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Aktuelles aus dem IDW Vortrag auf dem 12. Nationalen Prüferkongress des GdW, Berlin, am 12.01.2011 WP/StB Dr. Norbert Breker.

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Präsentation zum Thema: "Aktuelles aus dem IDW Vortrag auf dem 12. Nationalen Prüferkongress des GdW, Berlin, am 12.01.2011 WP/StB Dr. Norbert Breker."—  Präsentation transkript:

1 Aktuelles aus dem IDW Vortrag auf dem 12. Nationalen Prüferkongress des GdW, Berlin, am WP/StB Dr. Norbert Breker

2 2 Überblick  Stellungnahme des IDW zum Grünbuch der EU-Kommission  Weiterentwicklung der IDW Prüfungsstandards angesichts neuer Anforderungen der ISA  Einzelfragen zur Rechnungslegung nach HGB i.d.F. des BilMoG Altersversorgungsverpflichtungen Bewertungseinheiten Latente Steuern Komponentenansatz

3 3 Stellungnahme des IDW zum Grünbuch der EU-Kommission  Grünbuch – sachgerechte Leitlinien Ziel: robuste Prüfung als ein Schlüssel zur Stärkung des Marktvertrauens Abschlussprüfung als öffentliches Amt und Vorbehaltsaufgabe Unabhängigkeit des Prüfers als Fundament Erhöhung des Werts der Abschlussprüfung Stärkung des Prüfungsmarktes

4 4 Stärkung der Aussagekraft der Rechnungslegung  Ziel: faire Information über die wirtschaftliche Entwicklung Konzentration auf wesentliche Erfolgsindikatoren keine prozyklischen Regelungen (impairment only-Ansatz für goodwill) substance over form  Nachvollziehbarkeit, Verständlichkeit und hinreichende Stabilität der Regeln  Ausweitung der zukunftsbezogenen Berichterstattung im Lagebericht  Prüfung des Lageberichts im EU-Recht vorschreiben

5 5 Ausrichtung der Prüfung und Prüfungsergebnis (1) GrünbuchIDW  verstärkte Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Abschlussprüfern und Stakeholdern einschließlich Aufsichtsstellen  Zustimmung, zentrales und zu unter- stützendes Anliegen; differenzierte Berichterstattung nach Stakeholder- gruppen fortentwickeln (Modell Prüfungsbericht)  Steigerung der Urteilssicher- heit des Prüfers (very high level of assurance)  reasonable assurance entspricht Rechnungslegungs- und Informationsinteresse der Adressaten  Steigerung nicht möglich wegen begrenzter Aussagekraft der Rechnungslegung und wegen prüfungsinhärenter Beschränkungen  Rückkehr zum einzelfall- bezogenen Prüfungsansatz  nicht nachvollziehbar: - Kombination von Systemprüfung und Einzelfallprüfung zwingend - sonst Qualitätsbelastung

6 6 Ausrichtung der Prüfung und Prüfungsergebnis (2) GrünbuchIDW  erhöhte Transparenz der Prüfungsmethoden und Prüfungsgrundlagen  sinnvoll im Prüfungsbericht, aber nicht im Bestätigungsvermerk  Prüferverhalten Verbesserungsbedarf bei der Umsetzung von professional scepticism  kritische Grundhaltung ist elementarer Grundsatz der Abschlussprüfung  Bewusstsein für Bedeutung wurde durch Krise gestärkt, auch in Bezug auf Geschäftsmodelle  kritisches Hinterfragen wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsannahmen  Zustimmung, folgt aus professional scepticism

7 7 Ausrichtung der Prüfung und Prüfungsergebnis (3) GrünbuchIDW  Qualified Audit Reports: - Kritik an Standardvermerk ohne Einschränkung - Abgestufte Prüfungsurteile? - Rechtfertigung/Begrün- dung der audit opinion einschließlich Stellungnahme zu Bewertungsmethoden - risk exposure des Unter- nehmens  Urteil des Abschlussprüfers ≠ Ratingurteil (faire Darstellung im Abschluss vs. Darstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit)  Präventions- und Korrekturwirkung der Prüfung  Erweiterung des Bestätigungsvermerks erwägenswert - Ausgewählte Sachverhalte der Rechnungslegung - Hervorhebung für Adressaten  self-fulfilling prophecy vermeiden

8 8 Ausrichtung der Prüfung und Prüfungsergebnis (4) GrünbuchIDW  Corporate Social and Environmental Responsibility: Einhaltung durch Management vom Prüfer zu prüfen?  Zustimmung, Voraussetzung ist Regelung einer entsprechenden Berichtspflicht  Notwendigkeit einer Konkretisierung der Angabepflichten  Ausweitung der Prüfung auf zukunftsbezogene Aussagen  Zustimmung  Grenzen der Prüfungsaussage  in Deutschland: Pflicht zur Prüfung des Lageberichts  europäische Regelung  Haftungsbeschränkung

9 9 Bestellung und Bezahlung des Abschlussprüfers GrünbuchIDW  Verantwortung des Prüfers gegenüber Stakeholdern widerspricht Bestellung und Bezahlung durch das geprüfte Unternehmen  Bestellung durch dritte Stelle, z.B. Aufsichtsstelle, zu erwägen  besondere Relevanz für - große Unternehmen und/oder - Finanzinstitute  Unabhängigkeit der Prüfer gesichert - Berufsethos, Regelwerk - Berufsaufsicht - keine Anhaltspunkte für Mängel  dritte Stelle verfügt in der Regel nicht über erforderliche Sachkenntnis  Eingriff in Entscheidungsfreiheit der Unternehmen nicht gerechtfertigt  Vorschlag: EU-Regelung - Wahl durch Gesellschafter - Beauftragung durch Aufsichtsrat, nicht Management

10 10 Externe Rotation GrünbuchIDW  externe Rotation: Vor- und Nachteile zu prüfen  externe Rotation in Abschlussprüfer- richtlinie 2006 abgelehnt; keine neuen Gesichtspunkte erkennbar  Know-how-Verlust beeinträchtigt Prüfungsqualität (Zahl der Prüfungsfehler bei Erst- und Zweitprüfung signifikant höher als bei Wiederholungsprüfungen)  Grünbuch akzeptiert Qualitätsbelastung durch externe Rotation  externe Rotation erhöht tendenziell Konzentration  Eingriff in die Entscheidungsrechte der Unternehmensorgane nicht gerechtfertigt

11 11 Nichtprüfungsleistungen GrünbuchIDW  Verbot der Beratung des Prüfungsmandanten?  Regelung in Abschlussprüferrichtlinie ausreichend und angemessen; keine neuen Gesichtspunkte erkennbar  keine Qualitätserhöhung, da Selbstprüfungsverbot geregelt und akzeptiert  Qualitätsbelastung, zumindest Kostenbelastung für Unternehmen zu erwarten

12 12 Aufsicht GrünbuchIDW  Schaffung einer vollständig unabhängigen Aufsicht auf Ebene der Mitgliedstaaten  Zustimmung - wirksame Aufsicht muss unabhängig und sachkundig sein - stärkt Vertrauen in die Abschlussprüfung  Schaffung einer europäischen Aufsicht mit eigenständigen Untersuchungs- und Sanktionsrechten  verständliche Überlegung  praktische Umsetzung und Handhabung schwierig  verbesserte Kooperation nationaler Aufsichtsstellen und Vermeidung von parallelen Sachverhaltsuntersuchungen

13 13 Joint Audits GrünbuchIDW  Joint Audits zur Dynamisierung des Prüfermarktes erwägen  keine einheitliche Auffassung im Berufsstand  Kosten/Nutzen gegeneinander abwägen  Werden Auftraggeber den Mehraufwand vergüten?  erhöhte Wahrnehmbarkeit und Verbesserung des Know-how von KMP  Auswirkung auf Marktkonzentration unklar  Auswirkungen auf Bestätigungs- vermerk?

14 14 Erleichterungen für KMU und KMP GrünbuchIDW  Bürokratieabbau durch Abschaffung der Prüfungspflicht oder Einführung einer begrenzten Abschlussprüfung („limited audit“, „statutory review“)  Abschlussprüfung dient Adressatenschutz, insb. Gläubigerschutz, und muss beibehalten werden  limited audit oder statutory review würden zu differenzierten Aussagesicherheiten führen - wegen Adressatenschutz abzulehnen - schwer verständlich - neue Erwartungslücke - limited audit-Konzepte auch in anderen EU-Ländern nur für Unternehmen, die in Deutschland nicht der Prüfungspflicht unterlägen  Wettbewerbsfähigkeit könnte leiden

15 15  Zweifel an einer kurzfristigen Übernahme der ISA in EU-Recht  Übernahme der ISA ist weiterhin anzustreben  Alternative wäre sonst die Entwicklung von Prüfungsnormen durch die EU  Entscheidung des HFA: Fortsetzung der Transformation der ISA in IDW Prüfungsstandards Weiterentwicklung der IDW PS (1)

16 16 Weiterentwicklung der IDW PS (2)  Keine grundlegenden Änderungen zu erwarten, Ausnahmen: ISA 600 – neuer IDW Prüfungsstandard für Konzernabschlussprüfung erforderlich Transformation der neuen internationalen Anforderungen zum Bestätigungsvermerk  Sämtliche Abschlussprüfungen haben weiterhin einheitlich hohe Mindestqualität  Flankierung der neuen IDW Prüfungsstandards durch angemessene Übergangsfristen und Hilfestellungen bei der praktischen Umsetzung

17 17 Weiterentwicklung der IDW PS (3)  Transformation von ISA 600: zusätzliche Koordinationspflichten besondere Relevanz für Prüfer von Tochter- gesellschaften ausländischer Konzernmutter- unternehmen Vermeidung des Drucks auf die Unternehmen, einen konzerneinheitlichen Abschlussprüfer zu beauftragen

18 18 Weiterentwicklung der IDW PS (4)  Zukünftig nur noch eingeschränkte Rolle des IDW als Standardsetter für Prüfungsstandards  Aufgaben des IDW: Vertretung der Berufsstandsinteressen beim IAASB praktische Hilfestellungen  ISA-Übersetzungen  Einführungsaufsätze zur ISA-Transformation  Schulungsveranstaltungen  Anwendungshilfen  Weiterentwicklung des IDW Praxishandbuchs  Unterstützung der Entwicklung von Prüfungs- software für den Mittelstand

19 19  Anwendung der ISA auf Prüfung von KMU  Gespräche zwischen IDW und IAASB, BaFin, DPR, APAK und WPK  Einigkeit: ISA sind flexibel anzuwendende, prinzipienbasierte Standards, keine uniform abzuarbeitenden Checklisten.  Ausübung pflichtgemäßen Ermessens unter Berücksichtigung der spezifischen Umstände des Einzelfalls Weiterentwicklung der IDW PS (5)

20 20  IDW RS HFA 30 ersetzt IDW St/HFA 2/1988 und übernimmt Inhalte sonstiger Verlautbarungen zu Einzelaspekten  Wesentliche Inhalte: Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen unter Berücksichtigung künftiger Lohn-, Gehalts- und Rentenentwicklungen Hinweise zur Verwendung eines realitätsnahen Diskontierungszinssatzes Altersversorgungsverpflichtungen (1)

21 21 Altersversorgungsverpflichtungen (2) Klarstellung, dass die Voraussetzungen für handelsrechtliches Deckungsvermögen nicht vollständig mit denen nach IAS 19.7 überein- stimmen Bilanzierungsfragen in Zusammenhang mit Wechsel des Durchführungswegs der betrieblichen Altersversorgung Betriebsübergang nach § 613a BGB wertpapiergebundene Versorgungszusagen

22 22 Bewertungseinheiten  IDW ERS HFA 35  Ziel einer Bewertungseinheit: Kein Ausweis von Verlusten, die aufgrund bestehender Absicherungen nicht eintreten können  Zentrale Frage: Wahlrecht oder Pflicht zur Bildung von Bewertungseinheiten: zu unterscheiden zwischen Ebene des ökonomi- schen Risikomanagements und bilanzieller Ebene HFA empfiehlt, bei Absicherung auf ökonomischer Ebene nach Möglichkeit bilanzielle Bewertungs- einheiten zu bilden keine gesetzliche Verpflichtung

23 23 Latente Steuern (1)  Bekanntmachung von DRS 18 im BAnz am : Konkretisierung der HGB-Anforderungen an Bilanzierung und Bewertung latenter Steuern im Konzernabschluss sowie zugehöriger Angaben im Konzernanhang entsprechende Anwendung auf Jahresabschluss wird vom DSR empfohlen  Einschätzung des HFA: DRS 18 stimmt materiell i.W. mit IDW ERS HFA 27 überein  Aufhebung von IDW ERS HFA 27 am

24 24 Latente Steuern (2)  Anforderungen, die nach Ansicht des HFA über das Gesetz hinausgehen: Überleitungsrechnung zwischen erwartetem und ausgewiesenem Steueraufwand im Konzernanhang:  DRS 18: zwingend  HFA: auch weniger komplexe Erläuterungen aus- reichend, um Verständnis zu vermitteln Erläuterung nicht aktivierter Differenzen oder steuer- licher Verlustvorträge im Konzernanhang:  DRS 18: Erläuterung stets erforderlich  HFA: Erläuterung würde die durch das Ansatzwahlrecht angestrebte Erleichterung konterkarieren

25 25 Latente Steuern (3) latente Steuern bei kleinen KapG und KapCoG latente Steuern bei Nicht-KapG (außer- halb des § 264a HGB) Berücksichtigung bei Überarbeitung von IDW RS HFA 7 (geplant:Verab- schiedung eines IDW ERS HFA 7 n.F. im März 2011)  Nicht Gegenstand des DRS 18:  Veröffentlichung des IDW RH IFA im Dezember 2010 zu Besonderheiten der Bilanzierung latenter Steuern bei Wohnungsunternehmen

26 26 Komponentenansatz (1)  Hintergrund: Aufhebung des bisherigen § 249 II HGB  Wegfall der Möglichkeiten zur Bildung von Großreparaturrückstellungen  Ziel: Sachgerechte Aufwandsperiodisierung soll weiterhin möglich sein  Lösung: Getrennte Abschreibung wesentlicher Komponenten einer Sachanlage über die jeweilige Nutzungsdauer (vgl. Components Approach von IAS 16)

27 27 Komponentenansatz (2)  HFA-Auffassung: Anwendung nach HGB bei der planmäßigen Abschreibung einer Sachanlage zulässig, wenn  physisch separierbare Komponenten ausgetauscht werden,  die in Relation zum gesamten Vermögensgegenstand wesentlich sind Interpretation:  separate Abnutzung/Ausbuchung der Komponente  Teilabgang/-verbrauch  Ersatz der Komponente  Teilzugang wesentlicher physischer Substanz

28 28 Komponentenansatz (3) keine Verletzung des Einzelbewertungsgrund- satzes: Wertverzehr des VG wird durch Summe der Abschreibungen der einzelnen Komponenten realitätsgerechter abgebildet kein Verstoß gegen Abgrenzung von VG nach Konzept des einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhangs:  VG bleibt zu bilanzierende Einheit  nur Modifikation der Methode zur Bestimmung der planmäßigen Abschreibung  Gegenstand des Niederstwerttests bleibt VG insgesamt


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