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Social cognition, mental representation and theory of mind

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Präsentation zum Thema: "Social cognition, mental representation and theory of mind"—  Präsentation transkript:

1 Social cognition, mental representation and theory of mind
Goswami Kapitel 7 (S und S )

2 1. Was versteht man unter „theory of mind“?
Fähigkeit, sich selbst und anderen Menschen mentale Zustände zuzuschreiben (Wünsche, Überzeugungen, Vorstellungen)  Verhalten kann erklärt und vorhergesagt werden

3 2. Wieso ist die Fähigkeit zur Metarepräsentation Voraussetzung dafür?
= Repräsentation mentaler Zustände (Wissen,Repräsentationen) = Repräsentation einer Repräsentation  mentale Zustände können nur verstanden werden, wenn man sie repräsentieren kann

4 Fähigkeit zur Imitation Entwicklung des Symbolspiels
3. Welche drei Fähigkeiten sind eng mit der Entwicklung metarepräsentationaler Fähigkeiten verknüpft? Fähigkeit zur Imitation Entwicklung des Symbolspiels Entwicklung der Sprache

5 4. Wie verknüpft Leslie Symbolspiel mit der „theory of mind“?
Symbolspiel: Manipulation der eigenen mentalen Repräsentationen (und der anderer) primary representation vs. pretend representation  pretend representation = Metarepräsentation erstes Zeichen dafür, dass Kinder ihre eigenen mentalen Repräsentationen (und die anderer) „verstehen“

6 5. Welche Rolle spielt Imitation beim Erwerb einer „theory of mind“ laut Meltzoff & Decety? Warum?
Imitation ist äußerst wichtig um mentale Repräsentationen anderer verstehen zu können Kinder imitieren nicht nur, verstehen auch wenn sie imitiert werden Experiment (1990): Erwachsene als social mirrors ▪ nicht nur motorische Aktivitäten werden imitiert, auch Intention und Wünsche (die eigenen und die anderer!) spielen eine Rolle ▪ Schlussfolgerungen über dem Verhalten zugrundeliegenden Motive werden möglich

7 6. Was versteht man unter „simple desire psychology“, was unter „belief-desire-psychology“? Was entwickelt sich laut Wellman & Wooley zuerst (Experiment)? 1. simple desire psychology Verhalten anderer wird aus ihren Wünschen erschlossen. 2. belief- desire- psychology (ab 3 Jahre) Verhalten anderer wird nicht nur aus ihren Wünschen, sondern auch aus ihren Überzeugungen (die falsch sein können!) erschlossen.  Fähigkeit zur Metarepräsentation!

8 Aufgabe: Vorhersage von Verhalten anderer
6. Was versteht man unter „simple desire psychology“, was unter „belief-desire-psychology“? Was entwickelt sich laut Wellman & Wooley zuerst (Experiment)? 2 und 3 jährige Kinder Aufgabe: Vorhersage von Verhalten anderer desire stories vs belief stories simple- desire- psychology: VH kann mit Hilfe der Wünsche und Intentionen erklärt und vorhergesagt werden 85% der 2jährigen belief- desire-psychology: VH kann nur korrekt vorhergesagt werden, wenn die Überzeugungen der Akteure beachtet werden 43% der 2jährigen

9 8. Was ist die „false belief task“ von Wimmer & Perner
8. Was ist die „false belief task“ von Wimmer & Perner? Was sind die Ergebnisse? „Maxi-Geschichte“ Frage: Wo wird Maxi die Schokolade suchen? 50% der 4-5jährigen antworten korrekt 93% der 5-6jährigen antworten korrekt theory of mind entwickelt sich in diesem Alter vorher können nicht zwei unterschiedliche Repräsentationen gleichzeitig aufrecht erhalten werden

10 7. Was ist das „Brokkoli-Experiment“ von Repacholi & Gopnik?
14 vs. 18 Monate Kinder VL äußert Vorliebe und Abneigung für je eines der vorhandenen Nahrungsmittel (Brokkoli vs. Cracker) Welches Nahrungsmittel reicht das Kind dem VL? ▪ 14: Kinder reichen von ihnen selbst bevorzugtes Nahrungsmittel ▪ 18: Kinder reichen von VL bevorzugtes Nahrungsmittel  ab 18 Monate: psychologisches Verständnis von desire

11 9. Welche Untersuchung von Flavell et al. unterstützt die Ergebnisse?
appearance- reality- distinction: Bewusstsein, dass sich äußere Erscheinung und wirkliche Realität voneinander unterscheiden können.

12 9. Welche Untersuchung von Flavell et al. unterstützt die Ergebnisse?
3 - 5jährige Kinder Objekte, anders aussehen, als sie eigentlich sind (z.B. Radiergummi in Bleistiftform) ▪ “What is it really really?“ ▪ “When you look at it with your eyes right now, does it look like a (…) or does it look like a (…)?“ ▪ …  die Hälfte der 3jährigen verwechseln Aussehen und Realität, allerdings kaum 4- und 5jährige.

13 10. Was sagen Siegal und Beattie (1991) dazu?
Kontext der Fragestellung entscheidend! Kinder könnten denken, sie sollen wahren Ort nennen besser: Wo wird Maxi zuerst nach der Schokolade suchen? schon 3jährige können diese Frage korrekt beantworten

14 11. Welche Alternativerklärung gibt es für das Versagen junger Kinder in false belief Aufgaben?
junge Kinder geben die Antwort aufgrund der „offensichtlichsten“ Information können dieses Verhalten noch nicht hemmen eigenes (korrektes) Wissen kontrolliert VH

15 12. Welches Experiment unterstützt diese Erklärung?
Russel et al. (1991): „windows task“ zwei Boxen (leere Box; Box mit Schokolade gefüllt) Täuschungsaufgabe: VL täuschen um die Box mit Schokolade für sich zu gewinnen Lernphase: Kind sieht Inhalt der Boxen nicht Testphase: Kind kann Inhalt sehen (Fensterchen) die meisten 3jährigen zeigen beim ersten „windows“-Durchgang auf die Box mit der Schokolade  Wissen über korrekten Ort eines Objekts kann nicht unterdrückt werden  entsprechendes VH die meisten 4jährigen zeigen schon beim ersten „windows“-Durchgang auf die leere Box

16 13. Was belegen die Untersuchungen zur „theory of mind“ an gehörlosen Kindern?
Peterson & Siegal: gehörlose 5-11jährige können false- belief- Aufgabe nicht lösen, wohl aber false- photograph- Aufgabe Informationen über Gedanken, mentale Zustände und Repräsentationen können nicht sprachlich vermittelt werden  Kommunikation über mentale Zustände ist wichtig für die Entwicklung einer „theory of mind“

17 14. Was sind Spiegelneurone? Wann werden sie aktiviert?
Spiegelneurone: Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Potenziale auslösen, wie sie entstünden, wenn dieser Vorgang nicht bloß passiv betrachtet, sondern aktiv gestaltet würde. (www.wikipedia.de) Aktivierung wenn ein menschliches VH beobachtet wird! Aktivierung bei der Imitation eines VH Verstehen der Intentionen (intention coding)

18 15. Wie sieht es mit der Aktivität der Spiegelneurone bei autistischen Kindern aus?
Defizite in der „theory of mind“ Schwierigkeiten, mentale Zustände anderer zu erkennen und ihr VH zu verstehen  mind blindness keine Aktivität der Spiegelneurone bei Imitation


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