Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Magnetresonanz-Tomographie (MRT) Magnetic resonance imaging (MRI) MRT beruht auf dem Effekt der Magnetischen Kernspinresonanz (Nuclear magnetic resonance.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Magnetresonanz-Tomographie (MRT) Magnetic resonance imaging (MRI) MRT beruht auf dem Effekt der Magnetischen Kernspinresonanz (Nuclear magnetic resonance."—  Präsentation transkript:

1 Magnetresonanz-Tomographie (MRT) Magnetic resonance imaging (MRI) MRT beruht auf dem Effekt der Magnetischen Kernspinresonanz (Nuclear magnetic resonance – NMR). Dieser Effekt tritt bei einigen Atomkernen auf; für die medizinische Bildgebung ist aber bis heute vor allem das Wasserstoffatom wichtig.

2 Wasserstoff Das einfache Wasserstoffatom (H) besteht aus dem Atomkern (= 1 Proton, p + ) und der Hülle (= 1 Elektron, e - ) H-Atom (Größenverhältnisse stimmen nicht!) p+p+ e-e- p+p+ Proton Eigendrehimpuls = Spin Magnet (magnetisches Moment) N S Mechanischer Kreisel N S Jedes Proton verhält sich wie ein kleiner Magnet und mechanisch wie ein Kreisel.

3 Wirkung eines magnetischen Feldes Wie reagiert ein Proton, wenn ein magnetisches Feld eingeschaltet wird? Proton (= Magnet und Kreisel) N S Mechanischer Kreisel + Schwerkraft Präzessionsbewegung des Protons Präzessionsbewegung+ Magnetfeld Das Proton versucht sich in Feldrichtung auszurichten

4 Larmor-Frequenz Die Anzahl der Rotationen/sek in der Präzessionsbewegung nennt man Larmor-Frequenz 0 : 0 = 2.f 0 =.B 0 : gyromagnetisches Verhältnis (Protonen: 42,58 MHz/Tesla) B 0 : Stärke des Magnetfeldes (in Tesla) Die Larmor-Frequenz ist der magnetischen Feldstärke proportional.

5 Magnetisierung des Gewebes B0B0 Das äußere Magnetfeld B 0 richtet die Protonen (wie Kompassnadeln) aus und erzeugt eine geringfügige Magnetisierung des Gewebes

6 Hochfrequenzwelle Durch eine elektromagnetische Welle (Radiowelle) mit der Larmor- Frequenz kann dem Proton Energie zugeführt werden Übergang von der parallelen Ausrichtung in antiparallel (Resonanz). B0B0 Tatsächlich verschiebt sich ein dynamisches Gleichgewicht Magnetisierung des Gewebes

7 Synchronisierung der Präzession Während der Einstrahlung der HF-Welle werden die Präzessions- bewegungen der Protonen synchronisiert (gleiche Phasenlage). Klappt man Längsmagnetisierung um 90° (M z =0), rotiert ein resultierender magnetischer Vektor in x-y-Ebene Quermagnetisierung

8

9

10

11

12 Beispiel Aufnahme eines Kopfes (coronar) mit starker T 2 - Gewichtung (TE=60 ms) und hochaufgelöster Bildmatrix (390 x 512). Flüssigkeiten (CSF, Ödem, etc.) zeigen hohe Signalintensität, im Gegensatz zum Gewebe (grau) oder Festkörper (Knochen = schwarz).

13 Bildkontrast Bildkontrast bei Protonendichte, T 1 -, und T 2 - gewichteter Bildgebungsequenz. Man erkennt deutlich die unterschiedlichen Kontraste und Signalintensitäten. Empirisch wurden für bestimmte Untersuchungen optimierte Meßprotokolle entwickelt. T1-gew., T R =570 ms; T E =15 msT2-gew., T R =2200 ms; T E =80 ms PD-gew., T R =2200 ms; T E =20 ms

14 Bildvergleich PDT1T2 CT Knochen Ödem (Flüssigkeit) Ewing-Sarkom

15 Kontrastmittel Zur besseren Darstellung werden in der MRT auch Kontrastmittel eingesetzt, z.B. Gadolinium-Verbindungen (Paramagnetisches Gd 3+). T1-gew. T1-gew. nach Kontrastmittel Leberhämangiom


Herunterladen ppt "Magnetresonanz-Tomographie (MRT) Magnetic resonance imaging (MRI) MRT beruht auf dem Effekt der Magnetischen Kernspinresonanz (Nuclear magnetic resonance."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen