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Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Keine 3D-Diagramme – schon gar nicht mit einer 3. Variablen Säulenvariationen.

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Präsentation zum Thema: "Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Keine 3D-Diagramme – schon gar nicht mit einer 3. Variablen Säulenvariationen."—  Präsentation transkript:

1 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Keine 3D-Diagramme – schon gar nicht mit einer 3. Variablen Säulenvariationen

2 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Alternativen zu den Säulendiagrammen, wenn die Beschriftung auf der x-Achse zu eng ist. Auch bei vielen Merkmalsausprägungen gekippte Säulendiagramme Alle Varianten der Säulen auch hier möglich. Balkendiagramme sind...

3 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Säulendiagramme ohne Lücke zwischen den Säulen Wenn Merkmalsausprägungen benachbart sind (z.B. Kategorien wie sehr gut bis sehr schlecht, Altersklassen,etc.) Säulenhöhe =Besetzungszahl der Klasse durch Breite der Klasse Fläche der Säule ist gleich der Häufigkeit der Klasse (Häufigkeitsdichte) Problem: optimale Wahl der Klassen; je gröber, umso mehr Info geht verloren, je feiner, umso leichter chaotisch Alle Klassen sollten stets die gleiche Länge haben Histogramme

4 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Histogramme - Beispiel

5 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Zwei Histogramme, die auf die Seite gelegt wurden. Alterspyramiden

6 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Keine Säulen bei Verteilungen mit großen Spannweiten Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla

7 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Keine Säulen bei Verteilungen mit großen Spannweiten Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla

8 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Keine Säulen bei Verteilungen mit großen Spannweiten Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla

9 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Kurven- diagramme

10 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock X-Achse: i.A. Zeit (von links nach rechts aufsteigend !!!!!) Y-Achse: die Daten für Zahlen, die zeitlich oder anders geordnet sind: Geburten, Preise, etc. Beliebteste Graphikart Kurven für Trends Säulendiagramme beleuchten Vergleiche; Kurvendiagramme: Entwicklung der Daten über die Zeit (Trends);

11 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Hier keine Kurven... Keine natürliche Ordnung der Universitäten erkennbar! (Nominale Merkmale)

12 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Wenn vertikaler Abstand entscheidend: besser Säulen verwenden Börsendiagramm: Minimal-, Maximal- und mittlere Temperatur Säulen besser als Kurven

13 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Zwei parallel ansteigende Kurven: Abstand wird unterschätzt Blaue Kurve immer 2 Einheiten über der roten Kurve ! Achtung: Optische Illusion

14 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Gar nicht einfach - Veränderungen darstellen Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla Achtung: Veränderung der Veränderung

15 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Gar nicht einfach - Veränderungen darstellen Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla Achtung: Veränderungen zum Vorjahr – ohne Größenordnung

16 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Gar nicht einfach - Veränderungen darstellen Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla Tatsächlich: jährliche Umsatzsteigerungen !

17 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Voraussetzung: (möglichst) gleiche Maßeinheit Diagramm mit mehreren Kurven Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla Beispiel: Unterschiedliche Maßstäbe vermitteln falsche Eindrücke

18 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Diagramm mit mehreren Kurven Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla Gleiche Taktik – andere Aussage

19 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Diagramm mit mehreren Kurven Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla Mit einem Maßstab geht es auch – und sogar besser !

20 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Keine Spaghetti-Diagramme! Nicht mehr als 4 Kurven in einem Diagramm Keine unterschiedlichen Maßeinheiten! Keine Doppel-Skalendiagramme Schwer lesbar, Quelle von Missverständnissen. Möglich: Transformationen, Auf-100-setzen am Beginn der Reihen Logarithmische Skalen nur bei Wachstumsraten: zeigt, innerhalb welcher Periode sich die Variable verdoppelt hat, etc. Weitere Kurventipps

21 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Infografiken Piktogramme

22 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Infografiken Ziel: Information aus Grafik (Torte, Säule, Kurve) einprägsamer machen Achtung: meist von Grafikern für Mediendarstellung verwendet (z.B. mit Adobe Illustrator, Corel Draw, Freehand) Variante 1: Piktogramme / Bilder statt Beschriftung

23 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Infografiken - Vielfachprinzip Variante 2: Vielfachprinzip Darstellung unterschiedlicher Zahlen durch entsprechende Vielfache einer kleinen Einheit symbolisiert Empfehlenswerter Einsatz: Neu errichtete Wohngebäude in München Geschlechterrelation im Länderparlament Oz 1974 zu : 2004:

24 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Nicht zu empfehlen: Vervielfachung von Flächen / Volumen, da nur schwer optisch abzuschätzen Bsp: eine Person doppelt so reich wie andere (Quelle: W.Krämer, So überzeugt man mit Statistik, Reihe Campus, 1994) 1.Bild: Fläche... 2.Bild Seiten des rechten Scheins doppelt so groß wie die des linken Infografiken - Vielfachprinzip

25 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Graphiken möglichst abstrakt wählen, ohne zusätzliche Botschaft! Gefahren: Manipulation, Interpretation, falscher Kontext, Vorurteile zementieren, Wertungen statt Fakten, nicht vorhandene Ursachen und Konsequenzen suggerieren. (Quelle: W.Krämer, So überzeugt man mit Statistik, Reihe Campus, 1994) Vorsicht vor falschen Suggestionen

26 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Zusammenfassung

27 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Für Statistiker heißt gut: Grafik als Medium für den neutralen Informationstransport Wichtig: passenden Diagrammtyp wählen Konventionen nutzen: unabhängige Variable auf x-Achse Leserichtung: von links nach rechts. Kurven- und Balken haben Basis/Anfang links Von oben nach unten: Titel an den Kopf Drehen der Achsentitel/-beschriftung Format des Diagramms: goldener Schnitt a:b=b:(a+b) d.h.: Breite ca. 1,6-fache der Höhe Gute oder schlechte Grafik? a b

28 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Auf das Wesentliche konzentrieren: Daten ! Hilfen wie Raster und Rahmen in den Hintergrund rücken Keine Platzverschwendung oben/seitlich; ausgewogene Grafik Achsen nicht abschneiden (0-Punkt) bzw. deutlich sichtbar machen 3-dimensionale Grafiken meiden Schraffuren und Muster meiden (lieber verschiedene Graustufen) Gute oder schlechte Grafik?

29 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Alternative Darstellungen suchen: z.B. Multivariater Mittelwertsvergleich Quelle: Gallery of Data Visualization,

30 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Fragen haben Vorfahrt !


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