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Wie viele Standards brauchen wir? – Managerialismus in der Jugendhilfe Fachforum der Bundessarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit in Kooperation.

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Präsentation zum Thema: "Wie viele Standards brauchen wir? – Managerialismus in der Jugendhilfe Fachforum der Bundessarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit in Kooperation."—  Präsentation transkript:

1 Wie viele Standards brauchen wir? – Managerialismus in der Jugendhilfe Fachforum der Bundessarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands 8. Juni 2011, – Uhr Referierender: Prof. Dr. Eckhard Hansen, Universität Kassel Moderation: Gisela Würfel, BAG EJSA © BAG EJSA

2 Leitfragen Haben Sie Rückfragen zum Vortrag? Haben Sie eigene Erfahrungen mit Managementsystemen oder Elementen daraus? Wie gehen Sie damit um? Gibt es positive Strategien? Was ist aus Ihrer Sicht zu tun? © BAG EJSA

3 Stichworte zu den in der Diskussion angesprochenen Fragen und Aspekten Reglementierung ist Realität; Vorschlag: Diese Diskussion in die Hochschulen hineintragen. (Seminare zum Schwejkismus) Kafkaeske Auswüchse werden erlebt. Viele Träger/Verbände tragen diese Entwicklung mit; für größere Träger ist das einfacher zu bewältigen. Der DJHT ist keine kritische Veranstaltung. Diese Veranstaltung ist eine Ausnahme. Warum nimmt Case Management in den Studiengängen so großen Raum ein? CM hat Strahlkraft: hilfreiches Handwerks- zeug! Produktwerbung, keine kritische Auseinandersetzung. © BAG EJSA

4 Stichworte zu den in der Diskussion angesprochenen Fragen und Aspekten Gibt es auch Entwicklungen, die Hoffnung machen? Widerstände? Einladung der BAG macht Mut, Schnittmengen mit der Praxis. Herstellung einer Gegenöffentlichkeit ist wichtig. Hinweis auf Artikel Prof. Hansen in der nächsten Neue Praxis © BAG EJSA

5 Stichworte zu den in der Diskussion angesprochenen Fragen und Aspekten Unwissenheit bezügich Case Management, aber es klingt gut (Beispiel Jugendmigrationsdienste); Delegation der Dokumentation an Ehrenamtliche als Lösungsversuch; passiert überhaupt etwas mit den Ergebnissen von Doku, Evaluation etc.? Gibt es auch positive Beispiele aus anderen Ländern? Ja, schwedisches Modell des CM ist evtl. hilfreich. Fallverantwortung liegt hier bei den Sozialarbeitern. Wermuts- tropfen: Es müssen nicht Sozialarbeiter sein (Entprofessio- nalisierung). © BAG EJSA

6 Stichworte zu den in der Diskussion angesprochenen Fragen und Aspekten Gegen fachliche Standards ist nichts einzuwenden. Bitte um eine weniger aufgeregte Diskussion. Nicht die Termini sind das Problem, sondern entscheidend ist, was kommt aus der Profession heraus, was wird von außen an die Profession herangetragen. Fachliche Diskussionen müssen im Detail/im Konkreten geführt werden. © BAG EJSA

7 Stichworte zu den in der Diskussion angesprochenen Fragen und Aspekten An welcher Stelle können wir die Entwicklungen stoppen? (Berufsverbände, auch die Hochschulen) Die Welle hat uns überrollt. Wir müssen uns positionieren. Thema QM ließ sich relativ positiv wenden. Jetzt aktuell: Wirksamkeitsmessung. Frage nach dem Warum. Tendenz ist: Einführung aus Kostengründen. Die Träger machen mit aus Konkurrenzgründen. Die Fachkräfte als Werkzeug Sozialer Arbeit wollen gepflegt sein. © BAG EJSA

8 Stichworte zu den in der Diskussion angesprochenen Fragen und Aspekten Vertrauen in die Professionalität der Fachkräfte vs. Kontrolle. Auf den Weg: Entwicklungen kritisch verfolgen; nicht akzeptieren, dass etwas en vogue ist; nicht resignieren; Netzwerke schaffen, gegenläufige Prozesse initiieren; der transnationale Blick ist hilfreich; Verelendungstheorie? Gefahr, dass die Sozialarbeiter sich gewöhnen Es gibt leider keine Patentrezepte! © BAG EJSA

9 Ein Erfahrungsbericht zum Thema Eigendynamik

10 Einführung des Case Management in den Jugendmigrationsdiensten (JMD) Ende 2003: Neufassung der Fördergrundsätze (JGW werden zu JMD), Einführung von CM Keine konkreten Vorgaben, deshalb unter- schiedliche Auslegung von CM, trägerspezifische Schulungsangebote 2006: Arbeitshilfe der BAG EJSA 2007: Mindeststandards der BAG EJSA © BAG EJSA

11 Einführung des Case Management in den Jugendmigrationsdiensten (JMD) Auslegung des BMFSFJ: CM als Hauptaufgabe der JMD, übrige Angebote dienen nur der Zugangssteuerung Verändertes Selbstverständnis der JMD: Beratung als Schwerpunkt der Arbeit, Druck der Fallzahlen 2008: Abschlussbericht Evaluation des CM in den JMD – Engführung auf Integrationsförderplanung © BAG EJSA

12 Einführung des Case Management in den Jugendmigrationsdiensten (JMD) Januar 2011: Einführung eines bundeseinheit- lichen Monitoring-Systems für die JMD – analog zu den anderen Jugendprogrammen; Problem der Einwilligungserklärung zur Datenverarbeitung März 2011: Vereinbarung von Fallzahlen für JMD Einbindung in sanktionierende Systeme – siehe Modellphase Integrationsvereinbarungen © BAG EJSA

13 Zielsetzungen der BAG EJSA für die Lobbyarbeit Formalisierung des CM entgegen wirken, d.h. konkret: Aufwand für Datenerfassung überschau- bar halten Freiwilligkeit des Angebots und anwaltschaftliche Begleitung sind unverzichtbarer Bestandteil unseres Profils © BAG EJSA

14 Zielsetzungen der BAG EJSA für die Lobbyarbeit Sozialpädagogisches Profil der Arbeit stärken: Förderung junger Menschen statt Management von Fällen Der JMD ist keine Beratungsstelle. Methoden- und Angebotsvielfalt erhalten Notwendigkeit offener, niedrigschwelliger Angebote und aufsuchender Arbeit betonen © BAG EJSA

15 Zielsetzungen der BAG EJSA für die Lobbyarbeit Und sogar: Überlegungen, den Begriff CM nicht mehr zu verwenden und stattdessen vonIntegrationsförderplanung zu sprechen Bisher leider keine einheitliche Lobbyarbeit der Träger von Jugendsozialarbeit... © BAG EJSA


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