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Vermögensverteilung in der BRD. Ursachen Strukturelle Massenarbeitslosigkeit => starke Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt Staatliche Deregulierung von Arbeitsmarkt.

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Präsentation zum Thema: "Vermögensverteilung in der BRD. Ursachen Strukturelle Massenarbeitslosigkeit => starke Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt Staatliche Deregulierung von Arbeitsmarkt."—  Präsentation transkript:

1 Vermögensverteilung in der BRD

2 Ursachen Strukturelle Massenarbeitslosigkeit => starke Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt Staatliche Deregulierung von Arbeitsmarkt und Sozialstaat ( z.B. Leiharbeit; Hartz IV…) Globalisierung als Drohung und Realität Abnahme des gewerkschaftlichen Organisationsgrads ___________________________________ Zunahme der Machtasymmetrie auf dem Arbeitsmarkt und in den Betrieben Prekäre Arbeitsverhältnisse + Working Poor

3 Die Spaltung der Gesellschaft (nach R. Castel, 2000) Zone der Integration (schrumpfend) Zone der Prekarität (wachsend) Zone der Entkopplung und Exklusion (wachsend)

4 Das Prekariat ist überproportional weiblich ist jünger als der Durchschnitt hat häufig Migrationshintergrund und/oder eine ausländische Staatsangehörigkeit ist häufig ledig, getrennt lebend oder geschieden hat zwar häufig einen niedrigen Bildungsabschluss, aber meist eine qualifizierte Berufsausbildung arbeitet überproportional häufig im Dienstleistungssektor Ist überproportional häufig selbständig oder arbeitet als einfacheR ArbeiterIn bzw. Angestellte Kinder und das Leben als Alleinstehende sind Armutsrisiken => besonders hoch sind die Armutsquoten von Alleinerziehenden

5 Das neue Stichwort: Exklusion Seit Mitte der 80er Jahre wird verstärkt über Ausgrenzung und Exklusion der sog. under class und Überflüssigen debattiert, zuerst in Frankreich, dann in den USA, seit ca ist die Debatte auch in der BRD angekommen. Für eine wachsende Zahl von Menschen in den hoch entwickelten kapitalistischen Gesellschaften fällt Marginalisierung am Arbeitsmarkt bis hin zu gänzlichem Ausschluss von Erwerbsarbeit mit gesellschaftlicher Isolation zusammen. (vgl. Kronauer 2002)

6 Exklusion als Problem sozialer Kontrolle Möglicherweise ist die ernsteste Folge der Verlust eines bisher noch nicht erwähnten Aspekts der Beschäftigung, nämlich der Arbeit als Instrument sozialer Kontrolle. (…) Die Schwächung der sozialen Kontrolle ist möglicherweise das größte einzelne Problem der modernen Welt. Sie ist auch ihr durchgängiges Thema. Zuerst verloren die Kirchen ihre Kraft, dann die Familie, die Gemeinde, die Nation. (…) Am Ende war der Arbeitsvertrag fast die einzige noch übrig gebliebene Methode, um dem Leben von Menschen Struktur zu geben. (…) Wenn Arbeit die soziale Kontrolle der Benachteiligten nicht mehr bewirkt, dann muss diese auf andere Weise zustande gebracht werden. (Dahrendorf 2000, S.106)

7 Perspektiven Giddens, A./Beck, U.: Reform und Ausweitung der Demokratie durch Modernisierung der Institutionen. Arbeit, Arbeit, Arbeit – für alle; Idee der Bürgerarbeit Dahrendorf, R./Wacquant, L.: Schaffung sinnloser Arbeit wird Exklusionsprobleme der Überflüssigen nicht lösen Workfare wird durch Prisonfare ergänzt Gefahr bzw. bereits Realität eines neuen Autoritarismus

8 Literatur Beck, U. (1986): Risikogesellschaft, Frankfurt a.M. Beck, U./Beck-Gernsheim, E. (1994) (Hg.) ; Riskante Freiheiten, Frankfurt a.M. Bischoff, J. (2008): Globale Finanzkrise. Über Vermögensblasen, Realökonomie und die neue Fesselung des Kapitals, Hamburg Castel, R. (2000): Die Metamorphosen der sozialen Frage. Eine Chronik der Lohnarbeit, Konstanz Dahrendorf, R. (2000): Die globale Klasse und die neue Ungleichheit, in: Merkur, H.11, S Giddens, A. (2001): Entfesselte Welt. Wie die Globalisierung unser Leben verändert, Frankfurt a.M Kronauer, M. (2002): Exklusion. Die Gefährdung des Sozialen im hoch entwickelten Kapitalismus, Frankfurt/New York Le Monde Diplomatique (2006): Atlas der Globalisierung. Die neuen Daten und Fakten zur Lage der Welt, Berlin Wacquant, L. (2009): Bestrafen der Armen. Zur neoliberalen Regierung der sozialen Unsicherheit, Opladen & Farmington Hills Wichterich, C. (2003): Femme global. Globalisierung ist nicht geschlechtsneutral, Hamburg


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