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Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien www.iibw.at Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, 22.6.2015 1 Institut für Immobilien,

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Präsentation zum Thema: "Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien www.iibw.at Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, 22.6.2015 1 Institut für Immobilien,"—  Präsentation transkript:

1 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH PF 2, A 1020 Wien Alexis Mundt Wolfgang Amann Leistbares Wohnen – Bestandsaufnahme von monetären Leistungen für untere Einkommensgruppen zur Deckung des Wohnbedarfs 10. Sitzung der österreichischen Plattform zur Begleitung der Umsetzung des nationalen EU 2020 Zieles zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung Sozialministerium, 22. Juni 2015

2 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Untersuchungsgegenstand Wohnbeihilfen (Wohnbauförderung der Länder) Wohnkostenabdeckung innerhalb der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) Zusammenwirken der Förderungsschienen Leistbarkeit der Wohnkosten für Haushalte mit niedrigen Einkommen

3 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Methodik Analyse der Förderungsbestimmungen und der gesetzlichen Bestimmungen Datenanalyse Ca. 30 Interviews v.a. bei Förderungsstellen und Sozial- abteilungen der Länder, sozialen Dienstleistern im Wohnungswesen

4 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Wohnkostenbelastung Durch Wohnkosten überlastete Haushalte: ca. 20% (Wohnkosten inkl. Energie über 25% der Äquivalenzeinkommen). Bei armutsgefährdeten Haushalten: ca. 68% durch Wohnkosten überlastet. Quelle: Eurostat EU-SILC, IIBW

5 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Zusammenfassung Wohnkostenproblematik Wohnkostenüberbelastung Thema in W, S, T, V und ST, Kein massives Problem in B und K, In NÖ und OÖ gibt es stärkere Probleme in Hauptstädten und im Umland Wiens, Probleme besonders bei Marktmieten in W und in den meisten Landeshauptstädten, Marktmieten liegen deutlich über Bestandsmieten, Insider-Outsider-Problematik, Bestand sehr billiger Wohnungen hat massiv abgenommen, Wohnkosten bei Armutsgefährdeten nicht geringer, jedoch Energieanteil ist geringer, Wohnkostenbelastung ist daher wesentlich höher.

6 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Vielfalt wohnungsbezogener Geldleistungen WBH … ca. € 360 Mio. BMS … ca. € 200 Mio. für Wohnen Eigenmittelersatzdarlehen Maßnahmen gegen Energiearmut Mietzinsbeihilfe Wohnkostenbeihilfe nach dem Heeresgebührengesetz

7 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Wohnbeihilfe Starke Dynamik bis 2009, seither gedreht Gründe: Allgemeine WBH breitflächig eingeführt, Verschärfung der Anspruchsberechtigungen, Nichtanpassen der Parameter, Verschiebung in die BMS Quelle: IIBW, BMF

8 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Große Unterschiede in der WBH Große länderweise Unterschiede in der Ausgestaltung und Anspruchsberechtigung: Haushaltsbezogene Kriterien unterscheiden sich: Behandlung von Drittstaatsangehörigen, StudentInnen Einkommensbestandteile Mindesteinkommen (B, W, geringer in OÖ, Vollzeit in V) Berechnung des Zumutbaren Wohnungsaufwandes (ZWA) im Verhältnis zu den Einkommen Einkommensgrenzen

9 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, ZWA-Verläufe Quelle: Förderbestimmungen der Bundesländer, eigene Berechnung

10 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Wohnungsbezogene Kriterien unterscheiden sich: Bestandsformen und Rechtsverhältnisse: Maximale Nutzflächen Maximal anrechenbarer Wohnungsaufwand Anrechenbarkeit von Betriebskosten Maximale Wohnbeihilfe pro Person oder Haushalt

11 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Maximale Wohnbeihilfe für eine Person BKNÖOÖSSTTVW Maximale Wohnbeihilfe für eine Person (inkl. BK, € / Monat) (nur gWBH) 157,5 (175 bei Mietvertrag vor ) 182 (aWBH) (MZAB) (aWBH) 206 (gWBH) Quelle: Förderbestimmungen der Bundesländer, eigene Berechnung

12 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, BMS: Starke Zunahme Ausgaben und BezieherInnen In Summe € 540 Mio. BMS-Ausgaben (2012), davon rund € 200 Mio. für Wohnen, Wien leistet rund 2/3 der österreichweiten Geldausgaben, Wien hat rund 60% aller BezieherInnen, Quelle: Springer, MA 40

13 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, BMS: Massive Vielfalt trotz 15a-Vereinbarung Vor allem bei der Behandlung von Wohnkosten große länderweise Unterschiede z.B. hinsichtlich: Definition der Wohnkosten, Berücksichtigung von Heiz- und Energiekosten, Anspruchsberechtigung bei Wohnungseigentum, Wohnkostenanteil im Mindeststandard von Kindern enthalten oder nicht, Höhe der Abdeckung des Wohnbedarfs, Berechnung bei niedrigeren Wohnkosten als im Mindeststandard vorgesehen.

14 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Zusätzliche Leistungen für Wohnkosten Tendenziell ist Artikel 11 (1) der Art. 15a BMS Vereinbarung erfüllt: Zusätzliche Leistungen bei hohen angemessenen Wohnkosten: T, V, S, ST, W. Keine zusätzlichen Leistungen in B, K, NÖ, OÖ Aber: Zusätzliche Leistungen wären notwendig in NÖ (Umland Wiens), reichen nicht aus in W. Maximale Wohnkostenabgeltung, z.B. eine Person: € 146 (OÖ; aber höchster Gesamtmindeststandard) € 203 (B, NÖ, K) € 304 (W) € 380 (Salzburg Stadt) € 399 (Graz Stadt, inkl. Strom und Heizung) € 495 (Innsbruck, inkl. Heizung und Warmwasser) € 565 (Vorarlberg)

15 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Anrechnung der WBH bei der BMS In den meisten Fällen wird die WBH nicht zusätzlich zur BMS gewährt, sondern STATT dieser. WBH über dem Wohnbedarfsanteil der BMS kann behalten werden (NÖ, K). Zusätzliche Wohnbeihilfe gibt es in S, OÖ, teilweise in W. Dennoch: Haushalte, die beides beziehen, sind überraschend selten.

16 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Koppelung von WBH und BMS ist selten Schlechte Datenlage über BMS-BezieherInnen unter den Haushalten mit WBH. Nur 15-25% der BMS-BezieherInnen beziehen auch WBH. Unterschiedliche Gründe:  WBH und BMS schließen sich aus (B),  Wohnen nicht im geförderten Sektor (NÖ),  Vollzeiterwerbsbedingung (V),  Mindesteinkommensbedingung (W),  Strenge Wohnungsanfordernisse (S),  Wohnen im Eigentum

17 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Fragestellungen Reichen die Unterstützungen WBH und BMS für einkommensschwache Haushalte aus, um tatsächliche Wohnkosten zu decken? In welchen Bundesländern und für welche Haushaltstypen reichen die Förderungen nicht aus, um die Mindeststandards für den Lebensunterhalt zu gewährleisten? Entsprechen die „Residualen Einkommen“ (Eigenes Einkommen plus WBH plus BMS weniger Wohnkosten) den vorgesehenen Mindeststandards für den Lebensunterhalt?

18 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Annahmen der Fallbeispiele 4 Haushaltstypen, 4 Einkommensniveaus (von Null bis Armutsgefährdungsgrenze), Wo notwendig: Kinder zwischen drei und zehn Jahren mit Familienbeihilfe, Alle Einkommensbestandteile sind relevante Einkommen, Bei WBH wird von privaten Mietwohnungen ausgegangen (außer NÖ), Nutzflächen: 50m², 70m², 80m², 100m², Wo notwendig: Wohnkosten sind 75% Mietzins, 25% BK, Wo notwendig: Energiekosten sind zusätzliche 30% der Wohnkosten (20% Heizung und Warmwasser, 10% Strom). Wo notwendig: Landeshauptstadt

19 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Mindeststandards BMS nach Haushaltstyp Anm.: In den Bundesländern B, K, NÖ, ST sind die Grundanteile Wohnen 25% der Mindeststandards. In OÖ, S, W sind in den Mindeststandards für Kinder keine Grundanteile für Wohnen enthalten. In T und V beziehen sich die Mindeststandards nur auf den Lebensunterhalt. Quelle: Eigene Berechnung aufgrund der Mindestsicherungsgesetze und -verordnungen.

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24 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Allgemeine Zusammenfassung Fallbeispiele Sehr unterschiedliche Ergebnisse nach Haushalten und Bundesländern, Häufig verkürzen hohe Wohnkosten die residualen Einkommen, sodass sie nicht mehr den vorgesehenen Mindeststandards für Lebensunterhalt entsprechen. WBH helfen manchmal die Lücke zu schließen (OÖ, S, W). Besonders günstig: Tirol, auch wegen Abdeckung von Warmwasser und Heizung. Probleme bei hohen Wohnkosten vor allem in NÖ, K, B, teilweise W. Dargestellten Haushalte sind trotzdem eher Minderheitenprogramm, weil nur relativ wenige Haushalte sowohl WBH als auch BMS beziehen.

25 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Bundesländerzusammenfassung B: Sehr wenige WBH-BezieherInnen, geringe Wohnkostenabdeckung in der BMS, keine WBH für BMS- BezieherInnen, daher Verschiebung von WBH zu BMS. K: Geringe Wohnkosten und wenig Dynamik, geringe Wohnkostenabdeckung in der BMS. NÖ: WBH nur im geförderten Bereich, nicht für Drittstaatsangehörige, geringe Wohnkostenabdeckung in der BMS, reicht im Umland Wiens nicht aus.

26 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, OÖ: Durch Einschnitte bei WBH Kosten eingedämmt, aber vielen Haushalte hart getroffen. In BMS hohe Mindeststandards, WBH wird zusätzlich gewährt. S: Knappes Wohnungsangebot und hohe Preise, wenige WBH-BezieherInnen, hohe Zusatzleistungen für Wohnen in BMS, diese reichen teilweise aber nicht aus. ST: WBH wieder eingedämmt, Wohnkostenabdeckung in BMS regional unterschiedlich und hoch. Strom und Heizung ebenfalls abgedeckt.

27 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, T: WBH (MZAB) unterschiedlich nach Gemeinden, Wohnkosten in BMS zur Gänze getragen (inkl. Heizung und Warmwasser), Spezialfall Innsbruck mit sehr hohen Wohnkosten. V: Großzügige Abdeckung von Wohnkosten durch Wohnbeihilfe und BMS, hohe Wohnkosten belasten Budgets, WBH Spezialfälle: Vermögensverwendungspflicht, Vollzeiterwerbsbedingung. W: Sehr komplexe Systeme sollen zu „Wohngeld“ vereinfacht werden. Doppelt belastet durch niedrige Einkommen und dynamische Wohnkosten, zu niedrige Wohnkostenabdeckung in BMS, Mindesteinkommensbedingung problematisch.

28 Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, Wien Leistbares Wohnen, Studienpräsentation, ÖPAP 10. Sitzung, Anregungen sind sehr willkommen


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