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Die Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung The viability of advanced welfare states in the international economy: vulnerabilities.

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Präsentation zum Thema: "Die Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung The viability of advanced welfare states in the international economy: vulnerabilities."—  Präsentation transkript:

1 Die Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung The viability of advanced welfare states in the international economy: vulnerabilities and options Scharpf, Fritz W. (2000), Journal of European Public Policy 7, S Referenten: Rebekka Tonne, Niklas Schüller

2 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 2/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

3 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 3/33 Charakterisierung als Wohlfahrtsstaat durch: - Vollbeschäftigung mit annehmbaren Arbeiten (good jobs) - Absicherung gegen Alter, Invalidität, Arbeitslosigkeit, Krankheit - Sozialhilfe für alle ohne andere Quellen von Unterstützung Einführung Die Staaten haben eine gemeinsame kapitalistische Grundausrichtung Die Staaten unterscheiden sich hinsichtlich Abdeckung und Umfang der Sozialleistung und hinsichtlich deren Finanzierung Untersuchte Wohlfahrtsstaaten (nach Esping-Andersen): - Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten (Dänemark, Schweden) - Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten (Australien, Neuseeland, [Schweiz], Vereinigtes Königreich) - Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien)

4 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 4/33 Ziel der Untersuchung Die politische Gestaltungsmöglichkeit der Staaten zur Schaffung von - privaten Beschäftigungsverhältnissen, - sozialer Sicherheit und - der Angleichung der Lebensverhältnisse sind nicht inkompatibel zu ökonomischer Wettbewerbsfähigkeit. Was sind die entscheidenden Faktoren für die Bereitstellung eines umfangreichen Wohlfahrtssystems bei gleichzeitiger internationaler Wettbewerbsfähigkeit?

5 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 5/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

6 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 6/33 Zielsetzung von Wohlfahrtsstaaten Erste moderne Wohlfahrtsstaaten in den letzten Jahrzehnten des 19 Jhdt. Goldene Jahre in den ersten Dekaden nach dem 2. Weltkrieg - strenge Kontrolle von Kapitaltransfers - strikt regulierte interne Finanzmärkte - Limitierung der Exportabhängigkeit und Importdurchdringung - große Anzahl beschützter Sektoren (Dienstleistungen, Landwirtschaft) - internationale Wettbewerbsfähigkeit konnte über Anpassung der fixen Wechselkurse (Bretton-Woods) beeinflusst werden Staaten konnten ihre ökonomischen Grenzen und Einnahmen kontrollieren und dadurch hohe wirtschaftliche Wachstumsraten und Vollbeschäftigung bei hohem Lohnausgleich und großzügiger sozialer Absicherung erhalten

7 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 7/33 Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten in den 1970ern Herausforderung der 1970er: - Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems (1973) Unsicherheit der Wechselkurse Beschleunigung der Kapitalabwanderung - 1. Ölkrise (1973) Kosteninflation keynesianische Arbeitslosigkeit Reaktionen der Wohlfahrtsstaaten: - expansive Fiskalpolitik (deficit spending); Nicht-Eingreifen der Geldpolitik Mit gewerkschaftl. Kooperation: Inflation, sinkende Reallöhne ohne gewerkschaftl. Kooperation: beschleunigte Inflation, Massenarbeitslosigkeit, hohe Staatsverschuldung - oder expansive Fiskalpolitik (deficit spending); kontraktive Geldpolitik Hohe Staatsverschuldung, Massenarbeitslosigkeit

8 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 8/33 Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten in den frühen 1980ern Herausforderung der 1980er: - Selbstverpflichtung der Staaten zu restriktiver Fiskal- und Geldpolitik Massenarbeitslosigkeit durch 2. Ölkrise (1979/80) - Erhöhung der realen Zinsraten (zunächst USA, andere Staaten folgten) höhere erwartete Investitionsrenditen auf Kosten der Arbeitseinkommen und des Steueraufkommens Ausmaß und Dauer der Arbeitslosigkeit wurde hauptsächlich durch die Macht, Struktur und Kooperationsbereitschaft der Gewerkschaften bestimmt

9 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 9/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

10 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 10/33 Herausforderungen für den Wohlfahrtsstaat in den 1990ern Internationaler Austausch von Gütern, Kapital und Dienstleistung überschreitet Niveau von vor dem 1. Weltkrieg, gefördert durch: - praktisch völlige Freigabe internationaler Kapitaltransfers - Senkung tariflicher und nicht-tariflicher Einfuhrbeschränkungen für Güter und Dienstleistungen (GATT, WTO, EU) - Beseitigung von Wechselkursrisiken durch Schaffung der Eurozone Makroökonomische Koordination und Lohnbeschränkungen sind keine ausreichenden Instrumente mehr im internationalen Wettbewerb Die sozialstaatsrelevanten Bereiche - private Beschäftigung und - Finanzierbarkeit des Wohlfahrtsstaates sind besonders stark vom internationalen Wettbewerb betroffen.

11 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 11/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

12 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 12/33 Entwicklung der privatwirtschaftlichen Beschäftigung Wettbewerb mit Niedriglohnländern zwingt Sozialstaaten mit hohen Gehältern - zur Konzentration auf hochqualitative Produkte und - zur steten Produktivitätssteigerungen. Wettbewerb mit anderen Hochlohnländern zwingt Wohlfahrtsstaaten zu - stärkerer Spezialisierung mit diversifizierten Qualitätsprodukten. In allen Industrienationen sind Arbeitsplätze in den dem internationalen Wettbewerb ausgesetzten Branchen verloren gegangen Arbeitsplätze sind in geschützten Bereichen der Wirtschaft, hauptsächlich in Dienstleistungssektoren (ISIC 6 und 9), entstandenISIC

13 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 13/33 Soziale Implikationen der geänderten Wettbewerbslage Auf internationalen, liberalisierten Märkten sind Firmen Preisnehmer Überdurchschnittliche Preissteigerungen können nicht mehr an die Kunden weitergegeben werden Investoren sind nicht länger an nationale Anlagemöglichkeiten gebunden Anlageentscheidung anhand höchster Nachsteuerrendite Jeder Arbeiter muss seine vollen Kosten plus eine international einheitliche Investitionsrendite verdienen Die Beschäftigung ist wesentliche anfälliger für Politik- und Gewerkschaftsmaßnahmen, die die Arbeitskosten erhöhen

14 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 14/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

15 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 15/33 Bis Mitte der 1980er sind die Anteile von Steuern und Sozialabgaben am BIP in den meisten OECD-Ländern gestiegen, danach wenig Änderungen Steuereinnahmeunterschiede zwischen den Ländern blieben etwa konstant - Höchststeuerraten auf Kapital wurden gesenkt (kein race to the bottom) - Verbreiterung der Steuerbasis - Höhere Steuerbelastung nicht mobiler Faktoren Konsumsteuern Sozialabgaben Einkommenssteuern Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten

16 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 16/33 Empirische Zusammenhänge R² zwischen Staatstätigkeit und ArbeitR² ** The Employment protection legislation (EPL) refers to all types of employment protection measures, whether grounded primarily in legislation, court rulings, collectively bargained conditions of employment or customary practice. Beschäftigungsniveau (in %)Staatsvariable (in % des BIP)R²ZH Gesamte Beschäftigung Öffentliche Beschäftigung Gewerbliche Beschäftigung ISIC 1-5;7;8 Private Dienstleistungsbesch. Gewerbliche Beschäftigung ISIC 6 Private Dienstleistungsbesch. ISIC 6 Gesamte Steuern und Abgaben Einkommens- und Unternehmenssteuer Konsumsteuer und Sozialabgaben D5/D1* Einkommensverhältnis u. EPL-Rang der OECD** 0,12 0,35 0,64 0,14 0,6 0,08 0,52 0,53 0,32 0, * Verhältnis Median zum unteren Einkommensdezil Beschäftigungsniveau (in %)Staatsvariable (in % des BIP)R²ZH Gesamte Beschäftigung Öffentliche Beschäftigung Gewerbliche Beschäftigung ISIC 1-5;7;8 Private Dienstleistungsbesch. Gewerbliche Beschäftigung ISIC 6 Private Dienstleistungsbesch. ISIC 6 Gesamte Steuern und Abgaben Einkommens- und Unternehmenssteuer Konsumsteuer und Sozialabgaben D5/D1* Einkommensverhältnis u. EPL-Rang der OECD** 0,12 0,35 0,64 0,14 0,6 0,08 0,52 0,53 0,32 0, Beschäftigungsniveau (in %)Staatsvariable (in % des BIP)R²ZH Gesamte Beschäftigung Öffentliche Beschäftigung Gewerbliche Beschäftigung ISIC 1-5;7;8 Private Dienstleistungsbesch. Gewerbliche Beschäftigung ISIC 6 Private Dienstleistungsbesch. ISIC 6 Gesamte Steuern und Abgaben Einkommens- und Unternehmenssteuer Konsumsteuer und Sozialabgaben D5/D1* Einkommensverhältnis u. EPL-Rang der OECD** 0,12 0,35 0,64 0,14 0,6 0,08 0,52 0,53 0,32 0, Beschäftigungsniveau (in %)Staatsvariable (in % des BIP)R²ZH Gesamte Beschäftigung Öffentliche Beschäftigung Gewerbliche Beschäftigung ISIC 1-5;7;8 Private Dienstleistungsbesch. Gewerbliche Beschäftigung ISIC 6 Private Dienstleistungsbesch. ISIC 6 Gesamte Steuern und Abgaben Einkommens- und Unternehmenssteuer Konsumsteuer und Sozialabgaben D5/D1* Einkommensverhältnis u. EPL-Rang der OECD** 0,12 0,35 0,64 0,14 0,6 0,08 0,52 0,53 0,32 0, Beschäftigungsniveau (in %)Staatsvariable (in % des BIP)R²ZH Gesamte Beschäftigung Öffentliche Beschäftigung Gewerbliche Beschäftigung ISIC 1-5;7;8 Private Dienstleistungsbesch. Gewerbliche Beschäftigung ISIC 6 Private Dienstleistungsbesch. ISIC 6 Gesamte Steuern und Abgaben Einkommens- und Unternehmenssteuer Konsumsteuer und Sozialabgaben D5/D1* Einkommensverhältnis u. EPL-Rang der OECD** 0,12 0,35 0,64 0,14 0,6 0,08 0,52 0,53 0,32 0,

17 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 17/33 ISIC 6 Beschäftigung und Sozialabgaben + Konsumsteuern Sozialabgaben erhöhen die Produktionskosten des Faktors Arbeit Konsumsteuern erhöhen die Kosten des Produktes Wenigverdiener/- produktive werden aus dem Markt gepreist Quelle: OECD Revenue Statistics, OECD Labour Force Statistics (1997)

18 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 18/33 Steuern und Sozialabgaben in % des BIP, 1997 Quelle: OECD Revenue Statistics, (1999), Statistical Compendium Die einzelnen Wohlfahrtsstaatsregime unterscheiden sich in ihrer - Abgabenquote und - Abgabenstruktur.

19 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 19/33 Totale und sektorale Beschäftigung in % der 15- bis 64-jährigen Quelle: Spalten 1-3: OECD Economic Outlook Spalte 4-5: OECD Labour Force Statistic

20 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 20/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

21 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 21/33 Wohlfahrtsstaats-Modelle Skandinavisches Modell Schweden, Dänemark sozialdemokratische Regierungssysteme Angelsächsisches Modell Vereinigtes Königreich, Australien, Neuseeland, [Schweiz] liberale Regierungssysteme Kontinentaleuropäisches Modell Österreich, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Niederlande christdemokratische Regierungssysteme

22 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 22/33 Charakteristika Gesamtbe- schäftigung Weibl.Betei- ligung am Arb.markt SteuerlastSozialauf- wendungen Lohn- untersch.& EK-ungl.heit Skandinav. Länder Angel- sächsische Länder / -- - / 0 0 / + Kontinental- europäische Länder - / / + - / 0

23 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 23/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

24 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 24/33 Das Skandinavische Modell Struktur: Kreislauf: Expansion der öffentlichen Leistungen entlastete Frauen, Beschäftigung im offiziellen Arbeitsmarkt zu suchen (für angemessene Jobs wird gesorgt; politische Unterstützung für hohes Steuerlevel da, durch das sie bezahlt werden können) fast doppelt so hohe Beschäftigung im öffentlichen Sektor wie im OECD-Durchschnitt Hauptprobleme: Finanzierung sehr teurer Wohlfahrtsstaaten bei hoher Kapitalmobilität und steigendem politischen Steuerwiderstand Beschäftigung im Privatsektor muss ausgebaut werden, um Stagnation/Abnahme der Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen Sektor aufzufangen.

25 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 25/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

26 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 26/33 Das Angelsächsische Modell Struktur: hohe Beschäftigung im Privatsektor Niedrig- und Hoch- Qualifikationsbereich Grund: beschäftigungsfreundliche Steuerstruktur insgesamt niedrige Steuerquote und geringe Wohlfahrtsleistungen weder Beschäftigung noch Finanzierung des Wohlfahrtsstaats akutes Problem deregulierte Arbeitsmärkte und dezentralisierte Lohnsetzung

27 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 27/33 Das Angelsächsische Modell Probleme: GB & NZ: steigende soziale Ungleichheit und die Armut von Arbeitern im Niedriglohn-Dienstleistungsbereich Teillösung: in-work benefits nach dem Vorbild des Earned Income Tax Credit der USA (Lohnsubvention) Investitionen in Bildung und andere Maßnahmen notwendig um Aufstiegschancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen Wichtig: muss möglich sein, sozial unverträgliche Folgen des klassischen Angelsächsischen Liberalismus zu mildern, ohne ökonomische Effizienz in Gefahr zu bringen (AUS und CH)

28 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 28/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

29 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 29/33 Struktur: niedriges Beschäftigungsniveau im öffentlichen Sektor (Ausnahme A, F) und im Unternehmenssektor niedrige Beschäftigung im privaten Dienstleistungssektor Schwellenlöhne im Privatsektor steigen durch Sozialhilfe u. ä. transferintensives (Bismarck-Modell), aber nicht unterstützungsintensives Wohlfahrtssystem Pflege- und Fürsorgelast liegt auf Müttern, Frauen und Töchtern meist starke Gewerkschaften, stark institutionalisierte und zentralisierte Formen der Mitbestimmung Das Kontinentaleuropäische Modell

30 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 30/33 Probleme: großzügiges Wohlfahrtssystem verliert Gleichgewicht, wenn Anteil der nicht- aktiven Bevölkerung wächst massive politische Opposition gegen steigende Steuerlast und sinkende Wohlfahrtsleistungen Umlagesystem: öffentliche Transferzahlungen sorgen für Status-Erhalt bei Arbeitslosigkeit, Invalidität, Krankheit und Rente, finanziert durch Arbeitszuschläge Teufelskreis: Arbeitslosigkeit Anstieg der Lohnnebenkosten Reduktion der Beschäftigungsmöglichkeiten im privaten (Dienstleistungs-)Sektor stark zentralisierte Lohnverhandlungen: Tendenz zu Überregulierung der Beschäftigungsverhältnisse, zu Über-Standardisierung von Löhnen Beschäftigungserhöhung auf die dem Wettbewerb ausgesetzten Sektoren konzentriert (Informations-, Kommunikations-, Finanz- und Unternehmensdienstleistungen) aber hier nur Jobs für hochqualifizierte Arbeiter! Das Kontinentaleuropäische Modell

31 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 31/33 Lösungsvorschläge: Anstrengung notwendig im privaten Dienstleistungsbereich (Niedriglohn-Jobs) Voraussetzungen: 1. Reduktion der überhöhten Kosten für Arbeitslosigkeit (verhindert Niedriglohn-Markt für private Dienstleistungen) 2. Verschiebung von Sozialhilfe hin zu Arbeits-Zuschlägen größte Herausforderung: Übergang von Umlageverfahren zu Lösungen, die interpersonale Umverteilungen und Basis- Einkommensunterstützung von Regelungen trennt, die individuelle Risiken versichern oder für statuserhaltende Renteneinkünfte sorgt schwerste Aufgabe: Umsetzung ohne Doppeltbelastung der im Moment aktiven Generation Das Kontinentaleuropäische Modell

32 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 32/33 Gliederung der Präsentation 1.Einführung 2.Entstehung und Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten 3.Herausforderungen in den 1990ern 3.1. Private Beschäftigung 3.2. Einkünfte der Wohlfahrtsstaaten 4.Charakteristische Herausforderungen und Optionen 4.1. Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten 4.2. Die angelsächsischen Wohlfahrtsstaaten 4.3. Die kontinentaleuropäischen Wohlfahrtsstaaten 5.Schlussfolgerung

33 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller 33/33 Schlussfolgerung Alle Länder müssen: Beschäftigung im Privatsektor erhöhen Effizienz der Wohlfahrtsstaatsausgaben erhöhen Effekte der Wohlfahrtsstaatsfinanzierung und Wohlfahrtsstaatsunterstützung, die die Beschäftigung einschränken, reduzieren Jedes Land anders in Steuersystem, Regierungssystem, Wohlfahrtsstaatssystem, etc. keinen besten Weg Aber: An DK, CH, AUS und NL sichtbar: Lösungen möglich!

34 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller Anhang I ISIC - International Standard Industrial Classification of All Economic Activities The present ISIC is a classification of productive economic activities. Its main purpose is to provide a set of activity categories that can be used for the collection and presentation of statistics according to such activities. Industries are then formed by grouping units with a common primary activity, according to specified similarity criteria. 0 - Agriculture, forestry and fishery products 1 - Ores and minerals; electricity, gas and water 2 - Food products, beverages and tobacco; textiles, apparel and leather products 3 - Other transportable goods, except metal products, machinery and equipment 4 - Metal products, machinery and equipment 5 - Construction services 6 - Distributive trade services; lodging; food and beverage serving services; transport services; and utilities distribution services 7 - Financial and related services; real estate services; and rental and leasing services 8 - Business and production services 9 - Community, social and personal services Quelle: unstats.un.org zurück

35 Optionen des Wohlfahrtsstaates in Zeiten der Globalisierung - Rebekka Tonne, Niklas Schüller Anhang II Unbereinigtes Bestimmtheitsmaß R² Das Bestimmtheitsmaß (Abk. R², auch Determinationskoeffizient) ist ein Maß der Statistik für den Anteil der erklärten Varianz eines Zusammenhangs. R² liegt zwischen 0 (kein linearer Zusammenhang: das Regressionsmodell besteht nur aus einer Konstanten) und 1 (exakter linearer Zusammenhang: alle Fehlerterme sind Null). Es gibt an, in welchem Maße die Varianz einer Variablen durch die Varianz einer anderen Variablen bestimmt wird. Interpretationsbeispiel: Beträgt R² für zwei Variablen X und Y beispielsweise 0,5, dann heißt dies, dass die Hälfte (50%) der Streuung von Y durch lineare Abhängigkeit von X erklärt werden kann. Quelle: de.wikipedia.org zurück


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