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Getting Started with EPICS Lecture Series Introductory Session I Loslegen mit EPICS Vortragsreihe auf Deutsch Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Original von.

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Präsentation zum Thema: "Getting Started with EPICS Lecture Series Introductory Session I Loslegen mit EPICS Vortragsreihe auf Deutsch Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Original von."—  Präsentation transkript:

1 Getting Started with EPICS Lecture Series Introductory Session I Loslegen mit EPICS Vortragsreihe auf Deutsch Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Original von Ned Arnold 2004

2 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Loslegen mit EPICS Zwei Kontrollgruppen des Argon National Laboratory haben im Jahr 2004 die Vortragsreihe “Getting Started with EPICS” entwickelt. Im Dezember des Jahres entstand auf dem EPICS Workshop in Japan die Idee, diese Vortragsreihe ganz oder teilweise zu übersetzten. Daraus ist die deutsche Version “Loslegen mit EPICS” entstanden. Die Vortragsreihe umfasst die folgenden Themen: Einleitungen zu EPICS Getting Started with Using EPICS Tools Getting Started with Developing EPICS Tools Getting Started with Input/Output Controllers Applications/Special Topics

3 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Einleitung Teil 1 Inhalt Was ist EPICS Wie arbeitet EPICS Ein kleines EPICS Wörterbuch Einführung in die Anwendung des “Virtual LINAC”

4 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? Eine Kollaboration Eine Kontrollsystem Architektur Eine Software Werkzeugsammlung

5 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? – Eine Kollaboration 1989 begann die Zusammenarbeit von LANL/GTA und ANL/APS – (Bob Dalesio & Marty Kraimer) Über 150 Lizenzen wurden vergeben, bevor EPICS zur freien Software (Open Source) wurde Ein Beispiel: Der EPICS Workshop 2004 in Santa Fe – über 100 Teilnehmer – von 34 Institutionen – über 75 Presentationen in drei Tagen Tägliche Zusammenarbeit: die Maillisten “Tech Talk” etc. Der Einsatz für die Kollaboration ist verschieden – Hilfe bei Fehlersuche – Veröffentlichung von Werkzeugen, Systemen und Beratung LANL: Los Alamos National Laboratory GTA: Ground Test Accelerator ANL: Argonne National Laboratory APS: Advanced Photon Source

6 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? – Eine Kollaboration Einige Mitglieder der Kollaboration (nicht vollständig!) ANL (APS Accelerator, APS Beamlines, IPNS) in Chicago, USA LANL in Los Alamos, USA ORNL (SNS) in Oak Ridge, USA SLAC (SSRL, LCLS) in Standford, USA JLAB (CEBAF) in Newport, USA DESY in Hamburg, Deutschland BESSY in Berlin, Deutschland PSI (SLS) in Villigen, Schweiz KEK in Tsukuba, Japan DIAMOND Light Source ( Rutherford Appleton Laboratory) in Oxfordshire, England The Australian Synchrotron (AusSy) in Melbourne, Australien

7 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? Eine Kollaboration Eine Kontrollsystem Architektur Eine Software Werkzeugsammlung

8 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Netzwerkbasiertes Client/Server Modell (daher das EPICS Logo) Was ist EPICS? - Eine Kontrollsystem Architektur EPICS Hier bezieht sich Client und Server auf ihre Rolle bezüglich Channel Access – D.h. Channel Access Client und Channel Access Server Client Server CA

9 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? - Eine Kontrollsystem Architektur Channel Access Clients (CAC) sind Programme, die den Zugriff auf diese Prozess Variablen für ihre Ausführung benötigen Der “Dienst”, den Channel Access Server (CAS) anbieten, ist Zugriff auf eine sogenannte Prozess Variable* StripToolMEDM Prozess Variablen Prozess Variablen CAS CAC * Eine Prozess Variable (PV) ist ein Datensatz mit einem Namen

10 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? - Eine Kontrollsystem Architektur Eine Prozess Variable (PV) ist ein Datensatz mit einem Namen, zum Beispiel ein Setzwert, ein Rücklesewert, ein Status, ein Parameter usw. Beispiele von PV Namen und Werten: – ARIDI-PCT:CURRENT 320 mA – X10SA-OP-SH1:SIZE-SET 5 mm – BOOSTER:gateValvePosition ‘OPEN’ – S3:DIPOLE:PS:setPoint Amps – APS:Mode ‘Stored Beam’ – BL3:HISTOGRAM {3, 8, 1, 2, 56, 44, 32, 43, 3, 5, 1} Die Namen sind im Prinzip willkürlich und folgen in jedem Institut einer anderen Namenskonvention SLS APS

11 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? - Eine Kontrollsystem Architektur Eine Prozess Variable ist ein Datensatz mit einem Namen und Attributen Beispiele für Attribute: – Alarm Severity = Wichtigkeit eines Fehlerzustandes (NO_ALARM, MINOR, MAJOR, INVALID) – Alarm Status = Grund für einen Fehlerzustand (z.B. READ_error) – Zeitstempel (Wann wurde der Wert gesetzt) – Anzahl der Werte (array) – Normaler Betriebsbereich – Begrenzung der Werte – Engineering Unit = Einheit (z.B. mA, mm, MW)

12 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? - Eine Kontrollsystem Architektur Ein Netzwerkbasiertes “Client/Server” Modell, dessen elementarer Datensatz eine Prozess Variable ist Das Channel Access Protokoll legt fest, wie die Daten der Prozess Variablen zwischen Server und Client übertragen werden Die Gesamtmenge der Prozess Variablen bildet eine Distributed Real-time Database (verteilte Echtzeit-Datenbank) die den Maschinenzustand, Informationen und Parameter enthält Prozess Variablen CAS Process Variables CAS Prozess Variablen CAS Process Variables CAS Prozess Variablen CAS Process Variables CAS Prozess Variablen CAS EPICS Datenbank

13 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? - Eine Kontrollsystem Architektur Normalerweise sind Channel Access Verbindungen auf ein Subnetz beschränkt, aber man kann über Konfigurationen einstellen, dass die Verbindungen auch weitreichender sind. Physikalische Hirarchien können durch den Einsatz von Gateways aufgebaut werden. Gateway

14 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? Eine Kollaboration Eine Kontrollsystem Architektur Eine Software Werkzeugsammlung

15 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? - Eine Software Werkzeugsammlung Jedes Programm und jede Anwendung, die mit dem Channel Access Protokoll arbeitet, kann man als “EPICS verträglich” bezeichnen. Meine Beschleuniger Simmulation (PVs) CAS Mein spezielles Daten- erfassungs- programm CAC Man kann EPICS als eine Werkzeugsammlung betrachten, die aus allen EPICS verträglichen Programmen besteht. Jeder kann sich das Werkzeug aussuchen, das am besten zur Aufgabenstelllung passt, oder auch ein eigenes entwickeln. StripToolMEDM CAC iocCore (PVs) LabView (PVs) CASCACCASCAC

16 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was ist EPICS? – Eine Zusammenfassung Eine Kollaboration Eine weltweite Kollaboration, die Designs, Software Werkzeuge und Erfahrungen zur Entwicklung von Kontrollsystemen für Grossanlagen untereinander austauscht Eine Kontrollsystem Architektur Ein Client/Server Modell mit einem effizienten Kommunikationsprotokoll (Channel Access) für den Austausch einfacher Daten Eine verteilte Echtzeit-Datenbank der Maschinenwerte Eine Software Werkzeugsammlung Eine Sammlung von gemeinschaftlich entwickelten Software Werkzeugen zum Aufbau eines verständlichen und erweiterbaren Kontrollsystems

17 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Einleitung Teil 1 Inhalt Was ist EPICS Wie arbeitet EPICS Ein kleines EPICS Wörterbuch Einführung in die Anwendung des “Virtual LINAC”

18 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Was kann EPICS leisten? Fernsteuerung und Überwachung von technischer Ausrüstung Daten-Konvertierung und -Filterung Regelschleifen Zugriffsüberwachung Beschränkung der Betriebszustände Fehler-Erfassung/-Meldung/-Aufzeichnung Daten-Archivierung/-Darstellung Automatisierung von Abläufen Modellierung/Simulation Speichern und Laden von komplexen Betriebszuständen Datenerfassung Datenanalyse

19 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Wie macht EPICS das? Speise- gerät Beam Position Monitor Vakuum Sonde Computer Schnittstelle Prozess Variablen: Channel Access Server S1A:H1:CurrentAO S1:P1:x S1:P1:y S1:G1:vacuum Channel Access Client Operator Maschine Netzwerk (Channel Access Protokoll)

20 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch S1A:H1:CurrentAO S1:P1:x S1:P1:y S1:G1:vacuum Computer Schnittstelle Wo wird was gemacht? iocCore Daten-Archivierung Automatisierung von Abläufen Speise- gerät Beam Position Monitor Vakuum Sonde Computer Schnittstelle Prozess Variablen: Channel Access Server Channel Access Client Operator Maschine Netzwerk (Channel Access Protokoll) Daten-Konvertierung und -Filterung Fehler-Erfassung Zugriffsüberwachung Regelschleifen Beschränkung der Betriebszustände Fernsteuerung und Überwachung Fehler-Meldung & Aufzeichnung Regelschleifen Beschränkung der Betriebszustände Automatisierung von Abläufen Daten-Archivierung/- Darstellung Modellierung & Simulation Konfiguration der Betriebszustände

21 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Standard Form eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung Output Input Client Software MEDM ALH StripTool TCL/TK Perl Scripts OAG Apps Und viele andere … IOC Software EPICS Datenbank Eigene Programme Echtzeit Kontrolle Sequence Programme CA Server Anwedungen Prozess Variablen Channel Access

22 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Typische Umsetzung eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung

23 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Typische Umsetzung eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung Die meisten IOCs basieren auf vxWorks (meistens VME) Die meisten CAS Anwednungen basieren auf Unix/Linux oder Windows Desktop Laptop

24 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Mit dem EPICS Release 3.14 wurden die Beschränkungen für das Betriebssystem von iocCore abgeschafft. Typische Umsetzung eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung RTEMS vxWorks

25 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Typische Umsetzung eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung Zeiten ändern sich: Ansteuerung eines Motors mit EPICS circa 2002 circa 1995

26 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Standard Form eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung Output Input Client Software MEDM ALH StripTool TCL/TK Perl Scripts OAG Apps Und viele andere … IOC Software EPICS Datenbank Eigene Programme Echtzeit Kontrolle Sequence Programme CA Server Anwedungen Prozess Variablen Channel Access

27 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Unabhängige CA Clients (von der EPICS Website - unvollständig) ALH: Alarm Handler BURT: Backup and Restore Tool CASR: Host-based Save/Restore CAU: Channel Access Utility Channel Archiver (SNS) Channel Watcher (SLAC) EDM: Extensible Display Manager (ORNL) JoiMint: Java Operator Interface and Management INtegration Toolkit (DESY) Knobs: Knob Manager und KnobConfig, eine Schnittstelle zu SunDials MEDM: Motif Editor und Display Manager StripTool: Strip-chart Plotting Tool und viele mehr...

28 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Standard Form eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung Output Input Client Software MEDM ALH StripTool TCL/TK Perl Scripts OAG Apps Und viele andere … IOC Software EPICS Datenbank Eigene Programme Echtzeit Kontrolle Sequence Programme CA Server Anwedungen Prozess Variablen Channel Access

29 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Channel Access auf einer Folie CA Server CA Client Prozess Variablen: Channel Access Server S1A:H1:CurrentAO S1:P1:x S1:P1:y S1:G1:vacuum Wer hat eine PV mit dem Namen S1A:H1:CurrentAO ? Ich habe sie Was ist ihr Wert? 25.5 AMPS Ändere den Wert auf 30.5 AMPS “connection request” oder “search request” OK, jetzt ist der Wert 30.5 AMP 30.5 ist zu hoch. Sie wird auf das erlaubte Maximum von 27.5 AMPS gesetzt. Sie sind nicht berechtigt diesen Wert zu ändern. Benachichtige mich, wenn sich der Wert ändert Jetzt 20.5 AMPS Jetzt 10.5 AMPS Jetzt AMPS “put” oder “caPut” “get” oder “caGet” “set a monitor” “post an event” oder “post a monitor” “put complete” oder Channel Access Client

30 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Hauptmerkmale von Channel Access … Clients broadcast (=Meldung an alle) PV Namen um den Server zu finden, auf dem sie existieren Channel Access Security kann eingesetzt werden um den Zugriff auf Prozess Variablen zu begrenzen Clients können auf die Meldung ‘put request ‘ warten, bevor sie weiterarbeiten Clients können Monitore (‘set monitors’) auf PVs setzten und werden dann über Änderungen der Werte informiert

31 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Standard Form eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung Output Input Client Software MEDM ALH StripTool TCL/TK Perl Scripts OAG Apps Und viele andere … IOC Software EPICS Datenbank Eigene Programme Echtzeit Kontrolle Sequence Programme CA Server Anwedungen Prozess Variablen Channel Access

32 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch IOC Software auf einer Folie Network (Channel Access) “Neue” Ausrüstung [IOC Software] Treiber (=Device/Driver Support) [von EPICS mitgeliefert/erweiterbar] EPICS “iocCore” Dienste und Programme [von EPICS mitgeliefert] Anwendungsspezifische Datenbank [aus Records] Anwendungs- spezifische Programme [z.B. State Notation Language] Neue Treiber (Device Support) “Unterstützte” Instrumente mitgeliefertNotwendigOptional Record “Unterstützte” Instrumente

33 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Hauptmerkmale der IOC Software … Es gibt zwei wesentliche Andwendungsabhängige Komponenten: - Die Echtzeitdatenbank bestehend aus Records (notwendig) - State Notation Language (SNL) Programme, um Status basierte Abläufe umzusetzen (optional) Maschinenstatus, Informationen und Kontrollparameter werden durch sogenannte “Records” in der anwendungsspezifischen Datenbank definiert. Die Daten innerhalb eines Records sind über Prozess Variablen zugänglich. Records sind mit bestimmten Funktionalitäten verknüpft (Skalierung, Filtern, Fehlererkennung, Berechnungen, usw). Es gibt unterschiedliche Record-Typen mit unterschiedlichen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten. Records sind häufig mit Ein-/Ausgabe Geräten verbunden, die über “Device Support” (Treiber) angesteuert werden.

34 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Standard Form eines EPICS Kontrollsystems Kommerzielle Instrumente IOC CAS Eigenbauten Technische Ausrüstung Output Input Client Software MEDM ALH StripTool TCL/TK Perl Scripts OAG Apps Und viele andere … IOC Software EPICS Datenbank Eigene Programme Echtzeit Kontrolle Sequence Programme CA Server Anwedungen Prozess Variablen Channel Access

35 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Häufig benutzte CA Server Anwendungen IOC Core PV Gateway CA Server Interface to LabVIEW CA Server Schnittstelle zu PC Bilderfassungs-Systemen Gateway CAS CAC (PVs) LabVIEW CASCAC (PVs) PC Bild- erfassung CASCAC

36 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Zehn wirklich nette Tatsachen über EPICS Es ist umsonst Es ist Open Source (Quellcode ist zugänglich) Es gibt eine Menge Leute, die es benutzen Alles was ein Client wissen muss um auf die Daten zuzugreifen ist der PV Name Man kann unter den besten Werkzeuge auswählen … … oder seine eigenen schreiben Der langweilige Teil ist schon gemacht Es gibt bereits eine Menge Erfahrungen in verschiedenen Instituten Eine gute Erweiterung findet internationale Aufmerksamkeit Es ist egal, ob man 10 oder 10 Millionen PVs braucht (beliebig skalierbar)

37 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Einleitung Teil 1 Inhalt Was ist EPICS Wie arbeitet EPICS Ein kleines EPICS Wörterbuch Einführung in die Anwendung des “Virtual LINAC”

38 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Wörterbuch EPICS Experimental Physics and Industrial Control System Channel Access Das Kommunikations-Protokoll von EPICS Prozess Variable (PV) Ein Datensatz mit einem Namen, der über diesen Namen angesprochen wird Die Basis-Dateneinheit des Channel Access Protokolls

39 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Wörterbuch Channel [oder Kanal] Ein Synonym für Prozess Variable Channel Access Server Software, die Zugriffe über Channel Access auf Prozess Variablen zur Verfügung stellt Vereinfacht: Software, die Records erzeugt Channel Access Client Software, die über Channel Access auf Prozess Variablen zugreift

40 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Wörterbuch IOC – Input Output Controller Ein Computer auf dem iocCore läuft. Das ist eine Sammlung von EPICS Routinen, die benutzt werden um Prozess Variablen zu definieren und Echtzeit Algorithmen zu implementieren. iocCore benutzt Records um Prozess Variablen und ihr Verhalten zu definieren Soft IOC Ein Computer (häufig ein PC), auf dem nicht ausschliesslich iocCore läuft oder laufen kann. Häufig wird wird mit einer IOC ein VME-Rechner gemeint, während eine SoftIOC meistens ein PC ist.

41 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Wörterbuch Record Der Mechanismus, mit dem Prozess Variablen von iocCore definiert werden (auf einer IOC) Es existieren dutzende von verschiedenen Record-Typen, jeweils mit eigenen Attributen (Feldern) und einer eigenen Funktionalität Vorsicht: Die Begriffe Record, Channel oder Kanal, sowie Prozess Variable werden im täglichen Sprachgebrauch häufig synonym benutzt, obwohl sie nicht genau das gleiche meinen: Beispiel:Record StromPVs, Channel: Attribut: EGUStrom.EGU Attribut: VALStrom.VAL

42 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Einige Fragen, die man stellen sollte … Versteht das neue Gerät [EPICS, Channel Access]? Gibt es bereits ein EPICS Werkzeug, das [was_auch_immer] macht? Was ist der PV Name von [igendeinem_Gerät]? Gibt es einen EPICS Treiber für [das_Gerät_das_ich_nutzen_will]? Welche Computer Typen und Betriebssysteme werden genutzt? Welche Funktionen sollen zur Verfügung stehen? - In einem Client? In einer IOC? In einer eigenen CAS Anwendung? Warum kann mein CA Client die PV auf einem CA Server in einem anderen Subnetz nicht finden?

43 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Einleitung Teil 1 Inhalt Was ist EPICS Wie arbeitet EPICS Ein kleines EPICS Wörterbuch Einführung in die Anwendung des “Virtual LINAC”

44 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Die Virtual LINAC Anwendung Eine vorkonfigurierte EPICS Anwendung, die auf jedem Rechner installiert werden kann: zum Üben, zum Testen, zum Spielen … Alles wird auf dem gleichen Rechner (z.B. einem Office PC) installiert. Mein spezielles Daten- erfassungs- programm CAC StripToolMEDM CAC IOC Anwendung vlinac PVs CASCAC OAG Tools CAC Solaris Workstation MAC Windows PC LINUX PC Installierbar auf:

45 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch MEDM Oberfläche der Virtual LINAC Anwendung

46 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Der LINAC: Der Operateur: Vom Kontrollraum aus kann der Operateur die Beschleunigeranlage steuern und überwachen. In dieser Simulation muss der Operateur die Temperatur der Electron Gun einstellen, die Positon des Elektronenstrahls in der Vakuumkammer überwachen, den Strom der Korrekturmagnete regeln und ein Vakuum-Ventil kontrollieren. Die einzelnen Schritte auf der nächsten Folie beschreiben, wie man Elektronen erfolgreich virtuell erzeugen und bis zum Ende des Linac transportieren kann. Die Elektronen, die in einem Speicherring umlaufen, werden häufig in Linearbeschleunigern (= Linear Accelerator oder Linac) erzeugt. Die eigentliche Erzeugung der Elektronen geschieht mit einer Glühkathode in der “Electron Gun”. Danach werden sie durch sogenannte “Accelerating Cavities” beschleunigt. Da Elektronen geladene Teilchen sind, können sie durch Elektromagneten durch die enge Vakuum Kammer geleitet werden. Natürlich gehen die Elektronen verloren, wenn sie durch falsch eingestellte Magnete auf die Kammerwand gelenkt werden. Die Herausforderung: Die Virtual LINAC Anwendung

47 Loslegen mit EPICS: Einleitung Teil 1 Elke Zimoch Schritt 1: Den blauen Slider benutzen um die Kathode zu heizen, bis die Temperatur im gewünschten Bereich liegt (die Anzeige wird grün). Schritt 2: “Beam On” drücken, um die Elektronen in den Linac zu schicken. Schritt 3: Die Ströme der Korrekturmagneten (H1 und V1) müssen so eingeregelt werden, dass die horizontale (X) und vertikale (Y) Position des Elektronenstrahls kleiner als 1mm wird. Die Positionen werden in dem Diagramm dargestellt: Blau ist X und Braun ist Y. Die rote Linie repräsentiert die Anzahl der Elektronen. Schritt 5: Das Vakuum-Ventil muss geöffnet werden um die Elektronen durch zu lassen. Schritt 4: Noch mehr Korrektur- magnete… Schritt 6: Die übrigen Korrekturmagnet müssen ebenfalls richtig eingestellt werden, um den Strahl bis zum Ende zu transportieren. Der Strahlstrom wird am Ende mit einem so genannten “Faraday Cup” (FC1) gemessen. Durch leichte Variation der Magnetströme kann der Strom maximiert werden (15 mA sind sehr gut!). Schritt 7: RESET macht den Linac für den nächsten Operateur oder den nächsten Versuch bereit. HILFE für Frustrierte: Aufgegeben? Der Kopf “Auto-Start” lässt den Computer die Arbeit übernehmen. Die Virtual LINAC Anwendung


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