 bzw. 2 jähriger Ausbildung) Schwerpunkt A Schwerpunkt B

15 ® Beruf mit Fachrichtungen Fachrichtungen werden berücksichtigt - im Ausbildungsberufsbild - im Ausbildungsrahmenplan - in den Prüfungen - in der Berufsbezeichnung Jede Fachrichtung hat eigenständige Prüfungsanforderungen und wird inhaltlich differenziert festgelegt Fachrichtungsbezeichnung ist Teil der Berufsbezeichnung Die Fachrichtung wird bei der Eintragung des Ausbildungsverhältnisses festgelegt Fachrichtungen dauern mindestens 6-18 Monate Umsetzung des ARP in den in den Rahmenlehrplan: grundsätzlich gemeinsame Lernfelder/Beschulung im 1. und 2. Ausbildungsjahr, fachrichtungsspezifische Lernfelder/Beschulung im 3.Ausbildungsjahr soweit erforderlich, ist eine Differenzierung ab dem 2. Ausbildungsjahr möglich Ausnahmen bei kleiner Anzahl Auszubildender Fachrichtung A Fachrichtung B

16 ® Magret Reymers Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !


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