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3. Juni 20151 Vortrag zum Seminar Huberto Leonardo Estrada Hummelt 218443 Anton Barckhausen 218832 Prozess der Energiemarktliberalisierung in der Praxis.

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1 3. Juni Vortrag zum Seminar Huberto Leonardo Estrada Hummelt Anton Barckhausen Prozess der Energiemarktliberalisierung in der Praxis - Neue Entwicklungen auf den Energiemärkten - WS05 Sind die Strompreise manipuliert? Vortragende:

2 3. Juni 2015Quelle: Nachkriegszeit: Deutschland ist in vier Besatzungszonen aufgeteilt

3 3. Juni Übersicht 1.Akteure 2. Fragestellung 3. Vorwurf 5. Kontra Manipulation 6. Bewertung 7. Fazit 4. Fakten

4 3. Juni Das Oligopol Oligopol:Form des Monopols, bei der der Markt von mehreren Großanbietern dominiert wird. Die vier „Großen“: Vattenfall Europe RWE E.ON EnBW

5 3. Juni 2015Quelle: Vattenfall Europe Betriebsergebnis 2005 (nach Steuern) 7,4 Milliarden Euro Vor-jahreswert: 6,7 Milliarden Euro Umsatzsteigerung 10,7% Dr. Klaus Rauscher (Vorstandsvorsitzender) Lars Göran Josefsson (Aufsichtsrat/CEO Vattenfall AB) Stromverkauf gesamt (2004): 234,2 TWh Stromlieferant für über 18 Millionen Menschen

6 3. Juni 2015Quelle: RWE Betriebsergebnis 2005: 4,7 Milliarden € Umsatzsteigerung 9% Harry Roels (Vorstandsvorsitzender) Stromerzeugung gesamt (2004): 156,4 TWh Stromkunden: 16,9 Millionen

7 3. Juni 2015Quelle: Strategie Kennzahlen 2005 (www.eon.com/invesoren) 7 E.ON Betriebsergebnis (nach Steuern) 6,4 Milliarden Euro Vor-jahreswert: 3,9 Milliarden Euro Steigerung 61% (Bedingt durch Verkäufe von Viterra und Ruhrgas Industries) Stromkunden: 28 Millionen Stromabsatz gesamt (2003): 404,1 TWh Dr. Wulf H. Bernotat (Vorstandsvorsitzender)

8 3. Juni 2015Quelle: EnBW Ergebnis vor Steuern (2005): 1,081 Milliarden Euro Vor-Jahreswert: 759 Millionen Euro Steigerung: 42% Stromkunden: 5 Millionen Stromabsatz (2002): 109,1 TWh Prof. Dr. Utz Claassen (Vorstandsvorsitzender/CEO)

9 3. Juni 2015Quelle: 1.2 European Energy Exchange Energiebörse Deutschlands mit Sitz in Leipzig. Vorausgegangen waren die Leipzig Power Exchange (LPX) und die European Energy Exchange mit Sitz in Frankfurt. Beide Börsen und die dazugehörigen Trägergesellschaften wurden im Laufe des Jahres 2002 zusammengelegt. Handelsteilnehmer: Spotmarkt (120) Terminmarkt (61) Gesamt(134) Hans-Bernd Menzel (Vorstand) 34 Mitarbeiter

10 3. Juni 2015Quelle: EEX Grundsätze: Aufbau eines europäischen Netzwerks Transparenz ! Liquidität ! Gleichbehandlung

11 3. Juni 2015Quelle: und 11 EEX Handelsvolumen Strom 2005: 602 TWh 85,7 TWh auf dem Spotmarkt 517 TWh auf dem Futuremarkt An der EEX werden Gas, Strom und seit 2005 CO 2 -Zertifikate gehandelt. Handelsvolumen CO 2 -Zertifikate : 3,2 Millionen Tonnen.

12 3. Juni Gesetzgeber Kartellamt Bundesnetzagentur (13. Juli 2005) EEG (2000) EnWG (13. Juli 2005) Strommarktliberalisierung (EU-Richtlinie 1997)

13 3. Juni 2015Quelle: Statistisches Bundesamt Verbraucher Industrie als Großverbraucher Anteil am bundesweiten Stromverbrauch (2003): 66% Besonders stromintensive Industrie bei der die Stromkosten bis zu 40% der Produktionskosten ausmachen Kleinverbraucher/Haushalte Anteil am bundesweiten Stromverbrauch (2003): 29%

14 3. Juni Fragestellung Ist es gerechtfertigt den Anstieg der Strompreise in 2005 (beinahe 50 Prozent) mit Manipulation zu begründen? Wird der Strompreis an der EEX manipuliert? Wer könnte die Strompreise manipulieren?

15 3. Juni 2015Quelle: Financial Times Deutschland Fakten Der deutsche Strompreis richtet sich nach dem EEX- Handelspreis ABER: An der EEX werden nur 10 bis 15% des gesamten Stromvolumens gehandelt. Strommarktliberalisierung seit 1998 geregelt ABER: 80% der Kraftwerkskapazitäten befinden sich in den Händen des Oligopols. Bisher kaum Kontrolle über die Höhe der Netznutzungsentgelte.

16 3. Juni 2015*Quelle: Der Spiegel Fakten Das erste Kontingent CO2-Zertifikate wurde kostenlos ausgegeben ABER: Die Stromerzeuger lassen sich (betriebswirtschaftlich geschickt) ihre Zertifikate vom Kunden voll bezahlen. Die EEX-Charta erklärt Transparenz als Teil ihrer Philosophie. ABER: Bis heute weigert sie sich Kennzahlen zu Handelsvolumina und Händlern zur Verfügung zu stellen.*

17 3. Juni Der Anteil von Öl und Gas beim Strommix liegt nach eigenen Angaben maximal bei 14% ABER: Die Stromerzeuger begründen den Preisanstieg mit gestiegenen Preisen der Energieträger Öl und Gas Fakten

18 3. Juni Vorwurf Werner Marnette (Chef der Norddeutschen Affinerie) Marktabschottung durch Engpässe an Kuppelstellen. Preistreiberei an der Börse durch gezielten Ver- und Ankauf von Stromkontingenten des Oligopols unter sich, sowie mangelnde Liquidität. Mangelnder Wettbewerb durch Preisabsprachen der vier großen Stromerzeuger Künstliche Verknappung

19 3. Juni 2015Quelle: VIK Mitteilungen Vorwurf Kartellamt (angerufen durch VIK) Ungerechtfertigte Abwälzung des Preises für CO 2 auf den Kunden Inzwischen ist dieses vom Kartellamt bestätigt Bundesnetzagentur Verdacht auf überhöhte Netznutzungsentgelte (Behinderung der Marktliberalisierung) Die Bundesnetzagentur hat ihre Arbeit aufgenommen ( ).

20 3. Juni 2015Quellen: Der Spiegel 47/ Vorwurf Kleinverbraucher Bürokratische Hürden erschweren den Wechsel des Stromanbieters und behindern den Wettbewerb. Unrechtmäßige Abwälzung von Vertriebskosten vom Strom- auf den Gaspreis (E.ON Hanse).

21 3. Juni 2015Quelle: 5.Kontra Manipulation Oligopol Zu geringes Kontingent an CO2-Zertifikaten vergeben Hoher Gaspreis führt zum Anstieg des Preises für CO2- Zertifikate Ökosteuer, Mehrwertsteuer und EEG treiben Strompreis in die Höhe Strommarkt gehorcht den Gesetzen des freien Marktes Vollständiges Ausschöpfen der Kraftwerkskapazität zur Deckung des Bedarfs. Daher Verknappung nicht möglich

22 3. Juni Kontra Manipulation Hans Bernd Menzel (EEX) Veröffentlichung der geforderten Daten nicht gesetzlich vorgeschrieben (Börsengeheimnis) Kontrolle der Handelsvorgänge durch Börsenrat Börsenrat beschließt im März über die Ausweitung der zu veröffentlichen Daten

23 3. Juni 2015Quelle: FAZ Kontra Manipulation Carl Christian von Weizsäcker Ehem. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von RWE (bis 2004) (Wissenschaflticher Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums) Kosten der Grenzkraftwerke stark gestiegen Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Abwälzung der CO 2 Kosten gerechtfertigt Keine Anzeichen für Verknappunsgsstrategie Arbitrage funktioniert an der EEX, es besteht ein gesamteuropäischer Strommarkt CO 2 Zertifikate zu knapp ausgeteilt. Industriestandortgefährdung im Kyoto Raum

24 3. Juni 2015Quelle: VIK Mitteilungen Bewertung Vorwurf des Bundeskartellamtes konnte nicht entkräftet werden. Stromversorger bezeichnen die Mitnahmeeffekte (Windfallprofits) als betriebswirtschaftlich vernünftig. Entscheidung des Kartellamtes steht noch aus. Interne RWE-Präsentation kündigt Windfallprofits durch CO 2 - Zertifikate in Höhe von 500 Millionen € für 2005 an. Controller der E.ON-Hanse, die alle Vorwürfe durch eine Untersuchung entkräften sollten, kamen zu dem Ergebnis, dass die Zuteilung der Vertriebskosten nicht korrekt abgelaufen ist.

25 3. Juni Bewertung Kontroverse Diskussion im letzten Jahr, verstärkt seit August 2005 Nachdem sich die Stromversorger lange Zeit kaum zum Vorwurf der Manipulation äußerten, sind sie nun doch in Rechtfertigungsnot geraten. Internetauftritt und Pressemeldungen zu ihrer Sicht der Lage Ankündigung der Offenlegung von Kraftwerkabschaltdaten durch Vattenfall Überprüfung der internen Kostenverteilung auf verschiedene Unternehmensbereiche

26 3. Juni Fazit Sollte die Arbeit der Bundesnetzagentur zu einer Senkung der Netznutzungsentgelte führen, ist dies keine Garantie für niedrigere Strompreise, schafft aber die Chance für echten Wettbewerb im Sektor Strom.

27 3. Juni Fazit Die bisher bekannten Fakten reichen nicht aus um eine Strompreismanipulation an der EEX zweifelsfrei nachzuweisen. Sicher ist jedoch, dass die großen Stromerzeuger ein Oligopol bilden und keinen echten Wettbewerb am deutschen Strommarkt zulassen.

28 3. Juni 2015Quelle: 2006: Deutschland ist in „vier Besatzungszonen“ aufgeteilt

29 3. Juni Quellen agentur.de

30 3. Juni Quellen Der Tagespiegel Der Spiegel Die Süddeutsche Wirtschaftswoche taz Frankfurter Allgemeine Zeitung FA Sonntagszeitung

31 3. Juni Quellen Frankfurter Rundschau Capital VIK Mitteilungen Der Stern Handelsblatt Financial Times Deutschland Hannoversche Allgemeine Zeitung

32 3. Juni Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und stehen für Fragen gerne zur Verfügung!


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