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Verfassung – allgemein (1) Normativität Inhalt – rechtliche Grundordnung –Einrichtung von Herrschaftsgewalt –Machtverteilung - Staatsorganisation –Machtbegrenzung.

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1 Verfassung – allgemein (1) Normativität Inhalt – rechtliche Grundordnung –Einrichtung von Herrschaftsgewalt –Machtverteilung - Staatsorganisation –Machtbegrenzung - Grundrechte –Ziele für Machtausübung – Staatsziele Schriftlichkeit –Einheitliche Urkunde? Erschwerte Änderbarkeit Höherrangigkeit; Unabgeleitetheit?

2 Verfassung – allgemein (2) Entstehungsbedingungen –Gestaltbarkeit der politischen Ordnung –Staatlichkeit –Ordnungsvorstellungen –Träger des Verfassungswunsches –„constitutional moment“ Unterschiede gegenüber Vorgängerregelungen –herrschaftskonstituierend statt -modifizierend –universell statt partikular –umfassend statt punktuell

3 Verfassung – allgemein (3) Entstehung ab 18. Jahrhundert –Unabhängigkeit der USA –Französische Revolution Erlassung als Revolution –Selbstermächtigung der Autoren –Akzeptanz durch Allgemeinheit Diskontinuität und Kontinuität –formell und materiell –„historisch erste Verfassung“

4 Verfassung – Österreich (1) Verfassungsrechtsbegriffe –im formellen Sinn –als Wissenschaftsfach (materiell) –iSd Kompetenzverteilung – Art 10 (1) 1 B-VG Bezeichnungspflicht – Art 44 (1) B-VG Kein einheitliches Dokument –B-VG, BVG –Verfassungsändernde Staatsverträge –Verfassungsbestimmungen in einfachen Gesetzen und Staatsverträgen

5 Verfassung – Österreich (2) Inhalt –Organisationsrecht –Grundrechte –Staatsziele Erschwerte Änderbarkeit –Art 44 (1) B-VG –Gesamtänderung – Art 44 (3) B-VG Höherrangigkeit –zB Art 140 B-VG –Prinzipien (Baugesetze) als höchste Schicht –Stufenbau der Rechtsordnung

6 Verfassung – Österreich (3) Entstehung –Vorgeschichte 19. Jahrhundert 1848, 1867 –1918: Provisorische Nationalversammlung Zusammenbruch der alten Ordnung Selbstermächtigung –1919: Konstituierende Nationalversammlung Allgemeines Wahlrecht Parteienverhandlungen Länderbeteiligung –1920: B-VG 1920 Keine Volksabstimmung

7 B-VG 1920 Rumpfverfassung –Parlamentsherrschaft –Keine Grundrechte –Keine Kompetenzverteilung –Keine Finanzverfassung „Verliererverfassung“ –Kein Glaube an Überlebensfähigkeit Österreichs –Anschlusswunsch an Deutschland –Beschränkter Glaube an Demokratie

8 B-VG 1920 – Entwicklung (1) Stationen –F-VG 1922 – Finanzverfassung –Nov 1925 – Kompetenzverteilung –Nov 1929 – präsidentieller Einschlag –1933: Putsch, „Selbstausschaltung Parlament –1934: ständestaatliche Verfassung –1938: „Anschluss“ Fazit: Scheitern

9 B-VG 1920 – Entwicklung (2) Stationen –1945: Wieder-Inkraftsetzung B-VG Unabhängigkeitserklärung Selbstermächtigung und „erste Verfassung“ Provisorische Staatsregierung, Vorläufige Verfassung –1955: StV von Wien, BVG Neutralität –1958/1964: EMRK –1995: EU-Beitritt Fazit: Bewährung

10 B-VG - Rahmenbedingungen Parteienblöcke Akzeptanz der Demokratie Große Koalitionen Sozialpartnerschaft leichte Novellierbarkeit technisches Verfassungsverständnis statt „Verfassungspatriotismus“ VfGH-Rechtsprechungsstil

11 B-VG - Reform Reformbemühungen Reformanliegen ua: –Bundesstaat – Kompetenzklärung, Bundesratsreform –Rechtsstaat – (soziale) Grundrechte, Landesverwaltungsgerichte –Rechtsbereinigung und Inkorporierungsgebot Österreich-Konvent

12 Verfassung – Grundprinzipien (1) Zusammenhang mit Gesamtänderung Grundlage –Text B-VG –Zusammenschau von B-VG-Regelungen

13 Verfassung – Grundprinzipien (2) Demokratie – Art 1 B-VG –Repräsentative Demokratie und direktdemokratische Ergänzung –Parlamentarische Demokratie (mit präsidentiellem Einschlag) –Elemente ua: Wahlen Abhängigkeit der obersten Organe vom Vertrauen des Parlaments Weisungsbindung anderer Organe (Ausnahmen) Legalitätsprinzip

14 Verfassung – Grundprinzipien (3) Republik – Art 1 B-VG –Republik und Monarchie HabsburgerG und AdelsaufhebungsG –Staatsoberhaupt (BPräs) demokratische Legitimation (nicht unbedingt: Volkswahl) Verantwortlichkeit –Säkulares Staatsverständnis?

15 Verfassung – Grundprinzipien (4) Bundesstaat – Art 2 B-VG –Bundestaatlichkeit allgemein und nach dem B-VG –Existenz der Länder –Teilhabe der Länder an Gesetzgebung und Verwaltung (nicht: Gerichtsbarkeit) –Mitwirkung der Länder an Gesetzgebung des Bundes –(relative) Verfassungsautonomie der Länder –schleichende Gesamtänderung durch schrittweise Schwächung von Länderrechten?

16 Verfassung – Grundprinzipien (5) Rechtsstaat – B-VG insgesamt –Verfassungsstaat, Gesetzesstaat, Rechtsschutzstaat –Elemente va: Verfassungsbindung Gesetzesbindung (Legalitätsprinzip) Unabhängigkeit der Gerichte Anfechtbarkeit staatlicher Akte –Gewaltenteilung – eigenes Prinzip? –Grundrechte – eigenes (liberales) Prinzip?

17 Verfassung - Grundprinzipien (6) Rechtliche Bedeutung –Maßstab für Gesamtänderung –Maßstab für Verfassungsänderung –Maßstab für einfaches Recht –Baugesetzkonforme Interpretation –Beispiel VfSlg /2001 –Fehlen hindert Verwirklichung nicht – Beispiel Sozialstaat

18 Staatsziele „Spielregelverfassung“ und inhaltliche Vorgaben für die Politik Grundrechtsschutz als Staatsziel

19 Staatsziele (2) Beispiele: –Verbot nationalsozialistischer Betätigung –Neutralität –Umfassende Landesverteidigung –Umweltschutz –Gleichbehandlung von behinderten Menschen –Faktische Gleichstellung der Geschlechter –Schutz der Volksgruppe –Schulbildungsziele –Rundfunk aus öffentliche Aufgabe –Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht

20 Staatsziele (3) Rechtliche Bedeutung –Inhaltliche Vorgaben für Staatstätigkeit –Spielraum bei Umsetzung –Gute Gründe, aber keine ausreichende Rechtsgrundlage für Grundrechts- beschränkungen –Keine subjektiven Rechte –Prüfungsmaßstab für Gesetze und andere Rechtsakte –Beschränkte Justiziabilität wegen Vagheit


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