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16.02.20001 XML Die “E-Lance Economy” oder die “Digital Economy” stellt neue Anforderungen an Funktionalität im Netz. XML wurde vom World Wide Web Consortium.

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1 16.02.20001 XML Die “E-Lance Economy” oder die “Digital Economy” stellt neue Anforderungen an Funktionalität im Netz. XML wurde vom World Wide Web Consortium (W3C) entwickelt, um diese Anforderungen zu erfüllen. W3C: “We are Leading the Evolution of the World Wide Web” Diese Evolution ist die Transformation des Web von einem “global information space” zu einem “universal knowledge network” (auf der Basis eines herstellerunabhängigen, plattformunabhängigen und universellen Datenaustauschformates).

2 16.02.20002 XML - neue Wege der Entwicklung von Standards Das Selbstverständnis der Standardisierungsorganisationen, Softwarehersteller und -nutzer ändert sich. Offene Standards setzen sich zunehmend durch. Mit der im Februar 1998 vom W3C als Standard verabschiedeten Extensible Markup Language (XML) wurde eine für das Internet optimierte Metasprache etabliert, die beste Aussichten hat, universelles Datenformat im Web zu werden.

3 16.02.20003 XML - neue Wege der Entwicklung von Standards Dabei, so zwei der Designziele des W3C, solle sich XML im Internet auf einfache Weise nutzen lassen und ein breites Spektrum von Anwendungen unterstützen.  Einfachheit der Entwicklung (Tools) und Nutzung (Dokumente) von XML war eines der wichtigsten Ziele, um eine rasche und weite Verbreitung zu ermöglichen.

4 16.02.20004 Entwurfsziele von XML 1) XML soll sich im Internet auf einfache Weise nutzen lassen 2) XML soll ein breites Spektrum von Anwendungen unterstützen 3) XML soll zu SGML kompatibel sein. 4) Es soll einfach sein, Programme zu schreiben, die XML- Dokumente verarbeiten. 5) Die Zahl optionaler Merkmale in XML soll minimal sein, idealerweise Null.

5 16.02.20005 Entwurfsziele von XML 6) XML-Dokumente sollten für Menschen lesbar und angemessen verständlich sein. 7) Der XML-Entwurf sollte zügig abgefaßt sein. 8) Der Entwurf von XML soll formal und präzise sein. 9) XML-Dokumente sollen leicht zu erstellen sein. 10)Knappheit von XML-Markup ist von minimaler Bedeutung.

6 16.02.20006 Entwurfsziele von XML Darüber hinaus war man bei der Entwicklung von XML davon überzeugt, daß die Sprache ihre ganze Mächtigkeit nur im Zusammenspiel mit anderen - ebenfalls offenen - Standards erreichen könne. Daher entwickelt das W3C Zugriffs- Metadaten-, Linkingmodelle u.a., um eine maximale Interoperabilität im Netz zu ermöglichen.  DOM  RDF  XLink, XPointer ...

7 16.02.20007 XML öffnet die Netze Obwohl XML noch sehr jung ist, hat es bereits eine erhebliche Verbreitung erfahren. XML eröffnet Möglichkeiten zu grundsätzlichen Änderungen im Design von Kommunikationsbeziehungen vor allem im business-to-business Bereich („EDI for the masses“). Zusammen mit wachsenden Möglichkeiten technischer Kommunikationsnetze können nun offene Schnittstellen definiert und von einer bisher nicht gekannten Menge von Anwendern auch genutzt werden. Es ist zu erwarten, daß diese neuen technischen Möglichkeiten von XML in Verbindung mit um das Internet entstehenden Netztechnologien letztlich zu neuen Organisations- und Kooperationsformen wie z.B. „Spot-Unternehmen“ führen.

8 16.02.20008 XML öffnet die Netze Die zunehmende Bedeutung des Internet als Kommunikationsmedium wird vermutlich der Durchsetzung von XML noch weiter Vorschub leisten, da mit XML eine neue Basis für die Integration verschiedener Partner, Prozesse und Anwendungen existiert. XML ebnet u.a. KMU den Weg in (EDI-) Netzwerke und Zulieferketten und ermöglicht die Entstehung neuer Arten von Märkten („Plug & Play Electronic Commerce“). Damit lösen neue, offene Märkte traditionellere, geschlossene Geschäftsbeziehungen ab. XML öffnet die Netze.

9 16.02.20009 XML http://xml.cnec.org Das „Competence Center XML“ am Institut für Wirtschaftsinformatik der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt

10 16.02.200010 Pause?

11 16.02.200011 XML - Warum: Das HTML-Dilemma HTML, SGML, XML - Wie: Syntax, Konzepte, Sprachelemente Basics Wohlgeformte XML-Dokumente (ohne DTD) Gültige XML-Dokumente (mit DTD) Attribute, Entities, Style Sheets Weitere Konzepte aus dem XML Umfeld

12 16.02.200012 Das HTML-Dilemma HTML - eine Sprache zur Auszeichnung von Dokumenten Überschrift 1 Überschrift 2 Absatz...

13 16.02.200013 Das HTML-Dilemma HTML ist...  einfach...aber leider...  Erweiterbarkeit: Semantische Auszeichnung unmöglich  Struktur: Komplexere Strukturen nicht abbildbar  Validierung: Strukturelle Schwächen

14 16.02.200014 Das HTML-Dilemma Erweiterbarkeit: HTML ist ein reines Präsentationsformat. Ein in HTML codiertes Dokument enthält nur Informationen, wie Inhalte darzustellen sind; weitergehende Informationen über die Semantik des Inhalts sind nicht abbildbar. Struktur: In HTML können keine Datenstrukturen jenseits von Formatinformationen beschrieben werden. Der Zusammenhang der Daten untereinander ist nicht beschreibbar. Validierung: HTML fehlen Sprachspezifikationen, die Anwendungen, die HTML-codierte Daten verarbeiten sollen, eine Überprüfung der strukturellen Validität der Daten erlauben, also der Korrektheit der Struktur des Markup in XML-Dokumenten.

15 16.02.200015 SGML SGML - Vorschriften, eine Auszeichnungssprache zu definieren +Metasprache: Beliebig flexibel +Architektur, mit der Dokumente für beliebige Medien aufbereitet werden können, ohne die Struktur der Daten zu verlieren ¬Komplexität (Nutzer, Programmierer)

16 16.02.200016 XML: Das Sprachkonzept Was ist XML ? Die eXtensible Markup Language XML ist eine textbasierte Meta-Auszeichnungssprache, die die Beschreibung, den Austausch, die Darstellung und die Manipulation von strukturierten Daten erlaubt, so daß diese von einer Vielzahl von Anwendungen genutzt werden können.

17 16.02.200017 XML: Das Sprachkonzept XML basiert genau wie SGML auf der Idee des strukturierten Auszeichnens von Daten

18 16.02.200018 XML: Das Sprachkonzept Tags und Attribute können individuell definiert und benannt werden. Dokumentenstrukturen können in beliebiger Komplexität abgebildet werden. XML-Dokumente können - müssen aber nicht – eine formale Beschreibung ihrer Grammatik enthalten.

19 16.02.200019 XML: Das Sprachkonzept XML besteht also aus Tags Inhalt...die ineinander geschachtelt sind Inhalt...und zusammen mit einer XML-Deklaration bereits ein vollständiges XML-Dokument ergeben. Dabei müssen nur wenige „Wohlgeformtheits- Regeln“ beachtet werden.

20 16.02.200020 Wohlgeformte Dokumente Jeder geöffnete Tag muß explizit geschlossen werden Tags ohne Inhalt ( in HTML) werden in XML als geschrieben oder geschlossen Attribut-Werte in doppelte Anführungszeichen, z. B.: Das Markup muß, wie bei SGML, streng hierarchisch gegliedert sein Keine Markup-Zeichen (< oder &) im Text, alle Attribute – die für alle Elemente verwendet werden können – müssen Default-Typ CDATA sein. Am Anfang des Dokumentes sollte der Hinweis auf die XML-Version erfolgen:

21 16.02.200021 Wohlgeformtes Dokument „Bestellung“ Mustermann 02.10.1998 mustermann@anywhere.com Festplatte 123456 5 Monitor 9876 1

22 16.02.200022 XML Grundlagen Sind die grundlegenden Anforderungen an die XML- Syntax erfüllt, spricht man von wohlgeformten (well-formed) Dokumenten XML stellt die Regeln bereit, um Auszeichnungssprachen zu definieren. Es gibt zwei Arten, diese Regeln (also die Grammatik der konkreten Auszeichnungssprache) zu spezifizieren: Zu XML-Dokumenten kann eine explizite Definition der nötigen/ möglichen Tags und ihrer Struktur gehören. Hierfür verwendet XML eine formale Grammatik, die Document Type Definition (DTD).

23 16.02.200023 Gültiges Dokument „Bestellung“ Mustermann 02.10.1998 mustermann@anywhere.com Festplatte 123456 5 Monitor 9876 1

24 16.02.200024 DTD zu gültigem Dokument „Bestellung“ BESTELLUNG.DTD

25 16.02.200025 Deklaration von Elementen in der DTD Elemente können i. Allg. andere Elemente oder Zeichendaten enthalten Elemente können auch gemischten Inhalt haben Elemente können als sequentiell, optional etc. definiert werden { "@context": "http://schema.org", "@type": "ImageObject", "contentUrl": "http://images.slideplayer.org/17/5411721/slides/slide_25.jpg", "name": "16.02.200025 Deklaration von Elementen in der DTD Elemente können i.", "description": "Allg. andere Elemente oder Zeichendaten enthalten Elemente können auch gemischten Inhalt haben Elemente können als sequentiell, optional etc. definiert werden

26 16.02.200026 Attribute Alle Elemente können Attribute haben: Die Attribute müssen wie Elemente deklariert werden Attribute können optional, obligatorisch oder „fixed“ sein

27 16.02.200027 Gültiges XML-Dokument Mustermann 02.10.1998 mustermann@anywhere.com Festplatte 123456 5.......

28 16.02.200028 DTD

29 16.02.200029 Gültige XML-Dokumente Ein XML-Dokument ist gültig (valid), wenn es wohlgeformt ist und darüber hinaus den Spezifikationen einer DTD entspricht. Ein wohlgeformtes XML-Dokument kann ein gültiges werden, sofern es die Regeln der DTD erfüllt. Funktional ist eine DTD dem Relationenschema einer Datenbank oder einer IDL analog Programme können mit einer DTD XML-Dokumente auf strukturelle Fehler überprüfen und neue „Instanzen“ dieses Dokument-Typs erstellen.

30 16.02.200030 Interne DTDs Mustermann............................. Die DTD kann auch im Dokument selber enthalten sein:

31 16.02.200031 Logische und physische Struktur von XML-Dokumenten Die logische Struktur wird von der Anordnung der Tags im Dokument bestimmt. Ein XML-Dokument kann unabhängig von der logischen Struktur in beliebig viele physische Einheiten zerlegt werden. Hiermit besteht die Möglichkeit, im Netzwerk verteilte XML-Daten in einem XML-Dokument zusammenzutragen. Sog. Entities erlauben hierbei das Verweisen auf externe Daten. Referenzen zu Entities stehen zwischen „&“ und „;“

32 16.02.200032 Externe Entity-Referenzen 𝕂 &PositionenPC; &PositionenMonitor; XML-Dokumente können sich auf verschiedene Dateien verteilen:

33 16.02.200033 XML Entities, Unicode Der neue Standard &xml; unterstützt internationale Zeichensätze; das Beispiel zeigt verschiedene Schreibweisen für die Zahl „1“: 1 (in ASCII), ١ (in Devanagari), १ (in Arabisch) und ൧ (in Malayalam).

34 16.02.200034 Präsentation von XML-Dokumenten Die Darstellung eines XML-Dokumentes erfolgt mit Hilfe einer Formatvorlage, eines Style Sheet. In diesem Style Sheet wird das Layout des Dokumentes festgelegt. Auf Style Sheets wird durch entsprechende processing instructions verwiesen, z. B. : Das W3C entwickelt mit (XSL) eigene Style Sheet Sprache für XML Daneben ist die Darstellung mit von HTML bekannten CSS möglich

35 16.02.200035 Warum 2 Style-Sheet-Sprachen? 1) CSS: Einfach; jedes Element bekommt eine Formatierungsanweisung 2) XSL: Mehr als CSS (Scripting, Transformation), aber komplizierter BESTELLUNG {background-color:blue} NAME, DATUM, E-MAIL {Display:Block; font-size:28pt; font-family:Times,serif} E-MAIL {color:yellow}

36 16.02.200036 XML mit CSS Mustermann.............. BESTELLUNG { Display: Block; background-color: blue; float: left; padding: 15pt} NAME, DATUM, E-MAIL {Display: Block; font-size: 28pt; font-family: Times, serif} E-MAIL {color:yellow} AUFTRAGSPOSITIONEN {Display: Block; background-color: green; float: left; padding: 12pt} BEZEICHNUNG {font-size: 28pt; font-family: Times, sans-serif} +=

37 16.02.200037 XML Neben den eigentlichen Sprachspezifikationen von XML (seit 10.02.1998 eine Recommendation), gibt es weitere Initiativen des W3C aus dem XML-Umfeld. Die wichtigsten sind: XLink (Working Draft, 26.07.1999) XPointer (Working Draft, 09.07.1999) XML Namespaces (Recommendation, 14.01.1999) XSL (Working Draft 21.04.1999) DOM (Recommendation, 01.10.1998) RDF (Recommendation, 24.02.1999) XML Schemas (Working Drafts, 06.05.1999) (XML-Data, DCD, SOX, DDML)

38 16.02.200038 Pause?

39 16.02.200039 Linking in XML XML unterstützt ein wesentlich weitergehendes Linking, als es von HTML bekannt ist XLink bietet uni-, bi- und multidirektionale Links XPointer bietet Mechanismen, um (auch ohne Identifier) auf Fragmente von Zieldokumenten zu verweisen: „book.html#section2“

40 16.02.200040 Namespaces in XML Wie kann bei Nutzung unterschiedlicher DTDs (für eigene Dokumente, Datenaustausch mit anderen und Suchmaschinen) die Anwendung wissen, welcher Namensraum gerade gemeint ist? Damit Element- und Attributnamen nicht kollidieren, wurden Namespaces entwicklet. Beispiel: „Titel“ (Buch, akad. Grad) Mein Text Ein Buch No Dr.

41 16.02.200041 Vorteile von XML Die installed base von HTML, HTTP und Webbrowsern XML ist einfach und portabel XML kann Dokumente beliebiger Komplexität abbilden XML ist mehr als nur eine Auszeichnungssprache Internationalität

42 16.02.200042 Wofür wird XML eingesetzt werden? Messaging („database interchange“): XML als standardisiertes Datenaustauschformat (z.B.: XML/EDI) Processing („Distributed processing: giving Java something to do“): Verlagerung der Rechenleistung (Logik) vom Server zum Client (z.B.: Electronic Banking, Electronic Commerce) Publishing („ View selection: letting the user decide“): Variable Darstellung von Informationen Aktuelle, kompatible Websites Publizieren in versch. Formaten mit XSL (FAQ Problem) Automatisiertes Publizieren (z.B. aus Datenbanken) Retrieval („Web agents: data that knows about me“) : Intelligentes Suchen nach Informationen in XML-Datenbeständen/Agenten

43 16.02.200043 Anwendungen: XML/EDI XML als Datenaustauschformat zwischen unterschiedlichen Datenbeständen Dokumente nutzen eine im Industriestandard spezifizierte DTD Diese DTD wird in Repositories zur Verfügung gestellt Damit können Dokumente von jeder empfangenden Anwendung validiert und verarbeitet werden Andere Möglichkeit: Wohlgeformte XML-Dokumente/Schemas

44 16.02.200044 Anwendungen: XML/EDI  klassische EDI-Beziehungen: Langfristig, nur für hochvolumige Transaktionen vor einem langen Zeithorizont lohnenswert  XML/EDI: Investitionsbereitschaft in kompatible, offene IT-Infrastrukturen v.a. für KMU an jeder Stelle der Value Chain wesentlich größer („Investitionsruinen“) Datenstrom, den der XML-Parser den verschiedensten Anwendungen übergibt, ist einfach zu verarbeiten Mit XML ausgezeichnete Daten sind leicht an die Bedürfnisse unterschiedlichster Applikationen und Medien anpaßbar XML-Basierung ermöglicht die Definition flexibler, offener Schnittstellen Vorteile der Verwendung von XML (Einfachheit, Flexibilität, Einbindung bestehender Produkte und Legacy-Systeme) ist auch die Grundlage des E-Business-Framework der XML/EDI-Group

45 16.02.200045 Anwendungen: Processing Durch die Möglichkeit, alle Daten, die zu einem Dokument gehören, in XML zu codieren, können alle zum Verarbeiten des Dokumentes notwendigen Informationen übertragen und beim Client entsprechend ausgeführt werden („server independent documents“).  Verlagerung der Prozessorlast vom Server zum Client  Reduzierung der Netzlast Kombination von Java und XML!!!

46 16.02.200046 Anwendungen: Publishing Auf XML-Dokumente können je Anwendungszweck unterschiedliche Sichten genommen werden („Publish once“): Softwaredokumentation: Nur für das jeweilige Betriebssystem unterschiedliche Anzeige/Druck zur Laufzeit generierte Inhaltsverzeichnisse verschiedene Behandlung von Fußnoten etc. in Dokumenten Sortierung von Telefonbüchern nach Name, Nummer, Vorname etc. Personalisierte Urlaubsprospekte aus verteilten Datenquellen...

47 16.02.200047 Anwendungen: Retrieval „Information needs to know about itself, and information needs to know about me” (Jon Bosak) Intelligente Softwareagenten können die Bedeutung von in XML codierten Informationen verstehen  bessere Indizierung von Webseiten und Produkten Problem der Fehltreffer in Suchmaschinen (Homonyme und Synonyme) personalisierte Fernsehprogrammzeitungen..... Allgemein bilden strukturierte Daten eine Grundlage für eine individuelle Nutzung von Massenmedien über Netze

48 16.02.200048 Anwendungen OFX/OFE (Open Financial Exchange), (Quicken, MS Money, Banken) CML (Chemical Markup Language), Austausch u. Beschreibungen von Molekülen etc. BSML (Bioinformatic Sequence Markup Language)„public domain protocol for Graphic Genomic Displays“ OMF (Weather Observation Markup Format) (OMF) MML (Mathematical Markup Language) OSD (Open Software Description Format) zur Beschreibung von Software-Modulen und ihrer Beziehungen im Umfeld heterogener Clients CDF (Channel Definition Format) für Pushkanäle im MSIE OTP, Framework für E-Commerce SpeechML (IBM) „for building distributed network-based conversational applications“ ThML (Theological Markup Language)............. Inzwischen sind hunderte in XML definierte Sprachen entwickelt worden, und täglich entstehen neue XML-Anwendungen: http://www.oasis-open.org/cover/xml.html

49 16.02.200049 XML Schema Working Group des W3C Die explizite Grammatik eines Dokumenttyps kann in einer DTD festgelegt werden. Aber DTDs haben auch erhebliche Nachteile. Daher entwickelt das W3C sog. SCHEMAS. Warum Schemas? Beschreibungssprache: XML Erweiterte Datentypen (37+) Erweiterte Strukturspezifikation (minOccur, maxOccur) Feldformatierung (z.B. dd-dd für 11-22) Null-Elemente Äquivalente Felddefinition (D-ZUG Element = ICE Element)

50 16.02.200050 XML-Data XML-Data ist eine von vier Schema-Submissions beim W3C Die XML-Schema Implementierung in IE5 ist ein Subset von XML-Data Die Definition eines Schemas erfolgt im Top-Level Element SCHEMA aus dem Namensraum xmlns="urn:schemas-microsoft-com:xml-data Es ist günstig, den Schema-Namensraum zum default namespace zu machen Das Schema-Element sollte alle anderen Namensraum-Deklarationen enthalten, z.B. den Namensraum der Datentypen Dateiendung z.B.: xsd (XML-Schema Definition)

51 16.02.200051 XML Schemas

52 16.02.200052 XML Schemas

53 16.02.200053 XML Schemas - content model Das Inhaltsmodell bei Schemas ist per Default offen. Damit sind (neben den explizit definierten) zusätzliche Tags möglich  Erweiterbarkeit. Das Inhaltsmodell kann durch das model Attribut geschlossen werden:

54 16.02.200054 XML Schemas - Datentypen Schemas erlauben die Definition von Datentypen (  Typenvalidierung) Während der Validierung wird der Datentyp überprüft. Da Schemas auf einem offenen content model beruhen, können Applikationen darüber hinausgehende Informationen prüfen. 50 100

55 16.02.200055 Pause?

56 16.02.200056 Ein Standarddatenformat wie XML braucht ein standardisiertes Zugriffsmodell Der Ursprung des „Document Object Model“ liegt in dem Ziel einen Standard zu schaffen, der Skripte und Java-Programme unabhängig vom verwendeten Browser macht Dieses Zugriffsmodell soll einfach in einer Vielzahl von Umgebungen einsetzbar sein Der „Wildwuchs“ der Zugriffsmodelle für Webdokumente soll beendet werden „Dynamic HTML“ als Ausgangspunkt Warum ein Document Object Model

57 16.02.200057 Ein Standardinterface für XML-Dokumente Das „Document Object Model“ beschreibt eine API für XML/HTML-Dokumente Diese API erlaubt Programmen und Skripten den Zugriff und die Bearbeitung des Inhalts von XML/HTML-Dokumenten Das DOM ist programmiersprachen- und plattformneutral Programme können das DOM anstatt einer proprietären API verwenden Das DOM vereinfacht die Verarbeitung von XML/HTML- Dokumenten

58 16.02.200058 Dokumente sind Objekte Das DOM basiert auf einer objektorientierten Modellierung von XML/HTML-Dokumenten Das Modell definiert: eine Menge von Objekten, die den Inhalt eines XML/HTML-Dokumentes repräsentieren Regeln wie diese Objekte interagieren ein Standardinterface für den Zugriff und die Manipulation dieser Objekte Die Manipulation des gesamten Inhalts eines XML/HTML-Dokumentes ist mit dem DOM möglich

59 16.02.200059 Dokumente sind Objekte Im DOM wird ein Strukturmodell für XML/HTML-Dokumente beschrieben Dieses Strukturmodell bildet die Basis für den Zugriff auf die Inhalte eines XML/HTML-Dokumentes Die Inhalte werden in einer Baumstruktur abgebildet Die Inhalte sind als Objekte modelliert Diese Objekte haben Attribute und Methoden Über die Attribute und Methoden kann der Inhalt eines XML/HTML-Dokumentes verarbeitet werden

60 16.02.200060 Das Objektmodell des DOM Mustermann 02.10.1998 mustermann@anywhere.com Festplatte 123456 5 Monitor 9876 1

61 16.02.200061 Das Objektmodell des DOM BESTELLUNG AUFTRAGSKOPF AUFTRAGSPOSITIONEN NAMEDATUME-MAIL POSITION BEZEICHNUNGARTIKELNUMMERANZAHLBEZEICHNUNGARTIKELNUMMERANZAHL Mustermann02.10.1998Mustermann@anywhere.com Festplatte1234565Monitor98761

62 16.02.200062 Das Objektmodell des DOM AUFTRAGSKOPF NAMEDATUME-MAIL Mustermann02.10.1998Mustermann@anywhere.com

63 16.02.200063 Das DOM ist keine Software! Es definiert im Rahmen eines allgemeinen Modells Interfaces für den Zugriff auf XML Dokumente In einer DOM konformen Software müssen die abstrakten Interfaces des allgemeinen Modells implementiert sein Die Implementierung ist unabhängig von der Plattform und der Programmiersprache Implementierung des DOM

64 16.02.200064 Beispiele für Implementierungen XML Parser (z:B. XML for Java oder XML for C++ von IBM) XML Datenbanken Browser (z.B. Internet Explorer 5)

65 16.02.200065 Pause?

66 16.02.200066 Das DOM in der Praxis Beispiel in Java unter Verwendung von XML for Java

67 16.02.200067 „ modernes XML im praktischen Einsatz “ - Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten von XML auf Basis von Konvertierungsproblemen

68 16.02.200068 Gliederung XML (Rec 1.0) DTD - Document Type Definition (Rec 1.0) XSLT (Rec 1.0) XSLT - Integration XSLT - Prozeß XML - Szenario[1] extern XML - Szenario[2] intern Tech. Anforderungen - Konvertierung XSL Prozessoren WEB Seiten XML / XSL Tools

69 16.02.200069 XML (Rec 1.0) Standardisierte Beschreibungssprache von Datensätzen Attribute SAO PAOLO FFM 0000000001 RABO LDN 0000000006 RABO FFM 0000000007 VOBA BERLIN 0000000008 VOBA HAMBURG 0000000009 UNION 0000000010 Elemente Kommentar Header

70 16.02.200070 DTD - Document Type Definition (Rec 1.0) Beschreibung der Datenstruktur einer XML Datei Bestandteile: Elemente Attributlisten Bestandteile: Elemente Attributlisten

71 16.02.200071 XSLT (Rec 1.0)...... Standardisierte Transformationsprache für XML Daten Welcome to my Home Page! Welcome.xml

72 16.02.200072 XSL Prozessor XML File auf Basis von Inhouse DTD XSLT File XML File auf Basis einer Standard DTD XSLT - Integration

73 16.02.200073 XSLT - Prozeß [Aktion für Root-Element] [Aktion für BookCatalogue] [Aktion für Book]...

74 16.02.200074 Zulieferer Hersteller BestellungLieferscheinZahlungsanweisungRechnung XML_1 XML_2 XML - Szenario[1] XSLT

75 16.02.200075 XML - Szenario[2].xsl DB | File.xml P1=1 P2=B CORBA Service XSLT Service P1=0 P2=A P1: S-XML(1|0) P2:System(A|B)

76 16.02.200076 default GBP P DEM DM GBP DEM Lookup Tabellen Isocodes.xml Daten.xml Prozeß

77 16.02.200077............ Global-VariableKatalog-Variable Produkt- Variable Verfügbarkeit von Variablen Variablen

78 16.02.200078 Tech. Anforderungen - Konvertierung Schleifen Variablen Konkatenation Substrings Templates Logging Lookup Tabellen Kopieren Formatierungen Kontrollfluß Call-Funktion XSLT Initialisieren Validierung Debug Kommentar

79 16.02.200079 XSL Prozessoren Lotus XSL (Java / Alphaworks) www.alphaworks.com/tech/LotusXSL XT (Java / James Clark) www.jclark.com/xml/xt.html Koala XSL engine for Java www.inria.fr/koala/XML/xslProcessor XSL:P 1.0 Beta www.clc-marketing.com/xslp MITRE C++ XSL processor lxr.mozilla.org/mozilla/source/extensions/transfoemiix MSXML (C++ / Micosoft) www.microsoft.com

80 16.02.200080 WEB - Sites www.w3c.org/TR/XSLT www.xslt.com www.oasis-open.org/cover/xsl.html www.clc-marketing.com/xslp/xsl-slides/ www.cranesoftwrights.com/training/ Google Search 19.12.1999 20.12 Uhr Search: XSL Tools ca. 5060 Hits Search: XSLT ca 2350 Hits

81 16.02.200081 XML / XSL Tools XML Spy (Icon) Stylus Excelon (ODI) VisualXMLTools (Alphaworks) XSL Editor (Alphaworks)


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