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Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.

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Präsentation zum Thema: "Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V."—  Präsentation transkript:

1 Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.

2 2 Freie Berufe  Definition im Partnerschaftsgesellschaftsgesetz von 1995: "Die Freien Berufe haben im Allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt."  Beschäftigen 2,5 Millionen Mitarbeiter darunter ca Auszubildende  Erwirtschaften rund 9 % des Bruttoinlandsprodukts

3 3 Entwicklung des Prüferberufs (1)  1900: Regelung für Bücherrevisoren und Buch- sachverständige in der Gewerbeordnung (seit 1943 vereidigte Buchprüfer - vBP)  1931: Schaffung des Wirtschaftsprüferberufs durch Ländervereinbarung zur 1. VO zur Durchführung aktienrechtlicher Vorschriften  1932: Gründung des IDW als Pflichtorganisation der WP und WPG unter Dienstaufsicht des RWM  nach 1945: zunächst Zusammenschlüsse der WP auf Länderebene unter dem Namen IDW

4 4 Entwicklung des Prüferberufs (2)  1961: Neuordnung des Berufsrechts (WPO) Schließung des Zugangs zum vBP-Beruf Gründung der Wirtschaftsprüferkammer (WPK)  1986: Bilanzrichtlinien-Gesetz Wiedereinführung des vBP-Berufs (Gründung des BvB) Befugnisse:  Prüfung mittelgroßer GmbH  keine Prüfung von AG, Banken, Versicherungen, großen GmbH

5 5 Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers  Als Abschlussprüfer  Als Prüfer Sonderprüfungen  bei der Gründung  Umwandlung  Verschmelzung  Liquidation von Unternehmen sonstige gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen  Prospektbegutachtung  Prüfung der Makler, Bauträger, Baubetreuer  prüferische Durchsicht im Zusammenhang mit der Zinsschranke

6 6 Abschluss- prüfung oder prüferische Durchsicht Wirtschaftlich- keitsprüfung Begutachtung von Prospekten Prüfung der Geschäftsführung und / oder wirtschaftlichen Verhältnisse Prüfung besonderer Vorgänge Systemprüfung Jahresabschluss Konzernabschluss Lagebericht Abhängigkeitsbericht Rechenschaftsbericht (politische Parteien, Investmentfonds) öffentliche Unternehmen Kreditinstitute Makler Kreditwürdigkeit Gründung Umwandlung Verschmelzung Kapitaländerung aktienrechtliche Sonderprüfungen Internes Kontrollsystem Organisation EDV-Systeme Preisprüfung bei öffentlichen Aufträgen Investitionsvorhaben Kapitalanlageprospekte Börsenzulassungs- prospekte öffentliche Zuschüsse Pflegesätze Sanierungskonzepte Krankenhäuser Prüfungs- und Reviewaufträge

7 7 Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers (2)  Als steuerlicher Berater und Vertreter  Als Berater auf den Gebieten der wirtschaftlichen Betriebsführung und Organisation der Finanzierung wirtschaftlicher Problemstellungen  Als betriebswirtschaftlicher und steuerrecht- licher Gutachter  Als Treuhänder

8 8 Unvereinbare Tätigkeiten  § 43a (3) WPO Nr. 1 gewerbliche Tätigkeit Nr. 2 jede Tätigkeit aufgrund eines Anstellungsvertrages (Ausnahmen sind in § 43a geregelt) Nr. 3 jede Tätigkeit aufgrund eines Beamtenverhältnisses oder eines nicht ehrenamtlich ausgeübten Richterverhältnisses (Ausnahmen sind in § 43a geregelt)

9 9 Vereinbare Tätigkeiten  § 43a (4) WPO Nr. 1: Ausübung eines anderen freien Berufs Nr. 2: Tätigkeit an wissenschaftlichen Institutionen, Hochschullehrer Nr. 3 bis Nr. 5: Regelungen für Angestellte in nationalen und internationalen Berufsorganisationen Nr. 6: Durchführung von Lehr- und Vortragsveranstaltungen zur Vorbereitung auf Berufsexamina u.a. Nr. 7: Freie schriftstellerische, wissenschaftliche und künstlerische Tätigkeit, freie Vortragstätigkeit

10 10 Ethische Anforderungen an Wirtschaftsprüfer  Pflicht zur Verschwiegenheit  berufswürdiges Verhalten und Kollegialität  Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortlichkeit  Unabhängigkeit insbesondere: finanzielle Unabhängigkeit  Unbefangenheit  Unparteilichkeit

11 11 Anzahl der bestellten Wirtschaftsprüfer in Deutschland

12 12 Altersstruktur des Berufsstands

13 13 Anteil der Frauen im Berufsstand

14 14 Mitglieder WPK/IDW 2010

15 15 Vergleich IDW/WPK

16 16 Mitgliedschaft im IDW = Verpflichtung IDW Verlautbarungen zur Prüfung und Rech- nungslegung im Rahmen der Eigenverantwort- lichkeit zu beachten die vom IDW entwickelten Grundsätze für die Qualitätssicherung einzuhalten mindestens 40 Stunden strukturierte Fortbildungsveranstaltungen zu besuchen

17 17 Aufgaben des IDW  Interessenvertretung des Berufsstands der Wirtschaftsprüfer  Nationale und internationale Facharbeit  Mitgliederservice  Aus- und Fortbildung

18 18 Konsultation zu Verlaut- barungsentwürfen Teilnahme an Anhörungen Eingaben zu Gesetz- entwürfen Gespräche und Kontaktpflege Interessenvertretung (1) Interessenvertretung national:  Nationale gesetzgebende Körperschaften  Bundes- und Landesministerien  Aufsichtsinstitutionen  DRSC  Verbände der Wirtschaft  Andere Berufsverbände  Gewerkschaften  Presse

19 19 Interessenvertretung (2) Interessenvertretung international:  Internationale Organisationen (IDW = Gründungsmitglied) FEE: Fédération des Experts Comptables Européens IFAC: International Federation of Accountants  Institutionen der EU Mitarbeit in IFAC Committees, IASB Arbeits- gruppen, FEE Ausschüssen Kontaktpflege durch IDW Büro Brüssel Entwicklung von und Stel- lungnahmen zu Entwürfen dieser Organisationen

20 20 IASB Standards IFRS Accounting FEE Studien (Ethics, Audit) ******* Interessen- vertretung bei der EU Standards CoEISA z.B. IEG IFAC EthicsAuditingSonstige Interessenvertretung/Facharbeit

21 21 FACHARBEI T DES IDW Fragen der Rechnungslegung, Prüfung, Steuern und Betriebswirtschaft national international Facharbeit des IDW

22 22 Rechnungslegung in Deutschland  Grundsätze für die Rechnungslegung in Deutschland: Handelsgesetzbuch Aktiengesetz GmbH - Gesetz RechKredV, RechVersV u.a. IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung = Berufsauffassung zu Rechnungslegungsgrundsätzen = Regelungsrahmen

23 23 Abschlussprüfung in Deutschland  Grundsätze für die Abschlussprüfung in Deutschland: §§ 316 ff. Handelsgesetzbuch § 53 Genossenschafts-Gesetz § 53 HGrG, § 6 PublG u.a. § 43 WPO (Berufsgrundsätze) IDW Prüfungsstandards = Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung = Regelungsrahmen

24 24 Fachausschüsse des IDW Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) Bankenfachausschuss (BFA) Versicherungsfachausschuss (VFA) Fachausschuss für öffentliche Unternehmen und Verwaltungen (ÖFA) Krankenhausfachausschuss (KHFA) Immobilienwirtschaftlicher Fachausschuss (IFA) Fachausschuss Recht (FAR) Fachausschuss für Informationstechnologie (FAIT) Ausschuss für Aus- und Fortbildung (AAF) Steuerfachausschuss (StFA) Hauptfachausschuss (HFA) Fachausschuss für Sanierung und Insolvenz (FAS)

25 25 IFRS-Rechnungslegung Körperschaftsteuerrecht Umsatzsteuer Prospektbegutachtung Regulierungsfragen Unternehmensnachfolge Geldwäsche ISA-Transformation ca. 45 Arbeitskreise und Arbeitsgruppen Arbeitskreise des IDW

26 26 IDW Verlautbarungen  Fachgutachten und Stellungnahmen (bis 1998)  IDW Prüfungsstandards (IDW PS)  IDW Prüfungshinweise (IDW PH)  IDW Stellungnahmen zur Rechnungslegung (IDW RS)  IDW Rechnungslegungshinweise (IDW RH)  IDW Standards (IDW S)

27 27 Diskussionsentwurf von Arbeitskreismitgliedern oder geschäftsstellenseitig erarbeitet ggf. mehrfach beratender und überarbeiteter Diskussionsentwurf Verlautbarungsentwurf endgültige Verlautbarung verabschiedet durch Vorstand, HFA oder Fachausschüsse Arbeitskreis HFA/Fachausschuss Publikation in: IDW Fachnachrichten, WPg Supplement und Internet Mitglieder des IDW und Öffentlichkeit Wie entsteht eine IDW Verlautbarung? Auswertung schriftlicher Stellungnahmen sowie Fachdiskussion oder Anhörung

28 28 Mitgliederservice des IDW (1)  Mündliche und schriftliche Beantwortung fachlicher Grundsatzfragen  Informationsvermittlung v.a. durch IDW Fachnachrichten (Mitgliederzeitschrift) Internetinformationen Literaturrecherchen und Kopierservice Präsenzbibliothek Produkte der IDW Verlag GmbH

29 29 Mitgliederservice des IDW (2)  IDW Fachnachrichten monatlich kostenlos für Mitglieder Inhalt:  IDW Verlautbarungen  Berichterstattung über die Facharbeit des IDW  Informationen, die für die Berufsausübung von Bedeutung sind  Veranstaltungskalender

30 30 Mitgliederservice des IDW (3)  Präsenzbibliothek des IDW Literaturrecherchen für Mitglieder Konsultationsmöglichkeiten für Examenskandidaten und Studenten  Mittwoch und Donnerstag von 10:00-17:00 Uhr ca Publikationen (Bücher/Broschüren) ca. 150 in- und ausländische Fachzeitschriften  Internetpräsenz (www.idw.de) Mitgliederbereich Online-Literaturrecherche

31 31 Mitgliederservice des IDW (4)  Wesentliche Verlagsprodukte: fachliche Veröffentlichungen und Nachschlagewerke WP-Handbuch, Praxishandbuch zur Qualitätssicherung Sammlung der IDW Verlautbarungen (print/CD) Textausgaben: Wirtschaftsgesetze, IFRS (amtliche EU- Texte deutsch/englisch) Steuerveranlagungsbände Fachzeitschriften „Die Wirtschaftsprüfung“ und „Die Unternehmensbesteuerung“ Veröffentlichungen zu speziellen nationalen und internationalen Themen elektronische Publikationen

32 32 Aus- und Fortbildung  Ausbildung berufsbegleitende Ausbildung (für Berufsanfänger) Studienlehrgänge (für WP-Examenskandidaten)  Fortbildung IDW Arbeitstagungen dezentrales Fortbildungsprogramm der Landesgruppen Seminare der IDW Akademie IDW Symposien IDW Steuer Congress

33 33 0 Durchschnittliches Alter Schulzeit Abitur BWL-Studium Ø Jahre Diplom Berufspraxis Jahre StB-Examen Berufspraxis Jahre WP-Examen Berufsweg zum Wirtschaftsprüfer

34 34 Betriebswirtschaftl. Studium ,2% Volkswirtschaftl. Studium6694,8% Rechtswissenschaftl. Studium7775,6% anderer Studiengang 6374,6% ohne Universitäts- bzw. FH-Abschluss7265,2% ,0% Vorbildung der Wirtschaftsprüfer Technisches Studium430,3%

35 35 § 9 Abs WPO Jahre Prüfungstätigkeit nach Abschluss des Studiums  Durchführung von Buch- und Bilanzprüfungen in fremden Unternehmen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen  in eigener Praxis oder als Mitarbeiter einer im wirtschaftlichen Prüfungs- und Treuhandwesen tätigen Person, Gesellschaft oder sonstigen Prüfungseinrichtung Eine Tätigkeit als Revisor in größeren Unternehmen, StB oder Prüfer im öffentlichen Dienst sowie bei bestimmten Organisationen kann bis zu 1 Jahr angerechnet werden. § 9 Abs. 2 WPO davon 2 Jahre bei WP, WPG, vBP, BPG oder sonstiger Prüfungs- einrichtung: Teilnahme an Abschlussprüfungen (auch gesetzlichen) Abfassung von Prüfungsberichten (siehe auch § 2 Nr. 5 PrO WP) Prüfungstätigkeit

36 36 Schriftliche Prüfung 7 Klausuren je 4-6 Stunden Mündliche Prüfung 2 Stunden je Bewerber (einschl. Kurzvortrag) Examensanforderungen 2 Klausuren 1 Klausur2 Klausuren Wirtschaftliches Prüfungswesen Betriebswirtschaft Volkswirtschaft WirtschaftsrechtSteuerrecht

37 37 Vertreter der Finanzver- waltung Vertreter der Wirtschaft Hochschul- lehrer BWL Vertreter der obersten Landesbehörde Vorsitzer Wirtschaftliches Prüfungswesen RechtBWL/VWL Steuern Mitglied mit Befähigung zum Richteramt Wirtschafts- prüfer Prüfungsausschuss

38 38 Zugangswege zum WP und Umfang des Berufsexamens Prüfungswesen BWL/VWLRechtSteuern Prüfungsgebiete Klassischer Zugangsweg Vollexamen § 13 WPO Neuer Zugangsweg § 8a WPO § 13b WPO

39 39 Berufsweg zum WP § 8a WPO Anerkannter Masterstudiengang (1) 3 Jahre (6 Semester) 1 Jahr2 Jahre Bachelor- Studium anerkannter Master- Studiengang Prüfungs- tätigkeit Prüfungstätigkeit Bestellung zum WP WP-Examen (verkürzt) 2 Jahre (4 Semester)

40 40  Zulassungsvoraussetzungen Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (Bachelor oder Diplom) Ein Jahr Berufspraxis in der Wirtschaftsprüfung (davon mind. 6 Monate Abschlussprüfung) Bestehen einer Zugangsprüfung (Inhalte: wirtschaftsprüfungsrelevante Gebiete aus dem Bachelorstudium: Rechnungslegung, Recht, allg. BWL) Berufsweg zum WP § 8a WPO Anerkannter Masterstudiengang (2)

41 41  Ausgestaltung des Masterstudiums Studieninhalte ausgerichtet auf Prüfungsgebiete im WP-Examen Dauer: 4 Semester Abschlussarbeit im Gebiet Wirtschaftliches Prüfungswesen, Unternehmensbewertung, Berufsrecht Abschluss: Hochschulgrad (Master), nicht WP- Examen Berufsweg zum WP § 8a WPO Anerkannter Masterstudiengang (3)

42 42  Qualitätssicherung im Masterstudium Vorgabe eines Referenzrahmens für die Akkreditierung, der die fachlichen Anforderungen an das Studium konkretisiert Erarbeitung durch Berufsorganisationen/ Hochschullehrerverbände/Aufgabenkommission/ Finanzverwaltung, Kenntnisnahme durch BMI Mitwirkung je eines Vertreters von BMI, Finanzverwaltung und WPK bei der Akkreditierung Befristung der Akkreditierung. Berufsweg zum WP § 8a WPO Anerkannter Masterstudiengang (4)

43 43  Erleichterungen im WP-Examen Befreiung von den Prüfungsgebieten BWL und Wirtschaftsrecht Teilnahme am WP-Examen nach Abschluss des Masterstudiums Berufsweg zum WP § 8a WPO Anerkannter Masterstudiengang (5)

44 Fragen


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