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Referenten Service 2/2008_1 Glasgeschichte. Referenten Service 2/2008_2 Definition: Brockhaus.

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1 Referenten Service 2/2008_1 Glasgeschichte

2 Referenten Service 2/2008_2 Definition: Brockhaus

3 Referenten Service 2/2008_3 Glas als Zufallsprodukt beim Brennen von Töpferware oder der Bronzeschmelze (aus kalkhaltigem Sand in Verbindung mit Natron entstand eine farbige Glasur auf Unterlagen) Älteste Glasfunde reichen bis v. Chr. zurück (Ende der jüngeren Steinzeit). Ursprungsgebiet des Glases sind die Länder des Vorderen Orients. Um v.Chr. begannen ägyptische Glasmacher, planmäßig Schmuckstücke und kleine Gefäße herzustellen um einen festen Sand- oder Tonkern herum modellierten sie zähflüssiges Glas Erst etwa v.Chr. gelang es, mit Hilfe keramischer Negativformen, die in flüssige Glasmasse getaucht wurden, brauchbares Hohlglas zu produzieren. Gerhart Hauptmann

4 Referenten Service 2/2008_4 Auf Grund der niedrigen Schmelztemperaturen konnte damals nur weiches Glas hergestellt werden, so dass die technischen Möglichkeiten mit der Herstellung flacher und tiefer Schalen bereits erschöpft waren. Durch Zugabe metallischer Verbindungen erreichte man blaue oder braune Färbungen. Gerhart Hauptmann

5 Referenten Service 2/2008_5 ein 100 bis 150 cm langes Eisenrohr mit isoliertem Griff ist am einen Ende mit einem Mundstück, am anderen mit einer knopfartigen Erweiterung versehen Syrische Handwerker entwickelten ca v. Chr. die Glasmacherpfeife in die Formen eingearbeitete Vertiefungen schufen Dekore auf den Glasoberflächen durch Einblasen in hölzerne Formen ließen sich die Produkte standardisieren Diese Blastechnik ermöglichte erstmals dünnwandiges Glas. Gerhart Hauptmann

6 Referenten Service 2/2008_6 Sidon und Alexandria, die die Glasblastechnik entwickelt hatten, exportierten große Mengen Glas nach Rom. Bald entstand in Rom eine erste Glashütte. Mit der Ausbreitung des römischen Reichs wurde die Kunst der Glasherstellung in andere Teile des Imperiums gebracht. Römisches Glas wurde zu reich verzierten Gefäßen und Schmuck verarbeitet und war somit reines Luxusgut. Gerhart Hauptmann

7 Referenten Service 2/2008_7 1oo n. Chr. gelang in Alexandria durch Beimengung von Zusatzstoffen die Herstellung des ersten farblosen Glases. Im Mittelalter entwickelte sich die Handelsmetropole Venedig zum Mittelpunkt abendländischer Glasmacherkunst. Erst im 13. Jh. gelang es in Deutschland, die Rückseite eines Flachglases mit einer Metall-Legierung zu überziehen und somit einen Spiegel zu schaffen. Krönung dieser Kunst war die Schaffung reinsten Kristallglases, das sich durch unnachahmlichen Glanz und absolute Farblosigkeit auszeichnete. Gerhart Hauptmann

8 Referenten Service 2/2008_8 Zylindertechnik: die Enden eines geblasenen Glaszylinders werden entfernt, bevor er der Länge nach aufgeschnitten wird (= Streckglas) wurde mittels Guss-, Mond- oder Zylindertechnik geschaffen: Gusstechnik: flüssiges Glas wird auf einen Tisch gegeben und gewalzt Mondtechnik: eine große dünnwandige Blase wird bei mehrfachem Erhitzen zu einer runden Scheibe flachgeschleudert und in sichelförmige Segmente zerlegt (= Mondglas) Mondtechnik Gerhart Hauptmann

9 Referenten Service 2/2008_9 Glasbestandteile am Beispiel von Flachglas. Glas ist ein Rohstoffgemenge aus folgenden Bestandteilen: Je nach genauer Zusammensetzung können die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Glases beeinflusst werden. Das Gemenge erreicht bei etwa 1400 o C eine vollkommen homogene Schmelze. 6o% Sand -> eigentlicher glasbildender Teil 2o% Soda + Sulfat -> fördern die Verflüssigung 2o% Dolomit + Kalk -> verleihen Härte, Glanz und Haltbarkeit Gerhart Hauptmann

10 Referenten Service 2/2008_10 Physikalisch gesehen ist Glas eine eingefrorene, unterkühlte Schmelze. Konsequenz der zum Teil erstaunlichen Eigenschaften des Glases ist die immer breiter werdende Palette der Anwendungsmöglichkeiten: Wärme-, Schallschutz- und Sicherheitsverglasungen für Fenster, Wintergärten, Ganzglastüren, Überdachungen, Brüstungsfelder an Treppen, Ganzglasanlagen, gläserne Schiebewände und vieles mehr… In einem bestimmten Temperaturbereich ist es zähflüssig und damit formbar - im festen Zustand ein formstabiler Stoff. Je nach Lichtdurchlässigkeit, Dichte, Wärmeleitung, Druck- und Biegefestigkeit, Oberflächenhärte und Wärmedehnung gibt es Glassorten für unterschiedlichste Zwecke. Glas ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gerhart Hauptmann

11 Referenten Service 2/2008_11 Mit der Industrialisierung wurde die Glasproduktion automatisiert und wissenschaftliche Untersuchungen zu den physikalischen Eigenschaften der einzelnen Glasmischungen durchgeführt gelang dem Belgier Fourcault eine entscheidende Neuerung: Er schuf Flachglas konstanter Breite, indem er es vertikal direkt aus der Glaswanne zog (=Ziehglas). Das führte zu immer besseren Fertigungsverfahren und einer immer größeren Produktpalette. Dieser Prozess wurde mit kleinen Veränderungen (z.B. am Kühlverfahren) lange Zeit zur Produktion von Flachglas angewendet. Gerhart Hauptmann

12 Referenten Service 2/2008_ entwickelte die britische Firma Pilkington Brothers Ltd. ein Verfahren zur Herstellung von Floatglas. Das erste Sicherheitsglas entstand 1910 in Frankreich mittels Laminierung (Einfügen von Folienmaterial zwischen zwei Scheiben) Dieses Produkt verfügt über hervorragende optische Fähigkeiten und wird noch heute zur Flachglasherstellung benutzt. Gerhart Hauptmann

13 Referenten Service 2/2008_13 Das Float-Verfahren Gemenge* Das Gemenge setzt sich zusammen aus: 60 % Quarzsand 20 % Kalk + Dolomit als Stabilisatoren 20 % Soda + Sulfat als Flussmittel Diesem Rohstoffgemenge werden zudem rund ein Viertel Glasscherben beigemischt. Dadurch wird die Schmelztemperatur deutlich gesenkt und Energie gespart.

14 Referenten Service 2/2008_14 Glas ist ein sehr vielseitiges Material: Es kann Kantenbearbeitung oder Zierschliffe erhalten, gesägt oder durchbohrt werden. Zu Dekorationszwecken kann man Glas bedrucken oder lackieren. Ätzen und Sandstrahlen sind zwei Verfahren zur Oberflächenmattierung und -gestaltung. Zur Herstellung von Vergrößerungs- oder Verkleinerungsspiegeln sowie Sonnenreflektoren wird Glas mittels Senk- oder Pressverfahren gebogen. Gerhart Hauptmann

15 Referenten Service 2/2008_15 Durch Glasvorspannverfahren erreicht man verbesserte thermische und mechanische Eigenschaften des Glases: Thermisch vorgespanntes Glas (ESG / TVG) (Erhitzung und Abkühlung) ist stark belastbar und schlagfest aber nicht mehr schneid- oder schleifbar. Bruchbild Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) Gerhart Hauptmann

16 Referenten Service 2/2008_16 wurden mit den steigenden ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen (Energieeinsparverordnung) immer weiter entwickelt. Beschichtetes Isolierglas, Anfang der achtziger Jahre eingeführt, gilt heute als Standard. Seit den 70er Jahren wurde durch die Beschichtungstechnik eine sprunghafte Verbesserung der Wärmedämmwerte erreicht. Interpane Magnetron - Beschichtungsanlage Gerhart Hauptmann

17 Referenten Service 2/2008_17 Glas hat sich zu einem der wichtigsten Baustoffe der Gegenwart entwickelt. Mit steigenden Anforderungen an das Produkt Glas suchen die Hersteller nach immer besseren Herstellungs-, Veredelungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten. Aus einstigen Energielöchern wurden heute energiesparende Bauelemente. Glas soll heute nicht nur gestalterischen Anforderungen genügen, sondern außerdem vor Wärmeverlust, Lärm, Sonneneinstrahlung oder Einbruch schützen. Der Werkstoff wurde im Lauf der Jahre zu einem hochfunktionalen Produkt entwickelt. Das Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium am Ortsrand von Flöha. Gerhart Hauptmann

18 Referenten Service 2/2008_18 Neueste Entwicklung sind Dreischeiben-Isoliergläser, die bereits nahezu den Dämmwert einer massiven Wand erreichen. High-Tech-Sonnenschutzgläser lassen viel natürliches Licht passieren, verhindern aber übermäßiges Aufheizen der Räume im Sommer (niedriger g-Wert), sowie Wärmeverlust nach draußen im Winter (niedriger U-Wert). Helle und freundliche Räume gehören zum Standard beim Wohnen. Durch moderne, leistungs- fähige Funktions-Isoliergläser, wie beispielsweise iplus neutral E, wird der Wärmeverlust eines Fensters auf das Minimum reduziert. Der Effekt: Teure Heizenergie bleibt im Raum und entweicht nicht ungenutzt. Schnitt durch iplus neutral E Warmglas Gerhart Hauptmann

19 Referenten Service 2/2008_19 Multifunktionsgläser vereinen Wärmeschutz optimal mit Zusatzfunktionen wie z. B. Sicherheit und/oder Schalldämmung. Höchstleistungen in Sachen Wärmedämmung bringen Super-Warmgläser wie iplus 3L und iplus 3CL. Produktion von Isolierglas Gerhart Hauptmann


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