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Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Durchblick schaffen ! Wann verwendet man wie welche Grafiken ??

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Präsentation zum Thema: "Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Durchblick schaffen ! Wann verwendet man wie welche Grafiken ??"—  Präsentation transkript:

1 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Durchblick schaffen ! Wann verwendet man wie welche Grafiken ??

2 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Einführung Warum Grafiken? Achtung Manipulationsgefahr Tortendiagramme Säulendiagramme Kurvendiagramme Infografiken / Piktogramme Zusammenfassung Gliederung

3 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Am Anfang war das Wort aber die Zahlen kamen gleich danach! Warum Grafiken? Quelle: So überzeugt man mit Statistik, Walter Krämer, Campus Verlag, 1994

4 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock wenn genaue Zahlen nicht so sehr interessieren um den Leser für eher uninteressante Zahlen zu interessieren für schnelle Übersichten bei unübersichtlichen Zahlen als Argumente in Vorträgen, etc. (Grafiken vermitteln mehr Informationen in kürzerer Zeit und bleiben besser im Kurzzeitgedächnis haften) Achtung: keine Grafiken nur um die Seite zu füllen bzw. ein bisschen Farbe in die Veröffentlichung zu bringen Grafiken bevorzugen,...

5 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Beispiel: Geschlechterverteilung im Länderparlament Oz von 1974 bis 2004 in % Achtung: Manipulationsgefahr! Welche Grafiktypen verwenden?

6 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Tortendiagramme betonen die Anteile

7 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Säulen betonen die Unterschiede von Anteilen im Verlauf %

8 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Kurvendiagramme betonen den Trend % Achtung: Kurvendiagramm bei Wahlergebnissen problematisch, da keine Daten zwischen Wahlen

9 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Diese Kurve betont den Abstand zur 100%-Linie %

10 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Bei dieser Kurve wächst der Frauenanteil dramatisch! %

11 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Grafiken schmuggeln Informationen am Verstand vorbei! Fehlerquellen: Pannen und Manipulationen bei der Übersetzung von Zahlen in graphische Symbole How to lie with statistics, Darrel Huff Wie lügt man mit Statistik, Walter Krämer Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla Falsche Rückübersetzungen, d.h. Optische Täuschungen!! Optische Täuschungen

12 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Manchmal muss man die Grunddaten kennen... Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla Studenten Männl weibl Differenz

13 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Manchmal muss man die Grunddaten kennen... Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla

14 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Manchmal muss man die Grunddaten kennen... Quelle: Wie man sich durch statistische Grafiken täuschen lässt, Wolfgang Walla

15 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Tortendiagramme

16 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Legenden erzeugen Konfusion! Schraffuren bringen den Leser zur Verzweiflung Torten (Pie-Charts) für Anteile

17 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Prozente unnötig, lieber Absolutzahlen! Reihenfolge wichtig für Interpretation! Torten (Pie-Charts) für Anteile

18 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Was zusammengehört, gehört nebeneinander! Man liest im Uhrzeigersinn, beginnend auf 12 Uhr. Wichtige Tortenstücke auf die 12-h-Position setzen. Torten (Pie-Charts) für Anteile

19 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Winkel bei 3D schwer zu interpretieren Auch keine Ringe oder andere Software-Spielereien! Torten (Pie-Charts) für Anteile

20 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Alternative Tortendarstellungen: Coxcomb Quelle: Gallery of Data Visualization

21 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Betonen eines Tortenstückes durch Einschwärzen, Helle, kräftige Töne Abtrennen oder Weglassen. Struktur geben (Grafik bleibt besser im Gedächtnis): große Anteile gehören zu großen, kleine zu kleinen (bessere Vergleichbarkeit) Sortierung alphabetisch, politisch, geografisch, historisch, etc. möglich (je nach gewollter Aussage) Nicht das Denken und Zeichnen dem Computer überlassen! Betonen und Strukturieren von Torten

22 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Bei mehr als 7 Teilstücke: dann lieber Säulendiagramme Weiteres Aufteilen eines (!) Tortenstücks: keine neue Torte, sondern Säule nehmen. Wann besser keine Torten? Quelle: So überzeugt man mit Statistik, Walter Krämer, Campus Verlag, 1994

23 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Torten sind Solisten! Nicht bei unterschiedlichen Grundgesamtheiten Wann besser keine Torten? Quelle: So überzeugt man mit Statistik, Walter Krämer, Campus Verlag, 1994

24 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Alternative bei Vergleich zweier Tortendiagramme: Spie-Diagramm Quelle: Gallery of Data Visualization,

25 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Was sagt uns dieses Diagramm...? Quelle: Gallery of Data Visualization,

26 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Säulendiagramme

27 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Wenn der Vergleich von Anteilen im Vordergrund steht Für Torten mit zu vielen Anteilen (mehr als 7). Wann Säulendiagramme? Säulen betonen die Unterschiede der Anteile und die Rangfolge, Torten die Aufteilung eines Ganzen auf Teile.

28 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Abstände zwischen den Säulen: etwa halbe Säulenbreite. Schlecht: Identifizierung der Säulen durch Legende. Anordnen mit System (Aussagen einprägsam transportieren) Vorsicht bei Schraffur (flimmert, schief, Längs-/Querstreifen verkürzen oder verlängern) Optische Aspekte bei Säulen

29 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock Auch negative Werte darstellbar (nicht bei Torte) Gewinne und Verluste bei der Stadtratswahl in München 08 Doppel- Säulen- Diagramm Säulenvariationen

30 Uta Thien-Seitz, Statistisches Amt München VDSt- Frühjahrstagung 2009 Rostock 100%-Säulendiagramme stellen Verschiebung der Anteile heraus Additives Säulendiagramm Addieren sich die Ausprägungen zu einem sinnvollen Ganzen: Säulen aufeinander setzen Privathaushalte in München 1970, 1987, 2006


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