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Migration Ist eine Form der "horizontalen Mobilität", ist im weitesten Sinne jeder längerfristige Wohnortswechsel eines Menschen. im engeren Sinn den Wechsel.

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Präsentation zum Thema: "Migration Ist eine Form der "horizontalen Mobilität", ist im weitesten Sinne jeder längerfristige Wohnortswechsel eines Menschen. im engeren Sinn den Wechsel."—  Präsentation transkript:

1 Migration Ist eine Form der "horizontalen Mobilität", ist im weitesten Sinne jeder längerfristige Wohnortswechsel eines Menschen. im engeren Sinn den Wechsel der Heimat mit Überschreitung einer Ländergrenze = internationale Migration,

2 Migration Grenzüberschreitende Migration umfasst: Arbeitsmigration Nachzug zu bereits ausgewanderten Familienmitgliedern Ethnische (Rück)Wanderungen Postkoloniale Rückwanderungen Wanderungen zu Studien- und Ausbildungszwecken Durch Not, politische Verfolgung oder ökologische Katastrophen ausgelöste Flucht Gewaltsame Vertreibung

3 Migration innerhalb eines Landes spricht man von Binnenmigration. Das Einwandern in die neue Heimat wird als Immigration bezeichnet. Das Auswandern aus der alten Heimat als Emigration. Bei der internationalen Migration wird des weiteren zwischen einem dauerhaften Wohnortwechsel (z.B. Auswanderung; Flucht) und einem semipermanenten Wechsel (z.B. Saisonarbeit; Exil) unterschieden. Eine häufige Form der Binnenmigration ist zum Beispiel die "Landflucht" im Zuge einer "Urbanisierung". Eine andere sind Umsiedlungsprogramme.

4 Ursachen Migration kann freiwillig oder auf verschiedene Arten erzwungener maßen erfolgen. Freiwillig ist sie zum Beispiel im Falle älterer Personen, die sich entschließen, ihren Altersruhesitz aufs Land oder ins Ausland zu verlegen. Offensichtlich erzwungen ist sie in Form von Fluchtmigration.

5 Ursachen Nach Genfer Flüchtlingskonvention vom 28. Juli 1951 ist Fluchtmigration die räumliche Bewegung einer Person, die sich "aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will.„ Ökonomisch zwingende Gründe werden für die Definition einer Person als Flüchtling nicht anerkannt. Migration häufig in der Hoffnung auf eine Verbesserung der Lebenssituation  schwierig zwischen Freiwilligkeit und "ökonomischem" Zwang zu unterscheiden.

6 Ökonomische Faktoren bei internationaler Migration spielen die wirtschaftlichen Situationen der Herkunftsregion und der Ankunftsregion als so genannte Push- und Pull-Faktoren sowohl auf individueller als vor allem auch auf struktureller Ebene eine entscheidende Rolle. Beruht die Hoffnung vorrangig auf einem Reichtumsgefälle (Nord/Süd- oder Ost/West-Gefälle), so ist der Grad an (ökonomischem) Zwang nicht zu unterschätzen. Die betroffenen Personen werden oft als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet (und ihr Menschenrecht auf Asyl wird in Frage gestellt). Ein anderes Beispiel wirtschaftlich motivierter Migration bilden jedoch zum Beispiel hoch ausgebildete und ökonomisch abgesicherte Fachkräfte (high skilled migration).

7 Arbeitsmigration Unter Arbeitsmigration versteht man das Auswandern (von migrare, lat. für Wanderung, Auswanderung) von Menschen zum Zweck einer Arbeit in einem fremden Land. Dabei ging (und geht auch heute noch) die Wanderung vorwiegend aus industriell unterentwickelteren Ländern in die Industrienationen.

8 Arbeitsmigration nach Deutschland Die große Einwanderungsphase der Arbeitsmigranten (auch Gastarbeiter genannt) begann in Deutschland während der 1950er, als Deutschland während der Phase des Wirtschaftswunders ein Mangel an Arbeitskräften erfuhr und Gastarbeiter aus dem Ausland anwarb. Anfänglich war ein Rotationsprinzip geplant: Ein zeitlich begrenzter Aufenthalt (i.d.R. zwei bis drei Jahre) und dann wieder in die Heimat zurück. Viele dieser Gastarbeiter änderten jedoch ihre Meinung, holten ihre Familien nach und blieben für immer. Bis in die 1970er Jahre kamen so über fünf Millionen Gastarbeiter mit Familien nach Deutschland, vorwiegend aus den Mittelmeerländern Türkei, Italien, Spanien, ehemaliges Jugoslawien, Griechenland, Marokko, Tunesien und Portugal.

9 Arbeitsmigration weltweit Ähnlich wie Deutschland begannen auch andere europäische Länder, Gastarbeiter anzuwerben, z.B. Frankreich oder Großbritannien. Diese warben vermehrt in den Ländern, die damals oder einstmals zu ihren Kolonien zählten. Durch den Ölboom warben auch viele nahöstliche Staaten Gastarbeiter an, vor allem aus Pakistan, Indien und Bangladesch, aber auch aus ärmeren arabischen Ländern und aus Schwarzafrika. In manchen Ländern, wie etwa in Kuwait, machen Arbeitsemigranten bis zu 80 % der Wohnbevölkerung aus. Integrationsbestrebungen gibt es hier im Allgemeinen kaum, und es ist oft gesetzlich auch nach Jahrzehnten nicht möglich, die Staatsbürgerschaft zu erlangen.

10 Arbeitsmigration weltweit Auch in den USA war eine Arbeitsmigration zu betrachten, vorwiegend aus Mexiko. Diese nahm derartige Auswüchse an, so dass die USA heute mit unzähligen illegalen Grenzübertritten von Mexikanern zu kämpfen hat. Vom Westen fast vollkommen unbeachtet findet in Westafrika Arbeitsmigration in großem Stile statt. Millionen von jungen Menschen vor allem aus den Sahelländern arbeiten unter oft unmenschlichen Bedingungen z. B. auf Plantagen in den Küstenstaaten wie Ghana, Côte d'Ivoire und Liberia, aber auch im Senegal. Auch Großstädte wie Lagos und die nigerianische Erdölindustrie haben große Anziehungskraft.

11 Folgen für die Gastländer Die Probleme, die aus der Arbeitsmigration resultierten, waren, und sind zum Teil bis heute, hausgemacht, da eigentlich ein dauerhafter Zuzug nicht geplant war und somit keine Integrationsprogramme vorlagen: Einerseits Ablehnung der sesshaft gewordenen Ausländer durch Ausgrenzung, Diskriminierung bis hin zu Ausländerhass und Anstieg der kriminellen Delikte und Anschläge gegen Ausländer. Andererseits auch das Gruppenbilden der einzelnen Nationen unter sich, das bis hin zu Bandenbildung und kriminellen Auswüchsen führte und das Ablehnen der neuen Lebensweise und der Kultur (diese vor allem bei türkischen Staatsangehörigen).

12 Folgen für die Herkunftsländer die Geldsendungen von Gastarbeitern können einen großen Teil des jeweiligen Bruttonationalprodukts darstellen - so übertreffen diese Summen zum Beispiel in Moldawien und Albanien bei weitem die im Land erwirtschafteten Leistungen. durch massive Abwanderung vor allem junger Menschen können ganze Landstriche überaltern.

13 Folgen für die Herkunftsländer sozialen Folgen: Familien werden jahrzehntelang zerrissen. rückkehrenden Gastarbeitern fällt es oft schwer, sich in ihrer Heimat wieder einzufinden  Zerrissenheit zwischen alter und neuer Heimat und oft Ablehnung von den daheim gebliebenen. Da meist Männer auswandern, auch mögliche Auswirkungen auf die demographische Situation einer Region.

14 Brain Drain = Auswanderung qualifizierter Bevölkerungsschichten, deren Möglichkeiten im eigenen Land eine ihrer Ausbildung entsprechende Arbeit zu finden und davon leben zu können fehlen. führt in einen Teufelskreis: Durch Mangel an qualifiziertem Personal verschlechtert sich die Attraktivität des Standorts und damit auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation noch stärker. findet oft zu Zeiten statt, wo sonstige Migration recht schwierig, da trotzt aller Einwanderungsbeschränkungen Experten immer noch gesucht sind. "Brain Gain"-Programme in einigen Ländern sollen diese Entwicklung aufhalten = Versuch durch besondere Angebote und Unterstützung vor allem für junge Akademiker, diese zum Bleiben zu bewegen.

15 Einwanderungszahlen 1990er Jahre = Ausländeranteil in Westeuropa rund 5 Prozent Wichtigstes Zielland: Deutschland mit 7,3 Mio. ausländischen Bürgern (1997) = 8,9% der Wohnbevölkerung Frankreich 3,6 Mio = 6,5 %; Großbritannien 1,9 Mio. = 3,7%; Schweiz 1,2 Mio. = 20% und Belgien 0,9 Mio. = 10 % 1997 = 19 Mio. Ausländer in Westeuropa USA, Kanada und Australien verstehen sich als Einwanderungsländer Trotzdem keine gravierend höhere Zahlen als in Europa USA(1998) 26,3 Mio. = 9 %; Kanada(1996) 5,0 Mio. = 17 % und Australien (1997) 4,3 Mio. = 23 %


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