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4 Vorlesung Entwicklungspsychologie I Familienentwicklung J. Gowert Masche

5 Bescheinigungen Leistungsscheine –Diplomstudiengang Psychologie: Klausur nach Wintersemester über beide Teile der Vorlesung Bescheinigung kinder- und jugendpsychologisches Curriculum: nächstes Mal Liste von Herrn Langer zum Unterschreiben mitbringen –EGL-M: Klausur am , Anmeldefrist verstrichen Teilnahmescheine –normalerweise nicht erforderlich –falls doch: heute die abgezeichneten Terminlisten bei mir abgeben, mit deutlich lesbarem Namen, Studiengang und Matrikelnummer. Ich werde keine fehlerhaften Scheine korrigieren, wenn die Angaben nicht lesbar oder falsch waren.

6 Semesterüberblick : Grundbegriffe der Entwicklungspsychologie : Vorgeburtliche Entwicklung, Entwicklung von Wahrnehmung und Psychomotorik : Frühe Eltern-Kind-Interaktion, Bindungstheorie : Soziale Kognition : Kognitive Entwicklung nach Jean Piaget : Begriffliches Wissen, Problemlösen : Lerntheorien, Sozialisation : Motivation, Emotion, Handlungsregulation : Entwicklung unter ökologischer Perspektive : Familienentwicklung : „Zurück zur Natur“: Biologische Entwicklungsgrundlagen

7 12.07.: Familienentwicklung Familientheorien Zugrundeliegendes Menschenbild Familienentwicklung Interventionsprogramme Literatur zu heute: v. a. Oerter & Montada, Kap. 4 und Teile des Schneewind-Lehrbuchs (Kopie im Handapparat).

8 Familientheorien

9 1. Familiensystemtheorie 1926 Burgess: Familie = Einheit interagierender Persönlichkeiten 1956 von Bertalanffy: allgemeine Systemtheorie Weiterentwicklungen bis heute (z. B. Granic & Patterson, 2006) z. B. Broderick (1993): Familien = –offene –sich entwickelnde –zielorientierte –sich selbst regulierende Systeme –im Kontext weiterer materieller/sozialer Umgebung (vgl. Bronfenbrenners Systemebenen)

10 Merkmale des Familiensystems Ganzheitlichkeit: Familie als Einheit Zielorientierung, z. B. Familienentwicklungsaufgaben Äquifinalität Multifinalität Regelhaftigkeit: Familienrituale oder -gewohnheiten, Attraktoren (vgl. vorige Vorlesung) zirkuläre Kausalität Rückkopplung (Feedback) –positive Rückkopplung –negative Rückkopplung Homöostase: Ausbalancierung und Aufrechterhaltung des Kräftegleichgewichts in der Familie, meist durch negative Rückkopplung Heterostase: entwicklungsbedingte Anpassung an neue familiale Beziehungsmuster Wandel erster und zweiter Ordnung (Watzlawick et al., 1974) –W. erster Ordnung: System ändert Zustand, bleibt aber als System unverändert, z. B. Steigerung der Bestrafung, wenn bisher erfolglos –W. zweiter Ordnung: Änderung des Systems, z. B. der Rollen in Familie

11 Merkmale des Familiensystems (2) Grenzen nach außen und zwischen Subsystemen und Personen Aber auch Beziehungen, z. B. Spill-Over von Eheproblemen auf die Eltern-Kind-Interaktion und die Entwicklung der Kinder Offenheit vs. Geschlossenheit Selbstorganisation (Autopoiese): Selbstanpassungsfähigkeit an geänderte Bedingungen (aber nicht immer in optimaler Weise), vgl. Heterostase Internes Erfahrungsmodell: –Repräsentation der Familienbeziehungen durch das jeweilige Familienmitglied –Interne Erfahrungsmodelle der Beteiligten steuern die Interaktion in Familie

12 2. Familienentwicklungstheorie Grundannahmen: –familiales Verhalten „hier & jetzt“ ist abhängig von vergangenen Erfahrungen und bestimmt Zukunftserwartungen der Familienmitglieder mit –trotz Pluralisierung der Lebensformen neigen Familien derselben Lebensphase zu ähnlichen Verhaltensmustern –Familien werden im Laufe des Zusammenlebens entweder von außen vor Entwicklungsaufgaben gestellt oder stellen sich diese selbst Kerngedanke: Familie = System von Rollenträgern, wobei sich die Rollen mit der Zeit verändern  Familienlebenszyklus Definitionen: –Rollenkomplex: Struktur individueller Rollenmuster zu einem bestimmten Zeitpunkt –Familienkarriere: Veränderung der Rollenkomplexe, vor allem hinsichtlich der Machtstruktur, Affektstruktur, Kommunikationsstruktur –Familienentwicklungsaufgaben: ähnlich Havighursts (1953) individueller Entwicklungsaufgaben, aber für die Familie als System

13 Phasen im Familienlebenszyklus Phase nach Hill & Rodgers (1964)Erforderlicher Wandel zweiter Ordnung nach Carter & McGoldrick (1988) Verlassen des ElternhausesSelbstdifferenzierung in Beziehungen zur Herkunftsfamilie Entwicklung intimer Beziehungen zu Peers Arbeit, finanzielle Unabhängigkeit 1. KinderlosigkeitBildung des Ehesystems Neuorientierung der Beziehungen außerhalb der Ehe 2. Geburt 1. KindErweiterung des Ehe- zum Familiensystem Koordinierung von Aufgaben von Kindererziehung, Haushaltsführung; finanzielle Anpassung Neuorientierung der Beziehungen mit erweiterter Familie: Einbezug der Eltern- und Großelternrollen 3. Vorschulzeit 4. Schulalter

14 Familienlebenszyklus (2) Phase nach Hill & Rodgers (1964)Erforderlicher Wandel zweiter Ordnung nach Carter & McGoldrick (1988) 5. AdoleszenzVeränderungen der Eltern-Kind-Beziehung Fokussierung auf eheliche und berufliche Themen des mittleren Lebensalters Hinwendung auf Sorge/Pflege älterer Generation 6. Entlassung des jungenNeuaushandeln des Ehesystems Erwachsenen aus dem Entwicklung von Beziehung mit Familienverband Erwachsenenqualität zu Kindern 7. nachelterliche GefährtenschaftEinbezug von Schwiegerkinder und Enkel Auseinandersetzung mit Behinderungen und Tod der Eltern 8. beruflicher RückzugAufrechterhalten des Funktionierens als Person und Paar Unterstützung einer zentraleren Rolle der mittleren Generation Raum Schaffen für Weisheit der Alten und für maßvolle Unterstützung für ältere Generation Auseinandersetzung mit Tod von Angehörigen und sich selbst, Lebensrückschau

15 Phasen der Scheidung als nicht- normative Veränderung Phase nach Carter & McGoldrick Erforderlicher Wandel zweiter Ordnung (1988) Nachscheidungsphase - alleinerziehende ElternEinrichten flexibler Besuchsregelungen Umgestalten des eigenen sozialen Netzwerks - nicht-sorgeberechtigte ElternFinden von Wegen zur Aufrechterhaltung der Eltern-Kind-Beziehung Umgestalten des eigenen sozialen Netzwerks Wiederverheiratung undUmstrukturierung der Familiengrenzen zum Rekonstituierung der FamilieEinbezug des neuen Partners Neuordnung und Vernetzung der verschiedenen Subsysteme Bereitstellung von Beziehungsmöglichkeiten für die Kinder (biologische + Stiefeltern, Verwandte...) Austausch über Vergangenheit zur Verbesserung der Integration der Stieffamilie

16 Kritik und Erweiterungen Problem der Phasenabgrenzung: Zwischen 2 und 24 Phasen unterschieden Uneinigkeit, welche Ereignisse Veränderungen auslösen –häufig werden phasenspezifische Entwicklungsaufgaben und Herausforderungen einzelner Familienmitglieder angenommen –andere Autoren betonen normative und nicht-normative Krisen

17 3. Familienstresstheorie Hill (1949) untersuchte Trennungen während Zweiten Weltkriegs ABCX-Modell: –A: Stressereignis (Stressor) –B: Krisenbewältigungsressourcen der Familie –C: Definition des Ereignisses durch die Familie –X: Krise: Desorganisation der Familie, gefolgt von Erholungsphase und ggf. Neuorganisation der Familie Stressor: Ereignis, das Veränderungen in der Familie hervorrufen kann Stress: Druck oder Spannung im Familiensystem Ein Stressor kommt selten allein...  doppeltes ABCX- Modell

18 Doppeltes ABCX-Modell Stressor Kumulation von Stressoren Bestehende Ressourcen Wahrnehmung des Stressors Krise BewältigungBestehende und neue Ressourcen Wahrnehmung von Krise, Stressoren, Ressourcen gelungene oder misslungene Anpassung

19 Definition von Stressoren Beispiel: Drogenabhängigkeit des Jugendlichen Typische Definitionsaspekte –Besorgtheit –Angst –Verantwortlichkeits- und Schuldgefühle –innerfamiliale Verbreitung der Drogenabhängigkeit –Irritation über Nebeneffekte, z. B. emotionale Entfremdung –Ruf der Familie

20 Bewältigungsressourcen Individuell: –Wohlstand, Bildungsniveau –Gesundheit –Persönlichkeit: Selbstwertgefühl, Kontrollüberzeugungen usw. Familial: –Zusammenhalt –Adaptabilität –Kommunikations- und Problemlösefähigkeiten Sozial: –informationell –instrumentell: Hilfe bei der Erschließung von Bewältigungsmöglichkeiten –aktiv (Alltagsunterstützung) –materiell

21 Abstufung des Belastungsniveaus Level-I-Stress: „familienübliche“ Stressoren wie Zeitdruck  strukturerhaltender Wandel erster Ordnung, z. B. bessere Zeiteinteilung Level-II-Stress: krisenhafte Übergänge, z. B. Geburt eines Kindes, die Wandel zweiter Ordnung erfordern Level-III-Stress: katastrophale Ereignisse, durch die zentrale Lebens- und Wertkonzepte in Frage gestellt werden, z. B. Aidserkrankung.

22 4. Austauschtheorie Grundannahmen über den Menschen –Menschen streben nach Belohnung und vermeiden Bestrafung –In der Interaktion mit anderen versuchen Menschen, Nutzen zu maximieren und Kosten zu minimieren. Da Nutzen/Kosten unbekannt, bestimmen Erwartungen das Verhalten. –Menschen handeln nach rationalen Überlegungen –Die Standards zur Beurteilung von Nutzen/Kosten sind inter- und intraindividuell verschieden –Die Bedeutung, die Menschen dem Verhalten anderer beimessen, ist inter- und intraindividuell verschieden –Je mehr der Wert einer Belohnung die eigenen Erwartungen übertrifft, desto geringer wird der Wert in der Zukunft sein. Zusammengefasst: –planvolles, rationales Handeln –zur Maximierung des eigenen Ergebnisses

23 Folgerungen für Beziehungen Soziale Austauschbeziehungen sind wechselseitig abhängig: Belohnung gibt es nur gegen Gegenleistung Erfahrungen in Beziehungen steuern nachfolgende Interaktionen Normen der Gegenseitigkeit regulieren Beziehungen Normen der Fairness regulieren Beziehungen Die Interaktionsdynamik und die Stabilität von Beziehungen ist bestimmt von relativer Attraktivität und Abhängigkeit der Beteiligten Konkretisierung: Investment-Modell (Rusbult). Commitment an eine Beziehung hängt ab von –Zufriedenheitsniveau (+) –Qualität von Alternativen (-) –Ausmaß von Investitionen (+)

24 5. Differentielle Ansätze Familienklima-Ansatz (Moos, 1974): Strukturdimensionen der Familie, gemessen mit der Family Environment Scale (FES) –Positiv-emotionales Klima –Anregendes Klima –Normativ-autoritäres Klima Familienparadigmen (Constantine, 1986). Typologischer Ansatz: –geschlossenes Paradigma: Familienidentität kommt vor Individualität, sehr stabil –Zufallsparadigma: umgekehrt; kollektive Bedürfnisse durch spontane Synergie von individueller Initiative und Einfallsreichtum befriedigt –offenes Paradigma: Synthese aus beidem: demokratisch aushandelndes System, das Individuum/Familie und Kontinuität/Wandel ausbalanciert –synchrones Paradigma: Gegensatz zum offenen Paradigma: unausgesprochene Familienregeln werden befolgt. Vermutlich mehr in kollektivistischen Kulturen verbreitet.

25 6. Integratives Systemmodell der Entwicklung (Schneewind) vertikale Stressoren aufgrund bisheriger Erfahrungen vertikale Ressourcen VergangenheitGegenwartZukunft Horizontale Stressoren: normative/nicht-normative, andauernde/chronische, tägliche Unannehmlichkeiten Horizontale Ressourcen: normative/nicht-normative, andauernde/chronische, tägliche Annehmlichkeiten Persönlichkeitssystem Paar-/Familiensystem Mehrgenerationensystem Extrafamiliale soziale Systeme/Lebenslage Erwachsene Person 1 Erwachsene Person 2

26 Beispiel von Stressoren und Ressourcen Paar-/Familiensystem –Stressoren vertikal: Mangel an Intimität und Kommunikationsvermögen horizontal/Gegenwart: aktueller Ehekonflikt horizontal/Zukunft: Trennung/Scheidung –Ressourcen vertikal: hohes Maß an Intimität und Kommunikationsvermögen horizontal/Gegenwart: konstruktives Problemlösen horizontal/Zukunft: Erwartung weiteren Zusammenseins Kritik: –Stressoren dürften nicht das Gegenteil von Ressourcen sein, da die Wirkung der Stressoren dann nicht von Ressourcen moderiert werden kann –Vertikale Stressoren sind offenbar eher mangelnde Ressourcen –Es ist Unsinn, von einem Einfluss zukünftiger Stressoren auszugehen, allenfalls von Zukunftssorgen, die dann aber in der Gegenwart bestehen –Kurzum: die ganze Horizontal-Vertikal-Einteilung ist nach meiner Einschätzung überflüssig.

27 Zugrundeliegendes Menschenbild

28 Grundlegende Annahmen der Familientheorien Menschen entwickeln sich in Transaktion mit ihrer Umwelt Menschen sind auf soziale Beziehungen angewiesen Menschen sind lernfähig und auf Lernen angewiesen („Lernen“ hier im weitesten Sinne als Erwerb von kognitiven Strukturen und Verhaltensweisen) Menschen repräsentieren ihre Erfahrungen kognitiv, davon zum Teil bewusst, und können diese daher sprachlich ausdrücken und kommunizieren Die sprachlichen Repräsentationen ermöglichen planvolles Handeln  systemische Theorie, d.h. jedes Individuum ist handelndes Subjekt und zugleich Stimulus für die anderen,  interaktionistische Theorie, d.h. Mensch und Umwelt sind aktiv und wirken aufeinander ein  sogar dialektisch, weil Mensch und Umwelt sich beide entwickeln

29 Familienentwicklung

30 Phasen der Eltern-Kind- Beziehung Im Optimalfall zeigen Eltern und Kinder folgende Verhaltensweisen/Entwicklungen: Säuglings-/Kleinkindalter –Eltern: Pflege, Schutz, Fürsorge –Kind: totale Abhängigkeit jüngeres Kindesalter –Eltern: Anpassung an triadische Beziehung, Verfügbarkeit als Verhaltensmodell, Einführung angemessener Grenzen –Kind: erste psychische Trennung von den Eltern, Streben nach Autonomie, Imitation der Eltern, Bewältigung von Allmachtsphantasien älteres Kindesalter –Eltern: Sensibilität für kindliche Entwicklungsbedürfnisse, Bereitstellung von Gelegenheit zur Eigenaktivität, Ermöglichen von Autonomie und Lebensfreude –Kind: Suche nach Individualität

31 Phasen der Eltern-Kind- Beziehung (2) Im Optimalfall zeigen Eltern und Kinder folgende Verhaltensweisen/Entwicklungen: Jugendalter –Eltern: Unterstützung bei Identitätsentwicklung –Kind: Entwicklung eigener Identität Erwachsenenalter –Eltern: Erlauben von Unabhängigkeit, Akzeptieren einer Erwachsenenbeziehung, Unterstützung mit Ermutigung und Wertschätzung –Kind: relative Unabhängigkeit von Eltern, Entwickeln einer Erwachsenenbeziehung zu Eltern, Suche nach Orientierung und Unterstützung durch die Eltern, falls nötig mittleres Erwachsenenalter (alte Eltern) –Eltern: Zulassen der Rollenumkehr –Kind: Betreuung gebrechlicher Eltern

32 Eltern als Arrangeure von Entwicklungsgelegenheiten Genereller Erziehungsstil: autoritär, vernachlässigend, permissiv, autoritativ definiert durch 2x2-Schema von Wärme/Kälte und Verhaltenskontrolle/Laisser-faire Arrangeure einer „Ökologie der Sicherheit“: physisch, Umgang mit anderen Personen, Eltern selbst Arrangeure einer „Ökologie der Entwicklungsförderung“: anregende Umwelten, förderliche Kontakte, Freundschaften, Institutionen, Kontrolle

33 Interventionsprogramme

34 Arten von Prävention Primäre Prävention: Entwicklungsoptimierung von Paar- und Familienbeziehungen über das durchschnittliche Niveau hinaus Sekundäre Prävention: richtet sich an Risikopaare und Risikofamilien Tertiäre Prävention: Rückfallprophylaxe nach erfolgter therapeutischer Maßnahme Im folgenden vorwiegend primäre/sekundäre Präventionsprogramme

35 Stärkung von Paarbeziehungen PREP (Prevention and Relationship Enhancement Program), im Deutschen EPL (Ein Partnerschaftliches Lernprogramm), für junge Paare: –Sprecher- und Zuhörerfertigkeiten –Vermittlung eines Problemlöseschemas –Steigerung der Positivität in der Paarbeziehung –Wirkung: weniger Scheidungen, höhere Ehezufriedenheit, in Videoaufzeichnungen positiveres Kommunikationsverhalten FSPT (Freiburger Stresspräventionstraining für Paare): –Kommunikationstraining ähnlich EPL –Sensibilisierung für stressauslösende Situationen –partnerschaftliche Bewältigung von Stressoren –scheint nützlich zu sein (erst 2000 entwickelt)

36 Stärkung von Elternkompetenzen STEEP (Steps Toward Effective and Enjoyable Parenting): Entsprechend Bindungstheorie wird Feinfühligkeit von Müttern von Babies/Kleinkindern trainiert Familienkonferenz: Training von Ichbotschaften, aktiven Zuhörens, „niederlageloser Methode“. Geringe Wirksamkeit. Triple P (Positive Parenting Program): lerntheoretisch orientierte Kombination aus Fernsehsendungen, „kleinen Helfern“ (Kurzanleitungen) und notfalls abgestuften Beratungsangeboten. Umfangreiche Nachweise der Wirksamkeit. Positive Parenting: videogestütztes Elterntraining von Elternkompetenzen: Zuhören, direkte Kommunikation, Förderung von Verantwortlichkeit, Grenzensetzen, Monitoring. Wirksamkeit belegt, u.a. Reduzierung körperlicher Gewalt durch Eltern.

37 Problem: Die Risikofamilien kommen nicht Risikopaare und Familien werden von individuellen Beratungs- und Präventionsangeboten kaum erreicht Niedrigschwellige Angebote benötigt: –Fernsehsendungen wie in Australien –interaktive CD-ROMs, z. B. „Freiheit in Grenzen“ zum Elternverhalten oder zur Verbesserung von Paarbeziehungen usw.


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