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Arbeitszeugnisse erstellen - interpretieren. Folie 2 Welche Arten von Zeugnissen gibt es einfache Zeugnisse qualifizierte Zeugnisse.

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Präsentation zum Thema: "Arbeitszeugnisse erstellen - interpretieren. Folie 2 Welche Arten von Zeugnissen gibt es einfache Zeugnisse qualifizierte Zeugnisse."—  Präsentation transkript:

1 Arbeitszeugnisse erstellen - interpretieren

2 Folie 2 Welche Arten von Zeugnissen gibt es einfache Zeugnisse qualifizierte Zeugnisse

3 Folie 3 Wie muss jedes Zeugnis aufgebaut sein? alle Zeugnisse werden auf Geschäftsbogen mit Logo geschrieben Angaben zur Person, Vor- und Nachname akadem.Titel, Geburtsdatum mit Ort, Eintritts- und Austrittsdatum Art der Beschäftigung; Haupttätigkeit; je qualifizierter desto genauer Angaben über die Einstufung innerhalb der betrieblichen Hierarchie bei Einsatz in verschiedenen Aufgabenbereichen ist die chronologische Abfolge zu beachten Grund des Ausscheidens - kann auch weggelassen werden Schlußfloskel - evtl. mit Dank- und Glückwunschformel Datum und Unterschrift und Siegel im HBZ

4 Folie 4 Beschreibung der Beschäftigung wichtigste Aufgabengebiete zuerst unwichtige oder abwertende Tätigkeiten weglassen Tätigkeiten stichpunktartig in Spiegelstrichen auflisten max. 10 Punkte anführen

5 Folie 5 Wer muss das Zeugnis unterschreiben? Zeugnisse müssen vom Chef oder dessen Vertreter unterzeichnet sein. Bei Unterzeichnung durch den Vertreter muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass dieser dem Arbeitnehmer gegenüber weisungsbefugt war.

6 Folie 6 Wodurch unterscheidet sich das qualifizierte Zeugnis vom einfachen? Beurteilung der Leistung Menge und Güte Fachwissen und seine Anwendung Leistungsbereitschaft Kreativität Belastbarkeit Beurteilung des Verhaltens Verantwortungsbereitschaft Zusammenarbeit und Teamfähigkeit Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen evtl. Eignung zum Vorgesetzen und Qualitäten in der Führung von Mitarbeitern

7 Folie 7 Gründe für ein Zwischenzeugnis Wechsel des Vorgesetzten Übernahme einer anderen Tätigkeit vor einer längeren Beurlaubung als Grundlage für die Bewerbung während einer Beschäftigung alternativ: analog zu den Beamtenbeurteilungen in regelmäßigen Abständen (z.B. 3 Jahre) Zwischenzeugnisse vereinbaren

8 Folie 8 Probezeitzeugnisse Wie verhält man sich, wenn ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vor Ende der Probezeit beendet wird oder ein befristetes Arbeitsverhältnis vor Auslaufen der Befristung? Je nach Länge des Arbeitsverhältnisses ist es besser ein einfach Zeugnis zu schreiben.

9 Folie 9 Negatives Beispiel für ein Probezeitzeugnis Nach dem formalen Teil wird das Arbeitsgebiet geschildert sowie die Eignung des Beurteilten. Als Begründung für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses kommt dann...„Nach einer Abmahnung wegen...“ Lösung:einfaches Zeugnis, das jede charakterliche und Leistungsbeurteilung ausspart - die Kürze des Beschäftigungsverhältnisses zeigt die Unzufriedenheit

10 Folie 10 Das Formulieren von Arbeitszeugnissen Textlich formulierte, individuell geschriebene Zeugnisse Mittels Vordruck - ähnlich den Beamtenbeurteilungen - vorgegebene Formulierungen, neben denen Noten eingetragen werden Alternative: Das Zeugnis nach Baukastensystem mit Formulierungshilfen Beispiele für Formulierungshilfen s. Dittrich, Helmut: Arbeitszeugnisse schreiben und Verstehen, S

11 Folie 11 Thematische Tabus in Zeugnissen Gehalt Kündigungsgrund Vorstrafen Abmahnungen Fehlzeiten Leistungsabfall Alkoholabhändigkeit Behinderungen Parteizugehörigkeit Nebentätigkeiten / Ehrenämter

12 Folie 12 Ein wichtiger Passus - die Tätigkeitsbeschreibung Genaue Bezeichnung der Stelle Einordnung im Unternehmen - drückt den Grad der Selbständigkeit aus Beschreibung der Tätigkeit - muss in allen technischen Details stimmen (unbedingt vom Fachmann beschreiben lassen) Vertretungen Mitarbeit in Teams, Projekten, anderen Bereichen

13 Folie 13 Beispiele für Formulierungen in qualifizierten Zeugnissen und was sie bedeuten

14 Folie 14 „Geheimcodes“ in Arbeitszeugnissen und ihre Interpretation Vereinbarte Formulierungen Umschreibung - Aussage - Klartext s. Dittrich, Helmut: Arbeitszeugnisse schreiben und verstehen. S.120 ff Vorsicht Falle: freie Formulierungen nicht in „Codes“ umdeuten! Formulierungsschwierigkeiten entstehen in allgemeinen bei Unstimmigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Fazit: Besondere Sorgfalt walten lassen

15 Folie 15 Zwei bekannte Beispiele für „Geheimcodes“ in Arbeitszeugnissen „Geselligkeit“ mit der ein AN zur Verbesserung des Betriebsklimas beitrug = Hinweis auf Alkoholkonsum im Dienst „Einfühlungsvermögen in die Belange der Belegschaft“ = drückt Suche nach sexuellen Kontakten zu Kollegen oder Kolleginnen aus

16 Folie 16 Aus welchen Gründen kann es zu Unstimmigkeiten kommen? Formale Fehler bei der Erstellung Unterschiedliche Einschätzung der Leistungen des AN Formulierungen, die von anderen ungünstig interpretiert werden können Auf Wunsch des AN muss nachträglich ein einfaches Zeugnis in ein qualifiziertes umgeschrieben werden oder umgekehrt Bei Änderungen muss das Zeugnis neu geschrieben werden

17 Folie 17 Die Bedeutung des Arbeitszeugnisses bei der Bewerbung Wie können aus einem Stapel von Bewerbungen die Personen ermittelt werden, die zur Vorstellung eingeladen werden sollen Erstellung eines 10-Punkte-Profils zum Vergleich der Bewerbungsunterlagen

18 Folie 18 Aussagen von Zeugnissen für die Bewerberauswahl - 1 Welchen Eindruck machen die bisherigen Firmen / Arbeitsplätze? Ist der Berufsweg lückenlos, sind evtl. Pausen einleuchtend? Gibt es häufige Wechsel? Passen theoretische Ausbildung, beruflicher Werdegang und ausgeübte Tätigkeiten zusammen? Passen die im Lebenslauf aufgeführten Fortbildungsmaßnahmen zur beruflichen Entwicklung?

19 Folie 19 Aussagen von Zeugnissen für die Bewerberauswahl - 2 Stimmen die bisherigen Tätigkeiten mit der ausgeschriebenen Stelle überein? Wie lange sind die für die ausgeschriebene Stelle wichtigen Tätigkeiten ausgeübt worden? Wie sieht die Leistungs- und Verhaltensbeurteilung aus? Gründe für Arbeitsplatzwechsel? Eigenschaften und Zusatzqualifikationen Erfahrungen, Teamfähigkeit, Führungsqualitäten

20 Folie 20 Rechtliche Seite des Arbeitszeugnisses Anspruch des Arbeitnehmers auf ein termingerechtes Arbeitszeugnis Haftung des Arbeitgebers für die Zeugnisse, die durch seiner Mitarbeiter ausgestellt werden Schadensersatzforderungen seitens des Arbeitnehmers oder des Arbeitsamtes evtl. auch des neuen Arbeitgebers

21 Folie 21 Häufige Fragen zum Arbeitszeugnis Kann der AG den Zeugniswunsch ablehnen? --- nein Wie lange muss ein AN auf das Zeugnis warten? Tage Wie lange nach Erhalt kann der AN Korrekturen verlangen? Jahr Hat ein AN Anspruch auf ein Zwischenzeugnis? --- s.Zwischenzeugnis Was ist zu tun, wenn der AN mit dem Inhalt des Zeugnisses nicht einverstanden ist? Warum entsprechen die Bewertungen in Zeugnissen häufig nicht den tatsächlichen Leistungen?

22 Folie 22 Antworten Was ist zu tun, wenn der AN mit dem Inhalt des Zeugnisses nicht einverstanden ist? Klärung im Gespräch; Hinweise auf Mitarbeitergespräche oder andere Gespräche über die Mitarbeit des AN, evtl. Einträge in der Personalakte Klagen wegen der Beurteilung im Leistungsbereich unterdurchschnittlich: Beweislast des AG - Aktenlage in der Personalakte durchschnittlich: Beweislast beim AN Bestleistung: Beweislast beim AN

23 Folie 23 Antworten Warum entsprechen die Bewertungen in Zeugnissen häufig nicht den tatsächlichen Leistungen? Gründe für „zu gute“ Zeugnisse wegloben AG ist konfliktscheu AN droht mit Rechtsstreit AG möchte „etwas für den AN tun “ Gründe für „zu schlechte“ Zeugnisse Gerechtigkeitsüberlegungen des AG Angst, unrealistische Zeugnisse könnten dem Ruf des Unternehmens schaden Angst vor Schadensersatzansprüchen von Nachfolgearbeitgebern Verärgerung wegen des Ausscheidens eines guten Mitarbeiters

24 Folie 24 Buchtips Huber, Günter: Das Arbeitszeugnis in Recht und Praxis : rechtliche Grundlagen, Musterzeugnisse, Textbausteine, Zeugnisanalyse ; [auf CD-ROM: Musterzeugnisse, Urteilsdatenbank]. 9. Aufl. Freiburg [Breisgau]: Planegg; Zürich: Haufe-Mediengruppe, S + 1 CD-ROM Weuster, Arnulf ; Scheer, Brigitte: Arbeitszeugnisse in Textbausteinen : rationelle Erstellung, Analyse, Rechtsfragen. 9., überarb. Aufl Stuttgart: Boorberg, S.


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