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© H.Kehl Globalklimatische Bedingungen. © H.Kehl Globalklimatische Bedingungen.

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Präsentation zum Thema: "© H.Kehl Globalklimatische Bedingungen. © H.Kehl Globalklimatische Bedingungen."—  Präsentation transkript:

1 © H.Kehl Globalklimatische Bedingungen

2 © H.Kehl Globalklimatische Bedingungen

3 © H.Kehl Globalklimatische Bedingungen: Die ITC

4 Globalklimatische Bedingungen: Verlagerung der ITC

5 Die Ökozonale Gliederung der Erde nach Schultz 2000

6 Die Verteilung der Landmassen und der Meere auf der Erde im Laufe ihrer extrem langen Geschichte ist entscheidend für die Evolution und damit für die Herausbildung von Pflanzen- und Tierfamilien und ihrer Fortpflanzungsgemeinschaften (den Arten). © H.Kehl Platten- Tektonik Kontinentaldrift und Artenentwicklung...

7 Die zeitlichen Abstände (in Mio Jahren) zwischen der Trennung der Landmassen als Folge der Kontinentaldrift der einzelnen Erdplatten. © H.Kehl Kurze und lange Trennungen.....

8 Bei der floristischen Gliederung der Erde werden 6 Florenreiche unterschieden (als Folge der Kontinentaldrift). © H.Kehl... haben in der Vegetationsgeschichte zu Florenreichen geführt Holarktis: Die gesamte aussertropische Nordhemisphäre Paläotropis: Tropischer Teil der Alten Welt: Afrika, Indien SO-Asien und Polynesien. Neotropis: Tropen der Neuen Welt nördlich und südlich des Äquators in Süd- und Mittelamerika. Australis: NUR Australien als stark isoliertes Florengebiet. Antarktis: Südl. Teil S-Amerikas, Antarktis, S-Neuseeland Capensis: Nur äusserste SW-Spitze von Afrika

9 Die Verteilung der Landmassen und der Meere auf der Erde im Laufe ihrer Geschichte ist entscheidend für die Herausbildung der Florenreiche. © H.Kehl Die Florenreiche der Erde:

10 Klimaschwankungen im Jungpleistozän und Holozän OH-98/4-4 H o l o z ä n Bölling/Alleröd Ee m Holozäne ‘Optima’ ‘Kleine Eiszeit’ ca u.Z. Mittelalterliches ‘Optimum’ mittl.  t in K gegenüber 15 °C = t m -global der letzten Jahre (Skala im Holozän und Glazial verschieden!) G l a z i a l Zeit in Jahrtausenden BP (present = 1950) ca BP Hypothetischer Kaltzeittrend (nach DKRZ 1998) Jüngere Dryas ca BP Denekamp Odderade Brörup +5 Schwankungen der Mitteltemp. bis 15K innerh.weniger Jahrzehnte im Eem HK,TU-Berlin, FB 07, Inst. f. Ökologie

11 © H.Kehl Die drei wichtigsten Parameter Die Wiederbesiedlung der Tundren und Steppen

12 © H.Kehl Die drei wichtigsten Parameter Der Weg in das Holozän, das aktuelle Interglazial

13 Die trocken liegenden Schelfgebiete aller Kontinente hatten etwa die Fläche Europas. Regenwälder bedeckten den Sunda-Schelf. © H.Kehl Phase grösster Vereisung = LGM, ca – BP

14 © H.Kehl Die drei wichtigsten Parameter Warme und kühle Phasen in der nördlichen Hemisphäre Zwischen den Eiszeiten von Jahren immer wieder Interglaziale. Das aktuelle heisst Holozän. Klimadynamik im Holozän

15 © H.Kehl Holarktisches Florenreich mit europäischen Geo- oder Florenelementen. arktische (arc.): Primär baumlose arktische Tundra, bis in die Nadelwaldzone reichend, auch in den Alpen, mit sehr kurzer Vegetationszeit boreale (bor.) E.: Nadelwaldzone N- und O-Europas, grösstes Waldgebiet der Erde (z.B. Fichte und Kiefer). atlantische (atl.) E.: Ozeanisches W-Europa, tw. Mitteleuropa, sehr selten O-Europa, mildes Klima mitteleuropäisch (eumi, submi): Hauptsächlich Arten der mitteleuropäischen Laubwaldzone. mediterrane (med.): Hauptsächlich Arten der mediterranen Hartlaubzone mit ausgeprägter Dürrezeit, aber milden Wintern. Vgl. Heinrich Walter (1986) Vegetationsdynamik: Bildung Phytogeografischer Florenregionen

16 © H.Kehl Vegetationsdynamik: Bildung Phytogeografischer Florenregionen

17 © H.Kehl pontische (po.): Elemente der baumlosen osteuropäischen Steppen, hier lange Dürrezeit und sehr kalte Winter. euxinische (eux.): Oft submediterrane Arten der südlichen Schwarzmeerregion südsibirische: Arten des Übergangsgebietes zwischen den westsibirischen Steppen und der Taiga (borealer Nadelwald). Turanisch-zentralasiatische oder irano-turanische (ira- tur): Hauptsächlich Arten der südosteuropäischen Halbwüste, in Mitteleuropa selten auf Salzböden, manchmal an Meereküsten, aride Küstenregion NW-Afrikas, auch im Hochgebirge der O- Mediterraneis. Vgl. Heinrich Walter (1986) Vegetationsdynamik: Bildung Phytogeografischer Florenregionen Holarktisches Florenreich mit europäischen Geo- oder Florenelementen.

18 Es gibt... © H.Kehl Kosmopoliten: Kommen in allen Erdteilen vor. Endemiten: Kommen nur in einem begrenzten Gebiet vor. Reliktarten oder Paläoendemiten: Arten, die in der Erdgeschichte einmal sehr stark verbreitet waren und durch z.B. starke klimatische Veränderungen nur noch selten sind. Neoendemiten: Relativ junge Arten, die sich z.B. auf Inseln oder isolierten Gebirgen, aber auch als Folge fehlender Ausbreitungs- hindernisse entwickelt haben und sich in Ausbreitung befinden. Vegetationsdynamik: Florenentwicklung

19 © H.Kehl... ist immer abhängig,... von sich ständig verändernden Umweltbedingungen, im kleinen und im grossen Massstab. Evolution findet immer statt, auch jetzt und heute... Der Genbestand spiegelt die Evolutionsgeschichte, die immer einmalig ist: d.h. identische Entwicklungen kann es nicht geben. Konvergente Entwicklungen: Aufgrund gleicher Umweltbedingungen kommt es zu Ausleseprozessen, welche jene Arten überleben lassen, die z.B. Sukkulenz oder Hartlaubigkeit aufweisen. Vegetationsdynamik: Die Artenentwicklung...

20 © H.Kehl ABER Dabei handelt es sich keinesfalls um Anpassungsprozesse im teleologischen Sinne (Anpassung im strengen Sinne ist nur ontologisch möglich), sondern um das Vorhandensein einer genetischen Variabilität, welche unter sich verändernden Umweltbedingungen nur jenen Arten ein Überleben ermöglicht, welche ZUFÄLLIG besser für die neuen Umweltbedingungen „ausgerüstet“ sind. Vegetationsdynamik: Die Artenentwicklung...

21 © H.Kehl Formationen bzw. Physiognomien Z.B: Wald – immergrün – laubabwerfend... Z.B: Grasland – Steppen - Savannen.... Z.B: Halbwüste – Vollwüste – Extremwüste, oder Kältewüste. Lebensformen... Physiologisch als Anpassung an die klimatischen Bedingungen, d.h. z.B. auch Lebensformentypen in verschiedenen Klimazonen. Artenkompositionen... Floristische Zusammensetzung der Vegetation eines Standortes (Pflanzensoziologie). Vegetationsbeschreibungen erfolgen nach...

22 Die Lebensformen wurden ursprünglich nach der Lage ihrer Über- winterungsknospen definiert, also tw. irrelevant für die Tropen. © H.Kehl Lebensformentypen nach Raunkiaer (1934)...

23 © H.Kehl Semachorie – Ausbreitung durch die Einwirkung äusserer Kräfte, die eine Ausstreu verursachen Autochorie – Ausbreitung durch die Mutterpflanzen oder Diaspore selbst Anemochorie – Ausbreitung durch Wind Hydrochorie – Ausbreitung durch Wasser Zoochorie – Ausbreitung durch Tiere Hemerochorie – Ausbreitung durch den Menschen Werden in der Ausbreitungsbiologie zusammengefasst. Arten der Ausbreitung sind... Barochorie – Ausbreitung durch Schwerkraft Die Ausbreitungsarten der Pflanzen...

24 Spätglaziale und holozäne Einwanderung und heutiges Areal. Aus Lang (1994) Quartäre Vegetationsgeschichte © H.Kehl Und welche Ausbreitungsart ? Vegetationsdynamik: Wiederausbreitung nach der Eiszeit

25 © H.Kehl Vegetationsdynamik:Geschichte und Gegenwart

26 © H.Kehl Areal der Gattung Aesculus (Rosskastanie) Mosaikartig im Bereich der Subtropen u. nördl. Tropen. Verbreitung einzelner Arten: z.B. disjunktes Arten-Areal..

27 © H.Kehl Vegetationsdynamik:Geschichte und Gegenwart

28 © H.Kehl Artenverteilung und –entwicklung –2:

29 OH-98/4-1

30 © H.Kehl Artenverteilung und –entwicklung –1:

31 Änderung der Mannigfaltigkeit der Flora in Mitteleuropa nach: FUKAREK 1979 REICHHOFF 1985 und PLACHTER 1991 (aus KORNAS 1983 (aus SUKOPP & TREPL 1987 nach FUKAREK 1979) nach FUKAREK 1980) OH-98/ v.u.Z ahemerobe bis oligohemerobe Landschaft Neolithikum bis hier vor-industrielle Kulturlandschaft ? Mittelalter Römisches Reich

32 Dynamik der Artendiversität bei zunehmendem Bewirtschaftungsdruck (aus KEHL 1995) HK,TU-Berlin, FB 07, Inst. f. Ökologie plant species diversity economical pressure, eg. wood cutting, grazing etc. extensive pasture settlement margin mosaic pattern macchie stands decreasing increasing OH-98/4-6 ca m

33 © H.Kehl Artendynamik: Vor- und Nachteile | Neobiota Heracleum mantegazzianum Riesenbärenklau Bufo marinus Zuckerrohrkröte bzw. Aga-Aga Procyon lotor Waschbär

34 © H.Kehl Vegetationsdynamik: Die modernen Landschaften Artenvielfalt und Biodiversität?


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